Generell

Ranking digitaler Dienstleister: Lückenhafte Angaben zu Meinungsfreiheit und Privatsphäre

Ranking Digital Rights / CC BY

Bei unserer alltäglichen Nutzung digitaler Dienstleister gibt es einen Trend zu einer gewissen Unübersichtlichkeit. Die Non-Profit-Initiative Ranking Digital Rights aus Washington schafft etwas Abhilfe: Sie bewertet die weltgrößten Internet- und Kommunikationskonzerne hinsichtlich der jeweiligen Firmenpraktiken zu Fragen der Meinungsfreiheit und Privatsphäre der Kunden und erstellt regelmäßig Rankings.

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Aktuell hat Ranking Digital Rights den Corporate Accountability Index mitsamt der dafür verwendeten Datenbasis veröffentlicht. Eingegangen sind dabei die Angaben der jeweiligen Firmen und – falls vorhanden – ihrer Mutter-Konzerne. Rebecca MacKinnon, Autorin des Buches Consent of the Networked und der Kopf hinter dem Projekt, wertet dafür beispielsweise Registrierungsbedingungen, Hilfe- und Support-Seiten, Lizenzvereinbarungen, aber auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Ethik-Kodizes der Unternehmen aus. Für die einzelnen Konzerne wurden dazu jeweils Dutzende, meist firmeneigene Quellen von deren Websites herangezogen. Auch wie die Firmen mit staatlichen Anfragen umgehen und inwieweit sie Daten rausrücken, ging in den Index ein.

Um es vorwegzunehmen: Die Unternehmen kamen insgesamt bei der Bewertung nicht allzu gut weg, die etablierten westlichen Konzerne stehen aber besser da als ihre Konkurrenten anderer Kontinente. Gerade bei Angeboten jenseits von Facebook und Google, wie etwa bei dem auch in Deutschland gern benutzten mail.ru aus Russland oder dem hier weniger bekannten Unternehmen Tencent aus China, bleibt die Gesamtbewertung sogar unter 20 Punkten. Die Kritik richtet sich jedoch an alle Anbieter:

We found that many of the world’s most powerful Internet and telecommunications companies fail to disclose key information about practices affecting users’ rights.

The highest scoring company only earned 65%
Google geht bei den Internetkonzernen mit 65 von 100 als Sieger nach Punkten hervor.

Natürlich kann und muss man ohnehin den Versuch, rechtliche Regeln und vor allem Menschenrechte zu quantifizieren, kritisch betrachten. Denn bei Meinungsfreiheit und Privatsphäre ist nicht jeder Aspekt messbar oder in Zahlen auszudrücken. Das Ranking erlaubt trotz lückenhafter Angaben der Unternehmen immerhin eine gewisse Vergleichbarkeit. Kaum jemand lügt sich noch in die Tasche und behauptet, er würde all die Policy-Angaben, AGBs und Transparenzberichte der Unternehmen lesen, bei denen er Kunde ist. Deswegen ist der veröffentlichte Index zumindest ein Indiz, wie die Konzerne es mit Meinungsfreiheit und Privatsphäre so halten.

Sowohl Gewinner Google als auch allen anderen bewerteten Unternehmen wird aber der generelle Mangel an Transparenz zum Vorwurf gemacht, weswegen keiner der Konzerne hohe Punktzahlen erreichen konnte. Insbesondere die Praktiken bei der Weitergabe von Daten an Dritte wird weitgehend verheimlicht.

internet companies im vergleich
Der Corporate Accountability Index bei Internet-Unternehmen nach Punkten. CC BY 4.0, via Ranking Digital Rights (pdf)

Im Bereich der Offenheit der Konzerne über ihre Datenpraktiken ist die Kritik daher deutlich:

Disclosure about collection, use, sharing, and retention of user information is poor. Even companies that make efforts to publish such information still fail to communicate clearly with users about what is collected about them, with whom it is shared, under what circumstances, and how long the information is kept.

Ranking Digital Rights schließt an die Erkenntnisse auch Empfehlungen an, um die Unzulänglichkeiten abzustellen. Die wichtigste dürfte wohl folgende, an die Unternehmen gerichtete sein:

Communicate clearly with users about what happens to their information.

Denn erst der informierte Nutzer kann schließlich auch eine informierte Entscheidung treffen.

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19 Kommentare
  1. Was haben Transatlantiker mit Meinungsfreiheit zu tun?Daszu zählt auch die FAZ, Zeit, Freitag, Sueddeutsche, netzpolitik.org, öffentlich Rechtliche Meinungsmache usw. DIe Konzerne in den USA unterstehen keinem Rechtssystem sondern wer einen US Konzern verklagen will bekommt es mit einem Schiedsgericht zu tun wo ein so genannter Richter entscheidet unter auschluss der Öffentlichkeit. Aus dem USA kann also kein Ränking für Meinungsfreiheit kommen weil dort nie Meinungsfreiheit existiert hat. Ein Staat aufgebaut auf Sklaverei, KKrieg und Gewalt bis heute. DIe Meinungsfreiheit der USA war immer nur Propaganda. Es gab in den USA nichteinmal Gewerkschaften alles wurde mit brutaler Gewalt unterdrückt Es regiert in allen Bereichen das Geld also Faktisch ein reiner Feudalstaat. Warum konnte Google hier jedes Haus und jede Straße fotographieren weil wir Demokratie haben? Wohl kaum. Google betreibt weiterhin ein im Grunde illegalen Handel mit persönlichen Daten die dem EIgentumsrecht der Menschen unterstehen. Die gesamte IT und europäiusche Überwachung wird von den USA kontrolliert. Ebenso die transatlantische Meinungsmache bei der FAZ- Wo soll denn da das Gefühl für Freiheit herkommen?

    1. So einen Müll liest man bei netzpolitik.org selten und damit meine ich deinen Kommentar. Ich möchte nicht auf alles eingehen, was du geschrieben hast, aber wie kommst du darauf, dass das ab fotografieren der Straßen durch Google verboten sein müsste. Was geht dich das an. Alles was Google fotografiert sind öffentliche Straßen. Alles was man dort auf den Bildern sehen kann, könnte ich auch sehen, wenn ich persönlich dort vorbei fahre. Und ja, ich dürfte es aus gutem Grund wegen der sogenannten Panoramafreiheit fotografieren. Willst du wirklich in einer Welt leben, in der wir nur noch Fotos von unserem Eigentum machen dürften, nicht einmal ein Selfie auf der Straße erlaubt ist, weil ja im Hintergrund fremdes Eigentum zu sehen ist? Google hat alles richtig gemacht, es hat sogar angeboten, dass man das eigene Haus verpixeln darf, obwohl Google das gar nicht musste. In anderen Ländern kannst du überall durch die Straßen gehen per Streetview, nur in Deutschland ist alles verpixelt. Wieso? Es gibt dafür keine plausiblen Gründe. Und nein Google betreibt keinen Handel mit Daten, die im Eigentum anderer stehen, Google nutzt die Daten zur Auslieferung von Werbung, aber dem haben wir ja mit der Nutzung von Google-Diensten auch zugestimmt . Wenn du damit ein Problem hast, nutze halt kein Google mehr, das ist doch deine freue Entscheidung. Und dass du den Müll hier ablassen kannst, ist doch ein offensichtliches Zeichen dafür, dass Meinungsfreiheit herrscht.

      1. Der Kommentar ist etwas zu verschwörerisch, das ist klar.

        Aber wer glaubt, sich mit dem Verzicht auf aktive Nutzung Google entziehen könne, der muss die letzten Jahre geschlafen haben, denn man ist trotzdem „bei“ Google – passiv durch Datensammelmechanismen.

        Zu Google Streetview will ich folgendes sagen:
        1. Wardriving mit „versehens“ angeschalteten WiFi-Scanner.
        2. Unterschied zw. Panorama und systematischen Abfahren mit 3m Kamera-Höhe (über Blickschutz).
        3. Unterschied zw. privatem Foto und kommerzieller, zwielichtig verknüpfter Datenausnutzung und weltweiter Veröffentlichung („Das Auto meines Mannes stand gar nicht vor dem Büro…“)

        Ich will nicht gegen Google hetzen, aber man sollte einfach nichts beschönigen.

      2. Was regst Du dich so auf verstehst Du das Thema etwa nicht??? Offensichtlich nicht und mit Sicherheit bist Du kein Sozialist sondern nur ein kleiner Mitläufer was das Gegenteil zur Folge hat. Erkennt man an Deinen Reaktionen das Du Andersdenkende herabsetzt. Nun zum Thema, wenn jemand ein Photo kommerziel verwerten will muss er Denjenigen fragen und wenn jemand fremdes Eigentum(persönliche Daten) verkaufen will ebenso oder ihm am Verkaufserlöß beteiligen alles andere ist Diebstahl. Google hat nicht nur Photos gemacht sonder Google hat ganze Gegenden, alle Gegenstände, Menschen, Ideen Bilder, Texte aller Art usw, in Daten umgewandelt die kommerziell verwertet werden ohne das Google dazu ermächtigt wurde bzw. die betreffenden Personen Länder gefragt hat oder etwas dafür zahlt. Sicherlich konnte man sein Bild verpixeln lassen aber kann man auch Google verbieten die Umgebungsdaten zu besitzen bzw. benutzen oder Deine Wohnortskoordinaten zum Beispiel für Spekulationen oder ob Du in der richtigen WOhngegend wohnst was auch faschistisch ist weil menschen mittels Daten stigmatisiert werden oder von Geheimdiensten mittels Datenlisten die sich selbst an keine Gesetze halten und woher haben se die? Antwort Von den Datensammlern, Weiterhin können Daten von totlitären Systemen benutzt werden um Bürger zu verfolgen oder auch um Realitäten zu verfälschen. Siehe Drohnenangriffe in ca 10 Jahren wird es zivile und militärische Roboter geben. Passiert alles mit Daten(Biometrie) auch Wirtschaftsspionage. Das Sammeln von Daten begünstigt Wirtschaftsspionage oder macht diese erst möglich oder man gewinnt damit Kriege oder bereibt Rufmord, siehe Edathy als er der NSU-Affäre zu nahe kam. Warum sonst betreibt die USA das Internet und hat in allen Staaten der Welt ihre Geheimdienste also transatlantische Handlanger sitzen. Im übrigen wiederspreche ich das Google sich für die Benutzung eine offensichtliche Erlaubnis einholt. Oder steht auf der Webseite von Google wenn sie diese Suchmaschine benutzen benutze ich ihre Daten um dann mit ihren Daten Milliarden zu machen. Oder wer hat Google dazu ermächtigt das in fremden Daten gesucht werden darf? Beispiel darf jeder in Deiner Behausung nach irgendetwas suchen wenn er das will? Dasselbe was für Google gilt gilt auch für Facebook alle Apps und mitlerweile sogar für Betriebssysteme wie WIndows 10. Informiert WIndows 10 offensichtlich die Nutzer das es die Daten sammelt und an dritte weitergibt womit se wahrscheinlich vorhaben in Zukunft ihr Geld zu machen. Nein man muss erst mühevoll danach suchen teilweise nur auf Englisch. Abgesehen mal davon wenn ich etwas kaufen will das man dann gleich seine Daten(Persönlichkeit) mitverkaufen muss. Wie ein Handel mit dem Teufel??? Im übrigen der Begriff Verschqwörungstheorie wurde von der CIA kreiert und diffamiert hauptsächlich Kritiker. Wenn man unter Faschismus nachschlägt dann steht da das man Faschisten u. a daran erkennt das die Gegner diffamiert werden. Normal müsste Google jedem Benutzer wenn es die Daten benutzen will einen Anteil am Verkaufserlös der Daten an die Benutzer zahlen so ca. 50000-100000 Euro pro Benutzer weil die Daten werden für Allezeit benutzt.

      3. Wer keine Ahnung hat, sollte sich mal besser informieren… Um deinen dummen Kommentar zu verbessern. Google darf alles aufnehmen nach deiner Meinung und eine privater Eigentümer darf nicht mal eine Kamera an seinem Haus anbringen ohne einen wichtigen Grund zu haben. Geschweigeden die Kamera auf die Straße richten. Wir danken für deine Meinung, aber du blickst da auch nicht ganz durch und drangsalierst andere Meinung… Naja falls dies eine Klausur wäre würde die Antwort dazu heisssen „Thema verfehlt“. Denk mal drüber nach

      1. Sorry für den Vertipper, das war mobile.
        Ich meine die sieben Datenschutz-Schutzziele, wie sie z.B. hier ausgearbeitet wurden:
        Hansen, M.; Jensen, M.; Rost, M., „Protection Goals for Privacy Engineering,“ in Security and Privacy Workshops (SPW), 2015 IEEE , vol., no., pp.159-166, 21-22 May 2015
        doi: 10.1109/SPW.2015.13

        URL: http://ieeexplore.ieee.org/stamp/stamp.jsp?tp=&arnumber=7163220&isnumber=7163193

        Und wie sie seit ein paar Wochen als Prüfmaßstab für die Aufsichtsbehörden gelten:
        https://www.datenschutzzentrum.de/uploads/sdm/SDM-Handbuch.pdf

        Ich habe das spaßeshalber mal auch mit ein paar amerikanischen Playern durchexerziert:
        http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Gesellschaft/So-gehen-Amazon-Co-Ihren-Rechten-um

        Wenn du das auch auf so nette Balken umdefinierten würdest, sähe das Ergebnis anders aus.

        Privacy nach amerikanischem Verständnis entspricht nur wenigen der Schutzziele. Ich denke da vor allem an Vertraulichkeit und Transparenz, bei den anderen Schutzzielen wird es knifflig bis unmöglich.

  2. Diese Studie scheint mir eher nach reiner Propagandawerbung für amerikanische IT-Unternehmen.
    Ein Datenschutz-Ranking bei dem Google, Yahoo, Microsoft, Twitter die besten vier sind, vermittelt einen völlig verkehrtes Bild von Datenschutz.

    Das ist ja wie ein Ranking von Tabakunternehmen nach der Lungenkrebsstatistik…

    Und „Communicate clearly with users about what happens to their information“ ist doch reines Alibi und hat mit Datenschutz wenig zu tun. Da ist auch der Grund, warum Google auf Platz eins ist, klar. Sie sind transparenter, was sie mit den Daten machen. Ist der Datenschutz deshalb besser? Nein!

    1. Ist mir auch aufgefallen. Es wird offen geredet, aber in für Otto Normaluser unverständlichen Euphemismen („Wir wollen dein Nutzungserlebnis noch weiter verbessern und dich mit unpassender Werbung verschonen, nur dazu erheben wir …“) und die Sch…äden am Ende sind trotzdem riesig.

  3. Das ist doch ein schlechter Witz, oder? Frau MacKinnon, der Wanderpokal der internationalen Privacy-Konferenz- Szene, produziert ein solches Ranking mit Google, Yahoo und co unter den top 3? Und Frau Kurz, Sachverständige der Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“, präsentiert die „Non-Profit-Initiative“, die mal „etwas Abhilfe“ schaffen möchte mit dem Ranking (och mensch, wie nett), ohne auf den Elefanten im Raum hinzuweisen? Geht es noch unkritischer eigentlich? Da wird einem ja schwindelig. Sag mal was ist denn los bei Euch.

  4. Wäre es möglich, .gif-Dateien in Zukunft am Ende und nicht mitten IM Fließtext zu platzieren? Zudem hat die .gif-Datei eine Größe von 20 MB –> sehr unschön für limitiertes Datenvolumen (Mobil oder JonDoNym)

    MfG

    RvB

  5. Ich muss zugeben, dass ich so lachen musste über das .gif, dass mir die Größe erst nicht auffiel. Ich habe die Mobilnutzer dabei nicht im Blick gehabt. Verzeihung, kommt nicht wieder vor.

  6. Wenn man mal das idiotische animierte gif abgestellt hat und sich der nächsten hingerotzen Illustration nähert, muss man sich die Augen reiben. Wow! Google auf Platz 1! Lebe ich in einer Welt, die ich nicht verstehe? Wer soll mit diesem Index wieder auf die Mainstream-Boulevard zurückgelotst werden?

    Wo lese ich ausser dem Ergebnis dieser Studie etwas über Untersuchungsgegenstand, Auftraggeber, Finanzierung, Methoden und Datenbasis? Gab es keine europäischen Datenquellen? Und überhaupt, wer hat die Studie gemacht (http://www.sustainalytics.com/about-us)?

    Wenn eine „Non-Profit-Initiative“ aus den USA erstaunliche Ergebnisse präsentiert, lohnt es sich etwas genauer hinzusehen, insbesondere, wenn die üblichen Verdächtigen im Ergebnis plötzlich als relativ harmlos dargestellt werden.

    https://rankingdigitalrights.org/index2015/download/

    Na guck mal da: Die DTAG wurde auch befragt, erscheint aber in der Grafik nicht. Tencent und mail.ru wurden ausgewertet. Wie kann das sein? Hat man sich mit dem Design der Studie übernommen? Wenigstens dies hätte ich in dem netzpolitik.org Artikel herausarbeiten können. Aber man muss ja alles selber machen. Neugierig geworden? Na denn, viel Spaß!

    1. Jaja, schon gut, das gif war wohl nicht die beste aller Ideen.

      Und ja, Google hat den ersten Platz erreicht, aber wie im Text geschrieben: Auch der Sieger dieses Rankings konnte nicht allzuviel Punkte auf sich vereinen, die Kritik der Studienautoren richtet sich daher auch an alle getesteten Unternehmen.

      Die Datenbasis zu den Ergebnissen haben die Macher veröffentlicht, ich habe sie mir angesehen und die wichtigsten Quellen für das Ranking im Text angegeben: „Registrierungsbedingungen, Hilfe- und Support-Seiten, Lizenzvereinbarungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ethik-Kodizes“. In der Datenbasis ist jede Quelle einzeln auch als Link angegeben und kann somit nachvollzogen werden, selbstverständlich sind auch europäische Quellen dabei. Das Material ist ausgesprochen umfangreich, entsprechend habe ich es zusammengefasst und auch dazugeschrieben, was ich bei solchen Rankings als kritisch ansehe.

      Es geht hier um Accountability, wie der Index im Namen schon sagt. Ich finde die Ergebnisse nicht allzu erstaunlich, denn bei aller Kritik an den US-amerikanischen Dienstleistern, die ich selber auch seit Jahren äußere, haben sie zumindest mehr von ihren eigenen Praktiken offengelegt als ihre internationalen Konkurrenten. Bei Fragen der Meinungsfreiheit wundert mich das Ergebnis auch nicht weiter.

      Dass sie als „harmlos“ dargestellt werden, kann ich nicht nachvollziehen, weder an den zitierten Aussagen der Studienmacher noch am Text oder der Überschrift hier.

      Was richtig ist: Ich hätte sehr viel mehr dazu schreiben können, denn das Material war für mich durchaus interessant. Allerdings bin ich nach Durchsicht zu dem Ergebnis gekommen, dass viel mehr als ein Überblicksartikel nicht lohnt. Ich freue mich durchaus, wenn das Leser neugierig macht, aber ich sah keinen guten Grund für eine detaillierte Analyse. Ich finde deswegen nicht, dass ein genauerer Blick noch lohnt, weil die Angaben der Unternehmen in vielen Details keine auswertbaren Informationen erbrachten. Das steht übrigens schon im Titel des Beitrags.

  7. Also nun auch ihr?

    Die Grünen schalten Werbung, die Artikel bekommen den Hauch von „Ja wir sind nicht perfekt, aber die anderen, die bösen Feinde (Russland, China) sind viel schlimmer als wir“, Ermittlungen eingestellt, ordentlich Spenden abgegriffen…..
    Naja….es konnte ja nicht so weiter gehen….

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