Der Chef des Weltfußballverbandes Fifa, Sepp Blatter, wurde heute Opfer einer Medienguerilla-Aktion, die nahezu perfekt inszeniert war und wunderbare Bilder liefert, um die vielkritisierte Korruption im Kommerzfußball zu illustrieren. Natürlich wurde die Aktion, die bei der Fifa-Pressekonferenz durchgeführt wurde, umgehend viral. Es gibt auch ein kurzes Video von der Aktion.
Laut den Kommentatoren im Video hätte Blatter danach gesagt:
Das hat nichts mit Fußball zu tun.
Als wenn Geld, Korruption und Fußball keinen Zusammenhang hätten.
Nun könnte man sagen, das hätte auch nichts mit Netzpolitik zu tun. Stimmt natürlich, aber ein so schöner Medienstunt mit bleibenden Bildern, der so schnell viral wurde, ist uns durchaus eine Kurzmeldung wert. :}

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4 Kommentare zu „Professionell viral werden: Sepp Blatter im Geldregen“
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Och, wie süß. „Where is my security?!“
Hier ist übrigens das Video auf Youtube, wer sich nicht mit Facebook rumärgern will:
https://www.youtube.com/watch?v=0pqO6tK8_Wg
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[…] Quelle: Professionell viral werden: Sepp Blatter im Geldregen | netzpolitik.org […]
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Ihr verlinkt nicht ernsthaft auf ein (nicht aufrufbares) Facebook-Video!?
Danke @Krabbler
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Anscheinend schon… bei Fefe heisst das Medienkompetenztest.
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