FIFA
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Katar-Recherche: Hackingangriffe gegen WM-Kritiker:innen
Der Golfstaat ließ Michel Platini offenbar während laufender Ermittlungen hacken (Symbolbild) Katar-Recherche: Hackingangriffe gegen WM-Kritiker:innen Katar hat offenbar in großem Ausmaß Kritiker:innen des Regimes weltweit ausspionieren lassen. Zu den zahlreichen Missständen im Vorfeld der Fußball-WM tritt nun ein Hacking-Skandal mit enormer politischer Sprengkraft.
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Lootboxen: Kritik an „manipulativen Techniken“ der Gaming-Industrie
Die Methoden der Videospielfirmen ähneln Glücksspiel, sagen norwegische Verbraucherschützer. Lootboxen: Kritik an „manipulativen Techniken“ der Gaming-Industrie Wer gewinnen will, muss zahlen – das gilt mittlerweile für viele Videospiele. Eine Studie des norwegischen Verbraucherrats zeigt, wie Konzerne Gamer:innen mit Hilfe von Lootboxen ausnehmen.
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: Professionell viral werden: Sepp Blatter im Geldregen
: Professionell viral werden: Sepp Blatter im Geldregen Der Chef des Weltfußballverbandes Fifa, Sepp Blatter, wurde heute Opfer einer Medienguerilla-Aktion, die nahezu perfekt inszeniert war und wunderbare Bilder liefert, um die vielkritisierte Korruption im Kommerzfußball zu illustrieren. Natürlich wurde die Aktion, die bei der Fifa-Pressekonferenz durchgeführt wurde, umgehend viral. Es gibt auch ein kurzes Video von der Aktion.
Laut den Kommentatoren im Video hätte Blatter danach gesagt:
Das hat nichts mit Fußball zu tun.
Als wenn Geld, Korruption und Fußball keinen Zusammenhang hätten.
Nun könnte man sagen, das hätte auch nichts mit Netzpolitik zu tun. Stimmt natürlich, aber ein so schöner Medienstunt mit bleibenden Bildern, der so schnell viral wurde, ist uns durchaus eine Kurzmeldung wert. :}
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: EU beobachtet brasilianische Stadien mit Satelliten – Bilder bleiben bis Ende der WM unter Verschluss
Aufnahme eines Stadions in Südafrika vom EU-Satellitenzentrum EUSC und dem deutschen DLR. : EU beobachtet brasilianische Stadien mit Satelliten – Bilder bleiben bis Ende der WM unter Verschluss Das Satellitenzentrum der Europäischen Union ist mit der Aufklärung von Sportstätten in Brasilien befasst. Das berichtete das EU-Programm „Copernicus“ gestern auf seiner Webseite. Hintergrund ist die Fußballweltmeisterschaft der Männer, für die angeblich Notfallpläne ausgelotet würden. Die Bilder will die EU aber entgegen ihrer Gepflogenheiten noch nicht veröffentlichen: Es handele sich um eine vertrauliche Aktivität.
Stattdessen wird die Archiv-Aufnahme eines optischen Satelliten von einem Stadion in Südafrika gezeigt. Erst nach Ende der WM sollen alle Bilder aus Brasilien online gestellt werden.
Bei dem nun veröffentlichten Foto handelt sich um ein freigegebenes, also nicht geheim eingestuftes Dokument. Es kann also davon ausgegangen werden, dass die tatsächliche Auflösung deutlich darüber liegt.
Bilddaten aus dem All werden unter anderem vom EU-Satellitenzentrum (EUSC) im spanischen Torrejón ausgewertet, das seit 2002 als EU-Agentur operiert und der nach dem Lissabon-Vertrag installierten „Hohen Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik“ untersteht. Vom EUSC aufbereitete Informationen werden an den Europäischen Rat, den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD), die Geheimdienstzentren INTCEN und EUMS sowie die EU-Mitgliedstaaten geliefert. Auch internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen, die OSZE oder die NATO können ihre Missionen auf die Produkte aus Torrejón stützen: Jedenfalls dann, wenn dies im Interesse der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU (GSVP) liegt.