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Cinema for Peace definiert Meinungsfreiheit neu

Auf die Idee muss man erstmal kommen: Die Kinogala „Cinema for Peace“ feierte dieses Jahr im Rahmen der Berlinale zum Motto „Freedom of expression“. Bei der Gala ging einiges schief, was Tagesspiegel und Taz auch in launigen Beiträgen beschrieben. Getreu dem Motto der diesjährigen Gala schickten die Veranstalter dann ihre Anwälte los, die beide Medien…

  • Markus Beckedahl

Auf die Idee muss man erstmal kommen: Die Kinogala „Cinema for Peace“ feierte dieses Jahr im Rahmen der Berlinale zum Motto „Freedom of expression“. Bei der Gala ging einiges schief, was Tagesspiegel und Taz auch in launigen Beiträgen beschrieben. Getreu dem Motto der diesjährigen Gala schickten die Veranstalter dann ihre Anwälte los, die beide Medien für ihre Berichterstattung abmahnen ließen. Das ist gelebte Meinungsfreiheit!

Die Taz kommentiert passend: Die Meinungsfreiheitskämpferbekämpfer.

Sie kämpfen entschieden für die Meinungsfreiheit – so lange alle anderen die gleiche haben. Nachdem Journalisten kritisch über die Cinema for Peace-Gala berichteten, gehen die Veranstalter nun aggressiv gegen sie vor. Die taz hält dagegen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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2 Kommentare zu „Cinema for Peace definiert Meinungsfreiheit neu“


  1. Ja, jeder sollte die Freiheit haben meiner Meinung zu sein.


  2. […] von Cinema for Peace ausgab. Sie soll, so berichtet es Beckedahl, darum gebeten haben, diesen Mini-Text aus dem März 2015 zu löschen, der auf die taz-Berichterstattung verweist.  Ihr Anliegen soll sie mit dem guten Google-Ranking […]

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