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Was Google über Dich speichert

Spiegel-Online hat einen englischsprachigen Beitrag aufgegriffen, der fünf eher unbekannte Links zu Google-Angeboten enthält, die beschreiben sollen, was Google über einen speichert. Für alle, die die entsprechenden Einstellungen bei Google bisher nicht gefunden haben oder noch nicht mit Anti-Tracking-Tools wie Ghostery surfen, mag das vielleicht ein Aha-Erlebnis sein. Wie alt ist man und welche Seiten…

  • Markus Beckedahl

Spiegel-Online hat einen englischsprachigen Beitrag aufgegriffen, der fünf eher unbekannte Links zu Google-Angeboten enthält, die beschreiben sollen, was Google über einen speichert.

Für alle, die die entsprechenden Einstellungen bei Google bisher nicht gefunden haben oder noch nicht mit Anti-Tracking-Tools wie Ghostery surfen, mag das vielleicht ein Aha-Erlebnis sein.

  1. Wie alt ist man und welche Seiten besucht man?
  2. Welche Standortdaten hat Google über einen gespeichert?
  3. Was hat man über Google gesucht?
  4. Welche Computer oder mobilen Geräte greifen auf ein Google-Konto zu?
  5. Welchen Apps erlaubt man auf den eigenen Google-Account zuzugreifen?

Soweit, so gut. Bei mir sagt mir Google nur, dass ich zwischen 35–44 bin. Sonst will man nichts gespeichert haben. Die spannende Frage ist ja: Welche Daten speichert Google eigentlich noch über uns, was wir nicht in einer Transparenz-Simulation angezeigt bekommen und wer hat darauf Zugriff?

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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7 Kommentare zu „Was Google über Dich speichert“


  1. Berth Bloos

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    Die Frage ist: Wo kann ich den Haken setzen und mich aus all der Speicherung austragen? (Wenn Google schon so vorgeht, dass sie erstmal alles speichern anstatt das ordentlich mit Opt-In zu machen).


    1. Den Haken setzt du indem du Google-Dienste nicht mehr benutzt. Du gehst ja auch nicht zum Becker und fragst nach einem kostenlosen Brot.


  2. tom junior

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    „anstatt das ordentlich mit Opt-In“

    Das würde einem Geschäftsmodell entsprechen, dem Google nicht entspricht(-:


  3. Was google so speichert, das können die gar nicht sagen. Es ist alles in einer Art Wolke, jedes Wissen der Welt, so unwichtig es auch ist. Das Problem ist weniger dass der Müll gespeichert wird (abgesehen von dem, was sie zugeben – das ist was Anderes). Das Problem ist, dass niemand die Abfragen und Möglichkeiten von Morgen (oder Heute) kennt… Und niemand weiß, wer der Fragesteller denn mal sein wird (oder ist). Es sind Deine Daten? Wie naiv.


  4. Robert Lemke

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    Auch bei diesem Artikel funktioniert der erste Link nicht.


    1. der erste Link klappt nur, wenn man mittels Googleaccount eingeloggt ist.


  5. Hm. Ich nutze Google sehr intensiv … und was finde ich hier:
    Daten über mich, die ich selbst auf Google+ eingegeben habe, sonst nix.
    Standortdaten … gar nichts.
    Ach Google speichert meine Suchen. Wem bitte ist das nicht klar?
    Welchen Geräten erlaube ich den Zugriff auf mein Konto? Ja … klar will ich das sehen, dass ich ggf. den Zugriff entziehen kann.
    Und das gleiche gilt für die Apps.

    also jetzt mal ehrlich … und dafür so ein Wind? Ich dachte jetzt kommt wirklich etwas unerwartetes oder interessantes … und nichts, was jedem, der sich ein bisschen mit Google beschäftigt, irgendwie irritieren sollte.

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