Warum der Sony-Hack zum GAU wurde

Der Sony-Hack ist ein schönes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man sich um Datenschutz und Datensicherhet weniger Gedanken macht als es sinnvoll ist. Kai Biermann und Sebastian Monial haben für Zeit-Online Teile der Daten ausgewertet, die im Netz kursieren: Warum der Sony-Hack zum GAU wurde.


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Der angerichtete Schaden ist hingegen enorm. Wer möchte, kann nun beispielsweise höchst persönliche Daten von vielen SPE-Mitarbeitern bis hinauf in die Chefetage einsammeln und missbrauchen: Adressen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Handynummern, Pass- und Kreditkartennummern, auch die Namen und Kontaktdaten von Angehörigen. Es hilft auch nicht, wenn man dem Unternehmen schon vor Jahren den Rücken kehrte. Die nun zugänglichen Informationen reichen teilweise zehn Jahre und mehr zurück. Es finden sich beispielsweise Reisekostenabrechnungen von Mitarbeitern, die SPE schon vor langer Zeit verlassen haben. Niemand scheint je daran gedacht zu haben, dass man Daten auch vernichten kann, wenn man sie nicht mehr braucht.

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3 Kommentare
  1. vor allem von Datensparsamkeit scheint noch fast nie jemand was gehört zu haben (apropo, wozu braucht ihr meine Email doch gleich wenn ich einen Kommentar abgebe??)

  2. Alle labern nur DASS i-welche Daten im Netz kursieren und wie viele Tausende es sind und wie viel GB aber NIEMAND hat das Wissen – und vor allem die Eier – mal paar Links zu den Files zu setzen !

    Ich dachte Netzpolitik verlinkt wenigstens als letzte Bastion auf die Inhalte. Kann daher BITTE irgendeiner ENDLICH auf die gehackten Sony Files verlinken damit man selber auch mal reinschauen kann und nicht nur auf die Springer und NATO Presse angewiesen ist ?!

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