Linkschleuder

NSA-Untersuchungsausschuss: Zur Sicherheit Musik

Der Verfassungsschutz hat Bundestagsabgeordnete und Mitglieder des NSA-Untersuchungsausschuss davor gewarnt, dass diese „mit einer gezielten Überwachung rechnen“ müssten. Dafür gibts jetzt Kryptohandys und die Abgeordneten können in Büros wechseln, die mit Wände mit Aluminiumplatten ausgestattet sind. Allerdings wären die Büros dann nicht mehr in ihre Fraktionsgemeinschaften integriert.

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Interne Besprechungen im NSA-Untersuchungsausschuss finden dann auch ohne Handies statt und mit Musik, z.B. Edvard Griegs Klavierkonzert in a-Moll. Das und mehr steht in einem Artikel bei sueddeutsche.de: NSA-Untersuchungsausschuss: Zur Sicherheit Musik.

Ein BND-Mitarbeiter soll für die USA spioniert haben – dabei sind die Amerikaner eigentlich Partner der deutschen Geheimdienste. Doch inzwischen ist das Misstrauen der deutschen Parlamentarier so groß, dass sie nur unter ungewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen über die NSA beraten.

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7 Kommentare
  1. Tja was man hier vergisst, das der Verfassungsschutz wieder einmal völlig versagt hat. Nur zur Erinnerung der Verfassungsschutz soll die großartige Spionageabwehr Deutschlands sein! Die haben wieder mal (angeblich) nichts mitbekommen. Ich finde das der „Laden“ entgültig seine völlige Überflüssigkeit bewiesen hat! Der VS ist praktisch gesehen nur eine Wirtschaftsgeldvernichtungsmaschine, sprich der kostet viele Millionen Euro u. bringt rein gar nichts. Von den die zweifelhaften Aktivitäten des VS bei der NSU-Schweinerei brauche ich hier erst gar nicht reden. Der BND und der Verfassungsschutz gehört aufgelöst. Da sollte schleunigst ein mutiger Staatsanwalt aufkreuzen u. genau alles untersuchen. Die Dienste sind ein Staat im Staate.

  2. Als ob der NSA keine Algorithmen bekannt wären um die Musik ggf. rauszurechnen. Zumal die wahrsch. von im Handel erhältlichen CDs kommt. Besser wärs, sie würden breitestes Schwäbisch oder Schwitzerdütsch als Geheimsprache wählen ;) Mit Dialekten scheint die NSA ja überfordert zu sein.

    1. Das Musik, die populär genug ist, um sie via Handy-App zu finden, einem gescheiten Toningenieur nichts entgegenzusetzen hat, war auch mein erster Gedanke. Random noise (zufälliger Lärm), würde allerdings helfen… Echt traurig, wenn die deutsche Spionageabwehr wirklich so dilettantisch ist… :-(

  3. das würde ich mir aber gut überlegen. urheberrecht??? sind die GEMA-gebühren bezahlt??
    leute, ihr wandelt auf dünnem (abzockanwaltfreundlichen) eis.
    aber seis drum. es kommt eh nichts dabei raus, ob mit oder ohne musik.

      1. genau stefan. vielleicht mal beim urmann & kollegen anfragen wegen geilem abmahnschreiben…..ach so, die herrschaften sind im moment indisponiert…..schade, dachte die hätten umfassende erfahrung. redtube war doch ein geniestreich des deutschen rechtswesens…kann aber auch sein dass ich was verwechsle.
        aber genau wie unseren sog. regierung wird auch keine anwalt die eier dafür haben….

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