Constanze Kurz kritisiert in der FAZ unsere Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff:
Die fehlende Stimme der Mahnerin, die sich qua Amt für den Datenschutz einzusetzen hat, gehört einer Frau, die weithin unbekannt ist: Unionschristin Andrea Voßhoff, als Bundesbeauftragte für den Datenschutz zugleich Behördenchefin der Kontrollinstanz. Kein flammendes Plädoyer für den Datenschutz kam ihr seit ihrem Amtsantritt über die Lippen, kein ernstzunehmender Beitrag oder auch nur Denkanstoß im Zeitalter der Überwachung, das von technischen, juristischen und gesellschaftspolitischen Fragen überquillt. Die Bilanz ihres ersten Amtsjahres ist desaströs: Sie blieb in allen Diskussionen zurückhaltend und konnte in bald einem Jahr im Amt keinerlei Akzente setzen, was schon fast als Leistung anzusehen ist, da doch jede Woche eine neue heikle Datenproblemlage die Gemüter bewegt.
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4 Kommentare zu „Knapp ein Jahr im Amt: Die Datenschutzbeauftragte ist ein Desaster“
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Hand heben, wer überrascht ist. Was dachtet ihr denn, warum die den Job bekommen hat?
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[…] Schön, wenn Seiten wie Netzpolitik.org auf Dinge hinweisen, die man ansonsten gar nicht bemerken würde. So ist anscheinend unsere Datenschutzbeauftragte abgetaucht und spurlos verschwunden. Das ist sehr ärgerlich, denn sie hätte ja wenigstens eine Kontonummer hinterlassen können, auf die man das ihr zustehende Gehalt für ihre Arbeit überweisen könnte. Wahrscheinlich ist das ganze optimistisch zu sehen: eine Datenschutzbeauftragte, die sich ohne nennenswerte Spuren zu hinterlassen einfach in Luft auflösen kann, hat ja vielleicht gerade deshalb mehr Ahnung von ihrem Fach, als man sonst vermuten würde. […]
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Ein Hoch auf die freie Meinungsäußerung! Daher sag ich nur: 58 Baujahr, wahrscheinlich keine Ahnung von Dingen wie Computer, Smartphones etc. Warum den Posten nicht mit jemandem besetzen der vom Fach ist? Und @Chris,um den Ball ganz flach zu halten.
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Ich finde es schon erstaunlich, denn es war irgendwie mal anders. Da gab es richtig engagierte Leute unter den „Beauftragten“. Doch im letzten Jahrzehnt habe ich auch in anderen Bereichen mit Erschrecken festgestellt, dass die Beauftragten mehr für die sprechen, von denen sie beauftragt wurden als für die, für die sie beauftragt wurden. Das kann es doch alles nicht sein und: Wieso verändert man das nicht wieder in die richtige Richtung? Und: Wo ist eigentlich der Unterschied zu einem Putin?
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