„Freiheit statt Angst“-Demo am 30. August

fsa2013
Am 30. August wird in Berlin die „Freiheit statt Angst“-Demonstration gegen ausufernde Überwachung stattfinden. Das Motto in diesem Jahr lautet „Aufstehen statt Aussitzen“ und los geht es um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor.


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Die grenzenlose Überwachung ist Realität. Die Snowden-Enthüllungen belegen: Geheimdienste und Unternehmen treten unsere Rechte mit Füßen und sind dabei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Sie dringen in die letzten und intimsten Winkel unserer Privatsphäre vor. Mit Verlaub, es reicht!

Neue Überwachungsgesetze und Kontrolltechnologien zerstören unsere Freiheit und Selbstbestimmung. Demokratie lebt durch angstfreie Meinungsäußerung und überwachungsfreie Rückzugsräume. Diese zu verteidigen liegt in der Verantwortung von uns allen!

Derweil übt sich unsere Bundesregierung in stoischer Untätigkeit. Sie ist im Begriff unsere Grundrechte aufzugeben, aber so leicht lassen wir Merkel und Co. mit ihrer Strategie des Aussitzens nicht davon kommen. Deshalb stehen wir gemeinsam auf, um die grenzenlose Überwachung endlich zu beenden!

Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Wir wollen Solidarität statt Misstrauen. Wir wollen freie Gedanken statt Selbstzensur. Wir wollen mehr Mut und Engagement statt Ohnmacht und Resignation. Wir brauchen Freiheit statt Angst. Wir brauchen Euch!

 

5 Kommentare
  1. Wann wird endlich der bescheuerte Titel der Veranstaltung über Bord geworfen? Ich halte ihn für einen der größten Hemmnisse gegen eine weitere Verbreitung der Bewegung. Viele Mitmenschen sind der Überwachung gegenüber skeptisch, aber sie haben auch Angst. Angst ist immer real, auch wenn sie unbegründet ist. Und man geht nicht mit so bescheuerten Claims mit Ängsten der Mitmenschen um.

  2. ob es diesmal mehr als 300 teilnehmer sind? wohl kaum. allein wegen des bescheuerten titels bleiben viele weg. wenn man mehr teilnehmer sehen will, geht man halt auf ne kurden-demo. da sind immer ca. 50.000….da wird man geholfen

    1. die demo hatte in den letzten fünf jahren immer mehrere tausend teilnehmer. warum sollte das jetzt anders sein? aber vielen dank fürs belehren über die teilnehmerzahlen! weiter so…

      der name war übrigens immer gleich – ich finde ihn super!

  3. Vielleicht verstehen manche den Titel nicht.

    Es geht nicht um „die Angst“, sondern dass uns die Überwachung als Sicherheitsfeature verkauft wird, damit wir weniger „Angst“ vor Terroristen haben müssen.
    Zudem ist es eine ironische Reminiszenz an so Sprüche wie „Freiheit statt Sozialismus“.

    Ich finde der Spruch drückt den Gedanken dahinter sehr gut aus.

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