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ZDF Frontal21 – Das Schnüffelpatent der Deutschen Telekom

ZDF Frontal21 berichtete heute über „Das Schnüffelpatent der Deutschen Telekom“. Das Video gibt es auch auf Youtube: Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen…

  • Markus Beckedahl

ZDF Frontal21 berichtete heute über „Das Schnüffelpatent der Deutschen Telekom“. Das Video gibt es auch auf Youtube:

In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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Die Deutsche Telekom verfügte über ein europaweites Patent zum „Abhören von ausgesuchten Nachrichtenverbindungen zu Zwecken hoheitlicher Überwachung“. Nach Ansicht von Experten ermöglicht das Patent, dass Geheimdienste Glasfaserkabel unbemerkt ausspähen können. Die Telekom hingegen behauptet, die Technik diene allein der Qualitätssicherung. Seit Jahrzehnten werden Techniken entwickelt, mit denen Nachrichtendienste den internationalen Datenverkehr belauschen können. Die Telekom-Entwicklung habe den Vorzug, dass der Leitungsbetreiber den Angriff nicht mitbekommt, erklärt der IT-Experte Hartmut Pohl gegenüber Frontal21.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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8 Kommentare zu „ZDF Frontal21 – Das Schnüffelpatent der Deutschen Telekom“


  1. […] Das Schnüffelpatent der Deutschen Telekom […]


  2. Hat jemand schon das Patent gefunden? Ich hab nur eines von Siemens gefunden da in diese Richtung geht.

    PS: Das Video ist nicht zu Empfehlen. Null Information. Zweifelhafte „Experten“ und fancy 3D-Animationen. Bravo!


    1. Matthias Falbe

      ,

      Europäische Patentanmeldung, EP 0 915 356 A1, 18. September 1998, Deutsche Telekom AG.
      United States Patent, US 6,265,710 B1, 24. Juli 2001, Deutsche Telekom AG.


  3. Entspricht das auch der Wahrheit? Wir reden hier schließlich über Frontal21.


  4. Der Viewer

    ,

    Die Telekom hat mit Ori Cohen und Stas Khirman seit März 2013 sogar zwei Männer im Konzern beschäftigt, die zuvor Narus, eine Firma mit engsten Verbindungen zum amerikanischen Geheimdienst, gegründet hatten.
    Nur mal so zur INFO…;-)


  5. Frontal 21 verkauft alte Info als Sensation aufbauend auf der gestiegenen Unsicherheit in der Bevölkerung.
    Das Patent selbst ist schon alt, aber auch nicht die einzige Möglichkeit Glasfaser abzuhören.
    Die hätten lieber recherchieren sollen, wie leicht/schwer es wäre für Auslandsagenten ein Messgerät und Transmitter irgendwo zu installieren und diese Daten unbemerkt in die USA zu schicken.


  6. ZDF = Zentraler Dummfunk!


  7. Ramone Wyler

    ,

    Zumindest seriöser als dieser Mist von Fakt, die immer noch behaupten die GTS sei eine Tarnfirma des BND gewesen und hätten Narus an den BND verkauft, was sich ja beides zwischenzeitlich als erfundene ENTE des Redakteurs Markus Weller herausgestellt hatte. Das ist viel peinlicher, denn nur um Schlagzeilen zu erzeugen eine Firma und Menschen durch den Dreck ziehen ist Sch.…

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