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Töten per Joystick

Vor einigen Tagen lief in der ARD die 45 Minuten lange Dokumentattion „Töten per Joystick“ über den Krieg mit Dronen.


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Seit dem Drohnen-Debakel ist klar: Deutsche Politiker und Militärs setzen auf unbemanntes Fluggerät. Die Dokumentation geht der Frage nach, was ein Drohnenkrieg aus der Distanz tatsächlich bedeutet.

Noch gibt es die Dokumentation in der Mediathek – bis zur Depublizierung.

9 Kommentare
  1. Die Eurohawk ist zwar unbewaffnet, dennoch stellt sich die Frage, wozu diese Drohne eine Zulassung für den regulären Flugbetrieb über europäischem Hoheitsgebiet benötigt? Wo in Europa sind deutsche Soldaten im Kriegseinsatz bzw. wo in Europa soll die Bundeswehr in Zukunft in Kampfeinsätze geschickt werden? Oder gehts gar nicht um den Schutz unserer Soldaten?

  2. @ marc

    Die Frage ist ganz einfach zu beantworten, da der Eurohawk in Deutschland stationiert werden sollte, hätte sie für ihre Einsätze außerhalb von Europa auch europäischen Luftraum durchqueren müssen.

      1. Da die Drohne höchstwahrscheinlich neben Einsätzen auch diverse Übungsflüge etc. absolvieren wird, ist es wahrscheinlich zu aufwendig ständig Ausnahmegenehmigungen einzuholen. Insbesondere im europäischen Luftraum, der nun wirklich im Flugverkehr erstickt.

      2. Üben sollte man über unbewohntem Gebiet, also über dem Meer, dazu brauchts keine Genehmigung für den regulären Flugbetrieb über Europa/Deutschland. Keine Zulassung für den regulären Flugbetrieb über Europa/Deutschland ist _kein_ KO-Kriterium, außer man will das Ding regulär über europäischem/deutschem Hoheitsgebiet betreiben.

      3. Wirft man einen Blick auf die geographische Lage Deutschlands, dann kann der Eurohawk nur stark eingeschränkt betrieben werden, wenn man versuchen würde, ihn nur über dem Meer zu betreiben. Das ist schon beim Überführungsflug klar geworden.

        Die USA haben genug Platz sowie weitaus mehr Küste als Deutschland und schränken ihren Global Hawk nicht so stark ein.

        Zudem sind die Auswüchse der Bundeswehr Militärbürokratie („Mülltrennung in Kunduz“) weltbekannt.

        Sie wollen meiner Meinung nach mit ihren Fragen implizieren, dass der Euro Hawk zum Abhören von Kommunikation in Deutschland (?) genutzt werden soll, aber das ist dann wohl eher in den Bereich Verschwörungstheorie einzuordnen.

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