Leistungsschutzrecht im Bundesrat sang- und klanglos durchgewunken

Vor 10 Minuten twitterte iRightsinfo:

Wie befürchtet fand sich heute im Bundesrat keine Mehrheit gegen das Leistungsschutzrecht – es hätte ein Vermittlungsausschuss angerufen werden können. Damit hätten dem Gesetz zumindest Steine in den Weg gelegt werden können, es vielleicht ja sogar noch verhindert werden, hätte der Ausschuss nur lang genug angedauert. Doch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück verkündete gestern, dass es keine Mehrheit für ein Vermittlungsverfahren geben wird. Die von SPD und Grünen regierten Länder hatten es sich anders überlegt und sind der Meinung, eine ‚Verbesserung‘ des Gesetzentwurfes sei sinnvoller als die Ablehnung. Nochmal: Sie sind dagegen. Sie winken es durch.

24 Kommentare
  1. Felix aus Frankfurt 22. Mrz 2013 @ 17:01
  2. Marcus Cyron 22. Mrz 2013 @ 17:12
    • Dirk Moebius 23. Mrz 2013 @ 12:07
  3. Kommentator 23. Mrz 2013 @ 1:10
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