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GEMA erklärt neue Tarife für DJs

gemaDie De-Bug hat der GEMA ein paar Fragen zur aktuellen Tarifreform geschickt: „Welche DJs müssen wofür GEMA zahlen? Ab dem 1.4. wird es kompliziert„. Das liest sich dann so:


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Debug: Ist also, wer, sagen wir mal aus Platzmangel, legal gekaufte Dateien vom eigenen Rechner löscht, auf eine externe Festplatte kopiert, für den DJ-Abend dann von der externen Festplatte löscht und wieder auf den eigenen Rechner kopiert, d.h. zu keinem Zeitpunkt mehr als eine Instanz von einem File hat, in der Pflicht diese Tracks zu lizensieren, oder nicht?

Kreindlmeier: Sofern Sie die legal erworbene Datei auf eine externe Festplatte überspielen, handelt es sich um eine Vervielfältigung. So weit, so gut. Verwenden Sie nun aber die externe Festplatte zur öffentlichen Wiedergabe, müssen Sie diese Vervielfältigung zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe lizenzieren, also dafür bezahlen.

Ronny vom Kraftfuttermischwerk, selbst DJ, kommentiert die Pläne: Neue GEMA-Tarife für DJs – bitte sagt mir, dass ich das alles falsch verstehe.

Wenn Ihr euch also einen neuen Laptop kauft, weil der alte es nicht mehr macht, und ihr eure alte Festplatte auf die neue kopiert und ihr dann von dieser Musik öffentlich spielen wollt, müsst ihr dafür pro Track Gebühren an die GEMA zahlen. Ich hoffe ja inständig, dass ich das falsch verstanden habe, allein mir fehlt der Glaube daran. Man kennt ja die GEMA. Nur zur Erinnerung: für jeden Track, den ich von einem GEMA-Mitglied kaufe, zahle ich beim Kauf einen Teil an die. Bei jedem USB-Stick oder sonstigem Speichermedium zahle ich anteilig an die GEMA. In jedem Klub, in dem ich Eintritt zahle, zahle ich anteilig an die GEMA. Jetzt zahle ich dann auch noch als DJ, weil ich Daten von meinem Laptop auf eine Festplatte kopiere, weil ich heute mal an einem Rechner eines mir befreundeten DJs mit ihm zusammen spielen will. Die spinnen doch!

Bleibt die Frage, wie die GEMA das durchsetzen bzw. kontrollieren will. Aber da haben die sicher auch tolle Ideen für!

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37 Kommentare
  1. Sehr ironisch ist auch der Graph. Wenn ich das richtig sehe ist es nicht mehr vorgesehen das DJ original CDs abspielen. Zumindest trifft der Graph keine Aussage ob original CDs nun nochmals „VerGEMAd“ werden muss/soll oder nicht.

      1. Mhhh, die CD welch der DJ gekauft hat ist keine Kopie (welche durch ihn durchgeführt wurde, ein TV Übertragung ist ja auch keine Kopie des Zuschauers ;-) ) . Das ist also nur eine linguistische Sichtweise. Aber OK danke für die Interpretationshilfe.

  2. Es wird niemand gezwungen GEMA Titel zu spielen.
    Es wurde niemand gezwunden der GEMA bei zu treten.
    Es wird niemand gezwungen zu feiern.

    Einzig die GEMA Vermutung, die gehört IMHO abgeschafft.

    Mit simplen Grüßen,
    yt

  3. Die Realisierung der Tarife ist natürlich absurd, kafkaesk, schidbürgeresk.

    Nichtsdestotrotz entspricht es meinem Gerechtigkeitsempfinden, dass DJs und Discotheken, deren Geschäftsmodell auf der kreativen Arbeit Anderer basiert, diesen von ihrem Einnahmen ruhig einen ordentlichen Batzen abgeben sollen.

    1. „dass DJs und Discotheken, deren Geschäftsmodell auf der kreativen Arbeit Anderer basiert, diesen von ihrem Einnahmen ruhig einen ordentlichen Batzen abgeben sollen.“

      Das ist aber eine enge Sichtweise muss ich sagen. Die Leistung welche durch einen DJ erbracht wird ist ja mitnichten das auflegen von Titeln. Wenn dem so wäre würde ich die Aussage ja noch nachvollziehen können. Die eigentliche Leistung ist das Zusammenstellen von Stücken zu einem Gesamtwerk, welche dann durch den Abend führt. Abgesehen davon besteht auch nicht selten eine Leistung im live Mischen von Werken wodurch ja etwas neues entsteht. Natürlich nutzt er dafür Werke dritter und ja das muss abgegolten werden. Es ist aber eben mehr als nur das „Konsumieren“ von Werken zum eigene Vorteil.

      Auch die Diskothek macht mehr. Sie stellen Gastronomie und eine Erlebnmisswelt. Es ist also nicht so als wenn auch die Betreiber nur Schmarotzer der „armen Künstler“ sind.

  4. Nur zur Erinnerung: WIR sind diejenigen, die den Haufen bezahlen, WIR sollten bestimmen, wie mit uns umgegangen wird – vielleicht mal mit einem „Anti-GEMA Monat“ in dem man mal keine Musik in Deutschland kauft. Und wenn sie danach noch rumzicken halt NOCH einen, etc. Mal sehen wie weit sie ohne finanziellen Support kommen.

    1. Eingeltlich sollte es einen DJ-Streik geben, damit die Öffentlichkeit von diesem Unsinn erfährt. 1 Monat nicht auflegen – was natürlich für die wenigen, die davon leben, nicht möglich wäre. :( Für mich wäre es kein Problem, ich bin nur nebenberuflich tätig…

  5. Dann kommen Berichte in der BILD wie: „GEMA Mitarbeiter mit Festplatte erschlagen“ oder „mit USB Kabel erdrosselt“

    Man kann eben auch 20mal für ein und das selbe kassieren.

  6. Darf ich anmerken, dass die Angaben nicht 100%ig eindeutig sind bzw. mehrere Schlüsse zulassen? Hier wird nämlich etwas anderes suggeriert:

    Debug: Ich entnehme Aussagen wie “Wenn mindestens eine Kopie besteht, die unabhängig vom Original genutzt werden kann, sprechen wir von Vervielfältigung” (GEMAdialog auf Facebook), dass sofern ich nur eine Kopie eines legal erworbenen Tracks habe, egal auf welchem Dateiträger, diese nicht lizensierungspflichtig ist, richtig? D.h. sollte ich eine gekaufte MP3 von einem USB-Stick spielen und keine Kopie davon haben wird für dieses Stück keine Lizenz fällig?

    Reindlmeier: Ja, das ist richtig.

    Das hieße für mich, dass ich problemlos von einem Rechner auf eine externe Festplatte (oder USB-Stick, völlig egal) kopieren darf. Solange die Datei auf dem Rechner gelöscht wird, brauche ich nicht neu lizensieren, weil ich nur eine Datei habe. Sollte ich sie von dem externen Medium spielen UND noch zusätzlich die Datei auf dem Rechner haben, dann muss ich neu lizensieren.
    An anderer Stelle sagt die gute Frau Reindlmeier wieder anderes. Völlig unklar, meines Erachtens.

  7. Jeder DJ zahlt doch schon GEMA-Gebühr beim Kauf der externen Festplatte, des USB-Sticks, des CD-Rohlings. Das ist eine Doppel- und Dreifachabgabenpoitik. Abgesehen davon stimmt mich der Ansatz der GEMA, dass man auch die Datenträger / Laptops der DJs kontrollieren werde, sehr nachdenklich. Meiner Meinung nach geht das weit über die GEMA-Vermutung hinaus und ohne richterlichen Beschluss wird kein GEMA-Mitarbeiter meinen Laptop anfassen!

    1. Die Leergeräteabgabe ist die Kompensation für die Privatkopie.
      Die Lizensierung ist auch für das Backup nötig, da es sich um eine gewerbliche Nutzung (Vervielfältigung) handelt. Und diese wird eben nicht duch die Leergeräteabgabe gedeckt.

  8. Mit welchem Recht will der Beauftragte eines Vereines fremdes Eigentum durchsuchen?
    Hat man der GEMA schon Polizeirechte verliehen? Absurd ist ja schon eine Untertreibung.

  9. Hi Hi was ist denn liebe GEMA wenn ich iTunes Mach nutze oder/und zuhause mein Backup auf einem RAID 5 System hoste? wie viele Kopien existieren denn dann und wo sind sie? und muss dann Apple für die Kopien bezahlen die in der Cloud liegen? oder wie oder was?

    1. Das interessiert die doch nicht wirklich, auch das Gerede von Vervielfältigung und Co. dient nur dazu, dass die GEMA einfach für JEDE Datei Geld will, völlig egal ob sie das Original oder ein Backup ist.

      Und ich wette, ein DJ der mit deinem Vorschlag arbeiten würde müsste einfach für die gesamte Liste löhnen.

      So sieht die Welt der GEMA aus.

  10. Warum macht die Gema eigentlich nicht ein Datenträger basierendes Lizensierungsmodel für DJs. Dies könnte sich auch nach Größe des Datenträgers berechnen. Das würde sich in der Realität auch einfach und unkompliziert prüfen lassen.
    Das mit dem Kopieren und nach lizensieren versteht keiner und es wird sich auch niemand daran halten. Es fängt schon allein damit an, dass man dann ja eine Liste mit den vorhandenen Werken zusammen mit dem Lizensmodel führen müsste.
    Das Ganze zeigt leider, wie weit die Gema diesem Musikbereich fern ist.

  11. Vielleicht kann mir jemand meine Nachfolgende Frage ausführlich und in sich logisch erklären?

    Kaufe ich ein Bild oder eine Skulptur und stelle das Kunstwerk einem Museum für eine Ausstellung zur Verfügung, dann erwartet niemand, dass ich dem Künstler oder seinem „Rechtsnachfolger“ oder der Galerie, die für den Künstler die Stücke an den Mann bringt, dafür eine Ausstellungsgebühr zahle, womöglich noch abhängig von der Anzahl der Besucher.

    Kaufe ich eine CD und spiele die Musik vor Publikum, z.B. als DJ, dann wird aber genau das von mir erwartet. Warum bei dem einen Werk eines Künstlers, aber nicht bei dem anderen? Ich kapier’s nicht, eigentlich sind das doch zwei identische Fälle, öffentliche Aufführung von Kunst, und Eintritt wird auch noch verlangt.

    1. Danke, endlich jemand. Ich sehe das ganz genauso. Ich bin Produzent elektronischer Musik und finde den GEMA-Ansatz vollkommen realitätsfremd. Wenn ein DJ oder ein „normaler“ Hörer einen Track von mir (in einem x-beliebigen Online-Musik-Shop) kauft, hat er meiner Meinung nach das Recht, diesen Track aufzulegen und damit zu machen was er will, außer ihn zu vervielfältigen bzw. weiterverkaufen etc. Ich sehe nicht ein, dann noch mal von der gleichen Person Geld zu verlangen und verstehe auch jeden Gedanken in dieser Richtung, weder von der GEMA noch von GEMA-Künstlern nicht. Total absurd.

  12. Absurdistan hoch 4.
    Wie schränke ich ein freie Gesellschaft mehr und mehr ein.
    Ich bekommen den Eindruck eines parasitären Verhaltens seitens der GEMA nicht los . Am ende geht der schuss nach hinten los, wenn vieles schliessen muss aus gema- kostengründen.

  13. Da die gema damit unzählige Kleingewerbexistenzen zerstört, schadet sie allen – auch den musikern. Würde mich nicht wundern wenn Betroffene das Ganze als tätlichen Angriff auffassen und auch dementsprechend reagieren.

    1. also ich muß sagen es reicht jetzt mit der GEMA Abzocke, ich höre als DJ auf, denn so eine Abzocke kann man unmöglich unterstützen.
      Ausserdem sollten die GEMA Künstler froh sein das u.a. DJ’s ihre Musik unters Volk bringt, da ja dadurch weitere CD’s der Künstler gekauft werden.
      Ich persöhnlich habe mehrere Tausend CD’s offiziell gekauft und eine Sicherungskopie gemacht auf ext. Festplatte, da das dauernde schleppen von CD-Koffer schwer und anstrengend ist.
      Also nach ca. 30 Jahren mobiler DJ werde ich jetzt Schluß machen.
      musiktrucker

  14. Hallo Liebe DJ habt Ihr schon mal daran gedacht independet Musik zu spielen ? Nein ist nicht gut genug ? Ich gebe euch gerne ein paar inks bei denen Ihr vom gegenteil überzeugt werdet.
    Eurer vorteil keine Gema gebühren ihr müsst nur den Misiker nennen können (mit rixhtigen namen) dann seit ihr aus dem Schneider denkt mal darüber nach.

    Eurer DJ Artus

  15. Wenn DJs anfangen, Gema-freie Musik zu spielen, schießen sie sich doch ins eigene Bein. Wer bucht denn bitte DJs, die die größten oder gehyptesten Hits ihres Genres nicht spielen, weil die von großen Verlagen lizensiert sind…

    Und kann mir bei der Gema mal bitte jemand erklären, welche Urheber sich darüber beschwert haben, dass ihre Werke in Clubs gespielt werden? Musiklabels und Artists forcieren sogar das unentgeltliche Verteilen ihrer Singles, damit sie in Clubs gespielt werden. Das Ganze nennt sich PROMO und sorgt am Ende für viele GEMA-relevante Verkäufe. Win-Win!
    Aktuell forciert die Gema eine Lose-Lose-Situation! Dämlich 3000!!!
    BTW:
    Was für Konsequenzen drohen eigentlich, wenn man die Regel missachtet? Wer ist für die Einhaltung verantwortlich? Ist das eindeutig geklärt?

  16. Zusatz:

    Im übrigen sollte man sich nicht für und gegen Gema-Material entscheiden, sondern viel mehr dafür einstehen, dass überhaupt erst mal sichergestellt wird, dass die am Ende auch die richtigen Urheber die gezahlten Lizenzgebühren erhalten.
    Wie will die Gema DAS bitte realisieren? Das klappt nicht mal im Bereich Radio und TV und soll nun plötzlich mit Club-DJs klappen??? Falsche Angaben der DJs, fehlende Infrastruktur und zu wenig Gema-Manpower, um das alles abzurechnen… Das ist doch nur eine versteckte Gema-Subvention, weil ihnen bei Youtube Millionen und Millionen flöten gehen, weil die Gema der Meinung ist, sie könne Tarife gerechter berechnen als der Rest der Welt… Unglaublich…

    1. Im prinzip ja!
      Und wenn man überlegt wohin das führt, kann man erahnen was die GEMA wirklich will, aber aus taktischen Gründen nicht sagt.
      Sagen wir mal der DJ macht einmalig einen Gig und kriegt dafür vll. 500 EUR. Da es sein erster Gig ist, hat er sich auf alles vorbereitet und 20000 Titel dabei.
      GEMA: 20000 * 0,13 * 1,07 EUR = 2782 EUR + VGL
      Das das nicht angemessen ist, wird sogar die GEMA einsehen, nicht freiwillig, sondern weil die kontrollierende Instanz, das Deutsche Patent und Markenamt auch noch ein Wörtchen mitredet.
      Ich glaube es ist keine Übertreibung das als im juristischen Sinne „sittenwidrig“ zu nennen.
      „Die Spruchpraxis der Schiedsstelle sieht 10% der Einnahmen als absolute Obergrenze an (vgl. Sch-Urh 03/09 vom 17.11.2009 / Sch-Urh 01/86 vom 13.10.1986).” Interprätiert:
      http://www.der-goldene-engel.de/news/kultur-ist-uns-was-wert/
      Die Gema wird also Ihre Forderung in ihrer Grenzenlosen Güte auf 10 % der Gage reduzieren, und damit das anbieten was sie maximal verlangen kann. Wenn mehr aus kommt, wird die Schiedsstelle tätig werden. Ich hoffe der Berufsverband Discjockey erkennt das und bietet 2 % an.
      Eine andere Wirkung wäre, das die DJs, damit mehr von der Gage übrig bleibt ihr Sortiment zu minimieren, also auf 300 Titel reduzieren. Das werden viele DJs machen und dann nur noch das spielen, was überall gespielt wird, der absolute Mainstream eben. Dann kann die GEMA Titelerhebungen machen und begeistert feststellen, daß sie die Einnahmen nur unter den 1000 bekanntesten Künstlern aufteilen muß. Alle anderen gehen leer aus.
      GEMA kills Music.
      Wenn es um Weitergabe von Musik geht argumentiert die Musikindustrie „wir verkaufen keine Tonträger, wir verkaufen Musik“.
      (Hartmuth Spiesecke damals Lobbyist der Plattenfirmen). Ich stehe auf dem Standpunkt: wenn ich eine CD gekauft habe habe ich das Recht die legal erworben die Musik auch zu spielen, egal von welchem physikalischen Medium. Die GEMA unterstellt mir aber eine Illegale Kopie, eigentlich eine Verleumdung, wenn man das Argument von Spisecke würdigt. Oder sie hält Ihre Zusage nicht ein.

  17. und wie ist es wenn ich cd’s brenne und die originaldateien lösche, die cd’s auch nicht durch informationen zu identifizieren sind, also als audio cds ohne texttitel…gema oder nicht gema

  18. Zahlt einfach nicht und boykottiert die Gema.

    Wenn nötig auch mit Gewalt und hier spreche ich davon den Gemaladen auseinander zu nehmen und diesmal nicht ganz so doof,wie in Dresden, indem man eine öffentliche FACebook Veranstaltung daraus macht.

  19. Inzwischen blicken wohl die wenigsten noch durch, wann für was bezahlt werden soll. So wie ich es in der Summe interpretiere geht es also nicht um legal erworbenes Tonträgermaterial sondern nur um die Erschwernis, mit tausendfach kopierten und geraubten Dateien durch die Welt zu tauchen. Ich selbst habe jeden einzelnen Titel aus meiner Bibliothek gekauft kann diese Käufe auch nachweisen. Apple erlaubt das Streaming auf 5 Geräte, bei mir sind es 3 völlig identische McBooks, 2 habe ich immer dabei, das dritte bleibt grundsätzlich “ im Schrank“

    Und jetzt liebe GEMA ….. Wann und was muss ich Abdrücken

  20. Dabei könnte es doch so einfach sein. Was spielt man im Schnitt an einem Abend ? 6 Stunden /a 15Titel. Gehen wir einfach mal von 100 Titeln aus die man am Abend aus, die ein DJ in die „Öffentlichkeit“ schießt . Erhebt doch meinetwegen eine Gebühr von 10 Cent pro gespieltem Titel, besser noch eine Auflegepauschale von 10 Euro pro Abend. Onlineportal errichten in dem sich jeder DJ vor seinen Gig anmelden muss. Dann ist jede Ungerechtigkeit vom Tisch und die Kohle kommt dann hoffentlich auch bei denen an, die durch das Raubkopieren unter vielen unserer Kollegen betrogen fühlen dürfen

  21. Ja und wenn jeder DJ dann zahlt, werden die 10 Euro dann weiter an die Veranstalter geben und der kleine Kunde zahlt die Zeche der Bosse am Ende mit dem Eintritt. Echt unglaublich! Aber noch mal zum Thema Künstlerwerke, denn das wird durch einen DJ am Abend, unabhängig davon was gespielt wird, gespielt und somit als Werbung unter den Zuhörern verbreitet. Die ist ja auch der Grund der bereits angesprochenen DJ Promotions, daher müssten eigentlich die DJ Geld dafür bekommen wenn was gespielt wird, so ist es richtig und nicht anders, den der kleine Zuhörer findet die Titel vom DJ ggf. Cool und holt sich den Titel dann bei Amazon, sollte es diesen da geben!!!

  22. Wie kann das denn sein, dass auf einmal der DJ als solcher überhaupt zum Gebührenschuldner der GEMA werden soll? Er isr doch nicht der Veranstalter, der die öffentliche Aufführung der Werke als Veranstaltung durchführt.

    Warum müssen denn dann die ganzen Cover-Musiker, Tanzmusiker und Top40-Bands nicht auch als Musiker extra GEMA dafür zahlen, dass sie mit anderer Leute Hits nachspielen Geld (zumeist sogar richtig gutes) verdienen????

    Eigentlich kann man als jemand, der Underground-Musik durch Auflegen als Hobby-DJ fördern will, hier nur noch auswandern … diesem Land hier gehts einfach zu gut, und das schon zu lange … anders kann man solche Abartigkeiten der Überwohlstandsdekadenz nicht erklären.

  23. Lustig,
    es sind schon einige gute Komentare hier nachzulesen. Einige machen sich richtig Gedanken.
    Wie verhält sich das den da bei live DJs?
    Bezahlen die dann für jedes Sample?

    Leider wird es zu unrealistisch. Der Veranstallter wird in dieser hinsicht zwar auf den ersten Anschein nach entlasstet aber wer sich damit beschäftigt sieht, dass es eher schlimmer wird.
    Die Option mit dem Computer Musik zumachen ist anfür sich revolutionär aber anhand der Kostenüberwachung der GEMA unmöglich.

    Wenn ich als Musiker (DJ) mit 100Vinyls einen Abend ausschmücke, ist dieses für mich GEMA frei. Wenn ich diese Vinyls als MP3 auf meinen Rechner habe und diese via TimeCode abspiele wird es teuer. (Angeblich illegale Raupkopie :)) Wenn der Clubbesitzer jetzt einen Warmup Dj, einen vor Dj, 2x Main DJ und abschluss DJ bucht, legen diese DJs logischerweise die kosten auf die Rechnung für den Versanstalter um… also 5mal GEMA pro Floor.

    Umgehe ich die Gemakosten, wenn ich anstatt 100 Titeln pro abend nur einen Spiele? also ein fertiges Set von ca 6Stunden länge.

  24. Unfair ist das:
    ich für Titel bezahlen soll die ich gar nicht nutze !
    (ich bezahle ja auch nicht alle Waren im Supermarkt, obwohl ich nur 2 mal Milch brauche:o))
    Unfair ist das:
    das nicht berücksichtigt wird wie oft eine DJ pro Jahr auflegt !!!!
    Fakt ist:
    das die Künstler für Ihre Arbeit entsprechend entlohnt werden sollten !!!
    Unklar ist: (für mich)
    wie die GEMA das realisieren will… ????
    Es gibt eine ganz einfache und für alle Beteiligten gerechte Lösung…
    Es betrifft ja nur die DJ´s die digital auflegen ?!
    Jede der Software Lösungen verfügt über eine History der gespieleten Titel ?!
    Jeder DJ bezahlt für die Titel die er an dem Abend aufgelegt hat, laut History…
    Rechnung: ca. 100 Titel pro Veranstaltung ?!
    100 * 0,13€ = 13,00€ die bestimmt jeder DJ gern bereit ist zu zahlen !?
    Das ist eine Lösung die fair finde und die bestimmt auch von vielen anderen DJ´s akzeptiert werden würde… ?!?!?!

  25. Ist doch alles nur noch Abzocke, Gema und GEZ der Staat ist auf dieses geld angewiesen, naja Gema ist ja nur für die rechte der Musik Inhaber da, aber trotzdem ist das Frech.

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