Wer kein Facebook-Profil hat, ist psychisch krank und kriegt keinen Job

Hätte der Attentäter von Denver Killerspiele gespielt, gäbe es einen einfachen Schuldigen. Aber scheinbar tat er das nicht und war noch nichtmal bei Facebook. Online-Abstinenz kann jedoch auf Störungen hindeuten. Sagt zumindest Katrin Schulze im Tagesspiegel:

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Nicht einmal das Internet hilft den Ermittlern, obwohl da doch mittlerweile beinahe jeder seine Spuren hinterlässt. Nach bisherigen Erkenntnissen war Holmes aber weder bei Facebook noch bei Twitter aktiv. Zwei Konten bei Youtube soll er gelöscht haben, ein paar Einträge unter Pseudonym in Foren gibt es wohl von ihm ebenso wie einen Account bei einer Kontaktbörse.

Mehr nicht.

Für die Öffentlichkeit war der junge Mann so weitgehend unsichtbar, unverdächtig. Er deutete sein Vorhaben nicht wie andere Amokläufer vor ihm online an und sprach nicht über seine irren Gedankengänge. Ein 24 Jahre alter US-Amerikaner, ein ehemaliger Student und Waffennarr offenbar, der nicht vernetzt ist, keine Bilder tauscht und seine Befindlichkeiten nicht mit der Community teilt. Das ist nicht nur ziemlich selten, sondern kommt einigen auch ziemlich verdächtig vor.

Glaubt man Richard E. Bélanger und seinen Kollegen, könnte dieses Verhalten sogar auf eine ernsthafte Krankheit hinweisen. In einer Studie aus dem vergangenen Jahr haben die Psychologen herausgefunden, dass junge Menschen, die sich mit ihren Online-Aktivitäten sehr zurückhalten oder das Netz gar nicht nutzen, ähnlich häufig zu Depressionen und anderen psychischen Leiden neigen wie jene, die das Netz exzessiv nutzen. Bei Jugendlichen, die regelmäßig, maximal zwei Stunden täglich, online gehen, sei dies nicht der Fall.

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98 Kommentare
  1. Na, da bin ich aber froh. Ich bin wenigstens halbwegs normal. Ich habe einen Twitter-Account. Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich jemanden ermorde nur noch halb so groß.

    1. You made my day!

      *Puh* da haben wir ja nochmal Glück gehabt :-)
      Was ist nur mit den Menschen die kein Zugang zum Internet haben? Sind das jetzt potentielle Massenmörder?

      1. kein internet??
        whaaat. das kann doch nur osama sein, der sich aller technik entledigt, um der überwachung zu entgehen.. ab nach guantanamo mit jedem der so drauf ist…
        sicher ist sicher!

    1. WAAAA AMOKLAUF IM INTERNET ANGEKÜNDIGT! HOLT DIE ÜBERWACHUNGSDROHNEN! MIT VORRATSDATENSPEICHERUNG WÄRE DAS NICHT PASSIERT!!11!!1

    2. Lass mir bitte ein paar übrig – ich will auch keinen Account anmelden müssen um normal zu scheinen.
      Es ist doch nicht zu glauben, was alles gedruckt wird.
      Katrin. Schulze. Tagesspiegel – Naja.

      1. „kommt einigen auch ziemlich verdächtig vor.
        Glaubt man Richard E. Bélanger und seinen Kollegen, könnte…“

        Katrin Schulze schreibt im Konjunktiv. Sie behauptet nirgendwo, dass es so sei. Das Skandalöse entsteht erst im Wörtlichnehmen.

        Lesen hilft.

  2. Das klingt ja so, wenn man selber nirgends wo angemeldet ist so wird man gleich zum potentiellen Täter eingestuft. Geht bald wieder die VDS los?

    Aber da gibt es sicherlich ein paar die sagen werden, dass sie nichts zu verbergen haben. So kann man ja auch von der Waffenindustrie ablenken. Nein die Laschen Gesetze sind nicht daran schuld.

  3. ach ja, wenn man das so sieht kann natürlich jedes Verhalten, das vom Durchschnitt abweicht, auf irgendetwas hindeuten…

    Wenn man dann so nen Artikel wie der Tagesspiegel daraus bastelt und es sich anhört, als wäre die Facebook-Abstinenz die einzige, monokausale Ursache ist das einfach nur unseriös.

    1. Genau! Es deutet darauf hin, dass das Verhalten vom Durchschnitt abweicht. Das bedeutet, die Person ist potentiell unberechenbar, also potentiell gefährlich.

  4. puh….hoffentlich muss ich demnächst nicht wieder ins nobelpreis-komitee.
    ich wüsste echt nicht wem von den beiden ich den nobelpreis für universal-genialität verleihen sollte^^

    1. Nun, wenn Du jetzt noch Wörter wie „Weil, da, so dass“ benutzt und außerdem mit Füllwörtern um dich wirfst dann schon! Und wenn Du gerne in der Vergangenheit schreibst, dann auch. Den dann bist du ein PSYCHOPAT. Oder wenigsten „antisozial“ oder „dissozial“.

      Was täte die Welt nur ohne „Amerikanische Forscher“ (das A muss groß sein, da Eigenname!) ???

      News bei Golem:

      http://www.golem.de/news/microblogging-wie-psychopathen-twittern-1207-93399.html

      Ein Hoch auf den kommenden Überwachungsstaat, dann können wir alle pösen Jungen und Mädchen wegsperren weil sie auffällig sind und eine Straftat begehen KÖNN(T)EN!

      1. Hej, hej…möchtest Du etwa meine Freunde und meine Familie als Nazis titulieren? Denke doch bitte mal an unsere Psyche. Erst depressiv, dann Nazi. Bestimmt bald Tod, weil auch ohne FB quatschen können…vis a vis.

  5. Sind keine Killerspiele zu finden muss halt ein anderer Grund her. Kann der Typ denn nicht auch einfach nur „normal gestört“ sein? Man muss doch nicht überall einen Acc haben um normal zu sein, oder?

  6. Also ich muss bei Facebook und Twitter sein sonst hält man mich für einen potentiellen Amokläufer, darf dabei aber nicht zuviel über Essen twittern und bestimmte Füllworte nicht zu oft verwenden sonst hält man mich für einen Psychopathen… Ich hab keinen Facebook-Account und twitter übers Kuchenbacken. Nach der nächsten Biskuitrolle ist wohl die Selbstanzeige fällig…

  7. Ich bin sowohl bei Facebook als auch bei Twitter angemeldet. Bei ersterem mit einem nahezu reinen Briefkastenaccount und Tweets geschrieben hab ich auch schon ganze 24 in 4 Jahren.
    Bin ich da schon auf der sicheren Seite oder nicht?

    Mal ehrlich, wer so einen Schund wie den oben verlinkten Artikel schreibt und veröffentlich, sollte sich nicht Journalist nennen dürfen. Pure Verachtung kommt mir da hoch.

    1. Nein, das reicht so wohl nicht um sicher zu sein. „Normal“ ist also etwa „2 Stunden täglich“. Die Dystopie ist real geworden, ohne geht nicht? Haarsträubend. Immerhin hält die Autorin das noch gerade so auseinander (distanziert sich aber ungenügend von der Schlußfolgerung der genannten Studie.)

  8. oh, dann werde ich jetzt wohl als communityloser netznutzer der hauptsächlich musik macht anstatt bei facebook seine zeit zu vergeuden, als seelisch und moralisch instabil eingestuft…interessant

  9. Oh man bietet so einem Boulevardmist doch nicht auch noch ein Publikum.
    Typische provokante Überschrift und ein Artikel der (wenn man ihn mal sachlich liest) absolut keine Aussagen hat. Schon dumm genug, wenn der Tagesspiegel sich darauf einlässt, dann seid wenigsten hier schlauer…

  10. Ist ne tolle Theorie!
    Um zukünftig Amokläufe zu verhindern sollten also alle Bürger Zwangsweise bei allen Social Networks angemeldet werden.
    Toll, Problem gelöst!

    1. Anmelden allein reicht aber nicht. Man sollte selbstverständlich verpflichtet werden, sein ganzes Leben in Wort und Bild mit der Community zu teilen. :)
      Nur so kann die soziale Kontrolle im Netz gewährleistet sein, und die Behörden haben einen Pool von Infos, wo sie sich ohne grösseren Aufwand je nach Bedarf das Passende raussuchen können, wenn es mal was zu „erklären“ gibt. :)

      MfG Andy

  11. [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE | Honey Pot]
    Leute Leute!
    Die gute Frau Journalistin schreibt in dem Artikel doch nicht ihre eigene Meinung, sondern gibt nur den Zeitgeist-Mainstream-alles-was-anders-ist-ist-verdächtig-Style wieder.

    Nicht die Frau Journalistin in die Zange nehmen, sondern die Aufmerksamtkeit auf die Personaler, „Sicherheits“beamten und Co richten!

  12. @Desconocido: Naja, wenn sie schon dabei sind, können sie direkt das Innenministerium frienden und einen täglichen Rapport über ihre Aktivitäten senden. Man hat ja nichts zu verbergen!

  13. Es spielt doch keine Rolle, ob der Typ bei Facebook war. Sein Zugang zu Waffen war entscheidend. Nur durch die anachronistischen liberalen Waffen-Gesetze in den USA war seine Tat möglich. Wozu braucht ein Zivilist denn bitteschön ein Sturmgewehr und eine Pumpgun? Hier geht es doch im nachhinein wohl eher darum, die öffentliche Diskussion in eine andere Richtung zu lenken, damit die Allgemeinheit keine schärferen Waffen-Gesetze verlangt.

      1. Mag ja sein, dass der Umsatz von Waffen dort sogar nach der Tat noch zugenommen hat. Das muss man aber nicht gutheißen. Meiner Meinung nach handelt es sich bei den Käufern um Personen, die die Tat für den Zweck selbst eine Waffe zu erwerben mißbrauchen – als Vorwand halt.

    1. Wozu ein Zivilist Waffen braucht?

      Um sich gegen Psychopathen wie diesen Amokläufer wenigstens noch wehren zu können, wenn so einer loslegt. Die Polizei hat hier jedenfalls nichts verhindert, geht ja auch gar nicht, die können niemals überall sein.

      Aber das will ja immer niemand hören, in unserer rosaroten Ponyhof-Welt.

      Ach ja, ich bin auch unverdächtig: Ich hab nen Account bei gulli.com. :)

      MfG Andy

      1. Es gibt halt auch Menschen, die ihre Konflikte nicht mit Gewalt und Waffen austragen. Es ist doch ein zivilisatorischer Rückfall in die Steinzeit, wenn hier dem Faustrecht das Wort geredet wird.

      2. Genau das ist ja unser Problem.
        der Homosapiens hinkt der Evolution hinterher.
        bei all dem technischen Fortschritt befinden wir uns genetisch noch in der Steinzeit.
        Wir glauben immer noch an einen Gott oder irgendeine andere völlig überflüssige Institution.
        Wir reproduzieren und weiterhin völlig unkontrolliert.
        Das ist im Übrigen das aller größte Problem der Menschheit überhaupt.
        Die Folgen bekommen wir halt jetzt zu spüren…:-(

      3. @titus_shg:
        Aber Sturmgewehr und Pumpgun brauchen Sie da trotzdem nicht, wie @balthasar korrekt feststellt. Eine ganz normale Hand- oder Faustfeuerwaffe reicht für solche Zwecke vollkommen aus.
        Und selbst die bringt Ihnen nichts, wenn Sie nicht regelmäßig auf den Schießstand gehen und üben. Da mir persönlich für sinnloses Rumgeballere Geld, Zeit und Lust fehlen, bin ich dann lieber unbewaffnet und verkrieche mich im Ernstfall irgendwo als nur vorbei zu schießen.

      4. Ich hoffe wirklich mal du meinst das nicht ernst. Es ist schon schlimm genug, dass sich in den USA solche Typen legal alle Waffen für Amok-Läufe besorgen können, was ein strikteres Waffengesetz u.U. verhindert hätte (kann es nicht immer, siehe DE amok-Läufe).

        Aber jetzt darauf zu schließen, dass sich jeder Waffen besorgen sollte um sich gegen Amokläufer zu wehren? Wie soll ich mir das vorstellen? Da sitzen 100erte Leute im Kino und irgendwo gehts los, dann springen alle auf und schießen in die ungefähre Richtung und die nicht getroffen werden schießen zurück? Also ich denke dass gerade in einer solchen Situation kaum einer überleben würde, hätten alle Waffen dabei gehabt.

        Steinzeit, greetz,
        GHad

      5. Schließe mich zunächst GHad an. Will aber noch anmerken:
        Gulli reicht nicht, braucht schon ne Community die mehr über dich/dein soziales Netzwerk weiß.
        Also ab zu Facebook…so um ein Zeichen geistiger Gesundheit zu setzen.

        Entität

  14. Die zitierte Studie sagt nur, dass es die Zeit, die ein junger Mensch online ist, korreliert mit dem Auftreten von Depressionen. Da ist kein Kausalzusammenhang gemacht. Weder werden Jugendliche depressiv, weil sie zu kurz oder zu lang online wären, noch würde die „richtige“ Dauer sie davon abhalten, depressiv zu werden.
    Entscheidend ist, dass der Tagesspiegel aus einer quantitativen Studie, die etwas über Wahrscheinlichkeiten aussagt, versucht, Schlüsse für individuelle Personen zu ziehen. Das funktioniert so nicht, denn es wird nur das gemeinsame Auftreten zweier Variablen beschrieben und keine individuelle psychische Struktur oder Dynamik. Äpfel und Birnen halt.

    1. Sehe ich auch so.

      Aber der Artikel hat sein Ziel längst erreicht, die Leute reden drüber, die „Einschaltquoten“ sind gesichert….ein Hoch auf den Boulevardjournalismus und seine Leser ;-)

  15. Die „Psychologen“ dieser Studie (Richard E. Bélanger und seine Kollegen) weisen mit ihren interpretierten Ergebnissen Symptome einer ernsthaften Krankheit auf.

  16. Die Zeitungen schreiben halt was ihren Werbekunden nützt und die wollen Geschäfte über das Internet oder speziell Facebook machen.
    Was da also eine Meinungsbildnerin Katrin Schulze im Tagesspiegel
    schreibt ist also völlig Irrelevant.
    Sie würde sicher auch schreiben wer ein chinesisches Auto fährt ist potentiell Gefärdet , wenn es ihre Auftraggeber wünschen.
    Vielleicht sollte sie aber einmal Nachdenken das es vor 20 Jahren noch gar kein Internet in der heutigen Form gab und die Menschen deshalb auch nicht sonderlich mehr „Druchdrehten“ als heute mit Facebook.

  17. Sozialchauvinismus ist eines der markantesten Merkmale einer faschistischen Diktatur. Eigentlich sollte man sich bei denen bedanken das sie das so offen zugeben. Wer jetzt entsprechend handelt rettet seinen Kindern vielleicht das Leben.

  18. Wie die Generation vor uns das wohl überlebt hat?!?
    Ich meine vor 20 Jahren gab´s noch kein Internet und gemäß dieser Theorie waren damals 100% der Bevölkerung Schwerverbrecher!
    Das müssen Zeiten gewesen sein!!!

    Von wegen ohne Internet leidet man unter psychischen Störungen, ja klar.
    Da glaube ich noch eher, dass man MIT Internet…

    1. Der Sinn dahinter ist , das sich Leute im Internet und Facebook-Profil natürlich deutlich besser Überwachen lassen als Offline.
      Durch solche „Studien“ wie von Richard E. Bélanger und seinen Kollegen soll eher der Boden bereitet werden für eine geartete Facebook-Profil Pflicht und damit ein einsehbares Privatleben.
      Hier ran arbeiten Staatliche Dienste mit der privaten Wirtschaft durchaus „Hand in Hand“ , denn niemand soll sich „mehr Verstecken dürfen“ weder für die Stasi 2.0 noch als Objekt für Wirtschaftliche Interessen.
      Natürlich auch für die Überwachungs Phantasien vieler Unternehmen welche Arbeiter und Angestellte immernoch als ihre persöliche Verfügungsmasse ansehen, wie zur Zeiten der Sklaverei oder Leibeigenschaft.

  19. @ Librarian:

    Das ist wiederum auch richtig, dass man -zu Verteidigungszwecken- kein Arsenal an Kriegswaffen braucht. Ich meinte ja auch Schusswaffen generell. Und es ist logisch, dass man den Umgang damit auch trainieren sollte, wenn man sowas hat.

    @balthasar:

    Mag ja sein, dass es solche Menschen gibt. Nur denen hätte im vorliegenden Fall ihre „Gewaltlosigkeit“ rein gar nichts genutzt. Gewaltlosigkeit macht nur dann Sinn, wenn sich beide Seiten dran halten.

    Aber egal, hier geht es ja auch eigentlich um ein anderes Thema.

    MfG Andy

    1. Und wenn jeder eine Schusswaffe hätte, wäre es besser? Nervöser Zeigefinger kann leicht zu Toten führen.
      Wenn sich zwei zoffen, kann das mit Waffen sogar übel ausgehen. Ich habe da so einige Streitereien mitbekommen. Da bin ich froh, dass keiner eine Schusswaffe hatte.
      Deswegen bin ich gegen Schusswaffenbesitz.

      Und wenn jeder eine Waffe trägt, wird das Misstrauen doch immer größer. „Kann ich dem trauen? Dann doch mal vorsichtshalber die Hand an die Waffe.“ Solche Situationen sind mir zuwider.

    2. Das ist eine „Henne – Ei“ Problem welches leider nicht lösbar ist.
      Denn auch der Schärfste Waffengegner wird sich oder seine Familie kaum ohne Gegenwehr damit Abschlachten lassen wollen.
      Waffen werden kaum aus dieser Welt wieder Verschwinden ein „Waffenverbot“ ist daher genauso nicht durchsetzbar wie eine „Waffenpflicht“.
      Alle Reglungen ob gegen oder für Waffenbesitz sind daher „Krücken“ und basieren darauf das schon nichts Passiert oder sind nur mit stärkerer Überwachung und staatliche Restriktionen Durchsetzbar, es es gibt keine echte Lösung ohne die Waffenindustie und das Einsammeln von Millionen „Altwaffen“ auf der Welt.

  20. Habe ich uhlsche Äußerungen á la „Diese Tat wurde im Internet geboren“ verpaßt oder blieben die diesmal tatsächlich aus?

    Na ja, warum auch den Urlaub unterbrechen, wenn die Agitatoren des „Qualitätsjournalismus“ diese Aufgabe ganz von selbst übernehmen?

  21. Katrin Schulze -> suggestiver Journalismus?

    Die Tatsache, dass der Attentäter nicht bei Facebook war bedeutet ja nicht, dass er nicht 2 Stunden täglich online war.

    So wie die Studie beschrieben wird ist es billiger suggestiv-Journalismus die Online-Zeit (Studie) mit Facebook-Aktivität (Attentäter) in Zusammenhang zu bringen.

    Ich bin täglich über zwei Stunden online, aber Facebook-Aktivität = 0.

  22. Also als ehemaliges Schützenvereinsmitglied und leidenschaftlicher Videospieler werd‘ ich vermutlich sowieso schon vom BKA beobachtet. Da macht mein fehlender Fratzenbuch-Account vermutlich nicht mehr so viel aus *evilgrin*

    1. Ja lach nur du liegst richtiger als Du denkst, Ich bekam vor einiger Zeit Post vom Amt in der ich aufgeklärt wurde das man meine Daten beim Gesundheitsamt abgerufen hat um festzustellen ob bei mir Such- oder Psychische Erkrankungen vorliegen. Nachfrage bei der Waffenbehörde ergab das die das im Rahmen des „Lex Steinhäuser“seit 2004 regelmäßig machen. Und natürlich bis Du beim BKA registiert, wenn Du als Waffenbesitzer mal mit der Polizei zu tun bekommst werden bei Dir nicht einfach vier Beamte anklopfen…da kommt ein Zugriffkommando mit 12 Mann und Maschinenpistolen, so geschehen bei einem Onkel als seine Alkoholsucht aktenkundig wurde,

  23. Ich glaube, hier überinterpretieren einige, auch der Autor Andre, die Worte in diesem Artikel!

    Was wird gesagt? Es gibt zu Depressionen neigende Menschen (oder z.B. auch Soziopathie), die sich seltener im Internet in sozialen Medien oder Foren oder überhaupt einer Öffentlichkeit zeigen. Wer sich mit Depressionen nicht auskennt oder mit Angsstörungen: Diese Menschen neigen manchmal dazu, nichts von sich preiszugeben, was nicht perfekt ist. Wenn sie etwas im Internet schreiben oder Fotos veröffentlichen o.ä. muss es perfekt sein, weil sie sonst Angst haben, sie könnten nicht akzeptiert werden. Zurückweisung können sie nicht ertragen. Das ist aber auch nur ein Krankheitsbild und es gibt noch mehr Faktoren, die zu weniger Online-Aktivität führen können.

    Menschen mit solch einem Persönlichkeitsbild neigen dazu, sich seltener im Internet zu bewegen. Daher vermutet man jetzt: Könnte es sein, dass Holmes eine solche Störung hat? Hier wird absolut keine monokausale Kette gebildet, sondern lediglich eine Abduktion vorgenommen. Man überprüft einen Hinweis, was mit dem Täter sein könnte

    Glaubt man Richard E. Bélanger und seinen Kollegen, könnte dieses Verhalten sogar auf eine ernsthafte Krankheit hinweisen.

    Hier sollte man sehr deutlich den Konjunktiv II hervorheben und ihr solltet ihn auch tatsächlich so lesen.

    Und wenn hier jemand davon spricht, alle Opis seien nun verdächtig: Die Studie, die zitiert wird, dreht sich explizit um junge Menschen. Und das ist auch das Einzige, was der Artikel sagt: Ein junger Mensch mit 24, der nicht im Internet sehr aktiv ist, das ist eher selten (übrigens in den USA noch seltener als in Deutschland, denke ich).
    Und mal ehrlich, wenn ihr in eure Bekanntschaften schaut, dann sind doch die total Abstinenten (die nicht einmal Facebook nutzen, und wenn nicht Facebook, auch sonst online nicht aktiv) mit Mitte 20 sehr selten. Oder?

    1. Das Problem ist eigentlich eher, dass die Autorin suggestiv schreibt, unzulässige Schlüsse zieht und falsche Behauptiungen aufstellt.

      1) Im Bericht wird gesagt, er hätte wenig online-accounts. Es ist unzulässig darus zu schliessen, dass er das Internet wenig benutzte (was in der Studie untersucht wird).

      2) Sie sagt, wenig-Nutzung oder nicht-Nutzung korreliere laut der Studie mit ähnlich häufig mit Depressionen wie über-Nutzung.
      Tatsächlich sind die Werte:
      Nichtnutzung: 0.04%
      Wenig: 0.02%
      Normal: 0.02%
      Viel: 0.06%
      Tatsächlich sind Wenignutzer genauso häufig Depressiv wie Normalnutzer. Und Nichtnutzer sind nur mit einem SEHR grossen Daumen ähnlich häufig Depressiv wie Vielnutzer. Ihr Behauptung ist einfach falsch.

      3) Sie behauptet, die Studie würde darauf hinweisen, dass wenig-Nutzung „auf eine ernsthaft Krankheit“ Hinweisen könnte. Das ist stark suggestiv, denn die Autoren meinen offensichtlich körperlkiche Krankheiten, nicht Depressive Erkrankungen.

      4) Grade die Depressiven Erkrankungen sind so selten, dass Zahlen in der Studie wahrscheinlich kaum als signifikant angesehen werden können. Diese Studie überhaupt zu zitieren ist meines Erachtens unzulässig und stark suggestiv.

      Da sich viele (inklusive Mir) als Facebook-Verweigerer oder Wenig-Nutzer sehen, ist der (wenn auch konjunkitivierte) hergestellte Zusammenhang von Wenig-Nutzern mit Massenmördern beleidigender Blödsinn.

      1. Danke für diese Antwort, die Zeit für die Studie hatte ich nicht. Falls deine Zahlen stimmen (davon gehe ich mal aus), mag die Autorin etwas sehr forsch schreiben. Dennoch zieht sie keine Schlüsse im engeren Sinne, sondern stellt Vermutungen an, mehr nicht.
        Außerdem gleich ein Einwand zu Punkt 3: Nein, die Autoren der Studie meinen ganz eindeutig nicht ernsthafte körperliche Krankheiten, sondern sprechen von „mental health“:

        Results of this study provide evidence of a U-shaped relationship between intensity of Internet use and poorer mental health of adolescents.

        Hier der Link zu der Studie, die zugegebenermaßen schon 10 Jahre her ist und deren Methode ich noch nicht kenne.

        Warum ist es unzulässig zu schließen, dass jemand das Internet wenig benutzt, wenn er wenig Online-Accounts hat? Ich denke, dass inzwischen viele Dienste, die man nutzen kann, eine Anmeldung erfordern. Sicher mag es sein, dass man nicht für alles eine Anmeldung benötigt, allerdings für bisher einschlägige Sachen braucht man sie. Man untersucht natürlich erst einmal auch die bekannten Dienste, um dort etwas herauszufinden. Andere Spuren benötigen sicherlich mehr Ermittlungsaufwand. Außerdem ist der Artikel noch länger, denn Schulze versucht in verschiedene Richtungen zu leuchten. Ein bisschen weiter steht:

        „Das Internet ist ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens geworden“, sagt Möller [Psychologe aus Hannover, Anm. von mir]. Und: „Es ist möglich, dass man durch virtuelle Freunde positive Rückmeldungen und Empfindungen erhält.“ Aber eben nur, solange es die Nutzer nicht übertreiben. Solange sie weiterhin auch reale Kontakte pflegen und die virtuellen Ausflüge nicht zur Sucht werden, denn die kann nach Angaben des Wissenschaftlers „psychische Grundstörungen und Ängste verstärken“.

        Von der anderen Seite ist Möller dagegen nicht überzeugt: „Dass eine Abstinenz vom Internet Ähnliches bewirkt, lässt sich nicht behaupten.“ Trotzdem ist der Attentäter von Aurora nicht der erste Attentäter, der soziale Netzwerke mied.
        […]
        Und vielleicht ist das für die Fahnder und Gutachter im jüngsten Fall auch die wichtigere Erkenntnis: Dass Holmes nicht nur keine Facebook- Freunde hatte, sondern – so weit bekannt – auch keine guten Bekannten und Freunde im richtigen Leben.

        Sie scheint mir herausfinden zu wollen, in welche Richtung man denken könnte, wie man den Täter erklären könnte. Jedenfalls beschäftigt sie sich mit dem Thema, ob psychische Störungen eine Rolle spielen könnten. Sie schließt aber nicht, dass alles darauf hinweist, Holmes sei gestört. Es gibt verschiedene Stimmen, die zu Wort kommen, was in diesem Artikel hier und auch in den Kommentaren völlig ignoriert wird.

      2. Du hast recht, die Autoren sprechen tatsächlich an einem Punkt von mental health. Ich habe die Studie nicht genau gelesen, aber wenn ich mit Tabelle 1 der Studie ansehe (aus der ich meine Zahlen habe) dann finde ich diesen Schluss etwas gewagt.
        Aber auch die Autoren reden von U-Shape als Indikator, nicht von wenig-Nutzern. In der Tat belegen die Zahlen der Studie, dass wenig-Nutzer (anders als ich den Tagesspiegel-Text verstehe) keine erhöhten Werte haben. Und viel-nutzer sind deutlich häufiger (aber immer noch nicht signifikant) auffälliger als Nicht-Nutzer.

        Und noch eine Aspekt: Bis jetzt weiss wohl niemand ob der Attentäter tatsächlich Depressionen hat (die einzige mental-health condition die in der Tabelle der Studie vorkommt) oder ob er ein anderes Problem hat, eventuell auch physiologisch/biologisch (Hirnschlag, Hirnblutung, …).

        Du hast auch recht, dass die Autorin hauptsächlich Vermutungen anstellt. Allerdings ‚überlesen‘ viele Leser solche Konjunktive, daher finde ich auch die Zitierung einer nicht relevanten Studie sher problematisch, da das den Anschein von erfolgten Untersuchungen-Fakten ergibt.

        Hatte ich erwähnt das auch der Attentäter nicht in das Altersprofil der Studie passt?

  24. Hätte ich den Buzzer, der das globale Netz in Schutt und Asche zerlegt, ich würde ohne nachzudenken draufhauen.
    Das Netz hat längst den Status einer Offenbarungsreligion. Dabei ist es nicht weniger als eine global-soziale Katastrophe.
    Ohne die Sache vertiefen zu wollen, Spionage, Datenklau, Gewalt- und Pornoringe, Spiel-, Telefonier-, und Handysucht (dieses Dauergedudel und Stundenrundlautgequatsche ist ein nackter Terror), Mobbing, die millionen privaten und staatlichen Datenbanken reduzieren den Planeten auf Erbsengröße, negieren alles Bürgerrecht und stehen eigentlich jeder Lösung für den Problemberg im Wege. Der kumuliert.

    Man kann nicht Teil eines Pornoringes sein und gleichzeitig ihn bekämpfen wollen.
    Ich halte das Netz für grundsätzlich unkontrollierbar und einen satanischen Irrglaube,

    Bringe ich jetzt jemanden um?

    Datenhändler

    http://www.europro.de/

    http://www.demda.de/

    Sind Sie sicher, daß Sie niemand verfolgt?

  25. „Schlag mich, aber tu mir nicht weh!“

    Sehr witzig das. Erst läuft so eine Art Propaganda, dass zu viel Webnutzung stumpf macht, insbesondere die sozialen Netzwerke wie insbesondere Facebook zu einer Zerstörung der „normalen“ Frendschafts- und Zusammenlebensformen führt (Vereinsamung/Entfremdung, Isolation, Internetsucht) und jetzt kommt man wiederum daher und sagt, dass kein Profil in einem sozialen Onlinenetzwerk zu haben potentiell verdächtig macht (so ein Profil zu haben heißt auch, die Zeit aufzubringen, dieses Profil und die Kontakte mit diesem zu pflegen).

    Ein Facebookprofil zu haben deutet damit so viel auf pathologische Züge (Sucht, Isolation, Entfremdung vom „Nichtonline-Miteinander“) wie kein Facebookprofil zu haben auf pathologische Züge deutet (Isolation, Entfremdung vom „Onlinemiteinander). Vor allem die Entfremdungshypothesen deuten dabei auch grundsätzlich in beide Richtungen, denn wer digital nicht ganz bei Trost ist, ist es auch im nichtdigitalen Leben eher nicht – und umgekehrt.

    Kurz gesagt die Konstruktion eines klassichen Double-Bind.: „Sei online existent, aber lass dich dabei nicht sehen“

  26. Also wer zuhause Waffen bis unter’s Dach und genug Munition gebunkert hat, der ist natürlich niemals nicht psychisch krank. ;-)

    In den USA sowieso nicht und auch hierzulande wackelt der Richter schon mal nur ermahnend mit dem Daumen und sagt „Dudu!“ als Strafe:

    http://blog.fefe.de/?ts=aeee9098

    Man muss halt nur die richtige Gesin… äh das richtige Auftreten vor Gericht haben, dann sind Panzerfäuste, Granaten und Co. nur ein Kavaliersdelikt. ;-)

    Aber wehe man ist nicht mindestens bei Facebook und Twitter und postet dort jeden Tag zehnmal seinen Standort, sein Essen und den Zustand seiner Ausscheidungen, dann ist man selbstverständlich der Staatsterrorfeind Nummer Eins. ;-)

  27. Einer dieser Massenmörder aus der Französischen Revolution (das war da, wo damals der König geköpft wurde), sagte in dem Zusammenhang mal was Bemerkenswertes: „Und wenn der ehrenwerteste Mann mir 3 Zeilen schriftlich gibt, finde ich darin einen Grund, ihn zu köpfen“. Ist jetzt so sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert. Und ich weiss nicht sicher, wer genau das gesagt hat. Aber das trifft hier anscheinend auch zu. Wer keinen Facebook Account hat, macht sich verdächtig, weil er Nichts von sich veröffentlicht. Wer einen Facebook Account hat, macht sich verdächtig durch das, was er schreibt. Egal was, man kann in Alles einen Psychopaten hineininterpretieren.

    Na dann habe ich lieber keinen Facebook Account, das ist wenigstens bequemer :)

    1. Leute machen sich immer Verdächtig mit dem was sie „Tuen“ oder auch „Nicht Tuen“, die entscheidene Frage ist aber wer das Beurteilt.
      Wenn Geheimdienste voller Psychopathen und Regierungen mit chronischen Angstpsychosen vor ihrem Wähler, darüber Wachen sehen wir ja momentan beim VfS was dabei herraus kommt.

    1. Bist du auf keinen Fall. Ich kenne Viele, besonders auf Dörfern, die keinen Netzanschluss besitzen oder nur sehr schlechten Empfang haben (die Zeitung „Die Zeit“ hatte im letzen Jahr mal einen Artikel dazu). Zudem kein Interesse oder keine Zeit. Seiten wie FB machen da keinen Sinn. Ist halt nicht überall Berlin…wird leider oft vergessen.

      1. FB macht auch sonst keinen Sinn… man kann auch „bewusst“ da wegbleiben, auch wenn´s leuten wie dir merkwürdig vorkommen mag. ist halt nicht überall berlin.

      2. Verstehe ich nicht? Kennen wir uns? „leuten wie mir“. Ich begrùße es sehr, wenn Leute nicht bei FB sind und Berlin ist nunmal die Umschreibung für unsere r3g43ru6g.

  28. hmmm. spielt man videospiele und ist im netz aktiv, ist man ein potentieller killer….
    tut man obiges nicht, ist man umso verdächtiger…

    also ich bin ja dafür, die ganze menschheit vorsorglich zu überwachen, damit jeder dieser potentiellen terorristen gefasst werden kann.

    1. Wenn du das ernst meinst. Aber, wenn jeder weiß, daß gespeichert wird, dann schickt man gewisse Daten nicht oder nutzt andere Anschlüsse.

      1. @ Siegfried: Leider wahr. Schade, fùr die, die es nie in der Schule lernten. Losgelassen auf Computer, Internet und Sammelaktionen. Neulich schrieb mis aber ein junges Mädchen, daß der Datenumgang heute in der Schule gelehrt wird…finde ich gut und hoffe, daß es überall so ist.

  29. Na, das passt doch wunderbar mit INDECT:

    von den oeffentlichen Kameras auf dem Kino-Parkplatz Gesicht-gescannt, Person erkannt, und dann: WIE, DER HAT KEINEN FB-ACCOUNT? KEINE INFORMATIONEN UEBER DAS PRIVATLEBEN ERHAELTLICH?
    Sofort das SEK geschickt, um meine Taschen zu kontrollieren.

    1. Ich warte noch auf den Tag an dem man nur ins Internet kommt in dem man sich mit seinem Ausweis identifiziert. Die leiden doch alle unter Verfolgungswahn.

      1. @Publicviewer: Implantiert ist garnicht notwendig. Derzeitig zu groß die Gefahr der körperlichen Abstoßung und Zersetzung (Vgl.: Tiercodierung). Es gibt doch mobile Telefone (Smartphones)…darüber kann man eh mehr Informationen abrufen, was durchaus Vorteile bietet.

      2. Ich habe zwar seit Neuestem auch so ein Smartphone (weil ich das beruflich brauche, um zu sehen, wie Webseiten auf einem Smartphone aussehen), aber ich habe mein altes Handy nicht weggeworfen. Der Akku wird regelmäßig geladen, und bei Bedarf kann ich einfach die SIM-Karte wieder in das alte Handystecken. Und das hat kein Bluetooth, kein WLAN, kein Gar Nix. Nur Telephon. Das Ding ist mir lieb und teuer. In Grenzen bin ich damit auch ortbar, aber eben nur in Grenzen.

  30. Ich habe keinen Facebook account, keinen twitter acount, kein google plus, habe meine e-mail adressen mit einem erdachten namen angelegt, nutze für mich und meine frau 2 annonyme prepaid Sim-Karten.

    Ich dachte immer ich wäre ein normaler Mensch der auf seine Privatsphäre achtet. Nun zu erfahren das ich höchstwahrscheinlich Amoklaufen werde…das hätte ich von mir nicht gedacht. Ich dachte immer ich wäre Pazifist. Aber gut hier die Wahrheit über mich zu erfahren! ;)
    Ich habe sogar eine abgeschirmte geldbörse (wegen rfid).

  31. im realen leben, lernt man reale arschlöcher kennen.

    im virtuellen leben, virtuelle arschlöcher und möchtegerns.

    wer sich bei fratzenbuch anmeldet, kann auch real in die irrenanstalt gehen, ist das gleiche.

    und wer den amis glaubt, der glaubt auch, das zitronenfalter, zitronen falten.

    schalte mal das hirn ein, sollte helfen….

  32. Demzufolge müsste doch fast jeder ältere Mensch psychisch krank und eine Gefahr darstellen-warum sollte es nur bei der jüngeren Generation so sein?

    Oder aber ist es künftig so, dass, wer nicht „Apps“ und iShit nutzt isolierte Aussenseiter und potenzielle Mörder ist, und mit eingepflanzten Mikrochips kontrolliert werden muss?

  33. @Tess
    Den Amis zufolge, stellt jeder Mensch eine potentielle Gefahr dar,
    Nur wer nicht bei“ Facebook“ angemeldet ist, eben im Besonderen.

  34. Wollte nicht wissen wie die deutsche Presse aufgeschrien und
    über Putin hergefallen wäre, wenn der sowas im Kreml veranstaltet
    hätte. Merkel hätte persönlich eine Protestnote überreicht …

  35. Und ich dachte im ersten Moment jetzt bin ich doch Psychisch krank,
    bei den Facebook Junkies ist alles OK.

    Da ich bereits mit meiner eigenen Mom welche seit über 10 Jahren auf einer einsamen Insel lebt keinen Kontakt mehr pflegen möchte da ich auch ein Facebook-Profil habe mit dem ich meinen Job an den Nagel hängen konnte.
    Ich habe mir auch bereits sagen lassen müssen ich sei psychisch krank und sehr intolerant, da ich es nicht akzeptiere das andere mich Profilieren.

    Als Fazit schließe ich mal daraus die Katrin Schulze hat vermutlich ebenfalls 0 Freunde und dafür 1000+ so genannter Facebook „Freunde“, welche nur darauf warten das man etwas dummes wie(siehe oben) Posted.
    Das ist aber alles „Normal“, notfalls mit Photoshop einfach mal die eigenen Augen am Profilbild retuschieren und man kann sich auch einfach selber belügen.

    Wie gut das ich zwar kein Job mehr habe aber Hauptsache da ist ein Facebook Profil und somit kann man logicherweise Amoklauf und Psychische Probleme gleich ausschließen.

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