Kultur

Rechte Medienfront quengelt und hetzt gegen Wikipedia

Die Landsmannschaft Ostpreußen kennt das Problem schon länger: Ihr Presse-Organ, die Preussische Allgemeine Zeitung (PAZ), wird von Politikwissenschaftlern für ein bißchen rechts gehalten, obwohl sie doch einfach nur „preussisch-wertkonservativ“ sein will. Und Wikipedia zitiert nicht nur die Eigenbeschreibung, sondern auch die Politikwissenschaftler, weswegen auf der Internetpräsenz der PAZ seit längerem ein selbstmitleidiges Dossier zu Wikipedia prominent verlinkt ist.

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Vor einiger Zeit hat auch bei eigentümlich frei (eifrei) mal jemand nachgeschaut und festgestellt, dass man bei Wikipedia nicht nur die Eigenbeschreibung („libertäre Gegenwehr“ gegen „die zunehmende neosozialistische Enteignung“), sondern eine Bandbreite anderer Einschätzungen zwischen „Marktradikalismus FTW!!!“ und „bißchen viel Junge-Freiheit-Content hier“ festhält. Wie nennt man eine solche Aufreihung von Meinungen? Laut eifrei-Jazzkolumnist Hans-Olaf Henkel Anschlag auf die Pressefreiheit, wie er beim Handelsblatt („Pressefreiheit unter Beschuss“, 29. Oktober 2012) verlauten ließ:

Im Internet ist die Pressefreiheit besonders bedroht. Neuerdings ist Wikipedia das Schlachtfeld perfider Anschläge auf die Pressefreiheit. Ideologen geht es dabei nicht mehr nur um Einflussnahme auf Presseorgane, sondern um ihre Vernichtung. Zurzeit versuchen sie, das intellektuell anspruchsvolle, der Freiheit verpflichtete Magazin „Eigentümlich Frei“, über Manipulationen von Wikipedia sturmreif zu schießen.

Henkels Äußerung liegen offensichtlich absurde Definitionen von Meinungs- und Pressefreiheit zugrunde (abgesehen davon, dass es traurig ist, was er für intellektuell anspruchsvoll hält und er gerne mal erklären kann, wie das mit der Vernichtung durch Wikipedia genau funktionieren soll).

Hetz-Blog pi-news sprang bereits am 23. Oktober zur Seite:

Bei Wikipedia Politik regieren linksextreme Antifanten, Rote Socken, Indymedia-Verbrecher und Kommunisten aller Art. So ist das libertäre eigentümlich frei jetzt auch ein Nazi-Scharnier. Beweis sind, wie immer in solchen Fällen, die geistlosen Exkremente roter Politruks nach dem Motto “semper aliquid haeret”.

eifrei-Autor Michael Klonovsky nutzte sein Schreibrecht im Focus (46/2012, S. 129), um in dieselbe Kerbe zu schlagen. Außerdem verteidigte er eifrei dafür, Vorzeige-Nazi Udo Voigt interviewt zu haben, „denn der Interviewer wirft dem NPD-Funktionär nicht wie üblich Nationalismus, Rassismus usw. vor, sondern dass er ein Sozialist sei“. Ah ja. Damit sind ja dann wirklich alle Zweifel ausgeräumt.

Vorgestern dann auch noch Vera Lengsfeld, die bei achgut noch mehr bietet und den Brückenschlag zur eingangs erwähnten PAZ vollbringt:

In Deutschland gibt es nur wenige Libertäre. Die Deutschen scheinen traditionell Kollektivismus in allen seinen Formen zu bevorzugen. Deshalb gibt es in unserer scheinbar vielfältigen Presselandschaft nur zwei libertäre Zeitungen, die Wochenzeitung „Preußische Allgemeine Zeitung“ (PAZ) und die Monatsschrift “eigentümlich frei“ von André Lichtschlag.

Offenbar zwei zu viel für gewisse, ideologisch verhärtete, ultralinke Wikipedia- Administratoren -, und Autoren, die sich mit deutscher Verbissenheit dran gemacht haben, beide Publikationen zu verunglimpfen.

Ob die libertäre ostpreussisch-wertkonservative PAZ das auf sich sitzen lässt? Gefährdet Vera Lengsfeld die Pressefreiheit, indem sie eifrei in die PAZ-Ecke stellt und umgekehrt? Und was sagen Henryk M. Broder und die Junge Freiheit dazu? Man darf gespannt sein. eifrei selbst ist der freie Markt der Meinungen mittlerweile zutiefst suspekt, die unsichtbare Hand soll vom großen starken Mann, als den man Wikipedia-Gründervater Jimmy Wales identifiziert hat, gezügelt werden:

Damit die Philosophie der Freiheit auch in der deutschsprachigen Wikipedia würdig vertreten werden kann, benötigen wir Ihre Hilfe. Wir möchten Sie bitten, der Wahrheit über unsere Zeitschrift eine Chance zu geben und den genannten Machenschaften Einhalt zu gebieten.

Für Wikipedia-Autor Wiggum stellt sich die Situation übrigens so dar:

Es ist doch offenkundig, dass da eine peer group mobilisiert werden soll. Das betrifft ja nicht nur eigentümlich frei (aktuelle Ausgabe mit Knallern wie: „NSU-Vorläufer Linksterrorismus“) oder die Preussische Allgemeine zeitung (Untertitel: „Das Ostpreussenblatt“) sondern auch andere „politisch inkorrekte“ Postillen, in denen mehr oder weniger regelmäßig zur „Korrektur“ der Wikipedia mobilisiert wird. Alles der gleiche Dunstkreis aus rechtskonservativen bis rechtsextremen selbsternannten Libertären, die überall Denkverbote, „political correctness“, Sozialismus und den Untergang des Abendlandes überhaupt wittern.

Fehlende Links finden sich im Wikipedia-Pressespiegel; auf SEO für die Zitierten wird verzichtet. Siehe auch Wikipedia-Kurier vom 16. November.

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42 Kommentare
  1. Ist schon lustig, wie langsam zusammen wächst, was zusammen gehört. Vor vielleicht 8 Jahren war z.B. EF noch eine libertäre Plattform. So wie die FDP ohne Apothekerflügel, dafür mir einer kruden Überzeugung, die es sonst nicht gab.

    Die PAZ fand ich eigentlich ganz interessant, aber das lag mehr an den z.T. exotischen Themen. Auch sie driftet von der Orchideenzeitung für ihre Stammabonnenten (wir grüßen Frau Gertrude Grebenstein zum 104. Geburtstag) in einen unangenehmen rechtspopulistischen Mainstream ab. Ursula Sarrazins Meinungen zur Bildungspolitik will ich nicht lesen.

    Henryk M. „Godwin“ Broder? Auf den sollte keiner reinfallen.

    Was den pi-news Schaum vor den Mund angeht, so sei immerhin festgestellt, dass es da 2007 einen Wechsel gegeben hat, und der Blog immer weiter in eine klassich rechtsextreme Ecke rückt. Ich erinnere mich noch gut an einen 3Sat Kulturzeit Beitrag, wo das Blog in seiner Anfangszeit wegen seines Philosemitismus der Redaktion positiv auffiel.

    Also ganz gleich was das Label ist, hier braut sich eine seltsame Mischung zusammen. Also ich kann mir schon vorstellen, dass Wikipedia Artikel vor allem von politischen Gegnern geschrieben werden und scharf verteidigt. Das hat aber nichts mit der Plattform als solcher zu tun. Ich persönlich finde es zwar als Leser sehr informativ aber eigentlich nicht in Ordnung, Pseudonyme zu enttarnen etc. Ich finde die Artikel auf Wikipedia ziemlich gut recherchiert, was man nicht immer über die Artikel in den besprochenen Medien sagen kann.

    1. Die wesentliche Neuerung bei PI war meiner Meinung nach die „Anstellung“ von „kewil“ nachdem dieser sein eigenes Hassblog eingestellt hatte. Seitdem ist das eine offen rechtsradikale, fremdenfeindliche und homophobe Kiste.

      Die seltsame Mischung ist aber schon richtig. Es gibt da ein breites Spektrum und wie schon immer beim rechten Rand kann die Gesellschaft einigermassen froh sein, dass sich die Irren untereinander auch nicht grün sind. Die Person Stürzenberger ist da das beste Beispiel. Dessen Wahl in den Freiheit-Bundesvorstand hat ja nicht nur den bayerischen Landesverband implodieren lassen, sondern die Kameraden aus dem PRO-Lager mögen ihn auch nicht. So hat das PRO-nahe Blog quotenqueen mit dem Freiheit-nahen PI-News Ende letzten Jahres (wegen Stürzenberger) gebrochen Mittlerweile scheint man sich aber wieder besser zu vertragen.

      Broder fühlt sich in den Kreisen vielleicht nicht unbedingt wohl, aber doch nahestehend. Was ich sehr schade finde, denn ich schätze seine Fähigkeit, mit traumwandlerischer Sicherheit den weitverbreiteten Antisemitismus zu entlarven, sehr.

      1. Die These Stürzenbergers echter Islam ist anti-westlicher Islamismus, und wenn der Moslem moderat ist, dann verstellt er sich oder ist doof oder noch nicht in der Mehrheit, das glauben doch selbst Rechte nicht.

        Sicher, in richtiger Dosis ist es erfrischend, wenn mal islamophile akademische Beschwichtigung weggewischt wird, und es gibt auch zu viel Wegschauen in der Gesellschaft („Ist halt deren Religion“) bei religiös-traditionellen Praktiken von Ausländern und Naivität gegenüber unaufgeklärten Islamvorstellungen, und wenig Verantwortlichkeit. Auch Provokation tut mal gut. Aber wer glaubt denn, dass „der Islam“ die größte Bedrohung für unsere Art zu Leben ist? Eher ’ne Knute für deren Anhänger.

        Für die Rechten geht es doch sowieso gar nicht um Religion.

  2. Das faszinierende bei solchen Kampagnen (ist nicht die erste) ist ja nicht, dass Wikipedia-Autoren irgendwelche dann kritisierten Einschätzungen vornehmen. Sie übernehmen die Einschätzungen von anderen und belegen diese. Da aber einzelne Politikwissenschaftler, Soziologen oder Journalisten ein wenig öffentlichkeitswirksames Ziel abgeben, muss die Wikipedia als ganzes oder deren Autoren (Dramatiksteigerung: „Administratoren!!1!“) als Ausdruck für kollektive „Machenschaften“ herhalten.

  3. Natürlich ist die Netzkultur, die auch Wikipedia hervorgebracht hat und trägt, links.
    Als ob Rechtskonservative etwas wie das Internet und seine essentiellen Bestandteile hätten voranbringen können. Die „Gratiskultur“ ist denen doch extrem suspekt.

    Wieso macht man eigentlich unter den Wikipedia-Administratoren keine anonyme Erhebung, punkto Wahlverhalten, so wie vor wenigen Jahren bei deutschen Journalisten? Auf diesem Weg könnte man gegebenenfalls Zweifel an der politischen Schlagseite der Verantwortlichen ausräumen. Vorausgesetzt, es käme kein Ergebnis zustande, bei dem linke Parteien ein deutliches Übergewicht hätten…

    1. Ich empfehle, sich z.B. mal das Geschehen um „Die Winterreise“ in der Wikipedia zu ergoogeln. Die vorhandene politische Schlagseite wird da recht offen deutlich.

  4. wer eine alte Version von Ayn Rands „Der ewige Quell“ mit dem aktuellen Wikipediaartikel vergleicht, kann sich das Wirken der Extremlibertären vor Augen führen…

  5. Lieber Andre Meister,
    ihre Definition von rechtsaussen würde ich tatsächlich gerne einmal hören. Ich zumindest kann an meinem von Ihnen zensierten und derart gebrandmarkten Kommentar nichts dergleichen erkennen, und würde meine politische Einstellung am ehesten als sozial-liberal bezeichnen.

    Von Mainstream-Medien ist man es ja gewöhnt, dass alles breit verallgemeinert wird. Jeder Euro-Gegner ist auch gleichzeitig europafeindlich, jeder Gendermainstreaming-Gegner ein ewiggestriger Macho usw. Und wenn man mit der Meinung des Anderen garnichts anfangen kann, dann behauptet man einfach, dessen Meinung wäre rechtsaussen, die neue Rechte oder was auch immer.

    Lassen wir die anderen im Artikel genannten Blätter mal außen vor und bleiben bei ef. Ich habe die Seite heute wie gesagt zum ersten Mal gesehen und quergelesen, die anderen sind mir gänzlich unbekannt: Da wird die Abschaffung der Wehrpflicht, mehr Föderalismus in Europa und die Einführung des Kindergeldes gefordert, Guy Fawkes diskutiert. Grundtenor überall: Weniger Staat, mehr Freiheit und Individualismus. Der Ton ist teils provokant, man braucht nicht jede Meinung teilen, auch ich bin dazu geteilter Meinung, aber es ist einfach alles andere als rechtsaussen. Es ist geradezu das Gegenteil!

    Ich würde es sehr bedauern, wenn das Schubladendenken der Mainstream-Medien auch bei Netzpolitik Einzug zu hält. Das Internet lebt von Meinungsfreiheit, und diese wird absolut zurecht von den Machern und den Lesern dieser Seite nach Möglichkeit verteidigt. Da steht es nicht gut zu Gesicht, abweichende Meinungen unseriös erscheinen zu lassen, indem man sie irriger Weise in die braune Schublade steckt.

    Und jetzt bitte nicht nochmals zensieren!

      1. Eine möglichst weitgehende Meinungsfreiheit ist eine der wichtigsten Säulen jeder Demokratie. Auch radikale Positionen müssen erlaubt bleiben, also auch linksradikale und rechtsradikale Ansichten sowie extreme religiöse Überzeugungen.

      2. Den Eintrag habe ich sehr wohl gelesen. Er beginnt mit der verallgemeinernden und unzitierten Aussage, ef würde „von Politikwissenschaft und Publizistik hingegen in der Neuen Rechten verortet werden“. Weiter unten dann einige konkrete Aussagen, von denen allerdings keine tatsächlich rechtes Gedanken gut kritisiert.

        Angekreidet werden „sprachliche und personelle“ Überschneidungen und ein gemeinsamer Kampf gegen political correctness. Im Stammpersonal scheint jedenfalls keine Überschneidung vorzuliegen. Dass zu einzelnen Themen, Eurokrise, ESM, ein freier Autor irgendwann in beiden Blättern auftaucht – gut möglich, aber ausreichend um eine Zeitung ins rechte Spektrum zu verorten? Von political correctness aka Euphemismus bin ich übrigens auch kein Fan.

      3. @Neuro Ticker: Zwischen ‚erlaubt bleiben‘ und ‚auf seiner Plattform dulden / stehen lassen‘ besteht noch ein weiter Unterschied. Nichts anderes sagt der erste Kommentar von Andre Meister aus – und das ist (welch Überraschung) auch von der Meinungsfreiheit gedeckt.

      4. Die Masche dieser neurechten Plattformen ist doch klar, man hat eine Haltung zum Anfüttern, inszeniert plakativ Ambivalenz, und zieht damit Personen an, die einen verteidigen gegen Kritiker und dann langsam akkulturiert werden. Das müssen nicht einmal die Gründer beabsichtigen. Es passiert trotzdem, und auch hier scheint 2007 so eine Art Wendejahr zu sein. (*)

        Der Ruf von „Michael“ nach Differenzierung der Medien in Sachen EF ist ein klassischer Strohmann, das Szenario stimmt nicht. (**)

        (*) Geht auch andersrum, Cicero war mal hart rechtskonservativ.
        (**) (Ich selbst lehne Gendermainstreaming als einen Machtvirus übrigens unpassioniert ab und verteidige die EU gegen Links, Mitte und Rechts.) Euro-kritisch sind zur Zeit alle. Man untersuch doch mal irgendein Nachrichtenmagazin zum Thema, beim Spiegel gab es z.B. immer Raum für Skepsis an der Einheitswährung.

      5. @Michael: An dieser Stelle bitte mal die Versionsgeschichte und die Diskussionsseite beachten. Der Artikel wurde durch Aufrufe seitens eifrei zerschossen. Dabei wurde auch vor Fahndungslisten nicht zurückgeschreckt (die aus naheliegenden Gründen nicht Teil des Artikels hier wurden). Das Auftreten des Magazins spricht für sich selbst.

  6. OMG, ich habe keine Hoffnung für diese Welt, so lange alles in eine Schublade gesteckt wird.

    Man kann von Ayn Rand, Milton Friedman und Konsorten halten was man will, aber rechsradikal im Sinne von rassistisch sind sie sicher nicht.

    Ob „der Staat“ das geeignete Mittel ist, um soziale Gleichheit herzustellen, stelle jedoch auch ich schon immer in Frage.

    PS: zwecks “Marktradikalismus FTW!!!” – so sieht ein echter freier Markt wirklich aus:

    * http://www.foreignpolicy.com/articles/2011/10/28/black_market_global_economy

    Eher ein Hoffnungsschimmer als eine sozialdarwinistische Unterdrückungsmaschine.

    http://eng.anarchopedia.org/agorism verortet das ganze eher auch als radikal links.

    1. Freimarkt, nun ja, da möge man doch unterscheiden zwischen den Vorverständnissen der amerikanischen Jünger und der ökonomischen Diskussion. Freimarkt war im Kalten Krieg, wenn man so will ein differenzierender Gegenvorschlag zum östlichen Modell. Vergessen, dass die Wirtschaft kein Interesse an freien Märkten hat, und mindestens bis 1960 eine kapitalistische Zentralverwaltungswirtschaft bevorzugte. Das sehen wir heute noch in der EU am Begriffspaar Competitiveness und Competition.

      Ayn Rand ist eine amerikanische Kitschschriftstellerin, die auch eine Art Poser-Ideologie des Objektivismus sich ausgedacht hat. All das würde keinen interessieren, wenn Greenspan nicht zufällig ihr Fan gewesen wäre. In den 90ern eine Projektionsfläche für die amerikanische Rechte.

      Ist die Begeisterung der amerikanischen Rechten rassistisch? Ich denke schon. Die Ideologie geht gegen die gesamtgesellschaftliche Solidarität, die natürlich schwerer zu erringen ist in einem ethnisch diversen Land. Alle sind gleich, aber kein Geld für die Krankenbehandlung der schwarzen Unterschicht. Ich zahle keine Steuern, sondern verschanze mich in meiner Hütte im Walde.

      Die Beziehung auf das Volk, das Demos ist charakterisch für eigentlich alle deutschen Parteien des 19. Jh., in den Vereinigten Staaten manchmal als eine Sozialdemokratisierung / Sozialismus verunglimpft. Die deutsche Rechte ist aus unser heutigen Sicht tendenziell völkisch (wobei bestimmte Gruppen ausgegrenzt bleiben). Der Rassismus ist gar nicht Selbstzweck sondern Nebenprodukt der negativen Identitätskonstruktion. Traditionell war die Rechte aber nicht völkisch sondern rechtswahrend.

      1. > Vergessen, dass die Wirtschaft kein Interesse an freien Märkten hat

        Staaten und Konzerne nicht, das ist richtig.

        > Ist die Begeisterung der amerikanischen Rechten rassistisch?

        Nein, ist sie nicht. Milton Friedman: „A society that puts equality before freedom will get neither. A society that puts freedom before equality will get a high degree of both.“

        Ob er damit recht hat, sei dahingestellt.

  7. Sorry, aber: LOL. Einfach nur LOL. Besonders zur Anrufung des allmächtigen Gründervaters ;)

    PS: Erwähnt H.-O. H. jetzt eigentlich bei jedem öffentlichen Wortbeitrag seine ai-Mitgliedschaft? Ist das schon Socialwashing? ;)

  8. „die libertäre ostpreussisch-wertkonservative PAZ“ — Ärgs, das Wort gehört wenigstens in Anführungszeichen, wenn der Artikel nicht sogar ein, zwei erklärende Sätze dazu braucht, daß „libertär“ etwas grundlegend anderes bedeutet als was das faschistoide Geschmeiß um eifrei und Co. offenbar glaubt.

  9. Wie kann es überhaupt zu einer solchen Diskussion kommen? Inzwischen ist es mit Wikipedia so, daß ich grundsätzlich die englische Fassung vorziehe. weil die deutsche Wikipedia in vielen gesellschaftspolitisch relevanten Artikel einseitig links, oft auch nur inkompetent ist. Von ausgewogener Information keine Spur. Ich kenne mich in einer Reihe von geisteswissenschaftlichen Spezialgebieten ziemlich gut aus, und ich kann Lesern nur raten, in den Bereichen Neuere Geschichte/Zeitgeschichte und Soziologie kein Wort und kein „Faktum“ ungeprüft zu übernehmen. Schon gar nicht in wissenschaftliche Arbeiten. Das mögen viele hier richtig gut finden – den Sachverhalt aber abzustreiten, ist einfach nur lächerlich. Welche Gründe auch immer dafür verantwortlich sind. Diese Tendenz ruiniert in kürzester Zeit den Grundgedanken von Wikipedia: Jeder sachlich zureichende Beitrag ist erwünscht und die Korrekturen sind rein sachlich begründet (nicht nur behauptet). Eine Enzyklopädie stellt eben hohe Anforderungen an Methodik, intellektuelle Disziplin und Wissen. Wie es aussieht, scheinen viele der deutschen Administratoren diesen Anforderungen nicht gerecht werden zu können.

  10. Zum Hintergrund der Medienkampagne:

    In den Wikipedia-Artikel zu „eigentümlich frei“ wurde vor ein paar Wochen per „Editwar“ (wikipedia-interne Bezeichnung für einen Konflikt zwischen Wikipedia-Autoren, bei dem ein Artikel immer wieder hin- und her geändert wird) in die Einleitung eingefügt, dass diese Zeitung, die sich selbst als libertär bezeichnet, von Politikwissenschaft und Publizistik hingegen in der Neuen Rechten verortet werde. Gleichzeitig wurden Einschätzungen der SZ, des Focus, der FAZ und der Welt, dass diese Zeitschrift libertär bzw. radikal-liberal sei gelöscht und stattdessen durch Einschätzungen ersetzt, die diese zwar ebenfalls als libertär einordnen, ihr aber eine „Nähe“ zur Neuen Rechten oder sogar zum Rechtsextremismus unterstellen. Keiner dieser angeführten Einschätzungen meint, dass die Zeitschrift selbst in der Neuen Rechten zu verorten sei, wie es in der Einleitung des Wikipedia-Artikels behauptet wird. Alle Quellen nennen die Zeitung libertär bzw. radikal-liberal und nur ein paar wenige unterstellen ihr darüber hinaus eine Nähe zur Neuen Rechten. Gelöscht wurde auch die Gegendarstellung vom „eigentümlich frei“-Herausgeber Lichtschlag auf die Unterstellung der Soziologin Priester. Diese begründet ihre Unterstellung, Lichtschlag suche seit 2007 die Nähe zum Rechtsextremismus damit, dass in der Zeitschrift der NPD-Vorsitzende Udo Voigt und Angelika Willig, bis 2009 Chefredakteurin von „Hier & Jetzt“, der Theoriezeitschrift der sächsischen NPD-Jugendorganisation zu Wort gekommen seien. Willig schrieb 2003 und 2004 zwei politisch unauffällige Artikel für „eigentümlich frei“ und wurde erst 2008 Chefredakteurin von „Hier & Jetzt“. Voigt wurde 2004 zweimal von der Zeitschrift interviewt, das erste mal im Rahmen einer Befragung sämtlicher Parteien zur Europawahl. Im zweiten Interview nennt Voigt die „liberalistischen Globalisierer“ als die „Hauptgegner“ der NPD, woraufhin der ef-Interviewer entgegnet: „Da dürfen wir uns als Ihr Hauptgegner ja geehrt fühlen“ ( http://ef-magazin.de/2012/10/23/3785-dokumentation-ii-ef-interview-mit-dem-npd-vorsitzenden-im-november-2004 ).

    Der Artikel ist nun seit Wochen in einer Version gesperrt, in der es gleich in der Einleitung heißt, dass „eigentümlich frei“ von Politikwissenschaft und Publizistik hingegen in der Neuen Rechten verortet werde, obwohl diese Behauptung eindeutig falsch ist. Einschätzungen der SZ, des Focus, der FAZ und der Welt sind in dieser gesperrten Version nicht enthalten, ebenso fehlt die Gegendarstellung Lichtschlags zum Vorwurf, er suche die Nähe zum Rechtsextremismus. Da ist es doch nur zu gut verständlich, dass die Redaktion dieser Zeitung sich dagegen wehrt. Dass sie wie auch Henkel, Klonovsky und Lengsfeld dabei die Prozesse innerhalb der Wikipedia nicht richtig verstanden haben, kann man diesen nicht vorwerfen. Der Autor des Artikels hier hat diese ja auch nicht richtig verstanden und das „Irrenhaus Wikipedia“ ist für Außenstehende wohl auch nicht zu verstehen. Umgekehrt verstehen auch viele Wikipedianer die Welt außerhalb der Wikipedia nicht mehr richtig.

    1. Henkel geht es nicht um die Einleitung, sondern um die Aufreihung: „Durch offensichtlich manipulierte und bewusst übergewichtete Verweise auf „rechte“ Autoren beziehungsweise Interviewpartner soll das Blatt von der liberalen in die rechtsradikale Ecke geschoben und damit aus dem Verkehr gezogen werden.“

      Dass der Artikel nicht mehr bearbeitbar ist (und seit Wochen auch kein Admin, der sich noch halbwegs bei Trost befindet, in Erwägung zieht, das zu ändern) liegt daran, dass man bei eifrei nicht kapiert, wie man mit sowas umgeht. Mitten in eine koordinierte Medienkampagne, bei der man aufgeputschte achgut- und pi-news-Leser an den Hacken hat, lässt sich nunmal nicht kollaborativ arbeiten. Auf der Diskussionsseite werden allerdings mittlerweile ganz gute Fortschritte gemacht – das wäre ohne die Schützenhilfe/das friendly fire von den genannten Medien aber sicherlich schneller gegangen.

      Zur Genese des aktuellen Artikels sollte sich jeder Interessierte seine Meinung am besten selbst an Hand der Versionsgeschichte bilden, ich interpretiere den Vorgang anders als du.

      1. Ja, jeder Interessierte sollte sich an Hand der Versionsgeschichte am besten selbst seine Meinung bilden, denn die Versionsgeschichte zeigt erst das tatsächliche Ausmaß dieser Verleumdungsattacke. So hat eine Benutzerin mehrmals Udo Voigt als regelmäßigen Autor der Zeitschrift angegeben, obwohl dieser nie als Autor für diese Zeitschrift tätig war. Weiter hat die selbe Benutzerin mehrmals eingefügt, dass die Soziologie-Professorin Karin Priester eigentümlich frei „als ein Forum für den Rechtsextremismus in Deutschland“ betrachte, obwohl Priester tatsächlich von einem Forum für den minimalstaatlichen Liberalismus in Deutschland schreibt. Hinzu kommt, dass die selbe Benutzerin in die Einleitung mehrmals die Tatsachenbehauptung eingefügt hat, dass ef „von Politikwissenschaft und Publizistik hingegen in der Neuen Rechten verortet“ werde, obwohl dies eindeutig falsch ist. Diese Benutzerin wurde auf der Diskussionsseite darauf hingewiesen, dass ihre Einfügungen nicht belegt sind bzw. den angegebenen Belegen widersprechen, aber diese Benutzerin hat diese dennoch immer wieder eingefügt. ef hat das Ganze hier dokumentiert: [entfernt, s.u.]

        Sicherlich ist ef bei dieser Geschichte ziemlich unbeholfen vorgegangen. Offensichtlich hatte die Redaktion wenig Erfahrung mit solchen sozialen Netzwerken wie der Wikipedia. Kritik an diesem Vorgehen ist berechtigt. In der Sache aber hat ef recht.

        PS: Du hast weiter oben von „Fahndungslisten“ geschrieben. Was meinst du damit?

      2. Du verlinkst doch selber in die Richtung, wo auf Unterseiten die Erkenntnisse eines sogenannten „Männerrechts“-Forums zum Privatleben von Benutzerinnen rezipiert werden, garniert mit dem Hinweis, man sei für weitere Hinweise dankbar.

        Dass du einzelne Edits einer IP ebenso falsch gewichtest wie die eifrei-Redaktion (und dementsprechend ein ähnliches Verständnis von WP zeigst), sei nur am Rande bemerkt.

      3. Kilian, wenn du hier behauptest, jemand gewichte einzelne Edits falsch, stünde es Dir gut zu Gesicht, das auch zu begründen. Wenn ich die Beispiele von Wikipedia-Autor lese ist das sehr konkret und wirft ein sehr schlechtes Licht auf die Vorgänge bei WP. Wenn du da nur erwiderst das sei „falsch gewichtet“ ohne ein Argument anzuführen warum das falsch ist, ist das wenig überzeugend. Und nein, wohin irgendein Link führt und was dort in irgendwelchen Unterforen zu lesen ist, ist kein Argument.

      4. @Luc: Dass das falsch gewichtet wird liegt an der Eigenart der Wikipedia, ständig im Fluss zu sein (es sei denn jemand schickt seine Anhängerschaft und macht die Sache unlösbar). Die Edits einer einzelnen böswilligen IP sind dabei langfristig gesehen bedeutungslos. Übrigens ebenso, wie die Version, in der gesperrt wurde. Kann man in der Versionsgeschichte auch am 30. September sehen, als derselbe Admin eine Version gesperrt hat, die im Konflikt die eifrei-freundlichere war.

      5. @Kilian: Ich stimme dir sofort zu, dass sich Artikel in der WP normalerweise in einem Zustand mehr oder weniger permanenter Veränderung befinden. Umgekehrt nennst du selbst die entscheidende Ausnahme: jemand schickt seine Anhängerschaft und stört diesen Fluss. Gerade im Bereich politischer Einträge kam es ja immer wieder vor, dass einzelne Seiten geziehlt mit diskreditierenden Falschinformationen gefüttert werden. Normalerweise (je nach Subtilität der Änderungen) hat das nicht lang bestand und ein vernünftiger Admin macht die Änderungen rückgängig. Soweit die bekannten Beispiele der englischen Wikipedia. Was Eifrei der deutschen vorwirft ist gerade, dass dieser Schutzmechanismus in ihrem Fall versagen würde. Die Frage ist also nicht, ob hier etwas falsch gewichtet ist, sondern, ob eifrei recht hat, also Admins der deustchen WP sich geziehlt auf die Seite nicht-enzyklopädischer Änderungen schlagen, oder ob eifrei das nur behauptet und die Informationen in ihrem WP-Eintrag neutral bzw. enzyklopädisch korrekt sind.

  11. Denn natürlich sind die selbstregulierenden Mechnismen der WP nicht immun gegen solche Manipulationen: am Ende entscheiden die Admins, und die sind, wie alle Entscheider überall in der Gesellschaft, auch nur Menschen. Es ist jedenfalls nicht von vornehinein ausgeschlossen, dass ein Admin aufgrund persönlicher Überzeugung enzyklopädisch falsche Entscheidungen trifft.

    Die Frage ist also, ist das hier passiert oder nicht. Jeder Artikel, der seriös sein will muss diese Frage mit guten Argumenten beantworten, bevor er irgendetwas anderes behauptet.

    1. Nein, das ist nicht passiert. Von Adminseite ist hier, wie oben bereits dargestellt, kein Fehler gemacht worden (siehe dazu auch WP:DFV). Die Aufrufe (Klonovsky und Lichtschlag haben sich mittlerweile wiederholt) haben leider den Dialog komplett gekillt.

      Übrigens halte ich den WP-Artikel selber für nicht besonders spannend, weswegen er auch, im Gegensatz zu der Medienkampagne, kein vorrangiges Thema dieses Artikels ist. Wikipedia-Artikel werden bearbeitet, meistens gut, manchmal nicht so gut – das ist für jeden, der das Prinzip verstanden hat, langweilig. Deswegen überlasse ich gerne die in deinen Augen seriösere Berichterstattung den Herren und Damen Klonovsky, Lichtschlag, Lengsfeld, kewil und Hoffmann.

      1. Kilian ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber einfach zu sagen „nein das ist nicht passiert“ ist keine Argumentation. Ob der Artikel spannend ist, spielt für das vorliegende Problem auch überhaupt keine Rolle. Ob er enzyklopädisch korrekt ist ist die Frage.

        Ich bin vor ein paar Wochen mehr aus Zufall selbst über diese Sache gestolpert und habe mir die zugehörigen WP-Diskussionen und Editlogs tatsächlich durchgelesen. Ich kannte eifrei vorher nicht und halte das Magazin jetzt für publizistisch eher schlecht – das ist hier aber völlig ohne Belang. Es geht nicht darum, ob Eifrei gut oder böse ist. Sondern darum, ob bei WP der neutrale Standpunkt unter Mithilfe von Admins verlassen wurde, um des höheren Ziels willen.

        Das ist das Thema, und darum machst du sowohl in deinem Artikel also auch hier in den Kommentaren einen Bogen und behauptest einfach, das sei nicht passiert. Was hindert dich denn daran, mal einen halben Tag Recherche zu investieren und eine stringente Argumentation zu liefern? Kann ja sein dass du recht hast, aber auf einem Portal wie netzpolitik, die sich mühsam einen wirklich guten Ruf erarbeitet haben, ist das was du hier lieferst zu wenig.

      2. Luc, ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber meine Argumentation zu ignorieren und dann zu behaupten, ich würde nicht argumentieren ist keine Argumentation. Wenn, wie ich versucht habe dir zu erklären, derselbe Admin den Artikel sperrt, der ihn ein paar Wochen vorher in einer ebenso zufälligen, allerdings für den Artikelgegenstand freundlicheren Variante gesperrt hat, und das Vorgehen dabei vollkommen richtlinienkonform war, dann gibt es an dieser Stelle keine Diskussionsgrundlage.

        Das mit dem halben Tag Recherche mach ich trotzdem gerne nochmal, schick mir bitte deine Rechnungsadresse.

      3. Es geht beim Thema Adminneutralität nicht nur um die jetzt gesperrte Version – das kann natürlich auch Zufall sein. Es geht z.b. darum, welche Autoren in den Diskussionen gesperrt werden und welche nicht. Welche eine Vandalismusmeldung überstehen und welche nicht. Alles Dinge die von Admins entschieden werden.

        Der zentrale Vorwurf ist ja: der Eifrei-Artikel sei nicht enzyklopädisch neutral, weil seit einiger Zeit eine Handvoll Autoren bewusst und absichtlich Quellen manipulieren, falsch zitieren, einseitig darstellen oder erfinden, um Eifrei schlecht aussehen zu lassen. Darüber hat sich Eifrei beschwert und erst danach konnten überhaupt irgendwelche pi’ler irgendetwas zerschießen. In Deinem Text setzt Du einfach voraus, dass diese Vorwürfe falsch und die fraglichen Befunde über Eifrei enzyklopädisch korrekt sind. Genau das ist aber die Frage.

      4. Kann es sein dass du da was verwechselst? Das mit den fiesen Admins war ein Vorwurf, der von Männerrechtlern/Antifeministen aus dem eifrei-Umfeld Mitte des Jahres geäußert wurde, als sie sich diskriminiert fühlten und glaubten, dass Wikipedia ein ultra-feministisches Projekt sei. Im aktuellen Konflikt wurde weder in der eifrei-Dokumentation, noch im Brief an Jimmy Wales, noch von Henkel, noch von Lengsfeld, noch von Klonovsky irgendwas von ungerechten Sperren der Administration erzählt. Nach deiner Logik sind also auch all diese Artikel, Aufrufe, Pamphlete unseriös. Dieser Einschätzung stimme ich zu, deswegen habe ich diesen Artikel hier geschrieben – weil ich es interessanter finde darauf hinzuweisen dass im Handelsblatt und im Focus absurder Stuss steht als dass im freien Spiel der Kräfte bei Wikipedia zwischendurch irgendwas steht was irgendwem nicht passt (von letzterem kann man sich auch durch Beobachten des Live-Tickers überzeugen; da ich die Leser von netzpolitik.org im Mittel für überdurchschnittlich medienkompetent halte habe ich es mir gespart, nochmal zu erklären wie Wikipedia funktioniert). Da wir uns in diesem Punkt also offensichtlich einig sind macht eine weitere Diskussion an dieser Stelle meiner Meinung nach keinen Sinn.

      5. „Absurder Stuss“ ist das was im Handelsblatt oder im Focus steht nur dann, wenn der Vorwurf falsch ist, Autoren würden absichtlich Quellen manipulieren, falsch darstellen etc. und Autoren sperren, die auf solche Manipulationen hinweisen. Wenn Dein Text das also als absurd qualifiziert, ohne den Vorwurf überhaupt zu prüfen, muss man das kritisieren (den Text, nicht dich).

        Du hast es oben selbst bereits gesagt: es gibt keinen Fluss auf WP, kein freies Spiel der Kräfte, falls einzelne Akteure eine objektive Auseinandersetzung absichtlich und mit großem Zeitaufwand verhindern.

      6. Ich sage nicht, dass du dich auf bestimmte Stellen im Focus beziehen sollst. Ich sage, die Stellen, die Du für Deinen Text ausgewählt und als absurden Stuss bezeichnet hast, sind nur dann absurd, wenn die zugrundeliegenden Vorwürfe (nichtenzyklopädische Manipulation) falsch sind. Das wiederum setzt du einfach als gegeben voraus.

      7. Luc, nochmal: Du behauptest in dieser Diskussion mehrmals, es werde der Vorwurf erhoben, dass in diesem Fall bei Wikipedia administrativ (durch Sperren) manipuliert werde, und diesen Vorwurf hätte ein seriöser Artikel ausräumen müssen. Wo wurde dieser Vorwurf erhoben? Zitate bitte.

      8. Achso, Du meinst, im Focus und Handelsblatt steht nichts von Admins, also musst du auch nichts ausräumen? (ich spreche die ganze Zeit von prüfen [=ergebnisoffen], aber das schenke ich dir).

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