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Frontal 21 – Messbare Erfolge sind nicht bekannt

Frontal21 berichtet heute Abend über die Vorratsdatenspeicherung. Bereits online findet sich die Langfassung eines Interviews mit dem Verfassungsrechtler (und @digiges – Mitglied) Ulf Buermeyer: Messbare Erfolge sind nicht bekannt.

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Messbare Erfolge“ der Vorratsdatenspeicherung sind dem Sachverständigen des Bundestages Buermeyer nicht bekannt. Er sagt: Zurzeit gibt es eine „70-prozentige Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung“.

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10 Kommentare
  1. Dummerweise hat sich Frontal21 bereits mit seinen Berichterstattungen über Computerspieler in meinen Augen so disqualifiziert, dass ich denen einfach nicht mehr traue.

    1. Dass ist jetzt aber schon ne weile her. Du kannst die leute die die Sendung jetzt machen mit denen die den Beitrag damals gemacht haben nicht gleichsetzen nur weils genauso heißt.

      1. Doch, kann man. Wenn ich mich jedes Mal erst genau darüber informieren muß, wer einen Bericht verbrochen hat und ob der Inhalt auch nur annähernd den Tatsachen entspricht, dann muß ich den Beitrag auch gar nicht erst gucken, denn mit der aufzubringenden Mühe kann ich mich über ein entsprechendes Thema auch gleich selber informieren.

        Ich halte es da ebenso wie geheim – Frontal21 hat mehrfach so dermaßen daneben gelangt, dass ich den Inhalt nur irgendwo zwischen populistischer Meinungsmache gezielter Fehlinformation einordnen konnte. Dieser Dreck hatte mit Berichterstattung nicht das Geringste zu tun.

        Das war ein Thema, von dem ich zufällig Ahnung hatte – was ist mit all den Beiträgen, bei denen das nicht so ist? Wie kann ich die noch als Informationsquelle nutzen?
        Sorry, aber das Magazin hat damals sämtliche Glaubwürdigkeit bei mir verloren.

  2. Ja, man hätte das Format in „Direkt 20xx“ umbenennen sollen, dann wäre es wieder Glaubwürdig.. m(

    Sry Neolith, aber abstruses Kommentar. Das ist ne Fernsehsendung, denen kann man grundsätzlich nicht weiter als bis zur Nennung der Namen der Moderatoren trauen. Deshalb selbst informieren grundsätzlich. Quellenverzeichnis auch bei Medienbeiträgen fordern.

  3. Mein lieber Scholli, ist das schwach… Nicht nur der „Verfassungsrechtler“, sondern auch der Umstand daß der Fernsehbeitrag das Erzeugnis einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt darstellt. Bin ich froh, daß ich keine GEZ-Gebühren bezahle…*

    Man stelle sich einfach ‚mal vor, ein „Verfassungsrechtler“ würde heute seinen Kopf vor ’ne Kamera des öffentlich-rechtlichen Fernsehens halten und so ‚was in der Art zum Besten geben:
    Das Anlegen und Archivieren von StaSi-Akten (Anm.: VDS) dient der Strafverfolgung und unterstützt in einem die Sicherung des antifaschistischen Schutzwalls (Anm.: Netzsperren). Auch wenn es dafür keinerlei Belege gibt. Dabei klingt es doch nur plausibel, daß man erst einmal einen gewissen Datensatz zur Verfügung haben muss. Verfassungsrechtlich ist die Erhebung von Daten grundsätzlich in Ordnung, da sowieso schon Daten erhoben werden. Ob das bereits rechtend ist? Ich sach einfach ‚mal Ja…
    Oder so ähnlich. War jetzt natürlich überspitzt/provokativ, aber allein die Aussage daß „im Gesetz“ stehen würde die ISPs „dürften“ sowieso Verkehrsdaten speichern ist äußerst dreist. Zumindest wenn man das derart „nackt“ in den Raum wirft. Mag sein, daß es zu Abrechnungszwecken so möglich ist – (anlasslos) allerdings NUR zu Abrechnungszwecken. Und so weiter…Kurzum: Dieser Beitrag ist meiner Meinung nach vielleicht „nett“ gemeint – in der Umsetzung m.E. allerdings erbärmlich. Von daher:

    Kennst du die VDS, lachst du über die StaSi!

    In diesem Sinne, Baxter
    ———————————
    *@Mitlesende Studenten, [Off-Topic] als Randbemerkung für evtl. Interessierte: Als ich seinerzeit noch Student war fing die GEZ irgendwann urplötzlich an, mich zu stalken. Die Tatsache, daß ich zu der Zeit befreit war, Gebühren zahlen zu müssen, interessierte dich offenbar nicht denn deren Interesse an einer Brieffreundschaft setzte sich unvermindert. Bis ich irgendwann die Schnauze voll hatte und „Empfänger verstorben“ auf einen Brief schrieb welchen ich in den nächsten Briefkasten der Post schmiss… Seitdem habe ich nie mehr etwas von denen gehört.

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