Datenschutz

Constanze Kurz über Anonymus und Stratfor-Hack

Constanze Kurz hat auf dem 28C3 in Berlin über Anonymous und den Stratfor-Hack gesprochen und das in einem Creative Commons T-Shirt.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
23 Kommentare
  1. Sorry, aber das penetrante Berlinern lässt mich an ihrer Seriosität zweifeln; es geht mir, offen gesagt, auf die Keimdrüsen. Das Video ist echt keine 10 Sekunden auszuhalten. Ein Interview mit Ingo Zamperoni fürs ARD- Nachtprogramm käme nie zustande, weil sie durch ihre Art die Zuschauerschaft ohne Not polarisieren würde. Ich weiß wohl, dass die Gute bereits in der „Phoenix-Runde“ palavern durfte. Auch damals wurde sie nicht richtig ernst genommen von den Mitdiskutanten — qua ihres schlimmen Dialekts. Harald Schmidt spricht Hochdeutsch, hat sich die Mühe gemacht, sein Schwäbisch abzutrainieren. Frau Kurz sollte ernsthaft eruieren, sich bei der Aussprache zusammenzureißen. Falls das nicht gelingt, sehe ich nicht ein, warum man ihr weiter ein Forum geben sollte.

    1. genau den SIe ist ja auch Sprecherind des Verein zur Erhaltung der Reinheit der deutschen Sprache, da ist so eine Aussprache absolut unter aller Sau!

    2. der inhalt zählt. ich finde sie mit ihrem dialekt sogar geradezu charmant… auch niedlich, wie groggy sie in dem interview ausschaut, wurde wohl am morgen nach ner party mitgeschnitten :)
      nee nee, da habe ich’s doch lieber autentisch mit nährwert, anstatt leere hülsen akzentfrei abzunudeln.

    3. Zum glück gibt es auch in Deutschland Menschen, die andere nicht nach Äußerlichkeiten bewerten. Das dies nicht für alle gilt, weiß aber auch jeder.

    4. Und mir, lieber Bernd, gehen Menschen auf die Nerven, die ihre kleinkarierten Beiträge über die Reinhaltung des deutschen Sprachguts mit dem Wort „Sorry“ einleiten. Im Namen aller, die so reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, darf ich wohl sagen: „Constanze, wir lieben Dir so wie Du bist!“ :)

      1. In case you missed it: Es ging um den Dialekt. Die
        > Reinhaltung des deutschen Sprachguts
        ist mir schnuppe. Von mir aus kann sie so viel Anglizismen verwenden wie sie lustig ist. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie sich Mühe gibt beim AUSsprechen. In der freien Wirtschaft würde so jemand als Sprecher nicht in Frage kommen. Der CCC sollte sich daran ein Beispiel nehmen. Jeder, der ihr zuhört, lässt innerlich nach spätestens einer Minute die Rolladen runter. Man fühlt sich wie in einer schlechten Aufführung einer Boulevardkomödie im Theater am Kurfürstendamm, Regie: Wolfgang Spier (RIP).

      2. Abgesehen davon das mal trolle nicht füttern sollte:

        In der freien Witschaft kriegt man normalerweise auch Geld für den Posten eines Pressesprechers. Constanze macht das für lau und in ihrer Freizeit…

      3. @Likedeeler vs.Bernd

        Abgesehen von der kleinkarierten Denkweise, für die Du den Bernd hier verantwortlich machen tust und der Tatsache dass ich dies sehr gut nachvollziehen kann, enden solche Dinge meist genauso kleinkariert. Es wird uns alle nicht weiterbringen wenn wir uns hier im Netz gegenseitig niedermachen. Das Gegenteil wird der Fall sein.

        Zu Constanze kann ich nur schreiben, dass es in unserer Bürokratie überhaupt nicht mehr anders geht. Eben genau weil der überwiegende Teil der Bevölkerung genauso kleinkariert denkt und ist. Andernfalls wäre Anonymous kein Thema.

        Würde der CCC, in diesem Fall Constanze, sich Pro Anonymous aussprechen, würde sie dem CCC schaden und es würden Stimmen laut die einen Verbot des CCC ausriefen.

        Auch wenn man sich dieses Interview hätte sparen können, finde ich dass Constanze sich sehr schön ausgedrückt hat. Genau in dem Rahmen wie unsere kleinkarierte Gesellschaft dies zulässt und auch gerne haben möchte.

        —-
        Hier laufen mehr kranke Gestalten durch das Land als den meisten bewusst ist. Leider vergessen die meisten dabei häufig selbst in den Spiegel zu schauen.

    5. Gerüchten ssufolge ssoll sich Consstansse in einer internen Kampfabstimmung nur knapp gegen ihre ärgsste Rivalin Katja Burkhard durchgessetsst haben.

    6. Krass, welch beleidigender und verachtender Kommentar. Würdest du in Indien auch keinen Inder ernst nehmen, der nicht perfekt die englische Aussprache beherrscht?

      Wie unzufrieden kann man sein, dass man sich über sowas aufregt und aufwertet?

      1. Ich kritisiere mit Vorliebe Menschen, die sich wider besseren Wissens selbst überschätzen. Frau Kurz weiß, dass sie wie eine Weltmeisterin berlinert. Die Tatsache, dass sie glaubt, trotz dieses Makels als Sprecherin, gleich für wen oder was, in der Öffentlichkeit ernst genommen zu werden, finde ich haarsträubend.

    7. Ick find ditt absolut jut wie die konstanze ditt vorbrinjgt.

      Und ich entschuldige mich hiermit dafür, dass ich keine Berlinerisch kann. Ich komme einfach nicht von da, aber ich finde oberflächliche Businessschranzen ziemlich widerlich. Es lebe die Vielfalt! Für mehr Dialekte.

      Ansonsten möchte ich auch darauf aufmerksam machen, dass der Inhalt das wichtige ist. Da wird eine differenzierte Position vorgetragen. Wer nicht die geistige Stärke hat sich das anzutun, sollte sich nicht mit Bemerkungen über Aussprache profilieren.

      Ich hoffe du trollst hier nicht unter dem Namen von jemanden den du mit deinen Aussagen diskreditierst.

  2. @bernd: für mich ist der inhalt entscheidet, nicht der dialekt.

    wenn du es besser kannst, dann melde dich beim CCC.

    übrigends höre ich ihr gerne zu.

  3. Ja, sie berlinert, übrigens mal mehr, mal weniger. Aber am vierten Kongress-Tag würde ich wohl auch mehr in meinen heimatdialekt verfallen. :)

    Ich hab auch keine Lust mehr auf die geschniegelten Politiker, die gar nicht mehr wissen, wie man normal spricht.

  4. Wat tut die? Bin ich hier richtisch oder wat is nun los?

    Leute, habt ihr kein besseres Thema als über diese ach so tolle deutsche Sprache/Aussprache zu diskutieren?

    So toll ist unser deutsch übrigens nicht, sonst würden sich nicht so viele Rechtsverdreher im Land an dieser bereichern und könnten sich Politiker nicht ständig herausreden.

    Da finde ich persönlich Leute die Scheisse labern wesentlich angenehmer, weil da weißt man was man hat ;)

    Aber es geht hier um den CCC.
    Die Zeiten um Tron sind längst vorbei und irgendwann sollte man ihn auch ruhen lassen, solange niemand den/die eigentlich Schuldigen vorweisen kann.

    Würde der CCC sich anders darstellen als er dies tut, glaubt irgendwer dieser wäre hier noch ein Thema? Sicherlich hätten diese Looser, welche wir – ungebildet aber doch demokratisch – in die Politik gewählt haben, diesen noch vor der NPD – und allem was damit verbunden ist – verboten.

  5. Inhalt zählt! Die Frau ist wenigstens echt und mir viel lieber als ein Anzug in gleicher Position, der grammatikalisch wohlgeformte heisse Luft ohne Aussage abgibt.

    (Ich bin übrigens aus Oberbayern und habe nicht die geringsten Probleme, Fräulein Kurz zu verstehen. Vielleicht sollte BF mal den HNO seiner Wahl besuchen und sein Hörspektrum durchtesten lassen. Es gibt bei jüngeren Leuten (die in ihrer Jugend oft in lauten Veranstaltungen waren und meist auch Dauerbenutzer mobiler Tonwiedergabegeräte) sehr viele mit Löchern in Hörspektrum, welche durch Hörstürze verursacht wurden. Was ich damit sagen will: das ist behandelbar!)

  6. Hallo, Bernd Fehlings!

    Ich bin bestürzt über Ihre oberflächlichen Äußerungen zu diesem Interview, das übrigens ja auch noch Inhalte hatte … Und über Ihren seichten und unauthentischen Sprachbegriff obendrein. Sprachstandards dienen nur dazu, Verständlichkeit zu gewährleisten – das ist ihre einzige Funktion und Daseinsberechtigung. Und Frau Kurz kann man bestens verstehen, selbst, wenn man wie ich aus einem fernen Landesteil stammt. Alles, was über diese Forderung der Verständlichkeit hinausgeht, ist Gleichschaltung – mit anderen Worten: Faschismus. Also, Leute: lasst Farbe und Klang ins Leben. Und wenn es unbedingt dieses … Berlinerisch sein muss, na – meinetwegen.

  7. Ich habe Conz im Verlauf der letzten Jahre so manches Interview bestreiten sehen und hören und bin beeindruckt von der Professionalität, mit der sie das hinbekommt. Die Situationen, in denen sie als CCC-Sprecherin um Stellungnahme außerhalb des klassischen Nerdumfeld gebeten wurde, waren häufig offizielleren Charakters (Bundesverfassungsgericht, ARD und ähnliches), und ich habe nicht mitbekommen, dass sich irgendwer an ihrer Mundart gestört hätte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.