Ein neues Dossier mit Aufsätzen zur „Piraterie“ gibt es von der Bundeszentrale für politische Bildung in ihrer Reihe „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (APuZ 48/2012):
„Piraten“ finden sich nicht nur auf hoher See, sondern unter anderem auch in verschlossenen Forschungslabors, in internationalen Wirtschaftsbeziehungen oder auf Tauschbörsen im Internet. Gemeinsam haben diese „Piraten“, dass ihnen – wie ihren frühneuzeitlichen Namensgebern – Diebstahl, ja Raub vorgeworfen wird: an geistigem Eigentum, an traditionellem Wissen oder an noch geheimen Produktinformationen.
In ihre Gesamtbetrachtung packt die Bundeszentrale u.a. Analysen über somalische Piraten, Verletzer von immateriellen Rechten und Flüssige Demokratie-Werkzeuge:
Der Begriff [Piraterie] birgt hohe Suggestionskraft und Emotionalität. Die Frage nach der Rechtfertigung dieser Bezeichnung steht häufig im Vordergrund.
Das Heft kann der/die Interessierte online anschauen oder findet das Heft als Beilage zur Zeitung „Das Parlament“.