Öffentlichkeit

ZDF-Morgenmagazin: Guttenberg im Auftrag der Netzfreiheit

Heute bin ich mal extra früh aufgestanden, um die Berufung von Karl-Theodor zu Guttenberg als EU-Berater für Internetfreiheit zu kommentieren. Das Video gibt es in der ZDF-Mediathek und auf Youtube:

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Einst vom Netz gestürzt, soll Karl-Theodor zu Guttenberg nun für die Freiheit der Blogger sorgen. Für Markus Beckedahl (netzpolitik.org) einfach nur „unglaubwürdig“.

Das nächste Mal sage ich auch Guten Morgen.

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55 Kommentare
      1. wir haben keine freiheit, schlüssel, wir leben sie. und das ist ein grosser unterschied und gefährlich, für die herrschenden verhältnisse. freiheit wird einem gegeben – leben nimmt man/frau sich (in diesem zusammenhang)
        ich fand den auftritt von markus „occupyed“. nicht besonders vielsagend, aber die vorgänge sind ja auch selbstredend. es braucht manchmal mehr mut, weniger zu sagen, als jede menge geschichten zu erzählen.

  1. Guten Morgen… :D

    Tja, wie heißt die Redewendung: „Den Bock zum Gärtner gemacht“?…

    Da hätte man wirklich kompetentere Menschen finden können und ich behaupte mal das es auch garnicht schwer gewesen wäre.

  2. „So glaubt mir doch, auch wenn ich lüge!“ ist das Rezept des Barons ohne Haargel und Brille (wundersame Augenheilung!). Die arme Frau Kroes wußte nicht, was sie tat. Sie hat sich einen Elefanten in ihren hübschen Porzellanladen geholt.

    1. Ich habe es in diesem Fall anders aufgefaßt. Man hatte einfach genug – und zwar von der Farce, die diese Veranstaltung war. Das mag man (zurecht) kritisieren, wie immer, wenn PHOENIX aus der ein oder anderen Live-Veranstaltung aussteigt, um die Wiederwiederholung irgendeines vorproduzierten Beitrags zu zeigen o.ä.

      Die Fragen der Pressekonferenz machten nicht den Eindruck, als würde IRGENDJEMAND die Berufung des talentierten Mr. Guttenberg ernstnehmen (siehe auch meinen (verfrühten) Kommentar gestern).

      Die Reaktion Stephan Kulles spricht auch für sich: „So, so, Freiheit im Internet“, begleitet von einem Gesichtsausdruck, was man im Internet stellvertretend mit einem „Rolleyes“-Smiley abrunden könnte. Vielleicht täusche ich mich, aber mir schien man genervt und unwillens, das massive Propagandaaufgebot der letzten Tage zusätzlich durch ausufernde Berichterstattung zu bereichern.

      Es ließen sich für jede der beiden Entscheidungen – Abbruch oder Fortführung der Ausstrahlung der Pressekonferenz – Entschuldigungen oder Kritikpunkte äußern, und für jede hätte ich, zumindest tendentiell, wohl Verständnis.

      In der Sendung PHOENIX – DER TAG konnte zudem der Studiogast ganz ohne Unterbrechung ausführen, daß Guttenberg zu Ministerzeiten ganz entscheidend an etwas mitgewirkt hat, was als Versuch des Aufbaus einer „Zensurinfrastruktur“ (wörtliches Zitat) zu verstehen ist.

  3. Kann auf der Arbeit das Video nicht sehen, aber was mich wundert:
    Das MoMa holt sich kritische Stimmen ein? Und das auch noch ueber Guttenberg? Hat da ne Red nicht aufgepasst?

  4. Guten Morgen auch von mir ;-)

    Schon erstaunlich, wie wandlungsfähig die Herren und Damen Politiker dieser Welt sind. Kannte Frau Kroes tatsächlich nicht die Vorgeschichte eines Herrn von Guttenberg? Da bin ich sehr gespannt, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Guttenberg und regierungskritischen Org. und Bloggern entwickelt.

  5. Kurz und präzise geantwortet, sehr gut. ++

    Konstruktiver (subjektiver) Gedanke: Vielleicht hättest du zumindest auf eine Frage versuchen können, mal so lange zu antworten, bis das Gegenüber dich unterbricht, weil es zu lang wird. Vielleicht bei der letzten Frage, da hättest du lange aufzählen können, wen man stattdessen hätte engagieren können, auch mal mit Eigenwerbung, dann die anderen typischen „Vertreter“, so wie sie dir einfallen: telecomix, CCC, foebud, piratenpartei, netzpolitische Think-Tanks der etablierten Parteien, … wahrscheinlich fallen dir wesentlich mehr Ansprechpartner in anderer Reihenfolge ein, was aber egal ist.

    Ok, das war allerdings Kritik an hohem Niveau und auch nur mein Eindruck. Keine Ahnung, ob das wirklich besser wäre.

    1. Das ist der Jammer dieser Fast-Food-Interview-Häppchen. Es hätte soooo viel mehr zu sagen und fragen (und diskutieren!) gegeben, etwa zur Think-Tank-Beschäftigung Guttenbergs*, zum Schweigen über den Staatstrojaner, zum kürzlich aufgehobenen „Zensursula“-Gesetz, zur Person von Frau Kroes (und deren Hinterzimmertreffen) usw. usf.

      Aber schließlich will man nicht überfordern, keine Launen verderben und sicherstellen, daß am Schluß auch wirklich noch Zeit bleibt, einem Anrufer die Gelegenheit zu geben, eine dieser Tassen zu gewinnen!1

      (* „Zu Guttenberg, der für das in den USA ansässige Center for Strategic and International Studies (CSIS) sprach, unterstrich, dass er mit seiner nicht honorierten Stelle als unabhängiger Berater für einen „zusammenhängenden Ansatz“ sorgen und beispielsweise die US-Regierung zunächst über die Schlüsselbotschaften der Strategie in Kenntnis setzen wolle. Er sehe es als seine Hauptaufgabe, Kooperation und Koordination voranzutreiben.“
      Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bruessel-will-mit-zu-Guttenberg-die-Internetfreiheit-staerken-1393860.html)

  6. Ich bin ehrlich gesagt sehr beeindruckt, dass die Mainstreammedien bei diesem Punkt sehr aufgeschlossen sind. Aber das sollte man zwar eigentlich erwarten, schließlich geht es auch um das Recht auf freie Meinungsäußerung.

    1. Zum Beispiel sollte er bereits bei einer entsprechenden NGO gearbeitet haben. EFF oder CCC oder einer anderen Organisation die sich für Meinungsfreiheit im Internet einsetzt.Das wär natürlich top.

      Er sollte glaubwürdig Positionen vertreten können und ein gewisses Ansehen eben bei den Leuten genießen, die er vorgeblich unterstützt.
      Man sollte ihm wenigstens die Position abkaufen können, dass es ihm wirklich um die Leute geht und die ganze Aktion nicht mehr als ein weiterer PR-Gag ist.
      M.M.n sollte er ‚vom Fach‘ sein. Also aus der Hackerszene oder wenigstens aus der Bloggerszene (ich weiß, da gibt es Schnittmengen.)
      Im Falle eines Guttenberg wäre es wenigstens nötig gewesen, dass er sich glaubwürdig von seinen Pro-Internet-Sperr-Positionen verabschiedet. Und sich für seine Betrugsaktion ‚entschuldigt‘ (also nicht ‚Fehler‘ einräumen, die bei so einem Werk schonmal vorkommen können. Sondern ernsthaftes Erkennen und Bedauern. Hat was mit Reue und Selbstreflektion zu tun.)
      Und selbst dann hätte ich Schwierigkeiten, ihm die nötige Fachkompetenz zum Thema zu glauben.

      Markus hat vollkommen Recht: Durch diese Personalie wurde der ganzen Sache ‚Unterstützung von kritischen Bloggern in Unrechtsregimen‘ ein absoluter Bärendienst erwiesen. Einfach dadurch, dass die Diskussion völlig vom Thema abdriftet und sich nur auf den zu Guttenberg beschränkt,

      „Er“ ist übrigens reine Schreibfaulheit und hat nix mit dem Geschlecht des Potentiellen Kandidaten zu tun.
      Rein von den vertretenen Positionen könnte ich mir z.B. Constanze Kurz gut vorstellen.
      Ist allerdings meine persönliche Meinung.

  7. Ich bin auch positiv überrascht, wie kritisch auf einmal die Medien mit unserem Lügenbaron umgehen. Viele zynische Bemerkungen, eindeutige Überschriften und jeder haut ihm noch eine rein.
    Bitte weiter so, lasst KT keinen Fuss mehr in der deutschen Politik fassen. Ich hoffe seine EU Politik oder Beratertätigkeiten werden weiterhin kritisiert und niedergemacht.

  8. super antworten markus! wie arm der moderator doch versucht hat, dir irgendwas positives über den guttenberg abzugewinnen.

    richtig lustig mit anzusehen, wie der am ende total beleidigt ist =)

  9. könnt ich mich aufregen, wenn ich den/das sehe.
    lügenbaron münchhausen will zurück zur politik und nimmt alle medien mit um wieder ins rampenlicht zu kommen, ekelhaft wie ich finde ….

  10. Statt Berlusconi hat die Titanic folgendes anzubieten:

    „Karl-Theodor zu Guttenberg wird Berater der EU-Kommission. Er soll sich mit Fragen der Menschenrechte und Freiheit im Internet beschäftigen.

    In weiteren Meldungen: +++ Neues Sicherheitskonzept: Elefant wird Türsteher in Porzellanladen +++ Bundespräsident Wulff legt sein Amt nieder und wird Berater für Wirtschaftsethik bei AWD +++ Sensation in der Serengeti: Hyäne hilft Antilopen bei Flucht vor Löwen +++ Til Schweiger gründet Schauspielschule +++ “

    Quelle: http://www.titanic-magazin.de/news.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4633&cHash=38c1d110fac459ea1b12cb39774279bd

  11. Da traut ich dieser #&$§% *§#% aus gutem Grund nicht mehr durch die Vordertür in die Politik und lässt sich von seinen Bilderberg- und Atlantiker-Kumpeln ein Türchen über die EU öffnen. Dass er nun der Freiheit im Internet dienen wird glaubt ja wohl keiner mehr. Wo ist der gute Herr denn seit Frühjahr gewesen? Im Center for Strategic and International Studies in Washington, einem konservativen Thinktank, der ausschließlich die Interessen Amerikas vertritt, und dort im euphemistich benannten neuen „transatlantischen Dialogforum“.
    Maulwurf Nachtigall ick hör Dir trapsen.

    Zitat Wikipedia zum CSIS: »…Im Aufsichtsrat sitzen Angehörige des Verteidigungsministeriums, Investmentbanker, anderen Vertretern von Wirtschaftsunternehmen, ehemalige Regierungsangehörige wie Henry Kissinger, Zbigniew Brzeziński, William Cohen und Brent Scowcroft…„.

    Noch Fragen?

    1. @Kremel: Ne, ich wusste nicht, was kommt. Deshalb musste ich etwas improvisieren, vor allem bei der Frage, wer geeigneter sei. Da hab ich für eine zehntelsekunde entscheiden müssen, ob ich konkrete Namen nenne oder wie ich das umschreibe.

      1. Hat man gemerkt, ist aber auch schwer.

        Nennt man konkret Namen, ist man die Lobbysau. Und zumindest DEN und DIE hätte man doch nicht ausschließen dürfen!1 Verweist man dagegen abstrakt auf Blogger, sind, fürchte ich, immer noch viele Fernsehzuschauer überfordert, unwissend darüber, daß „investigativ“ oft nur noch abseits des Mainstreams stattfindet.

        Mit Nennung des CCC (als Beispiel!) hätte man halt die Gelegenheit gehabt, gleich die ein oder andere Errungenschaft/Referenz zu nennen und etwa noch einmal geschickt auf den Staatstrojaner verweisen können, über den in den Qualitätsmedien NIEMAND mehr spricht und der vielleicht heute noch im Dunkeln operierte, wenn es nicht entsprechend Know-how und Gegenöffentlichkeit gegeben hätte.

        All dies in Zehntelsekunden vor der Kamera entscheiden und abwägen zu müssen, ist halt aber schnell eine Überforderung, gerade für einen, der nicht, von Rhetorikschulung zu Briefing und zurück hetzend, jede erdenkliche Gelegenheit nutzt, als Phrasendreschmaschine ins Scheinwerferlicht zu huschen. Auf jeden Fall danke für deinen Einsatz.

  12. Natürlich hätte man mehr sagen können und mehr ausstaffieren können. Aber ich glaube die meisten die da gestanden hätten, hätten nicht so viele Worte gefunden und einfach nur über die Wahl des Herrn Guttenbergs gelacht und gelacht und gelacht. Demnach gelungener Auftritt und schöner Berlusconi-Vergleich!

  13. Was um alles in der Welt kann eine Nation wegen „UNGENÜGENDER KENNZEICHNUNG von Zitaten in einer Doktorarbeit“ (hallo, Leute, das ist der eigentliche Vorwurf!) so aufbringen, dass eine derartige undemokratische Hetzjagd auf eine Person losbricht? Es sei Markus Beckdahl gegönnt, seiner ADS dadurch zu begegnen, dass er nun auch mal im Fernsehen war; seine Kompetenz hat ihn sicher nicht dahingebracht, an der mangelt es ihm augenscheinlich. Und da ist das ZDF, die öffentlich-rechtliche Variante von RTL II, mit Hang zum Unterschichten-TV-Niveau genau die richtige Plattform. Was für eine Scheinheiligkeit! Ein paar Beispiele: Friedrich Zimmermann war in einen Unfall mit Todesfolge verwickelt, beging Fahrerflucht und wurde später trotz weiterer Skandale Verkehrsminister. Wir haben einen Bundespräsidenten, der hinsichtlich seiner Privatkredite ein Parlament belogen hat, was niemanden kratzt. In Stuttgart regiert ein Ministerpräsident, der bis zur Wahl ein vehementer Gegner von Stuttgart 21 war, das er jetzt durchführen muss; und wer regt sich über Frau Koch-Mehrin auf, die sich das gleiche „unverzeihliche“ Vergehen wie Guttenberg geleistet hat und uns weiterhin im Europaparlament vertritt … naja, jedenfalls streicht sie weiterhin 13.000 EURO monatlich ein fürs Nicht-Erscheinen dort. Und so geht es flott weiter durch alle Parteien. Egal ob politisch rechts oder links – ein demokratisches Mindestmaß, bei der Aburteilung anderer wäre angebracht.

    1. Nana, das ist jetzt aber fragwürdige Relativierung. Der Vorwurf lautet Täuschung zur Erlangung des Doktorgrades.

      Ich würde sagen, hätte man zu Guttenberg zum Beispiel auf irgendeine sicherheits- oder verteidigungspolitische Position in der EU gesetzt, gäbe es zwar auch Rumgemaule, warum er jetzt wieder eine Chance bekommt, aber es gäbe nicht dieses völlige Unverständnis für diese Personalie. Weder ist zu Guttenberg bisher als besonders kompetent für den Bereich aufgefallen, sondern tatsächlich eher negativ in die Richtung, dass er Internetfreiheit beschneidet, noch konnte Kommissarin Kroes glaubhaft vermitteln, was ihn denn nun qualifiziert. Stattdessen nur die eher vagen Hinweise er hätte früher als Minister damit zu tun gehabt und wäre talentiert. Dass das Ausmaß der Plagiate in seiner Doktorarbeit in einem kollaborativem Internetprojekt aufgedeckt wurde, kann man ja wohl nicht ernsthaft als Qualifikation ansehen.

    2. Die Staatsanwaltschaft hat immerhin 23 strafrechtlich relevante Stellen in „seiner“ Doktorarbeit gefunden, die jedem, der nicht mal eben 20.000 Euro abdrücken kann wohl das Genick gebrochen (bildlich gesprochen) hätte. Und das waren nur die strafrechtlich relevanten (!) Stellen. Insgesamt stammte weit über die Hälfte des gesamten Textes (rund 64%) nicht aus seiner Feder.
      Dass er daneben (nicht nur) politisch praktisch nichts geleistet hat, kann man natürlich gern auch noch mal thematisieren.

    3. Das Thema sollte eigentlich schon längs durch sein. Aber da die unsinnige Vorstellung, es ginge bei Guttenbergs Plagiaten nur um die mangelhafte Kennzeichnung von Zitaten, offenbar immer noch in ein paar Köpfen herumspukt: Diese Behauptung stimmt schlicht und einfach nicht. Wenn Guttenberg alle in seiner Diss zitierten oder paraphrasierten Stellen tatsächlich als Zitate ausgewiesen bzw. mit Fussnoten versehen hätte, dann wäre seine Arbeit unmittelbar beim Einreichen wegen zu geringer Eigenleistung abgelehnt worden. Was besser für ihn gewesen wäre: In dem Fall hätte er nämlich einfach nur als Doktorand versagt. Mit seiner zusammenplagiierten Textcollage hat er dagegen nicht nur versagt, sondern auch betrogen. Das sind die (x-fach nachgewiesenen und für jeden Interessierten jederzeit auf Guttenplag nachzuprüfenden) Tatsachen, die auch Guttenberg-Fans irgendwann mal einfach zur Kenntnis nehmen sollten.

  14. Vier Blogs über Guttenberg in den letzten Tagen, davon drei auf der Startseite. Kann man sich hier auch mal anderen Menschen widmen, die nicht zwangsläufig eine Vorladung durch die Staatsanwaltschaft vorweisen müssen als interessante Person? Es nervt.

    Und was den Herrn betrifft, so wird er weder in der CSU, noch in Deutschland, noch sonstwo wieder ein Amt inne haben. Der wird nach Russland geschickt (wie 1945 hehe), wo sich Putin freut. Der braucht noch einen Pausenclown. Nein, geht ja nicht, dann sieht Putin alt aus. Ok, dann Italien, den deren Opa Nuttenbesteiger hat ja abgedankt, da muß was Hübsches her!

    Ciao, bello, ciao!

  15. Ich möchte die Öffentlichkeit darüber informieren, dass auch ich mich um einen Beraterposten bei der EU-Kommission beworben habe. In Sachen Internetfreiheit bin ich ein ausgewiesener Experte, und darüber hinaus habe ich hervorragende Rerenzen nicht nur in der Meerwasseraquaristik. Unter anderem besuchte ich eine Vorlesungsreihe der Universität der Bundeswehr zum Thema “Wie vergeige ich eine Bundeswehrreform, ohne sie anzupacken?”

    http://www.ybersinn.de/2011/12/13/neelie/

  16. Der politische Wiederaufbau des Freiherren geht also weiter genau nach dem von Frank Rieger mitgeteilten Drehbuch:
    http://frank.geekheim.de/?p=1966

    Die Stationen Buch und „wieder ins Gespräch bringen“ sind bereits abgehakt.

    Mit großer Wahrscheinlichkeit bleibt uns von Guttenberg also noch längere Zeit erhalten und er wird nach Frank Rieger vom CCC als Führer einer rechtsnationalistischen Partei in Zukunft wieder eine wichtige Position in der deutschen Politik einnehmen.

    Diese Position als Blogbeauftragter bei der EU dient offenbar nur dazu, ihn wieder ins Gespräch zu bringen, wobei für ihn auch schlechte Nachrichten gute Nachrichten sind.

    Was ich noch nicht wusste ist, dass er von transnationalen Netzwerken wie den Bilderburgern als Nachwuchspolitiker gefördert wurde und wird. Ich frage mich, was sie an diesem Blender fördernswert finden. Offenbar seinen Ehrgeiz und seine Skrupellosigkeit. Insofern kann ich mir bei weiter fortschreitender Systemkrise ihn gut als eine Art „Notstandsdiktator“ Deutschlands vorstellen, nach dem Vorbild der „unpolitischen“ Expertenkabinette Papadimos in Griechenland und Monti in Italien.

  17. Frau Neelie Kroes hat übrigens einen eigenen Blog!

    Eine aktuelle Antwort hat sie hier gepostet (wobei „Antwort“ das falsche Wort ist, es ist eher eine hilflose, inhaltsleere Reaktion zur Beschwichtigung und Ablenkung der Bürger):
    http://blogs.ec.europa.eu/neelie-kroes/no-disconnect-response-issue/
    Besonders das ewige Wiederholen, dass Guttenberg angeblich eine „talentierte Person“ wäre, bringt einen zur Weißglut oder gleich zum Kotzen. Was man einem Vollversager, der sowohl privat als auch beruflich gescheitert ist und politisch einen Scherbenhaufen in der Bundeswehr hinterlassen hat, findet, würde mich auch interessieren. Guttenberg ist sowas von talentfrei, dass er nicht einmal bei Burger-King einen Job Chefbrater bekommen würde, aber in der EU…

    In ihrem Blog könnt ihr auch kommentieren. Oder sie direkt kontaktieren:
    http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/kroes/contact/commissioner/index_en.htm

  18. Guttenberg soll auf unsere Kosten von Amiland durch die EU düsen?! Da mache ich nicht mit. Wer hilft mit, eine #Guttenmap aufzusetzen, eine Landkarte wie Wheelmap, in der wir alle seine Reisen inklusive der angefallenen Kosten für den Steuerzahler öffentlich machen können?

    PS: Meine Tante, ehemaliges Mitglied des EU-Parlaments, unterstützt die Idee und wird bei den Grünen dafür sorgen, dass jede Reise im Ausschuss öffentlich hinterfragt wird.

  19. Ich frage mich, wirklich warum der Guttenberg dazu befragt werden soll. Das leuchtet mir nicht ein. Es gibt so viele Blogger und auch bekannte die sich einen Namen gemacht haben. Das muss man nicht verstehen.

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