Kultur

Mitschnitt: Whistleblowing, WikiLeaks und die neue Transparenz

Von der gestrigen Veranstaltung „Whistleblowing, WikiLeaks und die neue Transparenz“ in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin gibt es jetzt einen Mitschnitt als MP3. Es diskutierten Constanze Kurz (Sprecherin Chaos Computer Club), Daniel Domscheit-Berg (Ex-Wikileaks-Sprecher, jetzt OpenLeaks.org) und Konstantin von Notz (MdB, Bündnis90/Die Grünen).

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Hier ist die MP3.

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7 Kommentare
  1. Danke für den Audiolink.
    Top Diskussion mit interessantem Output. Klasse dass das hier reingestellt wurde, an dieser Stelle vielen Dank an alle Beteiligten.
    Es ist schwierig sich als Normalverbraucher on-the-fly ausreichend über die Leistung/Fähigkeit von whistleblowing und den zugehörigen Websites zu informieren.
    Die Denkanstösse allerseits sind produktiv, die Qualität solch einer Diskussion ist für mich neu. Sachlich, nachvollziehbar und glaubwürdig, so stelle ich mir ein Gespräch unter Fachleuten vor.
    Und nicht zu vergessen die anschliessende Fragerunde, die genauso stark daher kommt.
    Bleibt zu hoffen dass Whistleblowing/Leaking weiter evolviert…und vielleicht dass die Grünen demnächst Berlin „ownen“
    Hör‘ ich mir gleich nochmal an das Ganze.

  2. @bla: Phew, viel Lobhudelei :)

    Die Diskussion war insgesamt auf einem sehr qualitativen Niveau. Das war bei der Diskutantenliste aber auch zu erwarten. Erstens, weil es wirklich sachliche Diskussionsteilnehmer sind, zweitens, weil keine wirkliche „Gegenposition“ geladen war, die Gründe für Konflikte aufgeworfen hätte.

    Alles in allem hätte ich mir genau deshalb eigentlich viel mehr gewünscht. Daniel hat meines Erachtens sein Konzept ganz gut vorgestellt, aber nach dem gefühlten 12. Mal war’s dann auch genug ;-) Der fehlende Hafen hat mich zu vor diesem Mitschnitt auch etwas gestört, scheint mir vom Konzept her aber sehr durchdacht. Ob’s was wird, wird die Zeit zeigen. Es ist ein Ansatz, das war aber auch schon vorher klar.

    Darüberhinaus brachte das Gespräch nicht wirklich neues zutage. Dafür war das Thema viel zu weitläufig, ein Fokus quasi nicht vorhanden und das Gespringe in den Themen doch sehr groß. So richtig tiefer in die Materie ist man selten gekommen, so dass es eigentlich nur einige interessante Ansätze gab, die größtenteils mit Common-Sense-Antworten weiterverfolgt wurden.

    Da wär‘ mir ein Beitrag mit „10 große Fragen des Leakens“ lieber gewesen, um mir Denkanstöße abzuholen :)

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