Kultur

Kommentieren für Piraten – ein (Pi)Ratgeber

Fleißige Leser und Kommentatoren dieses Blogs kennen sicher die Momente, wo man vermeintlichen und/oder echten Piratensympathisanten in den Kommentatoren begegnet und manchmal nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Aktuell konnte man das hier in diesem Artikel bewundern. Anscheinend geht das auch vielen Piratenmitgliedern so und deshalb wurde im Piraten-Wiki eine neue Initiative gestartet: Kommentieren für Piraten – ein (Pi)Ratgeber.


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17 Kommentare
  1. Die Kommentarpiraten, ob hier, bei fefe oder unter Presseartikeln, sind so kritikunfähig wie ein verwöhntes fünfjähriges Einzelkind mit Schnute. Das macht sie bischen unsympathisch.

      1. Viele der trolligen Piratensympathisanten beziehen sich beim pöbeln auf fefe – schließlich kritisiert er die Piraten und das geht ja gar nicht. :-/

        Das er trotz seiner undiplomatischen und polemischen Art oft Recht hat wird dabei unterschlagen. Dabei hat er durch seine Arbeit, insbesondere durch seine Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, so viel mehr erreicht als die Piraten. Naja, immerhin haben diese #bimseln zum trending topic bei Twitter gemacht. Ist ja auch eine Leistung, und wird dieses Land bestimmt auch voran bringen.

  2. Ja, so ist das nunmal. Die Piraten haben das Kommentieren von Anfang an forciert (Noch aus der Zeit wo es keine berichterstattung in den Massenmedien gab). Heute wo die Medien eh dauernd über die Piraten berichten ist das meiner Meinung nach gar nicht mehr nötig, mit der Kommentiererei.

    1. Das Problem ist nicht das kommentieren. Das wäre sogar bitter nötig in Anbetracht der Unfähigkeit der Partei beziehungsweise ihrer Repräsentanten dann Politik zu machen und an der Meinungsbildung im Volk mitzuwirken, wenn das Kernthema der Piratenpartei und ein massiver Grundrechtseingriff der Regierung das Tagesgeschehen dominieren.

      Aber von der Partei kommt praktisch gar nichts, und die Kommentare werden von infantilen Dampfplauderern dominiert. Die wenigen sinnvollen Stimmen gehen im Rauschen unter. Das ist das Problem.

      1. Hi mustard,

        was hindert dich daran deine (nicht wenigen) Kritikpunkte direkt in die Partei einzubringen um Fehler zu ändern oder Dinge zu verbessern?

      2. Ich habe mit einigen aktiven Piratenpolitikern gesprochen und den konstruktiven Dialog gesucht. Ich bin ja eigentlich ein Anhaenger der Piratenziele. Aber ich habe den Eindruck gewonnen das dort meine Ansichten nicht geteilt werden. Ich glaube nicht das es viel bringen wuerde wenn ich meine Diskussionsbeitraege mit einem Parteibuch in der Hand verfassen wuerde.

  3. Es ist das gleiche wie immer. Und die , die diese durchdachten Kommentare im Verlinkten Eintrag geschrieben haben werden sich sicher auch keinen Ratgeber durchlesen.

  4. Man muss den Piratenfreunden aber zugestehen, das manches was z.B. Jens Best da von sich gegeben hat, nicht gerade die feine englische war.
    Das macht manche Beiträge der Piraten nicht besser, aber den Wikieintrag könnte sich die Gegenseite durchaus auch mal zu Herzen nehmen.

    Meiner Meinung nach ist die Disskussion von beiden Seiten ein Trauerspiel gewesen. Schade drum, da ich denke das sich da Leute an die Gurgel gegangen sind, die doch grundsätzlich ähnliche Ziele in Punkto Netzpolitik & Co. verfolgen.

    1. Man muss Jens Best allerdings zugute halten das er auf extrem unterirdische Beiträge geantwortet hat. Leute, denen die Ziele der Piraten am Herzen liegen sollten sich eigentlich mit ihm solidarisieren anstatt mit den Trollen zu heulen.

  5. Die Piraten sollten sich lieber darum kümmern, dass ein Basispirat eine reelle Chance hat, dass sein programmatischer Vorschlag ernsthaft und sachlich diskutiert wird.
    Dann müsste man als Pirat auch bald nicht so oft mehr die Partei wegen der programmatischen Lücken durch Kommentare verteidigen.

  6. Es ist ganz normal das man auf einen polarisierenden Blogeintrag eine überwiegend emotionale Diskussion erhält.

    Sich im Anschluss über dieses Verhalten zu echauffieren ist pure Effekthascherei. Ich hätte nicht gedacht das der Blog hier es nötig hat auf Bild-Niveau Leser und Kommentatoren anzuziehen.

  7. Deppen gibt es in jeder Gruppe. Auch bei den Piraten.

    Im Internet drücken sich viele Leute weniger vorsichtig aus. Auch einige Piraten bzw. Leute, die diese gut finden (und deswegen ja noch keine Piraten sein müsssen). Auch nicht überraschend, und sicherlich kein Grund, auf dieser Gruppe als Gesamtheit rumzuheulen.

    Die Piraten versuchen etwas dagegen zu unternehmen. Eine wohlfeile Idee.

    Bis jetzt kann ich nichts Negatives feststellen. Letzteres ist doch eine gute Sache, und der Rest wohl kaum eine Eigenschaft, die nur die Piraten gepachtet haben.

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