Öffentlichkeit

ZUGANG / DOSTUP: Wer kommt wohin in der digitalen Gesellschaft?

Dieses Wochenende verbringe ich mal exotisch in Moskau, um am Samstag Abend an einer Podiumsdiskussion auf Einladung des Goethe Institut in Russland teilzunehmen. „ZUGANG / DOSTUP: Wer kommt wohin in der digitalen Gesellschaft?“ ist die Diskussion betitelt und mit mir sitzen noch sechs weitere Männer auf dem Podium, aus Deutschland sind noch Volker Grassmuck und Sascha Kösch dabei. Wer nicht vor Ort sein kann, kann sich auch in der Zeit von 17:00-19:00 Uhr (Deutsche Zeit) am Samstag Nachmittag die Diskussion im Live-Stream anschauen. Es soll eine Simultanübersetzung geben und ich vermute mal, dass der deutsche Ton in diesem Live-Stream gesendet wird.


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Das Goethe-Institut Russland und das Institut für Medien, Architektur und Design Strelka übertragen unter dem Motto „Zugang: Wer kommt wohin in der digitalen Gesellschaft?“ eine Expertendiskussion über einen Video-Livestream ins Internet. Deutsche und russische Internet-Spezialisten, Blogger und Politiker gehen der Frage nach den Chancen gleichen Zugangs zu Informationen und Kulturinhalten in der digitalisierten Gesellschaft nach. Diskutiert werden die aktuelle Netzpolitik, Kulturflatrate und Vergütung kreativer Berufe, neue Lizenzmodelle, Open Access und andere Aspekte des Zugangs zu Information.

Podiumsteilnehmer: Michail Fedotow, Iwan Sassurski, Anton Merkurow, Markus Beckedahl, Volker Grassmuck, Sascha Kösch
Moderation: Aleksandr Pljuschtschew


Mal schauen, ob wir mehr über das Urheberrecht oder nicht doch eher über dringendere Probleme in Russland wie Meinungs- und Pressefreiheit diskutieren.

Der Live-Stream:

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3 Kommentare
  1. @markus Da kannst Du nichts dafür, aber ich frage mich, warum solche Veranstaltungen immer im Raumschiff Moskau oder Petersburg stattfinden. Diese Städte bilden wohl kaum den russischen Alltag ab. Die Frage besteht doch darin, wer sich den Zugang leisten kann. Und noch viel wichtiger, wo es diesen Zugang überhaupt gibt. Ich stelle mir das auf dem flachen Land einigermaßen schwierig vor. Und vor dem Hintergrund sind die in der Ankündigung genannten Themen leider Luxusprobleme.

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