Kultur

Semantic Web

In diesem Video wird in 15 Minuten das semantische Netz erklärt (Im Volksmund auch bekannt als „Web 3.0“):

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Web 3.0 from Kate Ray on Vimeo.

(danke an @pascal)

Wer es schneller verstehen will, kann sich auch beim W3C ein paar Grafiken anschauen, die aus einem Vortrag von Tim Berners-Lee stammen, wie er sich 1994 das semantische Netz vorgestellt hat.

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9 Kommentare
  1. Klingt zwar alles sehr nett. Aber das hat man alles auch schon vor 5 Jahren gehört. Seit dem scheint nicht wirklich viel passiert zu sein, außer dass Marketdroids das „Semantic Web“ als Buzzword entdeckt haben.
    Die Theorie ist immer noch eine gute Idee, aber auf absehbare Zeit sehe ich da noch keine praktische Umsetzung in großem Maßstab.

  2. Eigentlich gibt es doch nur zwei grundlegende Ansätze sinnvoll Information aus dem \Web\ zu holen. Dazu muss man sich das Web vorstellen als eine große Bibliothek, wo es einen Haufen Text gibt.
    Nummer eins ist ein computerlinguistischer Ansatz, bei dem man versucht den Inhalt natürlichsprachlichen Textes maschinell zu erfassen – das heißt der Text ist erstmal wenig strukturiert, man nimmt nur an, dass es sich dabei um eine natürliche Sprache handelt.

    Nummer zwei ist dem Text beim Schreiben oder von mir aus auch etwas später explizit seine Bedeutung zu hinterlegen. Im Moment gibt es noch glaube ich wenige Editoren, die das können…
    Wenn die Leute SEHEN welchen Nutzen dieses Verfahren hat (z.B., dass man besser gefunden wird in dem Informationschaos), dann werden sie es auch im großen Stil benutzen, vorher eher nicht.

  3. Es gibt kein Web 2.0. Es gibt kein Web 3.0.
    Es gibt nur eine Horde Geldmacher die es vor etwa 7 Jahren geschafft hat Profit aus dem Internet zu machen. Und diese Horde Geldmacher samt ihrer wirtschaftlichen Interessen ergreift das Internet wie eine Immunschwächekrankheit. Wenn ich im Wirtschaftsjargon reden will, so behaupte ich, dass der Schritt von Web 2.0 auf 3.0 entgültig jegliche Freiheiten aus dem Web 1.0 killen wird. Firmen bestimmen den Informationsfluss im Internet und weichen die Politik durch Lobbyismus auf. Das Internet wird zum CorporateNet. Einen gigantischen Copyright- und Lizenzüberwachungsapparat für Geld und nichts anderes. Sollten sich die westlichen Staaten innerhalb der nächsten 60 Jahren weiter destabilisieren, so haben wir damit zu rechnen, dass das Internet weiterzerstückelt wird und jeder Wirtschaft- und Kulturraum explizit seine eigenen Agendas bei der Internetkontrolle verfolgt.

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