In diesem Video wird in 15 Minuten das semantische Netz erklärt (Im Volksmund auch bekannt als „Web 3.0“): Inhalt von Vimeo anzeigen In diesem Fenster soll der Inhalt eines Drittanbieters wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an diesen Anbieter. Aus technischen Gründen muss zum Beispiel Deine IP-Adresse übermittelt werden. Viele Unternehmen nutzen die…
In diesem Fenster soll der Inhalt eines Drittanbieters wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an diesen Anbieter. Aus technischen Gründen muss zum Beispiel Deine IP-Adresse übermittelt werden. Viele Unternehmen nutzen die Möglichkeit jedoch auch, um Dein Nutzungsverhalten mithilfe von Cookies oder anderen Tracking-Technologien zu Marktforschungs- und Marketingzwecken zu analysieren.
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Wer es schneller verstehen will, kann sich auch beim W3C ein paar Grafiken anschauen, die aus einem Vortrag von Tim Berners-Lee stammen, wie er sich 1994 das semantische Netz vorgestellt hat.
Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de.
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Klingt zwar alles sehr nett. Aber das hat man alles auch schon vor 5 Jahren gehört. Seit dem scheint nicht wirklich viel passiert zu sein, außer dass Marketdroids das „Semantic Web“ als Buzzword entdeckt haben.
Die Theorie ist immer noch eine gute Idee, aber auf absehbare Zeit sehe ich da noch keine praktische Umsetzung in großem Maßstab.
stefan
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Tippfehler „Volksmmund“
Name (pflicht)
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Eigentlich gibt es doch nur zwei grundlegende Ansätze sinnvoll Information aus dem \Web\ zu holen. Dazu muss man sich das Web vorstellen als eine große Bibliothek, wo es einen Haufen Text gibt.
Nummer eins ist ein computerlinguistischer Ansatz, bei dem man versucht den Inhalt natürlichsprachlichen Textes maschinell zu erfassen – das heißt der Text ist erstmal wenig strukturiert, man nimmt nur an, dass es sich dabei um eine natürliche Sprache handelt.
Nummer zwei ist dem Text beim Schreiben oder von mir aus auch etwas später explizit seine Bedeutung zu hinterlegen. Im Moment gibt es noch glaube ich wenige Editoren, die das können…
Wenn die Leute SEHEN welchen Nutzen dieses Verfahren hat (z.B., dass man besser gefunden wird in dem Informationschaos), dann werden sie es auch im großen Stil benutzen, vorher eher nicht.
Zitat von: Wikipedia […] Während das World Wide Web eine Möglichkeit darstellt, alle Daten der Welt miteinander zu vernetzen, zeigt das Semantic…
RPG7
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Es gibt kein Web 2.0. Es gibt kein Web 3.0.
Es gibt nur eine Horde Geldmacher die es vor etwa 7 Jahren geschafft hat Profit aus dem Internet zu machen. Und diese Horde Geldmacher samt ihrer wirtschaftlichen Interessen ergreift das Internet wie eine Immunschwächekrankheit. Wenn ich im Wirtschaftsjargon reden will, so behaupte ich, dass der Schritt von Web 2.0 auf 3.0 entgültig jegliche Freiheiten aus dem Web 1.0 killen wird. Firmen bestimmen den Informationsfluss im Internet und weichen die Politik durch Lobbyismus auf. Das Internet wird zum CorporateNet. Einen gigantischen Copyright- und Lizenzüberwachungsapparat für Geld und nichts anderes. Sollten sich die westlichen Staaten innerhalb der nächsten 60 Jahren weiter destabilisieren, so haben wir damit zu rechnen, dass das Internet weiterzerstückelt wird und jeder Wirtschaft- und Kulturraum explizit seine eigenen Agendas bei der Internetkontrolle verfolgt.
[…] Semantic Web Wer wie ich gerne wissen möchte, was uns in der Zukunft rein Netztechnisch erwartet, der interessiert sich sicherlich für die Dokumentation von Semantic Web, die man sich via Netzpolitik anschauen kann. Egal wie man dazu steht, das Netz wird sich weiterentwickeln und wir werden Schwierigkeiten haben dem zu folgen. Web 3.0, wie der Volksmund sagt, ist ein weiterer Vorschlag von Tim Berners-Lee, der als Begründer des WWW gesehen wird. Dabei geht es grob gesagt um die Vernetzung von Informationen, das heißt die Computer interpretieren Informationen eigenständig und schlüsseln diese in neue Verweise und Informationen auf. Dabei kommen dann immer wieder neue Zusammenhänge und Verbindung zustande die User dabei helfen sollen Informationen zu erhalten. […]
Ergänzungen
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9 Kommentare zu „Semantic Web“
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Klingt zwar alles sehr nett. Aber das hat man alles auch schon vor 5 Jahren gehört. Seit dem scheint nicht wirklich viel passiert zu sein, außer dass Marketdroids das „Semantic Web“ als Buzzword entdeckt haben.
Die Theorie ist immer noch eine gute Idee, aber auf absehbare Zeit sehe ich da noch keine praktische Umsetzung in großem Maßstab.
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Tippfehler „Volksmmund“
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Eigentlich gibt es doch nur zwei grundlegende Ansätze sinnvoll Information aus dem \Web\ zu holen. Dazu muss man sich das Web vorstellen als eine große Bibliothek, wo es einen Haufen Text gibt.
Nummer eins ist ein computerlinguistischer Ansatz, bei dem man versucht den Inhalt natürlichsprachlichen Textes maschinell zu erfassen – das heißt der Text ist erstmal wenig strukturiert, man nimmt nur an, dass es sich dabei um eine natürliche Sprache handelt.
Nummer zwei ist dem Text beim Schreiben oder von mir aus auch etwas später explizit seine Bedeutung zu hinterlegen. Im Moment gibt es noch glaube ich wenige Editoren, die das können…
Wenn die Leute SEHEN welchen Nutzen dieses Verfahren hat (z.B., dass man besser gefunden wird in dem Informationschaos), dann werden sie es auch im großen Stil benutzen, vorher eher nicht.
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Ich vermute mal der Volksmund kennt weder das semantische Web, noch das Web 3.0 ;-)
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Irgendwie kann ich mir gerade nicht vorstellen, wie das in der Praxis aussehen sollte..
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Web 3.0 – Semantic Web…
Zitat von: Wikipedia […] Während das World Wide Web eine Möglichkeit darstellt, alle Daten der Welt miteinander zu vernetzen, zeigt das Semantic…
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Es gibt kein Web 2.0. Es gibt kein Web 3.0.
Es gibt nur eine Horde Geldmacher die es vor etwa 7 Jahren geschafft hat Profit aus dem Internet zu machen. Und diese Horde Geldmacher samt ihrer wirtschaftlichen Interessen ergreift das Internet wie eine Immunschwächekrankheit. Wenn ich im Wirtschaftsjargon reden will, so behaupte ich, dass der Schritt von Web 2.0 auf 3.0 entgültig jegliche Freiheiten aus dem Web 1.0 killen wird. Firmen bestimmen den Informationsfluss im Internet und weichen die Politik durch Lobbyismus auf. Das Internet wird zum CorporateNet. Einen gigantischen Copyright- und Lizenzüberwachungsapparat für Geld und nichts anderes. Sollten sich die westlichen Staaten innerhalb der nächsten 60 Jahren weiter destabilisieren, so haben wir damit zu rechnen, dass das Internet weiterzerstückelt wird und jeder Wirtschaft- und Kulturraum explizit seine eigenen Agendas bei der Internetkontrolle verfolgt.
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[…] Semantic Web Wer wie ich gerne wissen möchte, was uns in der Zukunft rein Netztechnisch erwartet, der interessiert sich sicherlich für die Dokumentation von Semantic Web, die man sich via Netzpolitik anschauen kann. Egal wie man dazu steht, das Netz wird sich weiterentwickeln und wir werden Schwierigkeiten haben dem zu folgen. Web 3.0, wie der Volksmund sagt, ist ein weiterer Vorschlag von Tim Berners-Lee, der als Begründer des WWW gesehen wird. Dabei geht es grob gesagt um die Vernetzung von Informationen, das heißt die Computer interpretieren Informationen eigenständig und schlüsseln diese in neue Verweise und Informationen auf. Dabei kommen dann immer wieder neue Zusammenhänge und Verbindung zustande die User dabei helfen sollen Informationen zu erhalten. […]
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@ Pascal Ein paar Beispiele gibt es auf http://semantisches-web.net
@ RPG7 – Teile deine Ansicht nicht, sehe es genau umgekehrt. Das Internet befähigt die große Vielzahl Menschen, nicht einige große Institutionen.
Dieser Artikel ist älter als 15 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.