Kultur

Politcamp09 – Politik trifft Web 2.0

Der nächste große Event rund um Politik 2.0 nach der re:publica’09 findet am 2. und 3. Mai in Berlin statt: „Politcamp09“ -Politik trifft Web 2.0


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Am 2. und 3. Mai 2009 findet mit dem Politcamp09 im Radialsystem V in Berlin das erste Barcamp in Deutschland statt, dass sich mit den Themen Internet und Politik auseinandersetzen wird. Kaum ein Thema bewegt die Wahlkämpfer der Parteien im Superwahljahr 2009 so sehr, wie die neue interaktive Welt des Internets. Der Internetwahlkampf Barack Obamas hat im letzten US-Präsidentschaftswahlkampf den Unterschied ausgemacht. Da auch in Deutschland ein Kopf-an-Kopf-Rennen der politischen Lager erwartet wird, positionieren sich bereits jetzt die Strategen der Parteien im Internet. Ob mit team2009.de von der CDU oder Wahlkampf09.de der SPD versucht jede Partei ihr eigenes Soziales Netzwerk aufzubauen. Doch was lässt sich vom US-Wahlkampf tatsächlich auf deutsche Verhältnisse übertragen? Ist Deutschland überhaupt schon so weit oder sind es nur die Politiker, die immer noch nicht auf der Höhe der Zeit sind? Diese Fragen will das Politcamp mit den Verantwortlichen sowie mit Internetexperten, Wissenschaftlern und Journalisten diskutieren.

Das Politcamp 09 ist eine nicht-kommerzielle und überparteiliche Veranstaltung. Das Organisationsteam rund um Valentin Tomaschek (26) und Hansjörg Schmidt (34) setzt sich aus Internetexperten und politischen Aktivisten aus CDU, SPD, Grüne und FDP zusammen. Da es sich um ein Barcamp handelt, wird Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern bestimmt.

Das Politcamp09 findet im Radialsystem V, Holzmarktstraße 33 nahe Ostbahnhof statt.

Insgesamt rechnen die Veranstalter mit weit über 500 Gästen. Tickets sind über das Online-Portal http://www.politcamp09.de für 20 Euro zu erwerben.

netzpolitik.org ist Medienpartner des Politcamp09 und ich hab meinen Urlaub extra so gelegt, dass ich (hoffentlich) braungebrannt mehr oder weniger direkt vom Flieger dorthin komme.

5 Kommentare
  1. ist es wieder einmal der typische ausgrenzungsreflex, dass die linkspartei nicht dabei ist? wenn ja, wäre das peinlich. an mangelndem „web 2.0“-einsatz oder fehlenden „Internetexperten und politischen Aktivisten“ kann es nicht liegen.

  2. spa: eine interessante Anmerkung. Auf dem Panel fehlt ein Vertreter dieser im Bundestag vertretenen Partei. Es würde sich wahrscheinlich spontan jemand dazu bereiterklären, an den Diskussionen teilzunehmen. Ob sie gefragt worden sind?

  3. Ich hab mit der Orga nichts zu tun, aber ich kann mir vorstellen, dass die anderen Vertreter von Parteien sich von sich aus gemeldet haben. Vielleicht sollte man erstmal bei der Linken nachfragen, ob es eine Initiative gab – oder nicht. Ist immerhin eine Unconference.

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