Kultur

Piraten-Freifunk

Die Taz berichtet über das Freifunk in Berlin und konkret über ein neues Projekt, interessierten Piratenwählern eine eigens gebrandete Freifunk-Version auf Routern zu installieren: Drahtloses Internet – Die Piraten der Lüfte.

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„Freifunk funktioniert nur, wenn man in der Nachbarschaft kommuniziert. Es ist immer auch eine soziale Komponente dabei“, erklärt Alexander Morlang, technischer Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts und Initiator des Piraten-Freifunks. Mit seinem Team entwickelte er für die Piratenpartei eine vereinfachte Benutzeroberfläche und zusätzlich ein eigenes Logo.[…] An einem WLAN-Netz für Berlins Straßen arbeitet zurzeit auch der Berliner Senat. Es ist geplant, das Projekt an einen kommerziellen Anbieter zu vergeben (taz berichtete). Ein freies Netz käme für die Wirtschaftsverwaltung nicht infrage, sagte vor Kurzem Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus (Linkspartei): Für ein solches Projekt habe das Land weder genug Geld noch Fachkenntnis. Mario Behling von freifunk.net wundert das: „Wenn der Senat nicht über die Expertise verfügt, wieso holt er sich die Expertise nicht aus der Stadt?“ Mit Freifunk verfüge Berlin bereits über das größte freie Funknetzwerk der Welt, das sich erweitern und nutzen ließe.

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5 Kommentare
  1. @Torsten: Verbreitung ist der Beitrag. PR, nenn es wie du willst. Ich habe gerade zum ersten mal davon gelesen, ist also schon mal ein Verdienst der Piraten, denn wegen denen gibt es diesen Artikel. ;)

    @Dirk: Wieviele Nachbarn werden so doof sein… da ist es ja wahrscheinlicher, dass sich einer die Mühe macht aus dem Nachbarort angefahren zu kommen…
    und irgendwann muss es auch das SEK mal raffen, dass es Tor und WLAN gibt, das geht nur wenn sowas massiv unterstützt wird.
    Natürlich wäre eine Speed-Drosselung o.ä. sinnvoll, damit der Nachbar das nicht als Dauerleitung nutzt…

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