„Geh nicht hin“ ist ein deutsches Copycat des US-Originals „Don’t vote“. In knapp 3:30 Minuten erzählen mehr oder weniger Prominente (Wer sind eigentlich die anstrengenden Prolls darunter?) erstmal, dass man nicht wählen soll und zur Hälfte des Clips wird dann irgendwann die Message gedreht und man soll doch wählen gehen. Mir gefielt der US-Clip recht gut, was auch an der Originalität liegt. Bei der deutschen Kopie bin ich etwas unschlüssig. Ich kann mir vorstellen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Zuschauer ziemlich schnell ausschaltet, weil es teilweise echt anstrengend ist, den Clip zu schauen. Kann auch sein, dass man damit andere Zielgruppen erreicht, die schalten dann aber wiederum ab, wenn die Maischberger oder Mike Krüger kommen. Auf jeden Fall stand ich oftmals kurz davor, das Video zu beenden.
Seit heute gibt es den Clip in einer zweiten Version. Zuerst hatte man eine Version ohne Drehung veröffentlicht, um die mediale Aufmerksamkeit zu steigern. Es kann aber auch sein, dass sich einfach das Erste weiter prominenter verbreitet. Erfreulich ist, dass man eine Creative Commons Datei für den Videoclip verwendet hat.
Etwas witziger ist der Spreeblick-Remix „Nicht rausgehen!“.