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NetzpolitikTV 033: ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann

Im Rahmen der Subkonferenz zu Video-Blogs auf der re:publica´08 am 4. April gibt es eine Diskussion zum Thema „Was ist öffentlich-rechtlich im digitalen Zeitalter?“ Wir haben die ARD-Generalsekretärin Dr. Verena Wiedemann eingeladen, um mit Bloggern und Netzbewohnern die Digitalisierungs-Strategie der ARD zu diskutieren. Für viele ist es ja nicht nachvollziehbar, warum man alte Medien wie…

  • Markus Beckedahl

Im Rahmen der Subkonferenz zu Video-Blogs auf der re:publica´08 am 4. April gibt es eine Diskussion zum Thema „Was ist öffentlich-rechtlich im digitalen Zeitalter?“ Wir haben die ARD-Generalsekretärin Dr. Verena Wiedemann eingeladen, um mit Bloggern und Netzbewohnern die Digitalisierungs-Strategie der ARD zu diskutieren. Für viele ist es ja nicht nachvollziehbar, warum man alte Medien wie Fernseher nutzen muss, um das von uns allen finanzierte Programm von ARD, ZDF & Co anzuschauen. Und auf den üblichen medienpolitischen Kongressen geht die Diskussion immer nur darum, ob ARD & Co. überhaupt das Internet nutzen dürfen. Wir wollen eine andere Diskusison führen und Nutzer zu Wort kommen lassen, die in der Debatte um die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen kaum zu Wort kommen: Wie wollen wir Zugang zum Programm erhalten? Was ist die Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen im digitalen Zeitalter und welche Services wollen wir?

Einiges tut sich ja schon, aber das ist längst nicht genug. Seit Monaten bieten ZDF und Arte jeweils in einer Mediathek viele Inhalte für sieben Tage oder länger an. Die ARD-Mediathek soll demnächst erscheinen. Schon jetzt gibt es bei ARD-Interaktiv neben einigen Live-Streams auch viele Video-Podcasts „on-demand“, wie z.B. die Tagesschau, Polylux oder dem Scheibenwicher. Der NDR experimentiert mit Creative Commons Lizenzen für seine Sendungen Zapp und Extra3, so dass wir keine Urheberrechtsverletzungen begehen müssen, wenn wir diese auf Videoplattformen stellen und/oder sie in unsere Blogs einbinden. In diesem Monat werden noch alle Programme der ARD beim P2P-Fernsehen Zattoo als Experiment für ein Jahr im Streaming zu empfangen sein.

Im Vorfeld der re:publica´08 habe ich mit Verena Wiedemann ein kurzes Interview geführt:

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Das Video gibt es als MP4, MP3 und OGG Theora zum Download.

Mein Wunsch sind freie Inhalte in freien Formaten, wann und wo ich will, sowie frei lizenziert zum Remixen. Wir bezahlen schliesslich dafür!

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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14 Kommentare zu „NetzpolitikTV 033: ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann“


  1. das_sascha

    ,

    Also jetzt kann man das Video nicht mehr ansehen. „This video is private“ Vorhin ging das noch. Aber ob da das Video schon bei Vimeo war, hab ich mir jetzt nicht gemerkt.


  2. Markus

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    Hab die Plattform gewechselt und mittlerweile sollte es auch public sein.


  3. Stephan

    ,

    Klingtja gut, vor allem das mit dem Tatort. Bisher habe ich noch ein save.tv abo und da ist der Tatort erst um ca. 23Uhr verfuegbar.


  4. Schön, dass in letzter Zeit auch mal wieder ein paar Podcasts kommen. Zumal dieser hier, wie ich das sehe, einen recht guten Ausblick bietet.

    Aber: Kann man eure Podcasts auch in irgendeiner vernünftigen Weise eigenständig abonnieren? Das wäre fein :)


  5. Markus

    ,

    Der RSS-Feed für NetzpolitikTV ist http://netzpolitik.org/category/netzpolitiktv/feed/rss2

    Im Moment packe ich da auch noch andere Video-Inhalte rein und nicht nur unsere Interviews. Vielleicht trenne ich das mal in Zukunft schärfer wie bei den Audio-Podcasts.


  6. Danke für das Interview!
    Interessant Frau Wiedemanns Aussage zur CC ab Minute 2:10: „…für die Nutzer, auch zur Weiterverwendung…“. Denn ich sehe unter http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,SPM16588,00.html nur CC-Lizenz BY-NC-ND 2.0 DE – also *keine* Weiterverwendung, es sei denn man versteht unter Weiterverwendung etwas anderes als ich.
    Gut finde ich natürlich, dass sich Frau Wiedemann für die ARD der Diskussion stellt und ich bin gespannt auf die re:publica und hoffe, dass dort die Diskussion des Chaos Camps fortgesetzt wird und nicht wieder komplett von vorne losgeht.


  7. re:publica08: Kongress in Berlin…

    Vom 02. bis 04. April 2008 trifft sich in Berlin die Blogger-Szene auf der Konferenz re:publica’08. Thema der Konferenz: “Die kritische Masse”. Das Mitmachweb erfreut sich Dank moderner Webtechnologien einer immer größeren Beliebtheit und ist …


  8. […] Das Interview gibt es bei NetzpolitikTV 033. […]


  9. Longbow4u

    ,

    Sehr schön, dass die ARD in Kontakt mit den Benutzern treten möchte. Creative Commons allein reicht nicht. Es gibt für die Benutzer brauchbare und unbrauchbare Lizenzen. CC-BY-NC-ND ist unbrauchbar, weil man damit nichts machen kann außer weitergeben und anschauen. Für Kommentierungen, Zusammenschnitte, Kollagen etc. bräuchte man CC-BY-SA oder wenigstens CC-BY-SA-NC. Am allerbesten wäre natülich CC-BY, aber das ist ja schon geradezu utopisch. Und warum soll man den Tatort nur eine Woche abrufen dürfen und nicht unbegrenzt?

    Also Aufruf an die ARD: Weiter diskutieren. Übrigens, warum wird immer nur von der ARD-Mediathek geredet, während die Kollegen vom ZDF schon ein ziemlich brauchbares Angebot ins Netz gestellt haben? Es wäre langsam mal für die ARD Zeit, mit einem eigenen Angebot aus dem Knick zu kommen.

    Longbow4u


  10. […] vielleicht habe ich künftig die Möglichkeit, da die ARD dem Beispiel des ZDF folgen möchte und ebenfalls eine Mediathek ins Internet bringen will. Auch sonst hoffe ich, dass die ARD ebenso wie das ZDF weniger den […]


  11. […] Wer NetzpolitikTV schaut, war schon früher informiert: Seit heute sind viele Programme von ARD und ZDF beim Schweizer P2P-Fernsehen Zattoo in einer Testphase von einem Jahr zu sehen. Bisher eignete sich der Dienst nur dazu, Al Jazeera und CNN zu schauen, jetzt gibts noch Tatort & Co dazu: Mit den öffentlich-rechtlichen Sendern um ARD und ZDF sind 24 neue Programmangebote zu den bisherigen 22 Sendern auf Zattoo dazugestoßen. Neben den Hauptprogrammen von ARD und ZDF werden die regionalen dritten Programme der ARD, die gemeinsamen Partnersender und die digitalen Zusatzkanäle des öffentlich-rechtlichen Fernsehens übertragen. von markus um 21:24 | abgelegt in Deutschland, Digitalkultur | getaggt mit ARD, zattoo, ZDF | Trackback URL | Permalink URL | Comment feed URL | Incoming links bookmarken bei | del.icio.us | Digg it | Furl | […]


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