Datenschutz

Der trendy Geek-Sport in Hessen: Wahlbeobachter

Der neue Trendsport für Geeks ist die Wahlbeobachtung. In Hessen finden bekanntlich demnächst Wahlen statt und in einigen Kreisen werden dabei Wahlcomputer eingesetzt. Sollten die Gerichte dies nicht verhindern, werden für diese Kreise fleissige Wahlbeobachter gesucht. Wie das funktioniert, hat Mathias Schindler als Bericht von der Testwahl in Langen aufgeschrieben: Am bleiernen Faden – Teil 1. Hier gibts schöne Fotos dazu.


Netzpolitik.org ist unabhängig, werbefrei und fast vollständig durch unsere Leserinnen und Leser finanziert.

Und hier die Bitte, bzw. Aufforderung an Freiwillige in Hessen:

* Stellt euch als Wahlbeobachter in den hessischen Gemeinden mit Wahlcomputern zur Verfügung.
* Beobachtet den Aufbau und den Einsatz dieser Computer
* Dokumentiert Abweichungen von dem vorgegebenen Handbuch zum Einsatz dieser Computer und von den Vorgaben des Landeswahlleiters über die Sicherung der Computer
* Teilt Eure Beobachtungen mit anderen, publiziert sie.
* Unterstützt die Bürgerrechtsgruppen in Ihrer Aufklärung der Problematik von Wahlcomputern

Eine Kontaktadresse für Freiwillige ist mathias Punkt schindler ADD gmail Punkt com.

Hier sind nochmal die Gemeinden, die in Hessen Wahlcomputer einsetzen:

* Niedernhausen
* Obertshausen
* Langen
* Bad Soden a.T.
* Lampertheim
* Alsbach-Hänlein
* Eppertshausen
* Niestetal

Spread the Message!

Auch Telepolis berichtet jetzt über Hessen: Wahlgeräte oder Wahlhelfer?

Alle waren sie da – Vertreter von Rundfunk, TV und Presse, interessierte Wissenschaftler und nicht zuletzt eine Abordnung des Berliner Chaos Computer Club. Das Interesse am öffentlichen Testlauf elektronischer Wahlgeräte im hessischen Langen war groß. Die sonst eher unscheinbare Stadt südlich von Frankfurt machte zuletzt eher durch die Kreationen des Molekulargastronomen Juan Amador auf sich aufmerksam – doch nun gibt sich die Kommunalverwaltung ähnlich innovativ wie der hoch dekorierte Sternekoch. Denn Langen gewährt als eine von nur acht hessischen Städten und Gemeinden seinen Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit, die Stimme zur Landtagswahl am 27. Januar an elektronischen Wahlgeräten abzugeben. Nach den zuletzt heftigen Vorwürfen hinsichtlich der Manipulations- und Fehleranfälligkeit solcher Maschinen war von der Landeswahlleitung eine Probewahl verordnet worden. Am 9. Januar traten daher im Langener Rathaus Wahlgerät und Wahlhelfer zum Zählwettbewerb an.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
6 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.