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Pornoindustrie beklagt Nutzerbeteiligung

Lustige Sache: Das „Web 2.0“ wirbelt auch die Pornoindustrie durcheinander. Die beklagt sich, dass nutzergenerierte Inhalte den Markt kaputt machen, weil jeder mitmachen kann. Darüber berichtet die International Herald Tribune: For pornographers, Internet is now a curse. Older companies in the industry are responding with better production values and more sophisticated Web offerings. But to…

  • Markus Beckedahl

Lustige Sache: Das „Web 2.0“ wirbelt auch die Pornoindustrie durcheinander. Die beklagt sich, dass nutzergenerierte Inhalte den Markt kaputt machen, weil jeder mitmachen kann. Darüber berichtet die International Herald Tribune: For pornographers, Internet is now a curse.

Older companies in the industry are responding with better production values and more sophisticated Web offerings. But to their chagrin, making and distributing pornography has become a lot easier. „People are making movies in their houses and dragging and dropping them“ onto free Web sites, said Harvey Kaplan, a former maker of pornographic movies and now chief executive of GoGoBill.com, which processes payments for pornographic Web sites. „It’s killing the marketplace.“

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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5 Kommentare zu „Pornoindustrie beklagt Nutzerbeteiligung“


  1. böses, böses internet – bitte sofort verbieten!


  2. Torsten

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    Den Artikel habe ich auch gelesen – und dann mal durch die Porno-Youtube-Clones geklickt: fast alles was ich entdeckt habe, waren Appetizer-Filme von kommerziellen Porno-Seiten – ganz wie man bei Youtube auch meist TV-Mitschnitte findet. Es mögen echt(geil)e Amateurarbeiten dazwischen sein, aber eine Bedrohung für die Pornoindustrie sehe ich da kaum.

    Evtl drückt nicht Web 2.0, sondern die Billig-Konkurrenz auf die Gewinnmarge. Mit Web 2.0 hat das wenig zu tun. Ich erinnere an den Film „boogie nights“ – der Schock des Videofilms.


  3. markus

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    Torsten, so Plattformen wie „Porntube“ sind auch nicht wirklich als UGC-Plattform gedacht gewesen. Das war ein grosser Marketing-Gag und ganz viele Blogger sind drauf reingefallen und haben kostenlos Werbung gemacht. Es gibt aber noch viele andere PLattformen. Kenne jetzt auch nur vom Konzept her Fuck for Forest. Da kann man wohl Mitglied in der Community werden, Videos und Bilde rhochladen und von den Erlösen wird irgendwie Regenwald gekauft.


  4. Callinator

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    hm, vorteile von solchen seiten wie youporn.com usw is nunmal das sie komplett kostenlos sind… tjatja, böses internet ;)


  5. […] Sache: Das “Web 2.0″ wirbelt auch die Pornoindustrie durcheinander. Die beklagt sich, dass nutzergenerierte Inhalte den Markt kaputt machen, weil jeder mitmachen […]

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