Heute: Spielsucht bei Panorama

Sicherlich total investigativ geht es heute Abend wieder bei Panorama zu, wenn diesmal über „Spiel ohne Grenzen – wenn Computersucht die Kindheit zerstört“ gesprochen wird.

Wenn er nach Hause kommt, hat er nur ein Ziel: in sein Zimmer, vor den Computer. Marc Oliver „zockt“ – jeden Tag bis zu zehn Stunden. Computerspiele wie „Counterstrike“ oder „World of Warcraft“. Familie und Schule sind für ihn Nebensache. Das Gymnasium hat der 16-Jährige aufgegeben und stattdessen gerade noch den Hauptschulabschluss geschafft. Schuld sei der Computer, sagte er selbst. „Ich bin süchtig nach Computerspielen“. Ein Tag ohne PC und er fühle sich wie ein Alkoholiker ohne Flasche. Seine Eltern haben schon alles versucht, um ihn vom Rechner wegzukriegen – ohne Erfolg. Sie fühlen sich hilflos, machtlos.

21:45 in der ersten Reihe. Etwas interessanter dürfte aber der Beitrag „Geheime Akten und Spitzelei – der Skandal beim Focus“ sein.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

5 Ergänzungen

  1. Oberflächlicher Fernsehbreitrag a la frontal21. Typisch. Auch wenn mir die Leute in dem beitrag leid tun:
    Was können die Hersteller dafür? Beck’s und Hasseröder können doch auch nicht einfach für den übermäßigen Alkoholkonsum von Jugendlichen verantwortlich gemacht werden.

  2. Oh man echt mal wieder total übertriebener Beitrag.

    Da zeigen sie wieder Leute die 0.05% von allen zockern entsprechen! Ich sag dazu nur Elterliches versagen was sollen denn die Hersteller machen? Jeder muss irgendwie seine Brötchen verdienen …! Und OHNE pc-spiele gäbe es mal zig-tausend wenn ned zig-milionen arbeitsplätze weniger ..!

    mfg

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.