Dieser Artikel ist mehr als 19 Jahre alt.

Immer noch Netlabels

DIe Presse-Aufmerksamkeit während der Wizards of OS 4 auf das Thema Netlabels ist immer noch gross. Aktuell gibt es diese beiden Artikel: Nicola D. Schmidt in der Süddeutschen Zeitung: Lade! mich! herunter! Während die großen Plattenfirmen dagegen ankämpfen, dass Menschen Musik frei im Internet tauschen, tun Online-Label genau das Gegenteil: Sie verschenken ihre Musik. Moritz…

  • Markus Beckedahl

DIe Presse-Aufmerksamkeit während der Wizards of OS 4 auf das Thema Netlabels ist immer noch gross. Aktuell gibt es diese beiden Artikel:

Nicola D. Schmidt in der Süddeutschen Zeitung: Lade! mich! herunter!

Während die großen Plattenfirmen dagegen ankämpfen, dass Menschen Musik frei im Internet tauschen, tun Online-Label genau das Gegenteil: Sie verschenken ihre Musik.

Moritz Sauer hat im Zeit-Zünder über die „Mobile Musikstation“ geschrieben.

Olivier Schulbaum und Ignacio Garcia sind Mitglieder des Künstlerkollektivs Platoniq. Inspiriert von der Funktionsweise jamaikanischer Soundsystems entwickelten sie ein System, das die Brücke zwischen digitaler Kunst und dem täglichen Leben auf der Straße schlägt – die Burnstation. Die Idee hinter der rollbaren Musikstation ist einfach, aber effektiv: Sie bringt Musik aus dem Internet auf die Straße, zu den Menschen, und verschafft ihr so neue Hörer. Wie ein jamaikanisches Soundsystem, das als fahrende Disko die Musik und Partys dorthin transportiert, wo die Leute sind. „In Jamaika spielen DJs ihren eigenen Sound auf den Streetpartys. Das ist ein ganz eigenes Modell, das außerhalb des herkömmlichen Marktes funktioniert “, erklärt Ignacio begeistert.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ein Kommentar zu „Immer noch Netlabels“


  1. Frau Schmidt macht leider in der SZ den üblichen Fehler:

    „Netlabels vertreiben ihre Musik unter der Creative-Commons-Lizenz, die von Stanford-Professor Lawrence Lessig erdacht wurde, um eine neue “Remix-Kultur” zu fördern. Die Lizenz erlaubt es, urheberrechtliche Werke frei zu verwenden, solange man keine kommerziellen Zwecke damit verfolgt.“

    http://www.musiqua.de/2006/10/04/es-gibt-mehr-als-eine-creative-commons-lizenz11234/

Dieser Artikel ist älter als 19 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.