Zensur
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: Machtkampf: Thailand sperrt YouTube-Video
: Machtkampf: Thailand sperrt YouTube-Video In Thailand übernahm das Militär die Macht, als der Premier Thaksin Shinawatra letzten September auf Auslandsreise war. YouTubes Taktik, Marktanteile und Bekanntheit zu erhalten, treibt auch zur Zusammenarbeit mit Zensoren der neuen Regierung. Zensiert wird offenbar vor allem die Online-Welt und ab und an CNN; Zeitungen können ungestört berichten, wie es scheint.
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: Zensur: Undifferenzierte Argumente jetzt auch auf türkisch
: Zensur: Undifferenzierte Argumente jetzt auch auf türkisch Nicht nur sperren türkische Provider ohne Rechtsgrundlage auf ein Urteil hin Youtube, jetzt wird das Breitbandargument der Kinderpornographie legalisiert, wenn das alles so durchkommt. Wie soll man da noch satirisch sein können?
So berichtet heise.de:
Ein Parlamentsausschuss in der Türkei hat am vergangenen Donnerstag einem Gesetzesvorschlag zugestimmt, der vorsieht, den Zugang zu Webseiten zu sperren, auf denen Atatürk, der Gründer des modernen türkischen Staates, beleidigt wird. -
: Privatisierte Zensur: Virtuelle Hausrechte
: Privatisierte Zensur: Virtuelle Hausrechte In Teil 4 der Telepolis-Reihe „Zensur zwischen öffentlich und privat.“ geht es heute um privatisierte Zensur: „Virtuelle Hausrechte“.
Angesichts der Verflechtung von staatlichen Zertifizierungsstellen, Branchenorganen und großen Medienunternehmen stellt sich die Frage, ob es nicht angebracht wäre, Zensur nicht mehr nur als öffentliche Regulierung zu betrachten, sondern als Bestandteil der Kulturindustrie, als „letzten Schliff“ den Medienkonzerne ihren Produkten geben und mit dem sie potentielle Konkurrenz aussperren können. -
: CDU Sachsen fordert Zensur-Infrastrukturen gegen Killerspiele
: CDU Sachsen fordert Zensur-Infrastrukturen gegen Killerspiele Während in China Zensur-Infrastrukturen gegen freie Meinungsäusserungen aufgebaut und durchgesetzt werden, kommt die CDU Sachsen mit einer tollen Idee um die Ecke: Die wollen jetzt auch elektronische Filter, um erstmal Killerspiele aus dem Netz zu verbannen: CDU Sachsen will mit elektronischen Filtern gegen „Killerspiele“ vorgehen.
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: Technische Zensur – kurz erklärt
: Technische Zensur – kurz erklärt Bei Telepolis gibt es den dritten Teil der Reihe „Zensur zwischen öffentlich und privat.“. Thema ist heute die „Technische Zensur“: Von Tittmoning nach Tuntenhausen.
Neben der institutionellen ist auch eine „technische“ Zensur denkbar, etwa durch Filterprogramme. Problematisch daran ist zum einen, dass komplexe rechtliche Abwägungsprozesse zugunsten eines „lieber zu viel als zu wenig“ aufgegeben werden. -
: Telepolis-Serie: Zensur zwischen öffentlich und privat
: Telepolis-Serie: Zensur zwischen öffentlich und privat Telepolis hat eine sechsteilige Serie zu (Internet-)Zensur gestartet, die der Frage nachgeht: „Wer wacht über die Wächter?“
Zensur zwischen öffentlich und privat, Teil 1
Ist Zensur zu Anfang des 21. Jahrhunderts tatsächlich noch vorwiegend ein öffentlicher Eingriff oder dient sie in staatskorporatistischen Mischformen wie den „Selbstverwaltungsorganen“ nicht eher dazu, Produkten auch im Sinne großer Medienunternehmen den letzten kulturindustriellen Vereinheitlichungsschliff[1] zu verpassen? Und inwieweit nützt Zensur weniger schutzbedürftigen Verbrauchern (wie etwa Kindern) als Wettbewerbsinteressen – insbesondere wenn sie durch ursprünglich für andere Zwecke geschaffen Rechtsinstrumente wie das Urheber- das Marken- oder das Patentrecht ausgeübt wird?[…]
Verschiedene Länder kriminalisieren und zensieren nämlich verschiedenste Inhalte. -
: Türkei blockiert YouTube
: Türkei blockiert YouTube Das scheint ja langsam Sport zu werden: Türkei blockiert YouTube.
Ein türkisches Gericht hat nach Protesten gegen ein bizarres Video auf YouTube die Sperre der Online-Videoplatform angeordnet. Begründet wurde der Schritt damit, dass auf YouTube Videos zu sehen seien, in denen der türkische Staatsgründer Mustafa Kemal Ataturk beleidigt werde. -
: Spendenaufruf zur Unterstützung der Kampagne gegen den Einsatz von Wahlcomputern
: Spendenaufruf zur Unterstützung der Kampagne gegen den Einsatz von Wahlcomputern Bei den Bundestagswahlen am 18. September 2005 wurden in Deutschland Wahlcomputer der holländischen Firma NEDAP eingesetzt. Die Öffentlichkeit kann die Auszählung der Stimmen auf Wahlcomputern in keiner Weise nachvollziehen. Der Einsatz der Computern ist aufgrund nachgewiesener Manipulationsmöglichkeiten weltweit heftig umstritten.
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: Internet nach Turkmenistan?
: Internet nach Turkmenistan? Das Regime von Turkmenistan erlaubt wohl zukünftig, dass die staatliche Telefongesellschaft Internetcafes in dem Land errichten udn betreiben darf. Bisher sind diese verboten, ebenso wie eine private Internetnutzung zuhause: Internet statt Demokratie.
Einen genauen Zeitplan gab der Sprecher nicht bekannt. -
: So wird in China zensiert
: So wird in China zensiert Bei der Peking Duck gibt es einen erhellenden Artikel über eine an die Öffentlichkeit gelangte Mail, die thematische „no-nos“ für die Berichterstattung über China formuliert: How not to report the news in China. Zur Einstimmung aus dem Kommentar von Jonathan Ansfield, dem die Mail zuerst zugekommen war:
The floodgates are open.
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: Wird Chinas Unterdrückungs-Technologie zum Exportschlager?
: Wird Chinas Unterdrückungs-Technologie zum Exportschlager? The Inquirer macht mich auf einen Artikel des Sydney Morning Herald aufmerksam, der die Leistungsfähigkeit der volksrepublikanischen Repression in die Nähe einer Vorbildfunktion rückt: China leading crackdown on Internet. Das muss man wohl so sagen; denn Vietnam, Syrien, Libyen und der Iran könnten das Modell übernehmen wollen.
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: Reporter ohne Grenzen – Jahresreport 2007
: Reporter ohne Grenzen – Jahresreport 2007 Reporter ohne Grenzen haben ihren Jahresreport 2007 veröffentlicht: Dictatorships get to grips with Web 2.0.
Internet users are organising themselves and conjuring up new solutions to tackle these dictatorships, get round the filters and protect their anonymity.They use and create new technology, encrypt their email and use other tools that are still not detected by cyber-police. -
: Securing Human Rights Online
: Securing Human Rights Online Bei MediaBerkman gibt es einen neuen interessanten Podcast: Securing Human Rights Online
Ron Deibert, Associate Professor of Political Science and Director of the Citizen Lab at the Munk Centre for International Studies, University of Toronto. Prof. Deibert, who is also a principal investigator in the Open Net Initiative, discusses “Securing Human Rights Online: Addressing Long-term Problems of Sustainability, Coordination, and Resource. -
: Schweiz: Provider sollen Internetseiten sperren
: Schweiz: Provider sollen Internetseiten sperren Die Sonntagszeitung berichtet, dass Provider in der Schweiz sich freiwillig verpflichtet haben 1200 Seiten zu sperren:
Die Schweizer Internetanbieter sperren den Zugriff auf 1200 Kinderporno-Seiten. Die Swisscom-Tochter Bluewin beginnt schon in den nächsten zwei Wochen mit dem Anti-Schmutz-Projekt – mehr als 50 andere Provider folgen im Frühjahr. -
: Google: Wir schaden uns mit China, trotzdem ändert sich nichts
: Google: Wir schaden uns mit China, trotzdem ändert sich nichts Der Google-Gründer outet seine Firmenpolitik, wie ich gerade bei Boingboing fand. Cory Doctorow kommentiert:
Google founder Sergey Brin told an interviewer that censoring China’s search-results at the behest of the totalitarian government in Beijing was a „net negative“ for Google. Before this, Google’s position on China was the a kind of Orwellian doublespeak: „We have to censor China because they have lots of money and we can’t have any without participating in censorship“ and „If we censor China but tell Chinese people when they’re being censored, they’ll clamor for democracy. -
: Weiterbildung für
Zensurbessere Regulierung in China: Weiterbildung für Zensurbessere Regulierung in ChinaDie Netzzeitung bringt heute eine erneute Erinnerung, dass China und die freie Informationsgesellschaft inkompatibel sind. Den Text von AP hat auch der Sydney Morning Herald übernommen.
Der Staats- und Parteichef [der VR China] Hu Jintao hat die chinesischen Behörden aufgerufen, die „sich schnell entwickelnden Internet-Dienste in China besser zu regulieren“. -
: Musikindustrie sehnt sich China herbei
: Musikindustrie sehnt sich China herbei Auf der Musikmesse in Midem gibt es wohl viele Diskussionen rund um die Zukunft der Musik im Netz. Hier sind nur mal ein paar Artikel dazu.
Schön, dass das mal richtig ausgesprochen wird: IFPI: Internetprovider sollen Zugang zu Tauschbörsen sperren. Die Lobbyisten der Musikindustrie wollen einen digitalen Stacheldraht durchs Netz ziehen, weil das in China ja auch so gut mit der Bekämpfung von Menschenrechten funktioniert. -
: Code of conduct
: Code of conduct ars technica schreibt über die Debatten zwischen westlichen Technologie-Firmen und Nichtregierungsorganisationen, einen „Code of conduct“ zu schaffen. Das ist quasi eine Selbstverpflichtungserklärung, um Menschenrechte zu achten und ethisch in repressiven Staaten zu handeln: Tech companies, NGOs working on code of conduct.
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: Internetzensur in arabischen Ländern
: Internetzensur in arabischen Ländern Ist zwar schon einen Monat alt, aber immer noch aktuell: Die „Initiative for an Open Arab Internet“ hat eine Länderübersicht für 18 arabische Staaten zusammengestellt, wie diese mit Menschenrechten im Internet, wie der Meinungsfreiheit, umgehen.
This is the second report of the Arabic Network for Human Rights Information (HRinfo) on the freedom to use the internet in the Arab World. -
: Chinesisches Gericht nimmt Klage gegen Berliner Blogger an
: Chinesisches Gericht nimmt Klage gegen Berliner Blogger an Skurrile Sache: China ist seit dem Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) 2001 auch Mitglied des WTO-Abkommens über geistiges Eigentum (TRIPS). Zwar gilt das Land immer noch als Heimat der meisten „Raubkopierer“, aber die Zahlen gehen offenbar langsam zurück, auch weil die Regierung eine Kampagne gegen Urheberrechtsverletzungen gestartet hat.