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: Der Fall Alex Jones: Apple, Facebook und YouTube schmeißen Hassprediger raus
Megafon in der Rechten, Mikro in der Linken: Alex Jones sendet von einer Demo in Dallas im Jahr 2014 : Der Fall Alex Jones: Apple, Facebook und YouTube schmeißen Hassprediger raus Es ist eine Zäsur im Umgang mit Hassrede: Nachdem Apple die Podcasts des rechten Kommentators Alex Jones aus dem iTunes-Store entfernte, zogen kurz darauf auch Facebook, YouTube und Spotify nach. Sie alle sperrten Beiträge oder gleich die Kanäle von Jones und seiner Marke Infowars. Nach welchen Regeln dies geschieht und warum ausgerechnet jetzt, bleibt allerdings unklar.
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: Demokratisch-mediale Öffentlichkeiten im Zeitalter digitaler Plattformen
Antik-öffentlicher Raum in Griechenland : Demokratisch-mediale Öffentlichkeiten im Zeitalter digitaler Plattformen Proprietäre Plattformen wie Youtube und Facebook zeigen sowohl die Potentiale digitaler Technologien für die Herstellung demokratischer Öffentlichkeiten als auch die Probleme von primär profitgetriebenen Plattformen. Es ist deshalb an der Zeit, dass auch öffentlich-rechtliche Medien Herstellung digitaler Öffentlichkeit als Chance und Aufgabe begreifen.
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: EU-Kommissarin warnt vor Manipulation in sozialen Medien bei Europawahl
EU-Justizkommissarin Vera Jourova im Januar in Brüssel : EU-Kommissarin warnt vor Manipulation in sozialen Medien bei Europawahl Justizkommissarin Věra Jourová fordert alle EU-Regierungen zur Überprüfung ihrer Spielregeln für politische Kampagnen im Internet auf. Die großen Internet-Plattformen seien eine „Black Box“ und Bürger könnten zu leicht „Objekte der Manipulation“ werden. Die EU-Mitgliedsländer zeigen sich aber bisher eher planlos.
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: Eine kurze Geschichte der Zensur durch Youtube
Nicht bloß Leiterin einer Technologiefirma: YouTube-Chefin Susan Wojcicki : Eine kurze Geschichte der Zensur durch Youtube Seit über einem Jahrzehnt ist Youtube die größte Videoplattform der Welt. Nicht selten sorgte die Google-Tochterfirma in dieser Zeit mit seinen Entscheidungen zur Löschung und Sperrung von Inhalten für Aufsehen und Zensurvorwürfe. Die Plattform verwickelte sich damit in Konflikte im Nahen Osten ebenso wie in Debatten um Hass im Netz und Verschwörungstheorien. Die Vice-Webseite Motherboard […]
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: Wikipedia wird zum Prellbock für YouTube
YouTube verschließt die Augen vor dem eigenen Verschwörungstheorien-liebenden Algorithmus und zeigt stattdessen mit ausgestrecktem Finger auf Wikipedia. : Wikipedia wird zum Prellbock für YouTube Der Algorithmus der Videoplattform empfiehlt übermäßig oft Videos mit Verschwörungstheorien. Statt selbst zu reagieren, wälzt der Google-Konzern nun das Problem auf die gemeinnützige Wikipedia ab.
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: EU-Experten erklären den Begriff Fake News für tot
Falschnachrichten wie jene von der angeblichen Unterstützung des Papstes für Donald Trump im US-Wahlkampf 2016 verbreiten sich weiterhin munter auf Youtube. Dabei helfen ihnen auch die Empfehlungsalgorithmen der Plattform. : EU-Experten erklären den Begriff Fake News für tot Die EU-Kommission bestellte bei einer hochrangigen Gruppe von Wissenschaftlern und Branchenvertretern einen Bericht zu Fake News. Die Experten schafften erstmal gleich den Begriff ab und wollen nur noch von Desinformation sprechen. Ihr Bericht bleibt in seinen Empfehlungen vage. Immerhin: Die Experten fordern die Social-Media-Plattformen zu mehr Transparenz bei ihren Algorithmen auf.
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: Not Heidis Girl: Wie Youtube eine Kampagne gegen Sexismus ausbremste
Szene aus dem bei Youtube zwischenzeitlich gesperrten Protestsong "Not Heidis Girl" gegen die Sendung "Germany's Next Topmodel" : Not Heidis Girl: Wie Youtube eine Kampagne gegen Sexismus ausbremste Neuer Fall von algorithmischem Overblocking: Weil RTL Ausschnitte eines Protestsongs gegen Germanys Next Topmodel zeigte, sortierte Youtubes Filtersystem „Content ID“ das Lied als geistiges Eigentum von RTL ein – und blockierte das Original als vermeintlich illegale Kopie. Die Organisation Pinkstinks beklagt nun, dass ihrer Kampagne dadurch Reichweite genommen wurde.
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: YouTube-Algorithmen halfen Verschwörungsvideo zu Florida-Amoklauf bei der Verbreitung
Seit dem Amoklauf am 14. Februar protestieren Schüler in mehreren Bundesstaaten für schärfere Waffengesetze. : YouTube-Algorithmen halfen Verschwörungsvideo zu Florida-Amoklauf bei der Verbreitung Nach dem Amoklauf in einer Schule in Florida, bei dem 17 Menschen erschossen wurden, wird in den Vereinigten Staaten erneut über die Waffengesetzgebung diskutiert. Im Zuge dessen sind auf YouTube zahlreiche Videos aufgetaucht, die einem der überlebenden Schüler unterstellen, ein bezahlter Schauspieler zu sein. Als Begründung gab es jedoch nur einen älteren Clip, auf dem […]
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: EU-Kommission will Plattformen die Löschung von illegalen Inhalten ohne Netz und doppeltem Boden empfehlen
Der Kommissionsentwurf zu den Empfehlungen für den Umgang mit illegalen Inhalten im Netz lässt den Plattformen freie Hand beim Zensieren : EU-Kommission will Plattformen die Löschung von illegalen Inhalten ohne Netz und doppeltem Boden empfehlen In einem Entwurf für eine formelle Empfehlung an die Mitgliedstaaten spricht sich die EU-Kommission dafür aus, Internet-Plattformen wie Facebook und Youtube das Löschen aller möglicherweise rechtswidrigen Inhalte nahezulegen – ohne dabei aber zugleich auf Sicherheitsmaßnahmen gegen ausufernde Zensur durch die Plattformen zu drängen. Das schreibt die Bürgerrechtsorganisation European Digital Rights (EDRi) am Dienstag unter Berufung […]
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: Zahlen der EU-Kommission zu Hass im Netz: Facebook und Twitter löschen mehr Inhalte als bisher
EU-Kommissarin Vera Jourova gibt sich mit der Zahl der gelöschten Hassbotschaften zufrieden : Zahlen der EU-Kommission zu Hass im Netz: Facebook und Twitter löschen mehr Inhalte als bisher EU-Justizkommissarin Jourová hält die Selbstverpflichtung der Internetkonzerne, gegen illegale Hetze vorzugehen, für ausreichend. Sie rät den anderen EU-Staaten nicht zu Regulierung nach Vorbild des NetzDG in Deutschland.
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: NetzDG: Sieben Unternehmen haben Kontaktstellen benannt
Kritiker beklagen eine Löschorgie legaler Inhalte durch das NetzDG. (Symbolbild) : NetzDG: Sieben Unternehmen haben Kontaktstellen benannt Unternehmen müssen selbst feststellen, ob sie unter das NetzDG fallen. Nun wurde erstmals bekannt, welche sozialen Netzwerke sich auf das Gesetz eingestellt haben.
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: Neues aus dem Fernsehrat (20): Drohende Löschwelle öffentlich-rechtlicher Inhalte bei YouTube
Wenn der Fernsehrat in Hotelballrooms tagt, sind die Steckdosen voller Glitzer : Neues aus dem Fernsehrat (20): Drohende Löschwelle öffentlich-rechtlicher Inhalte bei YouTube Auch nach dem Ende der 7‑Tages-Frist werden ARD, ZDF und Co weiterhin depublizieren, weil Rechte für längere Verweildauern fehlen. Aber selbst wo die Rechte vorhanden wären, drohen Löschungen in Mediatheken und YouTube-Kanälen solange die grundsätzliche Depublizierungspflicht fortbesteht.
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: Youtube: Algorithmen ersetzen angeblich 180.000 Moderatoren
Maschinen entscheiden bei Youtube vermehrt darüber, welche Inhalte auf der Plattform erscheinen dürfen. (Symbolbild) : Youtube: Algorithmen ersetzen angeblich 180.000 Moderatoren Youtube verkündet, dass Algorithmen immer mehr Einfluss auf Moderationsentscheidungen haben. Die automatische Kontrolle der Inhalte auf der Videoplattform geht aber bislang nicht mit mehr Transparenz einher. Schon in der Vergangenheit waren zahlreiche Inhalte fälschlicherweise gelöscht worden.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 47: Wer im Rathaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen
: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 47: Wer im Rathaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen Die Sondierungsgespräche sind gescheitert, aber auf Landesebene werden Grundrechte durch Regierungen infrage gestellt. IT-Sicherheit ist in Rathäusern ein sträflich unterbelichtetes Thema. Facebook und Google entziehen sich ihrer Verantwortung, während an anderer Stelle um offene Kulturgüter gekämpft wird. Die Themen der Woche im Rückblick.
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: Youtube sperrt Account des Zentrums für politische Schönheit (Update)
Das Mahnmal vor Björn Höckes Haus. : Youtube sperrt Account des Zentrums für politische Schönheit (Update) Die Berliner Aktionskünstler stellten dem AfD-Rechtsaußen Björn Höcke ein ganz persönliches Holocaust-Mahnmal vor sein Wohnhaus. Youtube sperrte jetzt nicht nur die Videos der Aktion, sondern gleich den ganzen Account des Künstlerkollektivs. Mittlerweile ist die Sperre wieder aufgehoben.
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: Zeynep Tufekci: „Wir erschaffen eine Dystopie, nur damit Leute mehr Werbung anklicken“
Zeynep Tufekci bei ihrem Vortrag im September : Zeynep Tufekci: „Wir erschaffen eine Dystopie, nur damit Leute mehr Werbung anklicken“ In einem Vortrag erklärt die Techno-Soziologin Zeynep Tufekci, wie eine digitale Überwachungsstruktur mit riesigem Missbrauchspotential entsteht, die ursprünglich nur effektiver Werbung dienen sollte. Sie nennt Beispiele für Manipulation und spricht Dinge an, die sich dringend ändern müssen.
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: Kommentar: BGH-Urteil vertieft Graben zwischen Urheberrecht und „Googlerecht“
: Kommentar: BGH-Urteil vertieft Graben zwischen Urheberrecht und „Googlerecht“ Kein gewerblicher Anbieter darf auf rechtswidrige Inhalte verlinken, außer Suchmaschinenbetreiber. Mit seinem Urteil zur Google-Bildersuche machte der Bundesgerichtshof einmal mehr deutlich, dass das Urheberrecht im Internet quasi für alle außer für Google gilt.