Dieser Artikel ist mehr als 8 Jahre alt.

Wie wir die Welt wahrnehmen – about:blank erklärt Algorithmen

Youtube, Facebook oder Twitter wollen vor allem eins: Die Nutzer so lange wie möglich auf der Plattform halten, um möglichst viele Werbeanzeigen verkaufen zu können. Dafür verwenden sie Algorithmen, die den Nutzern Beiträge empfehlen. Folge 14 unserer Videoreihe about:blank erklärt, welche Risiken das birgt: Denn Algorithmen bestimmen zunehmend, wie wir die Welt wahrnehmen, was wir…

  • Sophie Laaß
Florian Prokop zu Algorithmen. (Screenshot) CC-BY-NC-ND 4.0: about:blank

Youtube, Facebook oder Twitter wollen vor allem eins: Die Nutzer so lange wie möglich auf der Plattform halten, um möglichst viele Werbeanzeigen verkaufen zu können. Dafür verwenden sie Algorithmen, die den Nutzern Beiträge empfehlen. Folge 14 unserer Videoreihe about:blank erklärt, welche Risiken das birgt: Denn Algorithmen bestimmen zunehmend, wie wir die Welt wahrnehmen, was wir zu Gesicht bekommen, wie wir informiert werden. Sie sind undurchsichtig und steigern oft die Verbreitung von Falschmeldungen und Verschwörungstheorien.

2017 musste Youtube seinen Algorithmus verändern, weil Verschwörungstheorien über einen Amoklauf in Las Vegas ganz oben in den Suchergebnissen aufgetaucht sind – ein immer wiederkehrendes Problem. Im selben Jahr verschwanden tausende Videos, die den Krieg in Syrien dokumentierten. Sie wurden erst nach internationalem Protest von Youtube wieder hergestellt. Es bleibt die Frage, ob die Algorithmen der sozialen Netzwerke ihrer zunehmenden politischen Bedeutung gerecht werden.

Das Video findet ihr auch auf Youtube.

Über die Autor:innen

  • Sophie Laaß

    Sophie war im Frühjahr 2018 bei netzpolitik.org. Interessiert sich für ein Internet, das politische Mitbestimmung ermöglicht, Osteuropa, Überwachung und Netzkultur. Mitglied bei Amnesty International.


Veröffentlicht

Kategorie