USA
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: RIAA verklagt Familie
: RIAA verklagt Familie Die RIAA hat im Rahmen ihrer Filesharing-Klagekampagne mal wieder eine Familie verklagt, die nicht mal über einen Computer verfügt: RIAA sues family that doesn’t own a PC.
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: Video: Email Debate: Should the Sender Pay?
: Video: Email Debate: Should the Sender Pay? Bei Geek Entertainment TV findet sich ein kleiner Videobericht mit Interviews über eine EFF-Diskussionsrunde zum Thema „Email Debate: Should the Sender Pay?“.
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: Access to Knowledge – Konferenz
: Access to Knowledge – Konferenz In den USA findet an der Yale University gerade die Access to Knowledge – Konferenz statt. Mir hat leider niemand die Fahrtkosten finanziert, so dass ich neidisch bei Karsten Gerloff mitlese, der von dort bloggt. Leider scheint es keinen Stream von der Veranstaltung zu geben, zumindest habe ich nichts gefunden. Aber es gibt ein Konferenz-Wiki.
Bei Heise fand sich gestern schon ein Artikel: Offensivstrategien beim Wissenszugang gefordert.
Interessant sind auch die „A2K Conference Resources“.
Und bei Technorati findet man schon verschiedene Blog-Quellen, die von der Konferenz berichten. Sehr interessant ist das Live-Bloggen bei Lawmeme.
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: The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom
: The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom Yochai Benkler hat ein Buch mit dem Titel „The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom“ geschrieben, was unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurde und frei zum Download bereit steht. Bei AudioBerkman findet man den 41-minütigen Mitschnitt eines aktuellen Vortrages von ihm zu dem Thema.
Yochai Benkler, Professor of Law at Yale University, explores the effects of laws that regulate information production and exchange on the distribution of control over information flows, knowledge, and culture in the digital environment.
Bei P2P Foundation findet man auch eine kurze Rezenssion des Buches. Und bei OpenBusiness.cc gibt es ein Interview mit Yochai Benkler.
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: Save the Internet – Kampagne
: Save the Internet – Kampagne Save the Internet ist eine neue „Send a letter to Washington“-Kampagne zum Thema Netzneutralität. Einer der Slogans ist „Don’t Let Congress Ruin the Internet“.
Dazu gibt es ein Manifest:
SavetheInternet.com Coalition Statement of Principles
We believe that the Internet is a crucial engine for economic growth and democratic discourse. We urge Congress to take steps now to preserve network neutrality, a guiding principle of the Internet, and to ensure that the Internet remains open to innovation and progress.
Network neutrality is the Internet’s First Amendment. Without it, the Internet is at risk of losing the openness and accessibility that has revolutionized democratic participation, economic innovation and free speech.
From its beginnings, the Internet was built on a cooperative, democratic ideal. It has leveled the playing field for all comers. Everyday people can have their voices heard by thousands, even millions of people. Network neutrality has prevented gatekeepers from blocking or discriminating against new economic, political and social ideas.
The major telecommunications legislation now under consideration in Congress must include meaningful and enforceable network neutrality requirements to keep the Internet free and open to all.
Bei Youtube gibt es ein Video über „Net Neutrality“ von Alex Curtis, der das für Public Knowledge gemacht hat:
Nett gemacht und leider wenig übertragbar aufs deutsche Fraktionssystem: Eine Flash-Karte zeigt, welche Position die Politiker in dem entscheidenden Ausschuss vertreten.
In einer FAQ wird ausführlich erklärt, worum es bei Net-Neutrality geht:
What is network neutrality?
“Network neutrality” — or “net neutrality” for short — is the guiding principle that preserves the free and open Internet. Net neutrality ensures that all users can access the content or run the applications and devices of their choice. With net neutrality, the network’s only job is to move data — not choose which data to privilege with higher quality service.
Net neutrality is the reason why the Internet has driven innovation and economic growth. It’s why the Internet has become an unrivaled environment for open communications, civic involvement and free speech. But there’s currently no law on the books protecting net neutrality. If Congress doesn’t take action now, the future of the Internet is at risk.
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: Tag des Urheberrechts
: Tag des Urheberrechts Halleluja! Heute ist wieder nicht nur der Tag des Bieres, sondern auch der Tag des Urheberrechtes und des Buches. Passend dazu gibt es hier einige Links zu aktuellen Artikeln.
In den USA fordern Politiker jetzt gleich 10 Jahre Haft für Filesharing&Co. Der Gesetzesvorschlag trägt den Namen „Intellectual Property Protection Act of 2006“. Heise berichtet darüber: Neue Pläne zur drastischen Urheberrechtsverschärfung in den USA.
Technologiefirmen, Wissenschaftler sowie Programmierer kritisieren dagegen schon seit langem die bestehenden Urheberrechtsgesetze in den USA als weit über das Ziel hinausschießend. Sie sehen die bislang angestrebte Balance zwischen den Interessen der Verwertungsindustrie, den Urhebern und den Verbrauchern aus dem Lot geraten. Geeint wird diese Koalition von der Sorge um den Fortbestand der allgemein zugänglichen Wissensallmende und der daraus erwachsenden Innovationskräfte sowie um tiefe Einschnitte in die freie Meinungsäußerung oder den Datenschutz. Gerade auch die rechtliche DRM-Sanktionierung sehen sie kritisch. Sie verweisen dabei auf immer aggressivere Versuche zur Verankerung von Kopierschutztechniken auf den Rechnern der Nutzer, wie sie etwa Sony BMG mit der heimlichen Rootkit-Installation unternahm.
Die Originalquelle des Heise-Artikels ist bei CNet zu finden: Congress readies new digital copyright bill.
Zugang zu Wissen! Gerade läuft in den USA eine sehr spannende Konferenz zum Thema „a2k – Access to knowledge“. Morgen schreibe ich mal mehr darüber, wenn ich wieder Zugriff auf meinen RSS-Reader habe. Samsung hat sich übrigens noch nicht wegen meinem Notebook zurückgemeldet. Mal schauen, wann das endlich wieder da ist.
Sonst liefert ab morgen Intel Trusted Plattform Module der Version 1.2 in einer Businessline aus: TPMs auf dem Vormarsch.
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: USA diskutieren Datenspeicherzwang
: USA diskutieren Datenspeicherzwang Nachdem die US-Sicherheitsbehörden kürzlich bei einem Treffen mit ihren europäischen Kollegen Interesse an den in der EU künftig anfallenden Daten geäussert haben, spitzt sich auch jenseits des Atlantiks die Debatte darüber zu. Im Senat von Colorado ist bereits ein Gesetzesentwurf eingebracht worden, und bei einer Anhörung des Abgeordnetenhauses in Washington letzte Woche wurden Forderungen nach einer zwangsweisen Speicherung der Kommunikationsdaten unverdächtiger Bürger wiederholt – hier mal wieder unter dem Vorwand der Bekämpfung von Kinderpornografie. Aber auch „Homeland Security“-Minister Michael Chertoff und FBI-Chef Robert Mueller haben sich nun öffentlich dafür ausgesprochen. Mal sehen, ob die recht starken amerikanischen Civil-Liberties-Verbände besser dagegen anstinken können als die noch recht lose organisierte Szene in Europa. Immerhin gibt es dort auch immer noch die Nachbeben des NSA-Abhörskandals im Inland.
Mehr Hintergründe bei CNet von Declan McCullagh, der auch die empfehlenswerte Mailingliste PoliTech (Politics and Technology) betreibt – sozusagen der amerikanische Oldschool-Vorläufer von Netzpolitik.org. -
: Google Summer of Code 2006
: Google Summer of Code 2006 Google gehört zu einer Firma, die in einem gewissen Maße durchaus Freie Software unterstützt. Dies geschieht über viele Wege, darunter durch das Anheuern von leitenden Entwicklern aus solchen Projekten (wer ein wenig durch die Archive geht, findet GAIM, Firefox, vim und andere Beispiele). Teilweise gibt die Firma auch selbst Code unter freien Lizenzen heraus, darunter nützliche Software (solange es nichts mit dem Kerngeschäft zu tun hat).
Ausgangspunkt der Bemühungen „etwas an die Community zurückzugeben“ – ein überaus gern gehörter Satz – ist im moment code.google.com. Nicht alles dort ist „Frei“ im Sinne von Freier Software, aber immerhin, es kommt etwas zusammen.
Auch dieses Jahr wird Google wieder einen Summer of Code unterstützen. Die Idee ist, daß Google Studenten Geld dafür gibt, daß sie (in der Regel bekanntere) Open Source-Projekte um neue Features erweitern.
Bis Mai können sich Open Source Projekte bewerben, wenn sie als Mentoren arbeiten wollen. Danach beginnt die Einschreibefrist für die Teilnehmer, die als Studenten teilnehmen wollen.
Die Erfahrungen des letzten Mal sind durchaus gemischt. Mozilla wertet (genauer: Gervase Markham) die Projekte als einen Fehlschlag, da keines irgendeine Art von Lebenszeichen nach dem Ende des SoC 2005 von sich gibt oder gar schon fertig ist(eine Lokalisierung ausgenommen). Mono ist hingegen mit seiner Ausbeute zufrieden.
Im Jahr 2005 hat Mediawiki das Programm verschlafen, dies soll sich ändern. Im Meta-Wiki der Foundation gibt es bereits eine Sammlung von möglichen Projekten zur Umsetzung. Brion Vibber, Chefentwickler von Mediawiki hat uns bereits dort die Bewerbung für das Mentorenprogramm eingereicht.
Teilnehmen darf, wer nicht in Syrien, Kuba oder Nordkorea wohnt. Die Zahl von 400 Teilnehmern soll diesmal noch ein wenig ausgebaut werden.
Für Teilnehmer winken durchaus nennenswerte Geldbeträge:
33. How do payments work?
Google will provide a stipend of 5000 USD per accepted student developer, of which 4500 USD goes to the student and 500 USD goes to the mentoring organization. Youll be paid 500 USD upon acceptance of your application to the program, 2000 USD mid-program (assuming you’ve made sufficient progress on your project), and 2000 USD at close of program (assuming you’ve completed your project.) The mentoring organization will receive its share upon completion of the project. -
: EFF-Report zum DMCA
: EFF-Report zum DMCA Die Electronic Frontier Foundation hat eine neue Version ihres DMCA-Reportes veröffentlicht: „Unintended Consequences: Seven Years Under the DMCA“. Der Digital Millenium Copyright Act ist das Vorbild der European Copyright Directive, die wiederum der Rahmen für unser aktuelles Urheberrecht ist.
In einer Meldung kritisierte die EFF den DMCA: Digital Copyright Law Hurts Consumers, Scientists, and Competition.
„Rather than being used to stop ‚piracy‘, the DMCA has predominantly been used to threaten and sue legitimate consumers, scientists, publishers, and competitors“, said EFF senior staff attorney Fred von Lohmann. „This law is not being used as Congress intended, and a review of the past seven years makes it clear that reform is needed.“
Der 15-seitige Report ist echt lesenswert und man kann ihn sich als PDF oder auf der EFF-Seite anschauen.
Eine kleine Bitte an die Wikipedianer: Die Wikipedia-Seiten zur European Copyright Directive werden in der englischen und deutschen Version der Bedeutung dieser Richtlinie nicht gerecht und benötigen etwas Arbeit. Viele nützliche Hinweise finden sich auf privatkopie.net. :-)
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: Reporter ohne Grenzen besuchen Yahoo
: Reporter ohne Grenzen besuchen Yahoo Julien Paine von Reporter ohne Grenzen hat gestern mit einem ABC-Kamerateam das Yahoo-Headquarter besucht, um diese mit den Zensurvorwürfen in China zu konfrontieren. CNet hat die ganze Story: Yahoo pressured over China cooperation und ein kurzes Video: Fighting Yahoo’s China policies. Und Spiegel-Online verwertet die CNet-Story zu einem eigenen Artikel: Reporter ohne Grenzen besuchen Yahoo-Zentrale.
Passend dazu ist auch die aktuelle Meldung: Chinese group calls for web filtering.
A consortium of 14 Beijing-based websites – including popular Sina.com, Sohu.com, Baidu.com, and Yahoo’s Chinese website – plan to block what they described as „unhealthy“ content and urged all internet portals to join them, Xinhua news agency said. „We are absolutely opposed to indecent online messages that are against social virtues and Chinese people’s good culture and traditions,“ the group said in its proposal.
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: Piratenparty am Swarthmore College
: Piratenparty am Swarthmore College Vom 21. bis zum 23. April findet am Swarthworth College in Pennsylvania, USA, das jährliche Treffen der FreeCulture.org-Community statt. Zur Pirate Parrrty ist jedeR aufgefordert am Pirate Video Remix Contest teilzunehmen. Bedingung ist, dass die Videos mindestens 10 Sekunden „pirate footage“ enthalten, mit Tanzmusik unterlegt sind und sich mit dem Videoplayer VLC abspielen lassen.
Die Regeln des Contest sprechen zwar ausdrücklich von „traditional ARRR MATEY sea-going pirates“, die in dem Clip enthalten sein müssen, allerdings wird dies in der Berichterstattung dazu (etwa auf boingboing) nicht deutlich. Eine gewisse Zweideutigkeit hat sich wohl nicht vermeiden lassen. Zu sehen gibts die Filme dann auf der Party am 21. April ab 22h lokaler Zeit.
Die Sternchen des dreitätigen Kongresses sind:
- Peter Decherney, a U Penn professor who is writing a book on copyright
- Nelson Pavlosky, co-founder of FreeCulture.org
- Prometheus Radio, leading a low-power FM workshop
- Holmes Wilson of Downhill Battle, leading a workshop on “Free culture campus strategy”, and…
- Lawrence Lessig, the Stanford Law professor who inspired us with his book Free Culture!
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: Freies WLAN für alle – aber um welchen Preis
: Freies WLAN für alle – aber um welchen Preis Der Traum von grenzenlosen Internet für jeden schien so schön: Die Suchmaschine Google und der Internet-Provider EarthLink plant, die amerikanische Stadt San Francisco flächendeckend mittels eines drahtlosen Funknetzes, genannt WLAN, zu verbinden. Ein wünschenswertes Vorhaben, um die Digitale Spaltung in der Gesellschaft zwischen „verlinkten“ Menschen mit Internet-Zugang und von Informationen ausgeschlossenen Bürgern ohne Anschluss kommunal zu überwinden. Der Knackpunkt wurde aber nun bekannt gegeben: Das gigantische Projekt soll nun mit Werbeeinnahmen von ortsansässigen Geschäften und Betrieben finanziert werden, die die technisierten Passanten mit Werbebotschaften auf sich aufmerksam machen. Das Problem dabei ist nun, dass dafür die Bewegungsdaten der Benutzer von Google ermittelt und für 180 Tage gespeichert werden sollen – was für amerikanische Datenschützer ein gravierende Beeinträchtigung der Privatsphäre darstellt. Schließlich wird jeder Nutzer des Gratis-WLANs darüber lokalisiert, um ihm die passende Werbung an jeder Ecke zuzuweisen. Gleichzeitig wird er so aber auch ausspioniert, „getrackt“ so zusagen.
Datenschützer protestieren dagegen: „Wenn diese Informationen erst einmal gesammelt werden, dann kommen bestimmt auch Leute, die sie einsehen wollen“, befürchtet die Electronic Frontier Foundation (EFF). Die Bedenken sind nicht unberechtigt, schließlich weiten sich die Tracking-Methoden zum Ermittteln der Nutzerdaten auf jeden neuen elektronischen Bereich wie hier beim WLAN aus. Wie nun in San Francisco mit den empfindlichen Daten umgegangen wird, kann stellvertretend für die Debatten der Zukunft wegweisend sein. Bis dahin müssen sich nun erstmal alle Beteiligten einigen.
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: Network-Neutrality-Änderungen als Kampf gegen Filesharing?
: Network-Neutrality-Änderungen als Kampf gegen Filesharing? Interessante These: Susan Crawford geht der Frage nach, weshalb der Disney Konzern auf einmal für eine Änderung der Netzwerk-Neutralität-Regeln sein könnte: Damit kann man Filesharing eindämmen…: Why did Disney Change its Mind about Network Neutrality?
As of March 2006, Disney has deals with Verizon (according to the article linked to above). What’s in these deals?
The MPAA (of which Disney is a member) has always wanted to get rid of P2P. In 2002, the MPAA filed a short paper with the Senate Judiciary Committee reporting progress on three goals: implementing the broadcast flag, plugging the analog hole, and „[p]utting an end to the avalanche of movie theft on so-called ‘file-sharing” services, such as Morpheus, Gnutella, and other peer-to-peer (p2p) networks.“
Someone needs to look into the contractual relationships between network providers and movie studios carefully. Is it possible that the network providers have agreed to help Hollywood eradicate P2P, and that in exchange Hollywood has decided to actively oppose the network neutrality policies it argued for in 2002?
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: Braucht Linux DRM?
: Braucht Linux DRM? Jeff Ayars, Vize-Präsident von RealNetworks, erklärte auf der LinuxWorldExpo in Boston „ganz uneigennützig“, dass Linux den Anschluss an den Consumer-Markt verliere, wenn keine DRM-Technologien eingebaut würden. Dies berichtet CNet: DRM key to Linux’s consumer success? Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe wird in dem Artikel mit einer Gegenmeinung zitiert, die ich sehr sympathisch finde:
„The Sony rootkit case made it quite clear why DRM is not accepted by consumers and why there is no successful business case for DRM,“ he said in an e‑mail. „Apple iTunes allows people to burn their tracks on regular CDs, which can then be re-encoded and file-shared easily–so is better described as ‚digital inconvenience management’ only. eMusic.com offers clean audio tracks without any restrictions. No DRM platform comes close to either of these in popularity.“
„So fortunately, it is up to the consumer to decide what the consumer market wants. And its answer is clear: It does not want DRM!“ he said. „The sooner we bury the foolish notion of putting each and every use of a computer under control of the media industry, the sooner we can start looking for real alternatives.“
Linspire und Novell scheinen dagegen nur darauf zu warten, DRM in ihre Distributionen einzubauen.
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: Culture Jamming mit Open Source Marketing
: Culture Jamming mit Open Source Marketing Open Source Marketing bringt ja etliche Vorteile mit sich, wenn man es richtig einsetzt. Allerdings eignet es sich offensichtlich nicht für alle Produkte, wie derzeit die Firma Chevy in den USA feststellen muss. Diese verkauft SUVs, das sind diese riesigen Gelände-Sportwagen, welche massiv die Umwelt verpesten und in den USA gross in Mode sind. Chevy hat eine Webseite aufgesetzt, wo Internetnutzer eigene SUV-Werbespots zusammenklicken können. Die Idee ist ja eigentlich prima, aber ich vermute mal, dass nicht damit gerechnet wurde, dass nun massiv von SUV-Kritikern die Plattform zum Culture Jamming genutzt wird, um in Werbespots auf die ökologischen Schäden hinzuweisen. Oder war das so geplant, frei nach dem Motto „Auch schlechtes Marketing ist gutes Marketing“?
CNet hat auch noch einen Artikel dazu: GM slow to react to nasty ads. Und auf der Webseite „Heavy on the Chevy“ kann man die besten Kritiker-Videos bewerten.
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: Zitat des Tages zu Netz-Neutralität
: Zitat des Tages zu Netz-Neutralität Ed Markey, US-Kongressabgeordneter der Demokraten, brachte die Debatte um Netz-Neutralität auf den Punkt:
„We’re about to break with the entire history of the Internet. Everyone should understand that,“ Markey said. „There is a fundamental choice. It’s the choice between the bottleneck designs of a…small handful of very large companies and the dreams and innovations of thousands of online companies and innovators.“
Mehr Infos auch bei CNet: Republicans defeat Net neutrality proposal.
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: The Economics of Open Content Symposium
: The Economics of Open Content Symposium Im Januar fand am MIT das „The Economics of Open Content Symposium“ statt.
Mittlerweile gibt es von allen Panels Audiomitschnitte als MP3 unter einer Creative Commons Lizenz veröffenlticht.
Collaboration and the Marketplace
New Models of Creative Production in the Digital Age
Keynote Address: Openness as an Ethos
The Wealth of Networks
The Economics of Knowledge as a Public Good
The Economics of Open Courseware
The Economics of Open Text
Convergence Culture: Consumer Participation and the Economics of Mass Media
The Economics of the Music Industry
If Only We Knew Yesterday What We Know Today
The Economics of Open Archives, Museums, and Libraries I
The Economics of Open Archives, Museums, and Libraries II
The Economics of the Public Domain
The Economics of Film and Television I
The Economics of Film and Television II
The New Economics of Gaming
Everything is Miscellaneous
Business Interests in Open Content
Next Steps: Cooperation Across Institutions and IndustriesIch hab jetzt nur mal ein Panel mit Terry Fisher als MP3 angehängt, der über „The Economics of the Music Industry“ spricht.
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: Netzwerk Neutralität wird heftig debattiert
: Netzwerk Neutralität wird heftig debattiert Montag und Dienstag fand in den USA die Freedom to Connect (f2c) – Konferenz mit Hauptthema „Netz Neutralität“ statt.
Monika Ermert berichtete gestern schon auf Heise über die Konferenz: „Netzneutralität“: Die Debatte über offene Netzinfrastrukturen wird hitzig. Mario Sixtus bloggte bei Technology Review darüber: Für Dich kostet das extra.
Das Berkman Center hat einige Podcasting-Interviews mit Referenten, darunter Tim Wu (MP3), über sein neues Buch „Who controls the internet?“.
Dazu gibt es noch einen Haufen weiterer interessanter Newsquellen, hie rnur eine kleine Auswahl:
ZDNet Blogs: Open Internet advocates poised between elation and despair
eWeek: Medium Is Message at Pulver.com
San Francisco Chronicle:Bill would profoundly change the Internet
CNet: Net neutrality advances on Capitol Hill
Information Week: Congress Argues Net Neutrality
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: Youtube handelt gegen Copyright-Verstösse
: Youtube handelt gegen Copyright-Verstösse Die Videoplattform Youtube greift jetzt durch: Um Copyright-Verstösse weitgehend zu vermeiden, wurde eine Abspiel-Begrenzung von 10min Länge eingeführt. Grössere Filme können nur noch mit einem Premiumaccount hochgeladen werden, wo wir wieder beim Geschäftsmodell von Youtube wären, was in den Kommentaren eines anderen Artikels dieses Blogs diskutiert wurde. Allerdings soll die Begrenzung auf zehn Minuten erstmal nur temporär sein, bis die Entwickler ein Filtersystem programmiert haben, was Copyright-Verstösse automatisiert feststellen kann. Mehr Infos bieten Ars Technica und die Netzeitung.
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: Googlebot entleert Webseite
: Googlebot entleert Webseite Wie thedailywtf berichtet, hat eine leider nicht näher benannte Regierungswebseite in den USA eine böse Überraschung erlebt: Nach der Neueinführung eines wikiähnlichen Content-Management-Systems und der zeitraubenden Migration von bereits vorhandenen Daten fand sich die Seite nach ein paar Tagen Betrieb komplett geleert vor. Die verursachende IP stammte erstaunlicherweise vom Googlebot. Wie sich herausstellte, kamen zwei Dinge zusammen, die diesen Web-Gau bewirkten: Ein User hatte aus einem anderen Artikel Text inclusive einem „Edit“-Hyperlink in das Wiki kopiert. Dies wäre normalerweise kein Problem, da ein User zum Editieren angemeldet sein muss. Der Googlebot kümmert sich jedoch weder um Cookies noch um Javascript, das einen unangemeldeten User umleiten und benachrichtigen würde. Der Bot folgt einfach allen Links, die er findet. Auch den „Delete Page“-Links…
Die Behörde zog allerdings aus der Aktion nicht die Konsequenz, das CMS in irgendeiner Weise abzusichern oder auf Javascript zu verzichten, sondern vorbot jegliches Copy-and-paste von anderen Seiten. Mehr zu den technischen Fragen in der Diskussion zu der Meldung.
Via Fefe.