USA

  • : Nur in den USA: Unsicher wählen gehen
    Nur in den USA: Unsicher wählen gehen

    Was schon immer befürchtet wurde, ist jetzt quasi offiziell: Die Diebold-Wahlmaschinen haben eklatante Sicherheitslücken, wie InsideBayArea berichtet: New security glitch found in Diebold system.

    The hole is considered more worrisome than most security problems discovered on modern voting machines, such as weak encryption, easily pickable locks and use of the same, weak password nationwide. Armed with a little basic knowledge of Diebold voting systems and a standard component available at any computer store, someone with a minute or two of access to a Diebold touch screen could load virtually any software into the machine and disable it, redistribute votes or alter its performance in myriad ways.

    11. Mai 2006 2
  • : Kreatives Recycling
    Kreatives Recycling

    Lustige Sache und kreatives Recycling: George Bush hat bei der Einführung des neuen CIA-Chefs genau dieselben Worte verwendet, wie bei seinem Vorgänger vor zwei Jahren. Dies hat die Daily Show herausgefunden:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    11. Mai 2006 4
  • : Interview zu Citizen Media for Social Change
    Interview zu Citizen Media for Social Change

    WorldChanging.com hat J.D. Lascia, den Geschäftsführer von OurMedia.org interviewed. U.a. geht es um eine Abgrenzung von OurMedia zu Seiten wie Youtube.

    MK: What about citizen media for social change? Are you seeing groups forming around social issues?

    JL: Yeah. One of the big changes we want to make on OurMedia in the next few months is to make it more of a community-centric site. The world doesn’t need another YouTube. I’m not picking on You Tube, but they’re the ones who are getting all the attention today. There are plenty of sites now where you can just upload your funny video, right? We want to get to a place where more people can feel like they’re doing something – they’re creating video for a social purpose. So, if your passion is all about local politics or the environment or energy or global warming, you should be able to share your thoughts in a text blog or video or podcast.

    I would like to see some of these video-sharing sites enable people to go beyond their enclosed walled gardens to connect with each other. And that’s another one of our initiatives – to serve as more of a window into the open media world instead of trying to nudge people into single-destination sites. It sort of contradicts the traditional notion of what you do when you build a website, which is to try to bring people and have them stay. But I think we’re at a stage now on the web where the users are savvy enough to appreciate sites that send them away, and that’s when they’ll come back – when they know that they’re not captive prisoners, but are pointed to something valuable, whether it’s on your servers or somebody else’s.

    Meiner Meinung nach sollte die Bundeszentrale für politische Bildung auch mal einen Service wie OurMedia anbieten, wo Bürger ihre selbsterstellten Werke online stellen und teilen können.

    11. Mai 2006
  • : NSA macht schon Vorrratsdatenspeicherung
    NSA macht schon Vorrratsdatenspeicherung

    Wieder mal eine grosse Überraschung: Die NSA sammelt die Verbindungsdaten von US-Bürgern. Übermittelt werden die Daten wohl von den grossen Telekommunikationsunternehmen. Namentlich werden AT&T, Verizon und BellSouth genannt. Wer hätte das gedacht?

    USA-Today berichtete als erstes darüber, in Deutschland finden sich u.a. Artikel bei Heise, Telepolis und Spiegel.

    11. Mai 2006
  • : Lessig-Interview Serie auf AlwaysOn
    Lessig-Interview Serie auf AlwaysOn

    Bei AlwaysOn findet sich ein mehrteiliges Interview mit Lawrence Lessig zur „Remix-Culture“: Who Owns What? (Hier sind auch Teil2 und Teil3)

    10. Mai 2006
  • : Open-Source-Film mit „A Swarm of Angels“
    Open-Source-Film mit „A Swarm of Angels“

    „We want to invent the future of film. Call it Cinema 2.0.“ Hoch gesteckt, aber nicht unmöglich: Die Gruppe „A Swarm of Angels“ will sich den ersten Internet-Film nur mit freiwilligen Spenden finanzieren. 1 Million britische Pfund wollen die Filmemacher für das Projekt zusammen bringen, das sind umgerechnet fast 1,5 Millionen Euro. Die stolze Summe soll sich aus vielen kleinen und Kleinstspenden zusammensetzen: 50 000 Freiwillige können Geld geben und erwerben dafür einen Teil des Films – fast so wie die Aktionäre bei der Tageszeitung „die taz“. Diese Methode wurde schon öfter bei Low-Budget-Projekten erfolgreich umgesetzt. Auf diese Weise finanzierte beispielsweise der amerikanische Filmemacher Darren Aronofsky („Requiem for a Dream“) seinen Erstling „Pi“. Die „Angels“ gehen dabei aber noch weiter und wollen ihren fertigen Film unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlichen. Jeder Beteiligte erhält mit seinen Anteilen das Recht, nicht nur beim Entstehen des Produktes beteiligt zu sein und mitzuhelfen. Auch das fertige Werk darf er beliebig auf DVD kopieren und remixen. Zu den Organisatoren zählen bislang unter anderem Tommy Pallotta, der Produzent von Richard Linklaters neuem Werk „A Scanner Darkly“, onedotzero-Festivalsgründer Matt Hanson, Cory Doctorow und Warren Ellis, Comic-Autor von „Transmetropolitan“.

    Bislang sind bereits 100 interessierte Teilhaber geworben, in der nächsten Runde sollen sich bis zu 1 000 Filmbegeisterte für nur 25 Pfund, umgerechnet gut 35,60 Euro, Anteile erwerben.

    10. Mai 2006 3
  • : SpOn: Interview zu Zensur in China
    SpOn: Interview zu Zensur in China

    Spiegel-Online hat ein Interview mit Julien Paine von Reporter ohne Grenzen zur Zensur in China veröffentlicht: „Yahoo ist am schlimmsten“.

    SPIEGEL ONLINE: Yahoo und Google kooperieren mit den chinesischen Behörden. Was ist so schlimm daran? Sie halten sich ja an die lokalen Gesetze wie chinesische Internetfirmen auch…

    Julien Pain: Das ist immer das gleiche Argument, das wir zu hören bekommen. Wir machen nichts Illegales, wir befolgen Gesetze des Landes. Ich denke, dieses Argument ist nicht stichhaltig. Was würde wohl passieren, wenn die chinesische Regierung Yahoo auffordern würde, Kinder zu beschäftigen? Kinder dürfen in China arbeiten – also soll auch Yahoo dies möglich machen. Yahoo würde sagen: Nein, das können wir nicht tun. Wir sind eine amerikanische Firma mit bestimmten Werten. Und wir meinen, dass Kinder nicht arbeiten sollten. Wo ist der Unterschied zur freien Meinungsäußerung? Es ist ein international anerkanntes Menschenrecht. Übrigens hat sich auch China dazu bekannt.

    3. Mai 2006 2
  • : EFF: Wieder Lobby-Büro in Washington
    EFF: Wieder Lobby-Büro in Washington

    Die Electronic Frontier Foundation eröffnet zum 1. August wieder ein Lobbying-Büro in Washington mit zwei Angestellten: EFF reaches out to D.C. with new office.

    Update: Und hier ist der Netzeitungs-Artikel dazu: Netz-Bürgerrechtler gehen nach Washington.

    28. April 2006
  • : Creative Commons: Podcasting Legal Guide
    Creative Commons: Podcasting Legal Guide

    Von Creative Commons gibt es jetzt den „Podcasting Legal Guide: Rules for the Revolution“. Der Text zielt zwar eher auf US-amerikanisches Copyright ab, dürfte aber auch für deutsche LeserInnen interessant sein. Sehr viele Links runden das Angebot ab.

    28. April 2006
  • : MPAA und RIAA gegen Studenten
    MPAA und RIAA gegen Studenten

    Der Untergang des Abendlandes beginnt in studentischen Wohnheimen?! RIAA und MPAA haben heute 40 Briefe an die Präsidenten von Universitäten verschickt und damit ihre Propaganda-Kampagne gegen das Tauschen von Kulturgütern in Universitäts-Netzen gestartet. Vermutlich meinen sie damit besonders die Vernetzung von Wohnheimen.

    As part of the entertainment industry’s efforts to address the ongoing theft of music and movies online by college students, the Recording Industry Association of America (RIAA) and the Motion Picture Association of America (MPAA) today announced a systematic program to identify and curtail campus Local Area Network („LAN“) piracy at universities across the country.

    In der Pressemitteilung finden sich noch Stilblüten wie diese:

    The perceived security and privacy of these campus LANs give many students incentive to engage in activity they have otherwise learned is illegal and unacceptable. „We are appreciative of our partners in the university community and all they have done in recent years to tackle the problem of digital piracy at campuses across the country,“ said RIAA President Cary Sherman. „Despite the progress achieved by our collaborative efforts, this remains an ever-evolving problem. We cannot ignore the growing misuse of campus LAN systems or the toll this means of theft is taking on our industry. As we prioritize our focus on campus LAN piracy in the coming year, we hope administrators will take this opportunity to fully evaluate their systems and take action to stop theft by all means.“

    Als erstes fordert man nun die Präsidenten der Universitäten auf, Gegenmassnahmen zu treffen, gegen Musiktauscher vorzugehen und die eigenen Netze zu zensieren:

    The letters encourage administrators to review the use of their computer networks and, if appropriate, take steps to stop and prevent such theft. Blocking and filtering devices are currently available to help administrators restrict inappropriate use of a campus network.

    In dem Brief an die Präsidenten, welche unter der Pressemitteilung angehängt ist, klingt das dann so:

    As you are no doubt aware, these issues are critically important to not only us, but to all communities that value the protection of copyright and intellectual property. We look forward to working with you as we continue to pursue a comprehensive approach to addressing piracy on college campuses: promoting educational efforts; working with university administrators on technological solutions and offering legal music and movie services; and when necessary, enforcing our rights as appropriate.

    28. April 2006
  • : Video: Many to Many: Public Media and the Blogosphere
    Video: Many to Many: Public Media and the Blogosphere

    „Many to Many: Public Media and the Blogosphere“ ist eine 12 Minuten lange Dokumentation (26MB / Mov) vom Center for Social Media, wie Blogs die Medienwelt verändern.

    27. April 2006
  • : Total Information Awareness Projekt
    Total Information Awareness Projekt

    Technology Review berichtet über TIA: Das Total Information Awareness Projekt – ein digitaler Untoter.

    Es war der Alptraum aller Datenschützer und Bürgerrechtler: das Total Information Awareness Projekt (TIA) der US-Regierung. Umso größer war das Aufatmen, als der US-Kongress das Überwachungssystem des Pentagons 2003 stoppte. Die Gesetzesvertreter befürchteten, hier könnte ein Orwell’scher Überwachungsapparat entstehen. Doch das Monster lebt weiter: Der amerikanische Geheimdienst NSA hat die Technik hinter dem kontroversen Data-Mining-Projekt erworben – und nutzt sie offenbar.

    27. April 2006 1
  • : Wer ist ein Pirat?
    Wer ist ein Pirat?

    Diese Anzeige der Consumer Electronics Association ist cool:

    Gibts auch nochmal als PDF in gross.

    [via]

    27. April 2006 1
  • : Netzneutralität, die letzten Stunden (your mileage may vary)
    Netzneutralität, die letzten Stunden (your mileage may vary)

    Nachdem heute den ganzen Tag Markus mit eher positiven Dingen kam, liegt es nun an mir, das Ende der Welt wie wir sie kennen zu verkünden – in Raten:

    By a 34–22 vote, members of the House Energy and Commerce Committee rejected a Democratic-backed Net neutrality amendment that also enjoyed support from Internet and software companies including Microsoft, Amazon.com and Google.

    27. April 2006 1
  • : Mal wieder: Wikipedia in politischer Kampagne missbraucht
    Mal wieder: Wikipedia in politischer Kampagne missbraucht

    Ein weiteres Beispiel, wie die Wikipedia in politischen Kampagnen missbraucht wird, kann man bei First Coust News finden: Cox to ‚Deal With’ Wiki-Attack.

    Konkret geht es wohl um einen Vorwahlkampf der Demokratischen Partei für den Governeur-Kandidaten in Georgia.

    Secretary of State Cathy Cox spoke out Wednesday about allegations that the manager for her gubernatorial campaign altered an online biography for her opponent on the Wikipedia Website. The biography added details about the arrest of Lt. Gov. Mark Taylor’s son on DUI charges after a deadly car accident that killed his friend.

    26. April 2006
  • : Neues zum Thema Netzneutralität
    Neues zum Thema Netzneutralität

    Die Netzeitung berichtet über die „Save the Internet“-Kampagne: Initiative kämpft für gefährdete Netzneutralität

    Das Gebot der Gleichbehandlung aller Internet-Inhalte, die so genannte Netzneutralität, wird in den USA derzeit scharf debattiert. Mehrere große Internet Service Provider machten Schlagzeilen mit ihrer Forderung, das aktuelle Internet-Prinzip umzukehren. Statt nur die Nutzer für Zugangsabos zahlen zu lassen, sollten künftig auch Website-Betreiber wie Google oder eBay dafür Gebühren entrichten, dass die Provider ihre Kunden auf ihre Seiten lassen.

    Vorgestern gabs noch einen guten Überblick-Artikel vom PC-Mag: Coalition Sounds Off on Net Neutrality Legislation .

    Beim NPR-Radio gibt es im Stream einen Beitrag zu hören: Internet Debate: Preserving User Parity

    Should the Internet be divided into fast and slow lanes? That’s the question at the heart of the debate over „network neutrality.“ Broadband providers have clashed with Internet and software companies, who are concerned that giving some users preferential treatment for a price effectively shuts out competition.

    Schöne Idee: Im Pulver-Blog wurde auch den „Jeff Pulver’s Viral Marketing Contest to Save the Internet“. 1000$ erhält der beste Beitrag, der das Thema Netzneutralität in Videoform darstellt. Ihc bin mal auf die Ergebnisse gespannt.

    Und auch das passt zufällig: Bundesnetzagentur startet Konsultation zu IP-Bitstrom-Zugang.

    26. April 2006 1
  • : Die Offenheit in der digitalen Ökonomie
    Die Offenheit in der digitalen Ökonomie

    Das Komitee für wirtschaftliche Entwicklung in Washington, D, C., (CED – Committee for economic development) hat den Bericht „Open Standards, Open Source, and Open Innovation: Harnessing the Benefits of Openness“ veröffentlicht. Erarbeitet wurde die Studie vom Digital Connections Council (DCC), der gleichfalls vom CED, einer wirtschaftlich geführten „Public Policy Group“ und „unabhängigen und überparteilichen Organisation aus Führern der Wirtschaft und der Bildung“, finanziert wird. In „Open Standards, …“ wird betont, dass im Namen der Innovation und des ökonomischen Wachstums der USA die „Offenheit“ (openness) bei der Schaffung von Software ausgebaut werden muss. „Offene Standards werden bei der digitalen Technologie gebraucht, um im Informationszeitalter weiter zu entwickeln und das wirtschaftliche Wachstum zu vermehren“, erklärt Paul Horn, Vorsitzender des DDC und Senior Vice President / Research bei IBM beim CED, und geht noch einen Schritt weiter: „Open Innovation regt außerdem den Handel jenseits der Grenzen von Software und Informationstechnologie an, bis hin zu physischen Waren.“

    Auf 72 Seiten, auch als PDF-Download verfügbar, werden unter anderem Offene Standards, Open-Source-Software und Open Innovation jeweils eingehend angesprochen und Empfehlungen für deren Einsatz gegeben: So empfiehlt der DDC, dass Regierungen Offene Standards so weit wie möglich unterstützen sollten, und das durch das größtmögliche Mitwirken aller. Bei der Open-Source-Software sieht der DDC eine friedliche Koexistenz von proprietärer und offener Software. Es müsse eine Interoperabilität gewährleistet sein, deshalb dürfe die US-amerikanische Regierung auch nicht eine bestimmte Lizenz verlangen, noch von dem Bürger erwarten, Hard- und Software eines bestimmten Herstellers zu nutzen.

    Bei der Open Innovation verweist der DDC auf neue Innovationsprozesse wie die „peer production“, das Zusammentragen, Schaffen und Verwalten von Information durch den Beitrag vieler. Dabei führt sie die Online-Enzyklopädie Wikipedia und die Käuferrezensionen bei eBay an. Regierungen sollten diese Entwicklungen unterstützen. Darüber hinaus spricht sich der DDC gegen schärfere Gesetze zugunsten des geistigen Eigentums aus – es sei denn, die Befürworter dieser neuen Gesetze könnten beweisen, dass sie der Gesellschaft durch einen größeren Zugang zur Technologie nutzen.

    25. April 2006
  • : Privatsphäre verschenken leicht gemacht
    Privatsphäre verschenken leicht gemacht

    Das US-Marktforschungsunternehmen NielsenNetrating sucht Internetnutzer, die sich freiwillig eine Tracking-Software installieren, welche alle Bewegungen im Netz an die Firma senden. Zum Wohle der Menschheit selbstverständlich:

    On the following pages, we’ll ask you a series of questions about yourself and the members of your household and then ask you to download and install the Nielsen//NetRatings Internet Panel Software. Our software helps us understand how you are using the Internet and gives you the opportunity to take part in our panel surveys and win some cool prizes!

    Natürlich gibt es auch Privacy Richtlinien, wo man genau aufgezählt bekommt, was die denn so mittracken:

    Once you have registered to join the panel and our software has been installed on your computer, we will automatically collect other information, including personally identifiable information, from you and all others in your household because our software allows us to comprehensively track panelists’ computers and panelists’ activity on their computers, online and on the Internet. For example, we collect information on the type, name and use of some of the applications, files and hardware on your computer, the address and content of the web sites you visit, the date and duration of the web sites you visit, the details of any transaction entered into over the Internet, and the Internet Service Provider being used. Depending on the types of web sites you visit, this may include financial transaction information, health care information and other types of sensitive information. We may be able to collect information contained in the title bars at the top of any „window“ that is active on your computer, depending on the application. This might include information such as the name of a web site you visit, the name of a file open on your computer and, when you have an email open, in some cases will include the subject line of the email. For certain Internet email applications, we may also capture the subject line and email address of the sender in order to identify and report on email marketing.

    Wer gerne seine Privatsphäre verschenkt, kann sogar theoretisch irgendwelche Preise gewinnen. Weitergegeben sollen die persönlichen Daten übrigens eigentlich nicht – zumindest nur an Strafverfolgungsbehörden, die nett fragen oder an Firmen, die Features der Software testen wollen und dergleichen. Steht auch in den Privacy-Richtlinien, aber die liest sich wahrscheinlich kaum jemand durch. Aber dreist ist das Vorgehen schon.

    Muss man noch etwas beachten? Hmmm, höchstens, dass alles ohne Gewähr ist:

    How will I be notified of changes to this Privacy Notice?
    We reserve the right to update and make changes to this privacy policy. If we materially change our practices in handling personally identifiable information, as described in this statement, we will notify you by posting the changes on our website at www.nielsennetpanel.com at least 30 days prior to their implementation. Your continued use of our software after the effective date of any changes constitutes your acceptance of all of the changes. We encourage you to review this privacy policy frequently to ensure that you stay apprised of any changes.

    25. April 2006 3
  • : Ist das die Welt in der ich Leben will?
    Ist das die Welt in der ich Leben will?

    Was ist der Unterschied zwischen Microsoft Corp und 1000 Bloggern? Microsoft hat ein Gesicht und eine Stimme, wird dadurch gehört und wahrgenommen. Wenn der chinesische Regierungschef Mr. Bill Gates besucht kommt das zur Prime Time auf allen Fernsehkanälen, würde er 1000 normale Blogger besuchen, so käme das höchstens in die Regionalpresse. Das Muster läßt sich beliebig fortsetzen. Der potenzielle Verlust von 200 Jobs bei Bertelsmann wiegt schwerer als 10 000 Jobs bei den namen- und gesichtslosen IT-Kein- und Kleinstbetrieben. Kein Gesicht gleich keine Stimme gleich keine Publicity.

    Die Frage, die sich mir stellt: ist das wirklich so, oder kann man mit den modernen Technologien ein so lautes Rauschen erzeugen, dass man wahrgenommen wird? Kann man mit Hilfe von Blogs ein Gegengewicht zu der Lobbymaschine der allgegenwertigen Gesichter erzeugen? Ich weiß es nicht. Aber es ist es wert in einem Experiment erprobt zu werden.

    Auf netzpolitik.org wird fast täglich über neue Gesetze und Entwicklungen berichtet, die unsere Welt nachhaltig verändern werden. Doch wie wird diese Welt aussehen? Lasst uns in der Bloggosphäre unsere Visionen einer Zukunft sammeln, in der wir nicht leben möchten. Wenn das Experiment klappt und wir genügend Visionen zusammenbekommen, so wird das Rauschen so laut sein, dass man uns hören wird. Wenn das Experiment nicht klappt, so bekommen wir vielleicht wenigstens ein paar anschauliche Argumente, welche Folgen diese Veränderungen dieser Zeit mit sich bringen könnten.

    Wie sieht das Experiment aus: Wenn ihr Blogger seit, so berichtet über dieses Experiment und verfasst eventuell eine oder mehrere Visionen und lasst uns dies über Trackbacks wissen. Wenn ihr kein eigenes Blog habt, so könnt ihr eure Kommentare und Visionen direkt in den Kommentaren hinterlassen.

    24. April 2006 20
  • : Participatory Media im Economist
    Participatory Media im Economist

    Gestern bin ich wieder lange Zug gefahren und dabei habe ich den Economist gelesen. Eigentlich hatte ich ihn mir wegen der Titelstory über den Zustand der demokratischen Partei in den USA gekauft (Und wegen des netten aktuellen Titelbildes), umso überraschter war ich über ein längeres und gut geschriebenes Special über Social Software und Participatory Media. Einen Teil gibt es auch online zu lesen: Among the audience.

    24. April 2006 1