Überwachung

  • : Frontal21: Überwachungstechnik für den Iran
    Frontal21: Überwachungstechnik für den Iran

    Frontal21 hat heute über die Überwachungstechnik berichtet, die Nokia-Siemens an den Iran geliefert hat: „Menschen erhalten Droh-SMS“. Ein 12 Minuten langes Interview mit Erich Moechl von der Futurezone / Quintessenz.at gibt es in der ZDF-Mediathek zu sehen. Sehenswert! Dürfte sicher bald auch woanders im Netz zu finden sein, dann kann ich es hier einbinden.

    26. Januar 2010 17
  • : monitor: Wissen ist Macht – Die Datenkrake ELENA
    monitor: Wissen ist Macht – Die Datenkrake ELENA

    Das ARD-Magazin monitor berichtete am 7. Januar 2010 über das neue Verfahren zum elektronischen Einkommensnachweis namens „ELENA“, gemäß dem seit dem 1. Januar 2010 höchstsensible Daten von rund 40 Millionen Arbeitnehmern von den Arbeitgebern übermittelt und zentral erfasst werden müssen. Das Video ist beim WDR noch online, aber auch bei YouTube eingestellt:
    Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden.

    19. Januar 2010 15
  • : Zwei Petitionen zum „ELENA“-Verfahren veröffentlicht
    Zwei Petitionen zum „ELENA“-Verfahren veröffentlicht

    Im Online-Petitionssystem des Deutschen Bundestags sind seit Kurzem zwei Petitionen veröffentlicht, die sich mit dem „ELENA“-Verfahren beschäftigen. Die erste fordert die komplette Aufhebung des Verfahrens nach den Regeln des SGB IV (§§ 95 ff.) :

    Text der Petition
    Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Vorratsspeicherung gemäß dem 6.

    19. Januar 2010 38
  • : China beginnt mit SMS-Überwachung
    China beginnt mit SMS-Überwachung

    Die beiden größten Mobilfunkanbieter Chinas haben begonnen, die Kurznachrichten ihrer Kunden zu überwachen und Accounts zu sperren, von denen SMS mit beanstandeten Inhalten versendet wurden. Das berichtet Telegraph.co.uk.
    China Mobile gab gegenüber den Shanghaier Global Times an, damit auf Forderungen der Polizei zu reagieren, „illegale“ SMS zu melden.

    18. Januar 2010 14
  • : Aus dem Inneren eines Überwachungsstaates
    Aus dem Inneren eines Überwachungsstaates

    Gestern lief beim Deutschlandradio ein Feature zu „Kafka, Kanzler und da knackt nichts – Aus dem Inneren eines Überwachungsstaates“. Davon gibt es jetzt die MP3 online.
    Ein junger Mann erfährt durch eine Panne bei seinem Mobilfunkbetreiber, dass er von Verfassungsschutz und BKA abgehört wird. In einer Zeitung, der Polizisten die Abhörprotokolle verkauft haben, liest er ein Gespräch seiner Freundin im Wortlaut.

    13. Januar 2010 25
  • : Online-Petition gegen Nacktscanner gestartet
    Online-Petition gegen Nacktscanner gestartet

    Im Online-Petitionssystem des Deutschen Bundestags kann seit Kurzem eine Petition gegen die Einführung von Nacktscannern in Deutschland mitgezeichnet werden. Text der Petition:
    Der Deutsche Bundestag möge sich dafür aussprechen keine Ganzkörperscanner (auch Nacktscanner genannt) an deutschen Flughäfen zuzulassen.

    11. Januar 2010 22
  • : Wie der Iran das Netz gegen die Opposition nutzt
    Wie der Iran das Netz gegen die Opposition nutzt

    Der Christian Science Monitor hat über die Medien-Nutzung des iranisches Regimes gegen die Opposition geschrieben: Iran uses Internet as tool against protesters. Mittlerweile werden z.B. Strategien, wie die Veröffentlichung von Fotos auf Regime-nahen Webseiten, angewendet, wo die Leser die Demonstranten identifizieren sollen.

    6. Januar 2010 11
  • : 1000 Voices
    1000 Voices

    Das Kraftfuttermischwerk hat ein schönes Video ausgegraben, was die letztjährige Ctrl+Alt+Shift Film Competition gewonnen hat: 1000 Voices.
    A verbose and politically correct bureaucrat gives a lecture to a group of teenagers on the merits of the UK’s efficient and humane asylum system, whilst meanwhile, in the same building, detainees, imprisoned indefinitely in different ‘Removal Centres’ across the UK, leave messages in vain on an abandoned telephone answering machine in the ministry basement.

    6. Januar 2010 1
  • : „Was die Vorratsdatenspeicherung so gefährlich macht“
    „Was die Vorratsdatenspeicherung so gefährlich macht“

    In einem lesenswerten, ausführlichen Artikel des c’t‑magazin 2/10, der auch online verfügbar ist, beschreibt Christiane Schulzki-Haddouti die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung von Kommunikationsverkehrsdaten und der Sammlung und Aggregation von digitalen Spuren, die wir in sozialen Netzwerken täglich hinterlassen.

    5. Januar 2010 8
  • : Nacktscanner
    Nacktscanner

    Unser Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar hat über „Tabuzone Nacktscanner“ gebloggt.
    Vielmehr erscheint mir die Frage von zentraler Bedeutung, warum eine Person, die am Flughafenschalter einen teuren One-Way-Flug bucht, diesen bar bezahlt und kein Gepäck aufgibt und sich auch ansonsten „merkwürdig“ verhält, nicht gründlicher untersucht wurde.

    5. Januar 2010 16
  • : Initiative gegen Vorratsdatenspeicherung in Norwegen
    Banner der Initiative "Stopp Datalagringsdirektivet"
    Initiative gegen Vorratsdatenspeicherung in Norwegen

    Berichten von Datenschutzaktivisten zufolge wird das Thema Vorratsdatenspeicherung auch in Norwegen aktuell. Weil Norwegen kein Mitglied der EU ist, ist es eigentlich nicht verpflichtet die EU-Richtlinie 2006/24/EG zur Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten in nationales Recht umzusetzen.

    5. Januar 2010 3
  • : BKA findet SWIFT-Abgleich unnötig
    BKA findet SWIFT-Abgleich unnötig

    Die Aktion unserer Bundesregierung und der europäischen Partner, unsere Finanzdaten mal rüber in die USA zur Terrorfahndung zu schicken, wird gerade etwas in Frage gestellt. Der Spiegel zitiert aus einem internen Vermerk des Bundeskriminalamts. Das Zitierte klingt ziemlich eindeutig: BKA hält Bankdaten-Transfer in die USA für unsinnig.

    2. Januar 2010 17
  • : Können wir (noch) anonym bloggen?
    Können wir (noch) anonym bloggen?

    Auf dem 26. Chaos Communication Congress (26C3) sprach Michael Brennan über „Stilometrie“. Dahinter verbirgt sich die Untersuchung der sprachlichen Eigenschaften von Texten mit den Mitteln der Statistik. Das stellt eine Bedrohung für alle dar, die anonym Texte veröffentlichen wollen. Brennan lieferte daher die passenden Gegenmittel gleich mit.

    29. Dezember 2009 58
  • : Krasse Geschichte aus unserem Rechtsstaat
    Krasse Geschichte aus unserem Rechtsstaat

    Juli Zeh und Rainer Stadler haben im SZ-Magazin die krasse Geschichte eines marrokanischen Informatikstudenten aus München aufgeschrieben, der als sogenannter „Oktoberfest-Attentats-Planer“ für acht Tage ins Gefängnis gesteckt wurde: Achtung, Achtung!
    Um ihren massiven Eingriff zu rechtfertigen, gibt sich die Polizei alle
    Mühe, Samir als höchst gefährlich erscheinen zu lassen.

    19. Dezember 2009 80
  • : Phoenix: Schnüffelstaat Online – Der überwachte Bürger?
    Phoenix: Schnüffelstaat Online – Der überwachte Bürger?

    Heute Abend gibt es zwischen 22.15 – 23.00 Uhr die Phoenix-Runde zum Thema „Schnüffelstaat Online – Der überwachte Bürger?“.
    Es ist die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten. Die Speicherung der Kommunikationsdaten der deutschen Bürger löste eine Welle der Entrüstung aus. Nun werden die Klagen vor dem Gericht in Karlsruhe verhandelt.

    15. Dezember 2009 15
  • : Vorratsdatenspeicherung: Anbieter speichern illegal weit mehr als erlaubt
    Vorratsdatenspeicherung: Anbieter speichern illegal weit mehr als erlaubt

    Aus einem heute vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung veröffentlichten Schreiben des Bundesbeauftragten für Datenschutz an das Bundesverfassungsgericht, geht hervor, dass Telekommunikationsanbieter bei der Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung ohne Rechtsgrundlage deutlich mehr Daten erheben und speichern als erlaubt (Schreiben des Bundesdatenschutzbeauftragten, PDF) .

    14. Dezember 2009 27
  • : Informantenschutz gefährdet – Medienverbände warnen vor Vorratsdatenspeicherung
    Informantenschutz gefährdet – Medienverbände warnen vor Vorratsdatenspeicherung

    Zwei Tage vor der mündlichen Verhandlung über die Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe melden sich große deutsche Medien zu Wort und warnen ausdrücklich vor dem Gesetz, das den Informantenschutz und die journalistische Arbeit gefährde. Der Deutsche Bundestag hatte im November 2007 mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD das Gesetz zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland beschlossen, wonach Telekommunikationsdienstleister nun verpflichtet sind, die bei elektronischer Kommunikation anfallenden Verbindungsdaten ihrer Kunden ohne konkreten Verdacht und Anlass für sechs Monate auf Vorrat  zu speichern.

    13. Dezember 2009 21
  • : EFF-Klage für Offenlegung von Social-Network-Überwachung
    EFF-Klage für Offenlegung von Social-Network-Überwachung

    Die EFF klagt in den USA gegen ein halbes Dutzend Behörden. Die Bürgerrechtler wollen herausbekommen, wie diese zur Nutzung von Social Networks für „Ermittlungen, Datensammlung und Überwachung“ stehen.
    Derzeit werden verschiedene Gesetzesänderungen im Kongress diskutiert, mit denen der Schutz von Nutzern Sozialer Netzwerke gestärkt werden sollen.

    2. Dezember 2009 2
  • : 8 Millionen Anfragen für GPS-Daten in den USA
    8 Millionen Anfragen für GPS-Daten in den USA

    Der drittgrößte amerikanische Mobilfunkanbieter Sprint Nextel hat im Laufe von zwölf Monaten acht Millionen Anfragen für GPS-Daten Strafverfolgungsbehörden bekommen. Was das bedeutet, ist allerdings umstritten.
    Der Datenschutz-Aktivist Chris Soghoian hat in seinem Blog Aufnahmen einer entsprechenden Aussage von Paul Taylor, dem Manager des Electronic Surveillance Teams von Sprint Nextel, auf der nicht-öffentlichen Intelligent Support Systems Konferenz im Oktober publiziert.

    2. Dezember 2009 12
  • : DoS-Angriff auf Telefonüberwacher
    DoS-Angriff auf Telefonüberwacher

    Spannende Sache, die Erich Moechl in der Futurezone beschreibt: DoS-Angriff auf Telefonüberwacher.

    US-Sicherheitsexperten ist es erstmals gelungen, mit einfachsten Mitteln einen erfolgreichen Angriff auf eine standardisierte Schnittstelle für Telefonüberwachung durchzuführen. Durch den Versand nur weniger Datenpakete ließen die Forscher die veralteten Systeme der Mithörer ertauben.

    18. November 2009 4