Twitter

  • : Strategische Wahlkampf-Twitter-Accounts
    Strategische Wahlkampf-Twitter-Accounts

    Im Rahmen der aktuellen Bundestagswahl-Kampagnen gibt es einige strategische Twitter-Accounts, die leicht bestimmten Gruppen zugeschrieben werden können. Die Accounts werden gerne dazu genutzt, um unter Pseudonym Angriffe auf den politischen Gegner zu fahren, als Seeder für Negative-Campaigning-Videos und Banner zu fungieren sowie um die eigenen Leute bei Laune zu halten und Informationen/Botschaften schnell zu distributieren. Gut möglich, dass diese direkt aus den Kampagnen-Teams heraus gefüllt werden.

    Einige sind leicht identifizierbar: @berlinintern ist dabei ein Account aus dem Umfeld der Jungen Union / CDU (Danke auch für das Kompliment „Der schlimmste Hetzer seit…“) und @roterseptember kommt klar aus dem SPD-Umfeld. Weitere gibt es sicherlich, mir sind sie nur noch nicht so stark aufgefallen. Daher meine Frage: Kennt Ihr weitere Accounts bei Twitter, die ähnlich genutzt werden und eindeutig einer Gruppierung im Wahlkampf zugeschrieben werden kann?

    25. August 2009 58
  • : Blogs, Twitter und Journalismus in der Iran-Berichterstattung
    Blogs, Twitter und Journalismus in der Iran-Berichterstattung

    Einen gutenund äusserst entspannten Artikel über das Verhältnis von Blogs, Twitter und Journalismus hat ausnahmsweise die FAZ veröffentlicht: Gemeinsam wirbeln sie Staub auf. Auf Basis der Iran-Berichterstattung werden von Miriam Meckel und Katarina Stanoevska-Slabeva die Chancen dieser Fusion beschrieben.

    Auch die Journalisten der traditionellen Medien waren auf die Nachrichten angewiesen, die über Twitter, Facebook und Blogs aus Iran geliefert wurden. Zum ersten Mal hat sich dabei gezeigt, wie Journalistenblogger oder Bloggerjournalisten eine personelle Verbindung zwischen Online- und Offlinemedien herstellen, von der beide Medienformen profitieren. „Es waren weder die alten noch die neuen Medien die Gewinner bei den Protesten in Iran, sondern es war eine Hybridform aus beiden“, kommentierte der „Economist“ und hob drei journalistische Blogger heraus: Nico Pitney von der „Huffington Post“, Robert Mackey von der „New York Times“ und Andrew Sullivan von „Atlantic Monthly“.[…] Die Positionierung von Bloggern als Experte, Broker und Radarscreen macht das umso wichtiger: Sie helfen, die Informationsströme zu bündeln und einzelne Nachrichten zu überprüfen oder wenigstens zu hinterfragen, damit sich die Leser aus der Vielzahl an Informationen ein eigenes Bild machen können. Die binär geführte Diskussion über Blogger und Twitterer als Ersatz für professionellen Journalismus greift daher zu kurz: Die engagierten Kommunikatoren auf den Webplattformen sind wichtige Informationsquellen, sie übernehmen entscheidende Selektionsprozesse für die Webcommunity und für klassische Medien und erzeugen gleichzeitig Aufmerksamkeit für bestimmte Themen. Bei den Protesten in Iran hat sich dies sehr deutlich gezeigt.

    28. Juli 2009
  • : 20 Twitter-Clients für Linux
    20 Twitter-Clients für Linux

    Hier gibt es eine Linkliste und Zusammenstellung von 20 Twitter-Clients, die man unter Linux nutzen kann.

    15. Juli 2009 11
  • : Proteste im Iran
    Proteste im Iran

    Die New York Times hat einen recht ausführlichen Artikel zur Rolle von Twitter und anderen sozialen Netzwerken wie Facebook in den Protesten gegen die Wahlen im Iran: Social Networks Spread Iranian Defiance Online. Daraus:

    On Twitter, reports and links to photos from a peaceful mass march through Tehran on Monday, along with accounts of street fighting and casualties around the country, have become the most popular topic on the service worldwide, according to Twitter’s published statistics.

    A couple of Twitter feeds have become virtual media offices for the supporters of the leading opposition candidate, Mir Hussein Moussavi. One feed, mousavi1388 (1388 is the year in the Persian calendar), is filled with news of protests and exhortations to keep up the fight, in Persian and in English. It has more than 7,000 followers.

    Mr. Moussavi’s fan group on Facebook has swelled to over 50,000 members, a significant increase since election day.

    Die Tweets kommen in Farsi und Englisch, das wichtigste Tag ist #IranElection.

    Der Artikel berichtet auch von privaten Initiativen, die Proxy-Server und Zensurumgehung betreiben.

    16. Juni 2009 9
  • : China sperrt populäre Webseiten
    China sperrt populäre Webseiten

    Kurz vor dem 20. Geburtstag des Tiananmen-Massakers wird in China wieder die Netzzensur angezogen und einige populäre Webseiten sind nun gesperrt. Mit dabei sind Twitter (Herdict-Bericht) und laut Reuters mindestens noch Windows Live (Hotmail & Co) sowie Flickr: China blocks Twitter service ahead of anniversary.

    Laut Mashable sind auch WordPress.com, Youtube und Blogger.com betroffen: China Blocks Twitter (And Almost Everything Else). Wikipedia ist laut Berichten auf Twitter ebenfalls gesperrt. Scheint die ganze Palette an populären Webseiten zu sein.

    Die verwenden dazu eine ähnliche Zensur-Infrastruktur, wie sie unsere Bundesregierung mit Zensursula vor hat.

    2. Juni 2009 18
  • : Wenn die CDU plötzlich SPD-Propaganda twittert
    Wenn die CDU plötzlich SPD-Propaganda twittert

    Die CDU Online-Redaktion twittert seit kurzem unter cdu_news. Bisher followen 1424 Menschen dem offiziellen CDU-Twitter-Kanal. Gestern hatte ich darüber berichtet, dass der Account auf einmal ein neues CDU-Programm mit drei SPD-Kernthemen verkündete. Ich vermutete, dass jemand auf dem Politcamp09 den Netzwerkverkehr mitgeschnitten hat und beim twittern die Verwendung von https vergessen wurde. Das kann vorkommen, weil viele Twitter-Clients leider nicht https unterstützen und ich daher in offenen Netzwerken immer nur über den Browser und mit SSL twittert nutze.

    Gestern Abend wurde mir von Seiten der CDU versichert, man habe selbstverständlich ein sicheres Passwort verwendet und sei zudem über UMTS ins Netz gegangen. Die Geschichte wurde immer verworrener, aber einen technischen Hack auf der Twitter-Plattform hab ich ausgeschlossen. Heute bekam ich aus derselben Quelle den Hinweis, dass keine der Vermutungen wahr sei, sondern man wohl einfach ein paar Passwörter ausprobiert habe und so Zugang zum Account bekam. Dies bestätigte mir dann auch ein CDU-Mitarbeiter, der aber nicht erklären wollte, ob das Passwort nun dasselbe war wie der Nutzername, auf jeden Fall war es aber sehr ähnlich. Ob cdu_news oder cdu-news, ist unklar. Auf jeden Fall war es etwas leichtsinnig von der CDU-Online-Redaktion, ein so unsicheres Passwort zu verwenden, was man mit ein paar Mal ausprobieren leicht herausfinden kann.

    Nun ist die Mailadresse und das Passwort geändert und die CDU wartet seit gestern Abend darauf, dass Twitter reagiert und die Account-Daten wieder zurücksetzt. Nach 24h ist die fingierte Meldung immer noch zu sehen.

    Die Story schaffte es auch auf focus.de: Wahl-Kampf der Hacker. Dort wurde auch erklärt, dass Unbekannte einige Tage zuvor den Twitter-Account des SPD-Politikers Ralf Stegner übernommen hatten und darüber twitterten, dass Stegner betrunken sei.

    Interessant fand ich auf dem Politikcamp vor allem, dass viele mich aufforderten, ich solle die Quelle nennen, von der ich das kommuniziert bekommen habe. Mein Verständnis von Pressefreiheit ist aber, dass ich meine Quellen nicht verrate – warum sollte ich das auch tun? Auch kam die Argumentation, dass man so etwas nicht publizieren sollte. Diese teile ich auch nicht. Es ist passiert, die Meldung hat Neuigkeitsfaktor und vor allem lenkt es Bewusstsein auf das Thema Datensicherheit. Twitter wird irgendwann reagieren, die Accountdaten zurücksetzen und die CDU-Onlineredaktion hat sicherlich auch gelernt, dass man sichere Passwörter verwenden sollte.

    Und nun ist der besetzte Account wieder zurückgegeben (Mal schauen, wann die CDU reagiert):

    „24-Stunden-Hack hiermit beendet! Eure E‑Mail-Adresse ist wieder frei. Holt euch euer neues Passwort! Gegen Internet-Zensur! #zensursula“

    3. Mai 2009 23
  • : Immer schön mit SSL twittern
    Immer schön mit SSL twittern

    Update: Die ganze Story mit Ausgang gibt es hier nochmal in einem anderen Beitrag zu lesen: Wenn die CDU plötzlich SPD-Propaganda twittert.

    Nach dem Urlaub bin ich sofort auf das Politicamp09. Und hier kann man anschaulich sehen, warum man bei der Nutzung von sozialen Medien immer auf SSL-Verbindungen in offenen Netzwerken achten sollte. Der Twitternutzer cdu_news hat hier unverschluesselt Twitter genutzt und prompt hat wohl jemand SPD-nahes den Netzwerk-Verkehr mitgeschnitten, das Nutzer-Passwort aus dem Datenverkehr gezogen und im Namen von cdu_news erstmal die Verkündung eines neuen CDU-Parteiprogrammes verkündet:

    Angela Merkel verkündet daher morgen ein neues Programm: Atomausstieg, Mindestlohn und Vermögensteuer inklusive. Aha.

    Mal schauen, wann es auffällt. Daher merke: Immer schön das https nutzen.

    Update: Wie gerade in den Kommentaren geschrieben wurde, scheint das Passwort des Twitteraccount „cdu_news“ gewesen sein. Wenn das so stimmt und dafür gibt es Indizien, dann hatte es nichts mit https und Passwort-Sniffen im offenen Netzwerk zu tun, wie ich gestern vermutete, sondern war eher noch leichtsinniger von den Account-Betreibern. Ob die Zugangsdaten zu cdu.de aehnlich schwierig zu erraten sind, die von derselben CDU-Onlineredaktion gepflegt wird?

    2. Mai 2009 22
  • : Dem Bundestag erklärt: Twitter
    Dem Bundestag erklärt: Twitter

    Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages erklärt heute mal den Mikroblogging-Dienst „Twitter“.

    26. März 2009 10
  • : Nachrichtenüberblick 3. März
    Nachrichtenüberblick 3. März

    ZDNet: Verteidiger fordert Freispruch im Pirate Bay-Prozess:

    „Die Nutzung legaler Internetangebote zur Verbreitung illegaler Kopien sei kein Problem von The Pirate Bay, sondern ein Problem des weltweiten Internets“:

    Golem: Julius Genachowski von Obama für die Federal Communications Commission nominiert:

    „Genachowski gilt als Befürworter einer Politik der Netzwerkneutralität, des Ausbaus der Breitbandnetze und von mehr Vielfalt im Medienbereich“

    Linux.com wechselt Besitzer von Sourceforge zur Linux-Foundation:

    „For the community, by the community, Linux.com will be the central source for Linux information, software, documentation and answers across the server, desktop/netbook, mobile, and embedded areas“

    Techcrunch: Vermisste Skifahrer mit Hilfe von Twitter und Google Maps gefunden:

    „members of the group put out a request on Twitter in order to learn the numbers of their mobile phones, so they could use the signals to track them down“

    Rechtsradikaler erhält Markenrecht für links-geprägten Begriff „Hardcore“:
    Pressemitteilung der DPMA und Blog zur „Recherche über rechte Strukturen im Hardcore“

    Heise: Der NDR will dem Initiator einer Kampagne zur Verbesserung der Fernsehqualität keine Aufträge mehr geben:

    „In einem öffentlichen Kommentar zur Reaktion des NDR betonte Kreymeier, dass er mit seiner Kampagne „weder zu einem Gebühren-Boykott aufgerufen noch das öffentlich-rechtliche System in Frage gestellt“ habe. Seine Kritik habe sich vielmehr auf Inhalte konzentriert. Allerdings habe ihm die Entscheidung des NDR nun gezeigt, „dass das öffentlich-rechtliche System am Ende ist.“

    (Update: Torsten klärt in den Kommentaren auf, dass es sich eher um Selbstdarstellung handelt als dass da wirklich ein Skandal dran ist).
    Heise: DNS-Filter können DNSSEC stören:

    „DNS-Filter würden durch das DNSSEC, das vor Fälschungen und Spoofing schützen soll, zumindest beeinträchtigt. Die Beantwortung einer DNS-Anfrage durch den „falschen“ Server könne je nach Implementierung dazu führen, dass die Antwort als „nicht-autoritativ“ verworfen wird. Eine mögliche Stopp-Seite würde dann nicht angezeigt, die Filtermaßnahme wäre nicht mehr transparent“

    Heise: Web 2.0 hat hohe Bedeutung für islamistische Propaganda:

    Zuvor hatte Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Einrichtung der Überwachungsstelle von Polizei und Geheimdiensten mit inzwischen 41 Mitarbeitern unter anderem mit dem Hinweis begründet, dass die „globale Informationsgesellschaft“ auch „Basis des Verbrechens“ ist.

    Golem: Breitband-Anbindung im ländlichen Raum durch freie Funkfrequenzen:

    In Deutschland gibt es noch rund 800 Kommunen, in denen Breitband nur über Satellit verfügbar ist. Diese weißen Flecken beeinträchtigten die Lebensqualität in den betroffenen Gebieten und führten dort zu „gravierenden Wettbewerbsnachteilen“

    heute.de: Schnelles Breitbandinternet: Versorgung zwischen Wunsch und Wirklichkeit:

    Wie viele Bürger völlig durch das bundesdeutsche DSL-Netz fallen, lässt sich nur schätzen. Bis zu 800 Städte und Gemeinden mit rund 2200 Ortschaften seien immer noch nicht angeschlossen, sagt Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

    sueddeutsche.de: Bericht und Interview zum Rechtsstreit zwischen Blogger Jens Weinreich und DFB-Chef Theo Zwanziger:

    Haben Sie nicht das Gefühl, gegenüber dem DFB mit unterlegenen Waffen zu kämpfen?
    Das muss man auseinanderhalten. In Fragen der Kommunikation und der Transparenz fühle ich mich nicht unterlegen. Überhaupt nicht.

    The New Republic: Der Niedergang der klassischen Zeitung im Zusammenhang mit Korruption in den neuen Medien:

    The dispersion of attention, begun with cable and talk radio and crowned by the Internet, has led to a more inert and uninformed general public. The most politically engaged members of society have used the new diversity of offerings to flock together and become better informed than they could possibly have been in the past. But they are also more partisan. Because of these twin effects, the demise of the 20th century business model of newspapers threatens to undermine the way our democracy functions and to introduce a new era of corruption.

    4. März 2009 2
  • : The Daily Show über Twitter
    The Daily Show über Twitter

    The Daily Show hat sich dem Thema Twitter angenommen. Und weil der Schwerpunkt auf twitternde US-Politiker liegt, gibts das auch hier:

    Hier klicken, um den Inhalt von media.mtvnservices.com anzuzeigen.

    [via]

    3. März 2009 5
  • : Interview mit Franz Müntefering
    Interview mit Franz Müntefering

    Franz Müntefering twittert. Oder so. Auf jeden Fall kann man diese Information heute wieder in vielen Medien lesen. Das hab ich zum Anlaß genommen, um einfach mal ein Interview mit Franz Müntefering über seine Twitter-Aktivitäten zu führen. Was auch schnell klappte.

    netzpolitik.org: Seit dem 8. September twitterst Du als Alter-Ego von Franz Müntefering unter @muentefering. Wie kamst Du dazu?

    @muentefering: Das war die Zeit als ich, also Franz Müntefering, gerade zum Vorsitzenden der SPD gewählt wurde. Twitter ist ein wichtiges Instrument und ich rede ja so, wie man bei Twitter schreibt. Da passte eins zum anderen.

    netzpolitik.org: Was ist Deine Motivation?

    @muentefering: Wähler erreichen und die SPD in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Auch digital.

    netzpolitik.org: Am Anfang löste das twittern etwas Verwirrung aus: Ist @muentefering nun echt oder nicht. Was kamen bei Dir für Reaktionen an?

    @muentefering: Ich bin ich, das weiß jeder in der SPD. Habe viele gute Reaktionen bekommen. Die Leute wollen diese Nähe, sie wünschen sich Interaktion mit uns Politikern.

    netzpolitik.org: Hat die SPD schon versucht, mit Dir Kontakt aufzunehmen?

    @muentefering: Diese Frage verstehe ich nicht.

    netzpolitik.org: Twitternde Alter-Egos von Politikern sind mittlerweile etwas in Mode, echte Politiker dagegen noch sehr rar. Was empfiehlst Du anderen Bürgern, die auch einen Politiker bei Twitter adoptieren wollen?

    @muentefering: Anmelden – und den Menschen aus dem Herzen twittern.

    netzpolitik.org: Wie gehts weiter mit @muentefering? Wird er die Bundestagswahl begleiten?

    @muentefering: Was denn sonst?

    netzpolitik.org: Danke für das Gespräch:

    11. Februar 2009 20
  • : 68 twitternde Bundestagsabgeordnete?
    68 twitternde Bundestagsabgeordnete?

    Bei Twitter muss man einfach dabei sein. Wenn jetzt noch Wahlkampf ist, kann man das auch super als Meinungsforschungsinstitut kombinieren. Dachte sich wohl Nielsen Media und fertigte gleich eine Studie an: Nielsen präsentiert seine Studie der neuen Medien: Deutsche Politiker wandeln auf den (Online-)Spuren von Barack Obama.

    Richtig an den Ergebnissen ist, dass Barack Obama auch Twitter als einen Kanal eingesetzt hat. Auch die Anzahl der untersuchten Bundestagsabgeordneten ist mit 612 richtig angegeben. Aber spätestens, wenn man auf 68 twitternde Bundestagsabgeordnete kommt und Franz Müntefering als Beispiel aufgeführt wird, fragt man nach dem Sinn der Untersuchung:

    Die größte Anzahl an Followern* mit insgesamt 3594 Personen hat hingegen die SPD. Dabei erzielen vor allem die Botschaften von prominenten Politikern wie Hubertus Heil und Franz Müntefering breite Resonanz. Thematisch beschäftigen sich die Politiker in ihren Updates vor allem mit ihrem Arbeitsalltag, aber sie verraten auch einige private Dinge.

    Ich hab die Studie mal kostenlos angefordert. Mal schauen, welche Fake-Accounts noch darunter sind. In der Twitter-Welt gibt es ja so einige, von Schäuble über Lafontaine bis Westerwelle.

    Update:

    Mittlerweile habe ich die „Studie“ vorliegen und bin etwas überrascht. Die FDP ist mit 50 twitternden Accounts vertreten. Ein Kurz-Test hat ergeben, dass davon zumindest die Abgeordneten Birgit Homburger, Ernst Burgbacher und Mechthild Dyckmans einen Twitter-Account angelegt bekommen haben. Nur ist der ungenutzt und wird nur blockiert.Bestenfalls findet sich bei zwei von dreien aus dem Sample ein Hinweis auf die FDP. Mehr nicht. Das kann man nicht unbedingt twittern nennen. Dafür hat es die Studie schon in 62 Medien laut Google-News gebracht. Das nennt man dann Qualitätsjournalismus.

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    11. Februar 2009 24
  • : Wenn Politiker mit Ghostwriter twittern…?
    Wenn Politiker mit Ghostwriter twittern…?

    Thorsten Schäfer Gümbel alias @tsghessen gilt als Paradebeispiel eines wahlkämpfenden Politikers auf Twitter, obwohl er weder der erste war, noch meiner Meinung nach besonders toll twitterte. Aber Authentizität wird ihm nachgesagt und als SPD-Spitzenkandidat in HEssen hat er viel mediale Aufmerksamkeit und auch Follower bei Twitter bekommen.

    Nun stellt sich aber die Frage, ob das mit der Authentizität denn so stimmt oder ob da nicht viel Wahlkampf-Inszenierung war. Heute Morgen twitterte @tsghessen:

    Hallo an die ersten 2004 Follower. Weil wir die Regierungsübernahme 2014 planen, lade ich Follower 2014 in Wiesbaden zum Essen ein

    Einer seiner Wahlkampfberater twitterte denselben Tweet kurze Zeit davor, nur um ihn sofort wieder zu löschen. Dann erschien der „offizielle Beitrag“ beim richtigen Twitter-Account. Tilla Pe fiel das auf und schaute mal nach. Denn eigene Tweets kann man löschen, aber die Suchfunktion von Twitter zeigt diese trotzdem noch an.

    Was meines Empfindens ein Datenschutz-Problem ist. In diesem Fall wirft es aber die Frage nach Authentizität auf. Immerhin wurde Thorsten Schäfer Gümbel als der Politiker präsentiert, der das alles alleine nutzt. Und nicht wie in der Regel bei anderen Politikern das meiste von den Büromitarbeitern eingestellt wird. Als ich den Link eben twitterte, bekam ich als Antwort von @oliverbarracuda , dass dies kein Ghostwriting gewesen sei, sondern nur „technische Unterstützung beim Senden von Tweets“. Das kann passieren, wenn man als Agentur zwischen Politiker und Tools als Mittler auftritt. Was wahr und was Inszenierung ist, kann ich in diesem Fall nicht genau sagen. In den Kommentaren bei Tilla Pe wurde angemerkt, dass man im Falle einer Vermittler-Rolle transparent darauf aufmerksam machen sollte. Da ist was dran, um solche Fehler zu vermeiden.

    Aber wie die Realität nun auch in diesem Fall sein mag: Es ist ein schönes Lehr-Beispiel, was man beachten, bzw. welche Fehler man vermeiden sollte. Der Wahlkampf im Netz wird noch einige solcher Situationen bringen.

    27. Januar 2009 39
  • : Hessen: Die Rolle des Internets im Wahlkampf
    Hessen: Die Rolle des Internets im Wahlkampf

    Ich war heute bei der Deutschlandradio Kultur Sendung „Radiofeuilleton“ zu Gast und wurde zum Thema „Vor der Landtagswahl in Hessen – Die Rolle des Internets im Wahlkampf“ interviewt. Darin ging es um Politik 2.0, Twitter und was wir noch erwarten können. Davon gibt es die MP3.

    16. Januar 2009 6
  • : Twitter unter dem Mikroskop
    Twitter unter dem Mikroskop

    Bei FirstMonday findet sich ein interessantes Papier, was Twitter & Co von wissenschaftlicher Seite untersucht hat: Social networks that matter: Twitter under the microscope.

    Aus dem Abstract:

    Scholars, advertisers and political activists see massive online social networks as a representation of social interactions that can be used to study the propagation of ideas, social bond dynamics and viral marketing, among others. But the linked structures of social networks do not reveal actual interactions among people. Scarcity of attention and the daily rhythms of life and work makes people default to interacting with those few that matter and that reciprocate their attention. A study of social interactions within Twitter reveals that the driver of usage is a sparse and hidden network of connections underlying the “declared” set of friends and followers.

    Bei Heise findet sich ein Artikel dazu: Twitter unter der Lupe.

    In der statistischen Analyse der Daten konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass die Anzahl der Twitter-Nachrichten mit der Zahl der Follower und Freunde korreliert, dass jedoch ab etwa 400 Followern kaum noch ein Zuwachs am Nachrichten-Output erfolgt. Hingegen bleibt der Anstieg der Nachrichten beim Anstieg der Freunde konstant. Daraus leiten die Wissenschaftler die Ansicht ab, dass die kostbare, weil knappe Ressource Aufmerksamkeit unter Freunden und nicht unter Followern geteilt wird. Entsprechend warnen sie vor voreiligen Schlussfolgerungen, allein aus der Zahl der Follower oder der Anzahl von Twitter-Nachrichten zu einem Thema die Popularität eines Themas zu ermitteln. Wer soziale Netzwerke analysiere und daraus haltbare Schlussfolgerungen ziehen wolle, müsse die heimlichen Beziehungen aufdecken, in denen Menschen einander beim Nachrichtenaustausch vertrauten.

    7. Januar 2009 2
  • : Ein Twitter-Client für KDE
    Ein Twitter-Client für KDE

    Ich nutze ja gerne die freie Desktop-Oberfläche KDE und bin zufrieden. Was mir aber fehlt, ist ein Twitter-Client. Igor Schwarzmann sieht das ähnlich und hat nach Rücksprache mit einigen KDE-Entwicklern mal einen Bug-Report geschrieben. Dieser findet sich jetzt als Feature Request im KDE Bug Tracking System. Und kann dort gevoted werden. Daher meine Bitte: Voted für diesen Feature Request und vielleicht finden sich ja ein paar fleißige Entwickler, die sich dieser Problemlösung annehmen.

    16. Dezember 2008 15
  • : Microblogging: Leben in 140 Zeichen
    Microblogging: Leben in 140 Zeichen

    Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing geht data-epi-spacing in data-epi-spacing die data-epi-spacing nächste data-epi-spacing Runde. data-epi-spacing Neuer data-epi-spacing Partner data-epi-spacing ist data-epi-spacing das data-epi-spacing ZDF. data-epi-spacing Dort data-epi-spacing werden data-epi-spacing die data-epi-spacing neuen data-epi-spacing Folgen data-epi-spacing u.a. data-epi-spacing im data-epi-spacing ZDF data-epi-spacing Infokanal data-epi-spacing gezeigt, data-epi-spacing dazu data-epi-spacing in data-epi-spacing der data-epi-spacing ZDF-Mediathek data-epi-spacing und data-epi-spacing in data-epi-spacing anderen data-epi-spacing Sendungen. data-epi-spacing Die data-epi-spacing erste data-epi-spacing neue data-epi-spacing Folge data-epi-spacing dreht data-epi-spacing sich data-epi-spacing um data-epi-spacing „Microblogging: data-epi-spacing Leben data-epi-spacing in data-epi-spacing 140 data-epi-spacing Zeichen“:

    Hier klicken, um den Inhalt von www.elektrischer-reporter.de anzuzeigen.

    Elektrischer data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing – data-epi-spacing Microblogging: data-epi-spacing Leben data-epi-spacing in data-epi-spacing 140 data-epi-spacing Zeichen

    Barack data-epi-spacing Obama data-epi-spacing tut data-epi-spacing es, data-epi-spacing Mitarbeiter data-epi-spacing der data-epi-spacing NASA data-epi-spacing tun data-epi-spacing es, data-epi-spacing ebenso data-epi-spacing wie data-epi-spacing SPD-Generalsekretär data-epi-spacing Hubertus data-epi-spacing Heil data-epi-spacing und data-epi-spacing drei data-epi-spacing Millionen data-epi-spacing weitere: data-epi-spacing Sie data-epi-spacing alle data-epi-spacing nutzen data-epi-spacing den data-epi-spacing Microblogging-Dienst data-epi-spacing Twitter, data-epi-spacing um data-epi-spacing Bekannte data-epi-spacing und data-epi-spacing Unbekannte data-epi-spacing über data-epi-spacing Erlebtes data-epi-spacing und data-epi-spacing Erdachtes data-epi-spacing auf data-epi-spacing dem data-epi-spacing Laufenden data-epi-spacing zu data-epi-spacing halten. data-epi-spacing Twitter data-epi-spacing wirkt data-epi-spacing auf data-epi-spacing den data-epi-spacing ersten data-epi-spacing Blick data-epi-spacing wie data-epi-spacing ein data-epi-spacing unscheinbares data-epi-spacing Web-Angebot data-epi-spacing unter data-epi-spacing vielen, data-epi-spacing doch data-epi-spacing die data-epi-spacing Einschätzungen data-epi-spacing über data-epi-spacing Sinn data-epi-spacing oder data-epi-spacing Unsinn data-epi-spacing der data-epi-spacing Kurzmitteilungs-Plattform data-epi-spacing könnten data-epi-spacing unterschiedlicher data-epi-spacing kaum data-epi-spacing sein: data-epi-spacing Kritiker data-epi-spacing sprechen data-epi-spacing von data-epi-spacing einem data-epi-spacing “virtuellen data-epi-spacing Gedankenlokus” data-epi-spacing und data-epi-spacing warnen data-epi-spacing vor data-epi-spacing “Seelen-Striptease”, data-epi-spacing während data-epi-spacing begeisterte data-epi-spacing Nutzer data-epi-spacing von data-epi-spacing einer data-epi-spacing völlig data-epi-spacing neuen data-epi-spacing Form data-epi-spacing des data-epi-spacing miteinander data-epi-spacing Kommunizierens data-epi-spacing schwärmen. data-epi-spacing Twitter-Gründer data-epi-spacing Biz data-epi-spacing Stone data-epi-spacing entdeckt data-epi-spacing in data-epi-spacing der data-epi-spacing Welt data-epi-spacing der data-epi-spacing Bonsai-Botschaften data-epi-spacing sogar data-epi-spacing eine data-epi-spacing Art data-epi-spacing “Soziale data-epi-spacing Alchemie”.

    Was data-epi-spacing ist data-epi-spacing also data-epi-spacing dran data-epi-spacing an data-epi-spacing Twitter data-epi-spacing und data-epi-spacing Co.?

    Hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing die data-epi-spacing MP4. data-epi-spacing Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing nutzt data-epi-spacing eine data-epi-spacing Creative data-epi-spacing Commons data-epi-spacing Lizenz. data-epi-spacing (CC-BY-NC-SA)

    28. November 2008 5
  • : Identi.ca – Twitter in offen und frei
    Identi.ca – Twitter in offen und frei

    Identi.ca ist ein neuer und interessanter Microblogging-Service. Im Gegensatz zu Twitter & Co ist der Ansatz ein anderer: Die Basis ist Freie Software, die Daten liegen unter der Creative Commons Namensnennungslizenz und der Service implemtiert das OpenMicroBlogging-Protokoll. Das Ziel ist Autonomie für die Nutzer, so dass diese ihre Online-Präsenz besser managen können und die Kontrolle behalten. Identi.ca ermöglicht den Aufbau eigener Server und auch die Accounts kann man mitnehmen.

    Bin mal gespannt, wie sich das Projekt entwickelt.

    2. Juli 2008 12
  • : Twitter-Account des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
    Twitter-Account des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung

    Es gibt jetzt auch einen zentralen Twitter-Account des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung: @akvorrat. Darüber werden am kommenden Aktionstag gegen Überwachung auch viele Informationen rund um die lokalen Aktionen gesendet. Ihr könnt dem News-Stream auch folgen: Wahlweise über einen Twitter-Account oder einfach per RSS.

    Diesem Blog bzw. mir könnt ihr übrigens über @netzpolitik folgen.

    30. Mai 2008
  • : Nachrichtenüberblick China, Erdbeben in Sichuan, Twitter und die Medien
    Nachrichtenüberblick China, Erdbeben in Sichuan, Twitter und die Medien

    Kleiner Nachrichtenüberblick, für alle die es noch nicht gehört haben: China bemüht sich wohl um Offenheit in Bezug auf das Erdbeben vom 12.5. in Sichuan. Doch so ganz freiwillig und eilfertig ging das nicht, wie die Howard French in der New York Times zu berichten weiß: Earthquake Opens Gap in Controls on Media:

    Two and a half hours after a huge earthquake struck Sichuan Province on Monday, an order went out from the powerful Central Propaganda Department to newspapers throughout China. “No media is allowed to send reporters to the disaster zone,” it read, according to Chinese journalists who are familiar with it.

    When the order arrived, many reporters were already waiting at a Shanghai airport for a flight to Sichuan’s provincial capital, Chengdu. A few were immediately recalled by their editors, but two reporters from the Shanghai newspaper The Oriental Morning Post, Yu Song and Wang Juliang, boarded a plane anyway. Soon, they were reporting from the heart of the disaster zone.

    Their article filled an entire page of the next day’s Post, one of the first unofficial accounts of the tragedy by Chinese journalists. It included a graphic description of the scene and pictures of a mourning mother, a rescued child and corpses wrapped in white bunting. The paper further risked offending censors by printing an all-black front page that day, stressing the scale of the catastrophe.

    Damit war die Nachricht raus. Twitter spielte bereits in den ersten Minuten nach dem Beben eine große Rolle, weiß das Blog ‚China Herald’:

    … updated me fast on the social networks he was using, and it appeared he relied mostly on Facebook, after having dumped twitter. For me, Twitter had developed in a few hours time into an excellent information tool, combining different sources of information and I knew more about the earthquake than many people in China. On the ground, in Chengdu, at least three twitterati were on their way – as one called it – to their 15 minutes f world fame.

    casperodj slightly dizzy after being shaken around by the Chengdu earthquake for several hours now.
    inwalkedbud @casperodj at home in fact, cooking dinner and getting on with things. Just had another aftershock though.

    Others kept an eye on what the traditional media were doing, and sometimes worked as a bridge between the Chengdu-based Twitterati and those media.

    Der Artikel enthält weitere Links, auch zu venturebeat.com.

    The Standard aus Hong Kong bringt heute eine thematisch ähnliche Meldung von AP: Censors fall victim to Sichuan quake:

    Almost nonstop, the uncensored opinions of Chinese citizens are popping up online, sent by text and instant message across a country shaken by its worst earthquake in three decades.

    „Why were most of those killed in the earthquake children?“ one post asked on FanFou, a microblogging site.

    Another reads: „How many donations will really reach the disaster area? This is doubtful.“

    China is now home to the world’s largest number of internet and mobile phone users, and their hunger for quake news is forcing the government to let information flow in ways it has not before. A fast-moving network of text messages, instant messages and blogs has been a powerful source of firsthand accounts of the disaster, as well as pleas for help and even passionate criticism of rescue efforts.

    Der Artikel ist ausführlich und betont auch die Rolle der Lokalregierung der Präfektur Aba, die aus Eigeninitiative Informationen online gestellt haben. Erstaunlicherweise war diese Seite online und konnte fast als einzige Quelle online berichten.

    Bei aller wünschenswerten Öffnung bleiben schlechte Nachrichten hier nicht unerwähnt. Die Reporter ohne Grenzen berichten: Journalist gets four years for exposing Communist Party corruption in Shandong. Gemeint ist Qi Chonghuai, der behördenkritisch z.B. über Korruption und den pompösen Neubau der Tengzhou Stadtverwaltung berichtet hatte.

    Reporters Without Borders condemns the four-year prison sentence that a court in Tengzhou, in the eastern province of Shandong, imposed on journalist Qi Chonghuai on 13 May on charges fraud and extorting money. Qi, who spent 11 months in pretrial detention, used to work for Fazhi Zaobao (Legal Rule Morning Post), a newspaper owned by the justice ministry.

    One of his lawyers, Li Xiongbing, who pleaded for his acquittal in court, said that this decision violates press freedom.

    “Coming just a few months before the Olympic Games, this sentences is yet another example of the Chinese government’s lack of tolerance for critical writers and journalists.” Reporters Without Borders said. “Qi’s trial was not fair. It lasted only 11 hours, the defence was unable to call any witness and no written proof of the alleged fraud was produced. Local Chinese justice had yet again displayed a complete lack of transparency.”

    Aged 42, Qi had worked for 13 years as a journalist for Fazhi Zaobao and other media outlets, and often wrote about corruption in political and financial circles. He was arrested on 25 June after posting an article about Communist Party corruption in Tengzhou on a forum on Xinhuanet, the website of the official news agency. He was formally charged with “fraud and extorting money” on 2 August.

    20. Mai 2008 1