Die New York Times hat einen recht ausführlichen Artikel zur Rolle von Twitter und anderen sozialen Netzwerken wie Facebook in den Protesten gegen die Wahlen im Iran: Social Networks Spread Iranian Defiance Online. Daraus:
On Twitter, reports and links to photos from a peaceful mass march through Tehran on Monday, along with accounts of street fighting and casualties around the country, have become the most popular topic on the service worldwide, according to Twitter’s published statistics.
A couple of Twitter feeds have become virtual media offices for the supporters of the leading opposition candidate, Mir Hussein Moussavi. One feed, mousavi1388 (1388 is the year in the Persian calendar), is filled with news of protests and exhortations to keep up the fight, in Persian and in English. It has more than 7,000 followers.
Mr. Moussavi’s fan group on Facebook has swelled to over 50,000 members, a significant increase since election day.
Die Tweets kommen in Farsi und Englisch, das wichtigste Tag ist #IranElection.
Der Artikel berichtet auch von privaten Initiativen, die Proxy-Server und Zensurumgehung betreiben.
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9 Kommentare zu „Proteste im Iran“
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[…] Wer sich für iranische Quellen interessiert: Mashable erklärt “HOW TO: Track Iran Election with Twitter and Social Media”. Die New York Times berichtet über die relevanten Websites (via Netzpolitik). […]
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http://twitter.com/persiankiwi
und gute Übersicht
http://www.h3x.no/2009/06/14/iranians-on-twitter-during-the-june-clashes/
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heise berichtete auch:
Iran: Verhaftungen von Journalisten und Zensur und
Elektronisches Störfeuer gegen Opposition im Iran
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[…] and Social Media”. Die New York Times berichtet über die relevanten Websites (via Netzpolitik), ebenso Spiegel […]
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Mehr Quellen:
hoder.com ist down – was wohl aus ihm geworden ist?
blogsbyiranians.com ist auch so gut wie down – jedenfalls gibts die gezogenen feeds gerade nicht.
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[…] Hintergrund kann sein, dass sich eine einzelne Verbindung besser zensieren lässt als viele. Ob BBC, Wikipedia oder was auch immer aus dem iranischen Netz erreicht werden kann, lässt sich somit einfacher kontrollieren. Allerding wird eine komplette Kontrolle nicht möglich sein, zumal viele Iranerinnen und Iraner in der Umgehung der Zensur geübt sind. Bisweilen werden nur von vereinzelten elektronischen Störfeuern berichtet. Getwittert wird sowieso. […]
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unter #IranElection ist auf Twitter in der Tat eine ganze Menge zu lesen. Wieviel davon aber tatsächlich aus dem Iran kommt und so zur Organisation der Proteste beiträgt, ist offen. Hab mich dazu näher in meinem Blog soziolot beschäftigt:
http://soziolot.de/2009/06/twittern-twitterer-iran-zur-revolution/
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Noch ein paar Links und Gedanken, die wir uns bei der Recherche notiert haben, zum nachlesen auf unserem Blog: http://www.hopfen-post.de/archives/380
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Ein Blog, der versucht, die Geschehnisse aus Internetquellen auf deutsch zusammenzufassen.
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