Jugendschutz

  • : Projekt Sonniges und Grünes Internet
    Projekt Sonniges und Grünes Internet

    Wenn die Situation in China nicht so Ernst wäre, könnte man die folgende Meldung der chinesischen Botschaft in Deutschland glatt als Satiretext werten: „Projekt Sonniges und Grünes Internet“. Es geht um ein Programm für ein „sicheres Internet“ der chinesischen Regierung, welches heute mit blumigen Worten vorgestellt wurde.

    2. März 2006 4
  • : Landesanstalt für Medien NRW empfiehlt Pornoseiten-Filter
    Landesanstalt für Medien NRW empfiehlt Pornoseiten-Filter

    Schon seit einigen Tagen online zu haben, das neue Material zum Umgang mit dem bösen Internet, von der Landesanstalt für Medien in NRW. Auch über Klicksafe hat netzpolitik.org schon berichtet. Herausgekommen in der Zusammenarbeit mit Klicksafe ist nun eine 45seitige Broschüre (PDF, 1,6MB), die auch mit Empfehlungen und Schwarzmalerei glänzt:
    Allerdings sollten Sie den Abenteuertrieb und die Neugier von Kindern und Jugendlichen nicht unterschätzen.

    28. Januar 2006 2
  • : Grüne gegen Verbot von Killerspielen
    Grüne gegen Verbot von Killerspielen

    Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen haben sich gegen ein Verbot von sogenannten Killerspielen ausgesprochen, wie es die Grosse Koalition im Koalitionsvertrag beschlossen hat. Dazu hat die Fraktion ein Positionspapier veröffentlicht. Darin wird der Förderung von Medienkompetenz ein grösserer Stellenwert zugeordnet und darauf hingewiesen, dass „Killerspiele“ nicht der Auslöser von Problemen bei Jugendlichen sind.

    25. Januar 2006 1
  • : US-Regierung will Zugriff auf Google-Anfragen
    US-Regierung will Zugriff auf Google-Anfragen

    Die US-Regierung verlangt von Google und anderen Suchmaschinenbetreibern Zugriff auf die Suchanfragen der Nutzer. Der Anlass ist ein Gerichtsverfahren wegen – na klar – Online-Pornografie. DIe Regierung will Kinder vor dem Zugriff darauf schützen und fordert dazu die Herausgabe der kompletten Suchanbegriffe einer ganzen Woche, darüber hinaus eine Million zufällig ausgewählte URLs.

    21. Januar 2006 4
  • : Günther Beckstein zum Thema Killerspiele-Verbot
    Günther Beckstein zum Thema Killerspiele-Verbot

    Günther Beckstein wurde vom ZEIT-Zünder u.a. zum Thema „Killerspiele“ interviewed: „Auch im Netz gibt es Grenzen“.
    Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Union sieht vor, die sogenannten „Killerspiele“ unter ein Totalverbot zu stellen…
    Das war mir ein ganz persönliches Anliegen. Ich habe mir von meinen Mitarbeitern Spiele zeigen lassen, bei denen Menschen geschlachtet werden wie Tiere.

    28. November 2005 13
  • : Netzblockade: Don Quichotte und die Phisher
    Netzblockade: Don Quichotte und die Phisher

    Gerade habe ich bei Heise Online gelesen, dass der Düsseldorfer Regierungspräsident Jürgen Büssow seinen Kampf gegen rechtextreme Webseiten für erfolgreich hält. Bisher habe man alle Klagen gewonnen. Das ist soweit durchaus richtig.
    Allerdings ignoriert Büssow geflissentlich, dass es bisher erst zwei erstinstanzliche Entscheidungen in den Hauptsacheverfahren gab (4 stehen noch aus) und die betroffenen Providern noch Rechtsmittel einlegen können.

    22. November 2005
  • : Event: Digital Games Archive – Politikum Computerspiel
    Event: Digital Games Archive – Politikum Computerspiel

    Am letzten Dienstag im Monat trifft sich bei uns im newthinking store immer das „Digital Games Archive“ und diskutiert verschiedenste Aspekte rund um Game-Culture. Für den kommenden Dienstag, den 29. November um 20:00 Uhr, war schon länger eine Diskussion zum Thema „Politikum Computerspiel“ geplant, die durch den Koalitionsvertrag auf einmal brandaktuell ist.

    22. November 2005
  • : TV-Spot: Das Internet ist ein gefährlicher Ort
    TV-Spot: Das Internet ist ein gefährlicher Ort

    Über Klicksafe hatte ich schonmal berichtet. Das ist eine Jugendschutz-Aufklärungsplattform, die massiv EU- und Landesgelder bekommen hat und dafür relativ wenig Output liefert. Jetzt gibt es einen TV-Spot, der reisserisch „Bewusstsein“ für die „Gefahren“ im Internet liefern möchte: „Wo ist Klaus?“ Zusammengefasst kann man sagen, dass ängstliche Eltern nach dem Spot denken, im Netz gibt es nur Nazis, Kinderschänder, Gewalt und Frauen (Hier sinnbildlich für Pornographie, aber das merkt man nicht wirklich, ich dachte, die wollen vor Parties warnen).

    26. Oktober 2005 2
  • : EU-Event in Strassburg zu Menschenrechte in der Informationsgesellschaft
    EU-Event in Strassburg zu Menschenrechte in der Informationsgesellschaft

    Am Montag und Dienstag veranstaltet das „Council of Europe“ in Strassburg eine Veranstaltung zum Thema „Human Rights in the Information Society: Responsible Behaviour by Key Actors“. Zu der Veranstaltung wird es noch einen Web-Cast geben.
    Building an inclusive Information Society, based on respect for human rights, requires new forms of solidarity, partnership and cooperation among governments, civil society, the private sector and international organisations.

    11. September 2005
  • : Berlin will mehr Computer für Schüler
    Berlin will mehr Computer für Schüler

    Das Land Berlin will mit einem „Masterplan eEducation“ mehr Computer an Berlins Schulen bringen. Ds Ziel sei, dass „Berlins Schüler künftig jederzeit und an jedem Ort lernen können sollen.“ Eine löbliche Initiative, denn noch immer kommen durchschnittlich zwölf Schüler auf einen Computer, wobei ich nicht weiss, wie alt diese Rechner seien.

    22. August 2005 1
  • : Schüler mit Notebooks ausstatten?
    Schüler mit Notebooks ausstatten?

    Was passiert, wenn man Schüler mit Notebooks ausstattet und komplett hirnrissige Gesetze gegen Computerspionage erlässt, zeigt sich gerade in Philadelphia. Dort waren einige Schüler etwas kreativ, zeigten Medienkompetenz und werden jetzt eines Verbrechens angeklagt. Wieso? Sie haben das Admin-Passwort, welches auf der Rückseite des Notebooks angebracht war, genutzt um sich eigene Software zu installieren.

    12. August 2005
  • : Wie macht man Eltern Angst vorm Internet?
    Wie macht man Eltern Angst vorm Internet?

    Wie macht man Eltern Angst vorm Internet? Entweder schickt man sie zu einem Aufklärungsseminar des Bildungswerk der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung oder sie lesen Chiemgau-Online. Noch besser ist beides: Tacherting: Drogen, Okkultismus und Pornografie
    Einen Informationsabend, der vielen Eltern die Augen öffnete, veranstalteten die Volksschulen Tacherting und Engelsberg, indem sie über das Bildungswerk der Hanns-Seidel-Stiftung den Internet-Fahnder Rainer Richard aus München in den Gasthof „Pertlwirt“ einluden.

    13. Juli 2005 3
  • : Computer sind besser für Kinder als Fernsehen
    Computer sind besser für Kinder als Fernsehen

    Florian Rötzer schreibt auf Telepolis über die Auswirkungen von TV- und Computer-Konsum auf die Chancen von Kindern und Jugendlichen. Klarer Gewinner ist der Computer: Fernsehen: Angriff auf das Gehirn?
    Gleichzeitig kamen die Wissenschaftler auch zu einem anderen Ergebnis: Wenn Kinder einen Zugang zu einem Computer haben, schnitten sie besser vor allem besser im Rechnen, aber auch in Lesetests ab.

    6. Juli 2005
  • : Buch und Veranstaltung: Die Google-Gesellschaft
    Buch und Veranstaltung: Die Google-Gesellschaft

    Am kommenden Donnerstag organisiert das Netzwerk Neue Medien in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung eine spannende Diskussionsrunde zum Thema „Suchmaschinen“. Einer der Gründe ist die Veröffentlichung des Buches „Die Google-Gesellschaft“, welches diese Tage endlich mal in den Handel kommen sollte.

    17. Mai 2005
  • : Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien anrufen?
    Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien anrufen?

    Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat jetzt ein Servicetelefon. Heute kann man noch bis 15h unter der Nummer 0228–376631 anrufen und deren Wissen testen! Probiert es mal aus, mich würde ja schon interessieren, wie kompetent die Herren und Frauen am Telefon die neuen Medien und ihre Risiken und Chancen erklären wollen.

    3. Mai 2005
  • : Golem zur Frontal21-Debatte
    Golem zur Frontal21-Debatte

    Golem hat einen sehr ausführlichen Artikel zur Frontal21-Debatte: Killerspiele? Frontal21-Bericht macht Spieler aggressiv.
    Nach vier Seiten zur Debatte folgt der Kommentar:
    Auch der neue Frontal21-Bericht zeigt ein altes Dilemma von Computerspielen: Berichte in Massenmedien nehmen sich dem Thema vornehmlich dann an, wenn es entsprechend reißerisch präsentiert werden kann.

    29. April 2005 1
  • : Petition an Frontal21 wegen „Killerspielen“
    Petition an Frontal21 wegen „Killerspielen“

    Die Zeitschrift Gamestar hat eine Online-Petition gestartet, die sich an Frontal21 richtet. Auf der Webseite kann die Petition unterzeichnet werden.
    Offener Brief an Nikolaus Brender, Chefredakteur des ZDF
    Sehr geehrter Herr Brender,
    ihr Magazin Frontal 21 hat in bisher zwei Beiträgen (am 9.11.2004: »Gemetzel im Kinderzimmer« sowie am 26.

    29. April 2005 1
  • : Frontal21 auf dem Kreuzzug gegen „Killerspiele“
    Frontal21 auf dem Kreuzzug gegen „Killerspiele“

    Frontal21 kann es nicht lassen. Nachdem die ZDF-Sendung im vergangenen November schonmal über „Killerspiele“ berichtet hatte, setzen sie nun nach. In den Tagen nach der November-Sendung gab es eine grosse mediale Aufmerksamkeit, in der sich Innenminister wie Beckstein und Schönbohm verbal in der Öffentlichkeit überboten, dass man jetzt radikal handeln müsste, um die Jugend vor dem Bösen zu bewahren.

    28. April 2005 2
  • : Schlechte Erfahrungen in Chaträumen
    Schlechte Erfahrungen in Chaträumen

    Mal wieder Jugendschutz. Eine neue Studie ist aufgetaucht. Und Chat-Räume kommen da laut Heise sehr schlecht weg:
    „Die Hälfte der Jugendlichen, die sich regelmäßig in Chat-Räumen aufhalten, hätten dabei schon schlechte Erfahrungen gemacht und seien auf unangenehme Menschen getroffen.“
    Allerdings finde ich diese Aussage sehr nichtssagend.

    27. April 2005
  • : „Internet lernen“ mit den Landesmedienanstalten
    „Internet lernen“ mit den Landesmedienanstalten

    Klicksafe.de ist heute online gegangen. Eine Initiative u.a. von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation aus Rhineland-Pfalz. Letzte Woche hatte ich dazu schon eine Pressemitteilung gelesen und hätte das Thema am liebsten wieder verdrängt. Die Auflistung der anwesenden Politiker liess mal wieder das schlimmste vermuten.

    11. April 2005