Schlagwort: Jugendschutz
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: Mit Killerspielen in den Kreuzzug
: Mit Killerspielen in den Kreuzzug Die radikalen US-Christen rüsten multimedial mit Killerspielen auf: Glaub oder stirb!
Rechte Christen in den USA haben ein Killerspiel entwickeln lassen, in dem „Schergen des Satans“ niedergemetzelt werden. Mord an Ungläubigen ist dort in Ordnung – solange man anschließend betet. Kritiker protestieren: Das Spiel sei pure religiöse Agitation gegen Andersgläubige. -
: Killerspiel-Debatte: Zwei Jahre Haft für „Die Siedler“?
: Killerspiel-Debatte: Zwei Jahre Haft für „Die Siedler“? Killerspiel-Experte Uwe Schünemann hat heute konkretisierungen seiner Pläne zur Ergänzung des § 131 im Strafgesetzbuch (StGB) vorgestellt: Niedersachsens Innenminister will bis zu zwei Jahre Haft für Verbreitung von „Killerspielen“.
In dem Entwurf Schünemanns heißt es, vom Paragrafen 131 würden nicht alle als schädlich anerkannten Spiele erfasst. -
: Killerspiel-Experte Uwe Schünemann im Interview
: Killerspiel-Experte Uwe Schünemann im Interview Aus der Reihe „Politiker aus Deutschland im verbalen Amoklauf“: Uwe Schünemann, 42, CDU-Innenminister von Niedersachsen und populistischer Hardliner in der „Killer-Spiel“-Debatte wurde vom Stern genau dazu befragt . In dem Interview gibt der Computerspiel-Experte Schünemann wieder, was ihm mal kurz zur Begutachtung und Meinungsbildung zum Thema vorgelegt wurde:
„Offenbar haben Sie sich noch kein „Killerspiel“ angeschaut, sonst würden Sie nicht eine solch naive Gleichstellung mit einem James Bond herstellen. -
: Theorien und Thesen zu Medien und Gewalt
: Theorien und Thesen zu Medien und Gewalt Anja Habermehl hat drüben bei Medienrauschen eine schöne Liste verschiedener Theorien und Thesen zu Medien und Gewalt zusammengestellt.
Aber die Frage von besorgten Eltern und Wissenschaft gleichermaßen bleibt: Haben PC- und Videospiele einen Effekt auf unsere Bereitschaft zu gewalttätigem Verhalten? Ich kann und will diese Frage hier nicht beantworten, daran sind schon klügere Köpfe gescheitert, als ich es bin, aber ich möchte einen kleinen Einblick zum Forschungstand geben. -
: Beckstein legt Gesetzentwurf zum Killerspiele-Verbot vor
: Beckstein legt Gesetzentwurf zum Killerspiele-Verbot vor Killerspiele und kein Ende: Beckstein schlägt Formulierung für ein Verbot von „Killerspielen“ vor. Spiegel-Online hat den Gesetzesentwurf und beschreibt die Änderungen: Beckstein prescht mit Killerspiel-Gesetzesplan vor.
Bisher wird „mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft“, wer Inhalte verbreitet oder herstellt, die „grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen“ in einer Art schildert, die „eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt“. -
: Wir brauchen mehr Medienkompetenz in der Gesellschaft
: Wir brauchen mehr Medienkompetenz in der Gesellschaft Wir brauchen dringend mehr Medienkompetenz in der (älteren) Bevölkerung: Umfrage: Bürger geben „Killerspielen“ Mitschuld.
Man muss nur eindimensionalen Unsinn möglichst oft gebetsmühlenartig wiederholen, dann glauben es auch genug Menschen:
In der Umfrage teilten 72 Prozent der Befragten die Ansicht, „Killerspiele, wie sie auch der Amokläufer von Emsdetten nutzte“, so der Stern, tragen Mitschuld an der Gewalt in Schulen. -
: J!Cast 21 – Verbot von Killerspielen?
: J!Cast 21 – Verbot von Killerspielen? Der J!Cast 21 befasst sich diesmal mit dem „Verbot von Killerspielen?“
Kaum hat sich der Schock über den Amoklauf in Emsdetten halbwegs gelegt, ist erneut die Diskussion über ein Verbot so genannter „Killerspiele“ entbrannt. Doch was bedeutet ein solches Verbot aus juristischer Sicht, was ist bereits verboten und welche Rolle spielen im Kontrollreigen die Bundesprüfstelle jugendgefährdender Medien und die UKS?
Dass ein Verbot nicht die einzig wahre politische Lösung des Problems sein kann, ist wohl jedem klar. -
: Fachgespräch zu Computerspiele: Was wird hier gespielt?
: Fachgespräch zu Computerspiele: Was wird hier gespielt? Heute fand im Bundestag ein Fachgespräch der grünen Fraktion zum Thema „Computerspiele: Was wird hier gespielt?“ statt. Der Zeitpunkt war gut gewählt, vor allem, wo der Termin wohl schon seit dem Frühjahr feststand. Auf jeden Fall passte das Fachgespräch vom Timing her optimal in die aktuelle „Killerspiele“-Debatte.
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: „Killerspiele“ nicht Ursache für Amokläufe
: „Killerspiele“ nicht Ursache für Amokläufe Der ultimative Kommentar zur aktuellen Debatte über Killerspiele, die von einem Großteil der politischen Klasse mal wieder reflexhaft und interessengeleitet geführt wird, und zum Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität:
Auf „Zeit online“ hat ein Kollege recherchiert, dass kein einziger jugendlicher Amokläufer jemals eine Freundin hatte. -
: Bundestag: Kurzgutachten zum Verbot von Killerspielen
: Bundestag: Kurzgutachten zum Verbot von Killerspielen Der wissenschaftliche Dienst des deutschen Bundestages hat ein Kurzgutachten zur „Rechtmäßigkeit einer bundesgesetzlichen Verbotsregelung für die Einfuhr, den Verkauf und die Vermietung von gewaltverherrlichenden Computerspielen (”Killerspiele”)“ (PDF) erstellt und nun auch veröffentlicht.
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: Die Taz über Killerspiele
: Die Taz über Killerspiele Für solche Beiträge liebe ich die Taz: „Ich knall euch alle ab!“
Nichts ist nach dem Amoklauf von Emsdetten so vorhersehbar wie die „Christiansen“-Sendung vom kommenden Sonntag. Vorschau auf eine gesamtgesellschaftlich hochbrisante Expertendebatte.
Auch interessant ist dieses Interview in derselben Taz: „Ich bin wirklich friedliebend“. -
: Killerspiele-Debatte
: Killerspiele-Debatte Da ist man mal eine Woche aus Deutschland weg und erlebt nach der Rückkehr wieder eine entbrannte „Killerspiel-Debatte“. Hier mal ein paar Links.
Treffend hat Holger Klein die Sache kommentiert:
Wie in Erfurt werden sie sagen, die Computerspiele sind schuld. Sie werden sagen, es sei ein bedauerlicher Einzelfall. -
: Mal wieder: Pfeiffer warnt vor Computerspielen
: Mal wieder: Pfeiffer warnt vor Computerspielen Der Kriminologe Christian Pfeiffer dürfte mal wieder eine Studie zum Thema Jugendschutz und Computerspiele erstellen. Wenig überraschend ist das Ergebnis des mit fast missionarischem Eifer gegen Computerspiele agitierende Wissenschaftlers, worüber die Zeit relativ unkritisch berichtet: „Spiele ohne Grenzen“
Je öfter ein Kind am Computer ballert, desto schlechter die Schulnoten, zeigt eine neue Studie. -
: ZDF-Aspekte erklärt das Kindermorden
: ZDF-Aspekte erklärt das Kindermorden Bei D‑Frag gibt es eine ausführliche Rezension der ZDF-Sendung Aspekte, die in Frontal21-Tradition gegen Computerspiele agitiert hat: Wie Kinder Spaß am Morden finden.
Erschrocken über den reißerischen Titel? Keine Sorge, er stammt nicht von uns, sondern vom ZDF-Kulturmagazin Aspekte. Normalerweise glänzt Aspekte mit aufwühlenden Themen wie »Der Dresdner Brückenstreit« oder »Das Lucerne Festival«, aber normalerweise stammen die Beiträge dort auch nicht von Rainer Fromm. -
: Erwachsenenschutz durch die Vista-Hintertür?
: Erwachsenenschutz durch die Vista-Hintertür? Beim Blättern in der aktuellen c’t bin gerade auf ein interessantes Feature von Windows Vista gestoßen, dem man – einmal etabliert und nach realpolitischem Druck (Jugendschutz! Nazipropaganda! Kinderpornographie!) entsprechend nachjustiert – durchaus einen „dual use“-Charakter unterstellen könnte: Der eingebaute Phishingfilter.
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: World of Warcraft scheint Kinderarbeit zu fördern
: World of Warcraft scheint Kinderarbeit zu fördern Die Tagesthemen berichteten gestern über Kinderarbeit in China: Banden zwingen Jugendliche zum Spielen.
Manche Computerspiele können Jugendliche geradezu süchtig und krank machen. In den Industrieländern des Westens beginnen viele zunächst freiwillig mit der Spielerei am Bildschirm. Am anderen Ende der Welt sitzen dagegen häufig Mitspieler, die dazu gezwungen werden. -
: FAZ über Internetzensur und die Rolle der Suchmaschinen
: FAZ über Internetzensur und die Rolle der Suchmaschinen Die FAZ berichtet über Internetzensur und die Rolle der Suchmaschinen: Loch im Netz.
Ob die Website tatsächlich gegen deutsches Recht verstößt, kann der Nutzer allerdings nicht erkennen. Viele Zensurfälle dürften fragwürdig sein. Die Beschwerden, die die Online-Dienste erreichen, betreffen unter anderem mißliebige Meinungsäußerungen, angeblich falsche Tatsachenbehauptungen oder Verletzungen des Urheberrechts. -
: 30 Computerspiele wurden 2005 als jugendgefährdend eingestuft
: 30 Computerspiele wurden 2005 als jugendgefährdend eingestuft Heute im Bundestag vermeldet, dass im vergangenen Jahr 30 Computerspiele als jugendgefährdend eingestuft wurden.
Bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) seien 2005 52 Anträge und Anregungen auf Indizierung von Computerspielen eingereicht worden. Bei 18 dieser Spiele habe die USK eine Alterskennzeichnung abgelehnt, heißt es weiter. -
: Deleting Online Predators Act
: Deleting Online Predators Act Über DOPA, dem „Deleting Online Predators Act“, hatte ich wohl noch gar nicht geschrieben. Das ist ein spannendes Gesetz zur Förderung der Medienkompetenz unter Jugendlichen in den USA. Hauptziel ist es wohl, Kinder und Jugendlichen von gefährlichen Orten wie MySpace & Co fernzuhalten, wo sie nicht nur konsumieren, sondern kommunizieren und die Seelen dabei rein zu halten.