Jugendschutz
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: Safer Internet Day 2007
: Safer Internet Day 2007 Heute ist wieder der „Safer Internet Day“, ausgerichtet von der Europäischen Union.
Tagesschau.de: „Viele verhalten sich noch unsicher“.
Jugendschützer Friedemann Schindler sieht die größten Risiken für Kinder derzeit in Chats. Wie im Straßenverkehr müssten Kinder auch beim Surfen erst die Regeln kennenlernen, um sich sicher zu bewegen. -
: Wired über die deutsche Killerspiel-Debatte
: Wired über die deutsche Killerspiel-Debatte Wired beschreibt in einer Aussenansicht die deutsche Killerspiel-Debatte: German Past Haunts Gamers’ Future.
Germany, ever mindful of its troubled history, keeps as close an eye on its past as it does its present and future. And that may spell trouble for certain video games. Politicians are pushing new legislation that would ban games deemed violent or that incite hatred. -
: Schweiz: Provider sollen Internetseiten sperren
: Schweiz: Provider sollen Internetseiten sperren Die Sonntagszeitung berichtet, dass Provider in der Schweiz sich freiwillig verpflichtet haben 1200 Seiten zu sperren:
Die Schweizer Internetanbieter sperren den Zugriff auf 1200 Kinderporno-Seiten. Die Swisscom-Tochter Bluewin beginnt schon in den nächsten zwei Wochen mit dem Anti-Schmutz-Projekt – mehr als 50 andere Provider folgen im Frühjahr. -
: EU: Empfehlungsliste für coole Killerspiele
: EU: Empfehlungsliste für coole Killerspiele Die „Killerspiel-Debatte“ erreicht schon längst die europäische Ebene: EU will Netz-Pranger für Spiele und Filme.
Europas Innen- und Justizminister wollen gegen extrem gewalttätige Spiele und Filme symbolisch vorgehen. Im Internet will man eine Liste mit verbotenen Inhalten anlegen.
Eine solche Liste ist äusserst praktisch. -
: Es pfeift in der Süddeutschen Zeitung
: Es pfeift in der Süddeutschen Zeitung Der vermutlich geistige Vater des „Killerspiel-Verbotes“, Christian Pfeiffer, durfte in der Süddeutschen Zeitung seine „Aussenansicht“ schildern: Sechs Punkte gegen Killerspiele.
Einen guten Kommentar gibt es schon beim deutschen Inquirer: Killerspiele-Pfeiffer pfeift nach noch mehr Verboten.
Eben dieser Christian Pfeiffer erklärt es nun in der Süddeutschen für zweifelhaft, dass ein Verbot der „Killerspiele“ ausreicht, den Jugendmedienschutz nachhaltig zu verbessern. -
: Myspace: (Some of) the kids are alright?
: Myspace: (Some of) the kids are alright? Justin Patchin von der the University of Wisconsin-Eau Claire und Sameer Hinduja von der Florida Atlantic University haben mal genauer untersucht, wie viel die MySpace-User wirklich über sich preisgeben. Leider ist unklar, wer die Studie finanziert hat und was genau drin steht. Ausser der Pressemitteilung, einem Audio-Interview und ein paar Medienberichten habe ich nichts finden können.
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: Neues von der Killerspiele-Front
: Neues von der Killerspiele-Front Bei Heise gibt es mal weider eine Zusammenfasung der aktuellen Ereignisse rund um die „Killerspiele-Verbotsdiskussion“: „Killerspiele“: Selbstkontrolleinrichtung wehrt sich gegen Verleumdung.
Sehr interessant ist der Verweis auf ein Streitgespräch zwischen Bayerns Innenminister Günther Beckstein und dem Chef von Electronic Arts, Thomas Zeitner in der Frankfurter Rundschau: „Killerspiele verbieten“ – „Das ist der falsche Reflex“. -
: Lobby-Initiative „Deutschland sicher im Netz“ ist jetzt ein Verein
: Lobby-Initiative „Deutschland sicher im Netz“ ist jetzt ein Verein Die Lobby-Initiative „Deutschland sicher im Netz“ hat jetzt einen Verein gegründet. Das klingt dann doch gleich etwas mehr als „gesellschaftliche Initiative“ und verdeckt etwas die beteiligten Unternehmen. Zu den Partnern gehören neben Unternehmen wie Microsoft, MSN (auch Microsoft) und SAP auch noch das Deutsche Kinderhilfswerk.
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: Podcast: Günther Beckstein und die Killerspiele
: Podcast: Günther Beckstein und die Killerspiele Grossartig: Die Roland Koch-Nachwuchsschmiede „Junge Union Hessen“ hat einen „JU – Podcast“ und heute aktuell ein Telefon-Interview mit „Herrn Dr. Günther Beckstein“. Zum aktuellen Thema Killerspiele. Er versucht zu erklären, was eins ist. Lustigerweise fängt der Podcast damit an, dass in allen politischen Jugendorganistaionen die Debatte toben würde, ob man „Killerspiele“ jetzt verbieten sollte oder nicht.
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: Mit Killerspielen in den Kreuzzug
: Mit Killerspielen in den Kreuzzug Die radikalen US-Christen rüsten multimedial mit Killerspielen auf: Glaub oder stirb!
Rechte Christen in den USA haben ein Killerspiel entwickeln lassen, in dem „Schergen des Satans“ niedergemetzelt werden. Mord an Ungläubigen ist dort in Ordnung – solange man anschließend betet. Kritiker protestieren: Das Spiel sei pure religiöse Agitation gegen Andersgläubige. -
: Killerspiel-Debatte: Zwei Jahre Haft für „Die Siedler“?
: Killerspiel-Debatte: Zwei Jahre Haft für „Die Siedler“? Killerspiel-Experte Uwe Schünemann hat heute konkretisierungen seiner Pläne zur Ergänzung des § 131 im Strafgesetzbuch (StGB) vorgestellt: Niedersachsens Innenminister will bis zu zwei Jahre Haft für Verbreitung von „Killerspielen“.
In dem Entwurf Schünemanns heißt es, vom Paragrafen 131 würden nicht alle als schädlich anerkannten Spiele erfasst. -
: Killerspiel-Experte Uwe Schünemann im Interview
: Killerspiel-Experte Uwe Schünemann im Interview Aus der Reihe „Politiker aus Deutschland im verbalen Amoklauf“: Uwe Schünemann, 42, CDU-Innenminister von Niedersachsen und populistischer Hardliner in der „Killer-Spiel“-Debatte wurde vom Stern genau dazu befragt . In dem Interview gibt der Computerspiel-Experte Schünemann wieder, was ihm mal kurz zur Begutachtung und Meinungsbildung zum Thema vorgelegt wurde:
„Offenbar haben Sie sich noch kein „Killerspiel“ angeschaut, sonst würden Sie nicht eine solch naive Gleichstellung mit einem James Bond herstellen. -
: Theorien und Thesen zu Medien und Gewalt
: Theorien und Thesen zu Medien und Gewalt Anja Habermehl hat drüben bei Medienrauschen eine schöne Liste verschiedener Theorien und Thesen zu Medien und Gewalt zusammengestellt.
Aber die Frage von besorgten Eltern und Wissenschaft gleichermaßen bleibt: Haben PC- und Videospiele einen Effekt auf unsere Bereitschaft zu gewalttätigem Verhalten? Ich kann und will diese Frage hier nicht beantworten, daran sind schon klügere Köpfe gescheitert, als ich es bin, aber ich möchte einen kleinen Einblick zum Forschungstand geben. -
: Beckstein legt Gesetzentwurf zum Killerspiele-Verbot vor
: Beckstein legt Gesetzentwurf zum Killerspiele-Verbot vor Killerspiele und kein Ende: Beckstein schlägt Formulierung für ein Verbot von „Killerspielen“ vor. Spiegel-Online hat den Gesetzesentwurf und beschreibt die Änderungen: Beckstein prescht mit Killerspiel-Gesetzesplan vor.
Bisher wird „mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft“, wer Inhalte verbreitet oder herstellt, die „grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen“ in einer Art schildert, die „eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt“. -
: Wir brauchen mehr Medienkompetenz in der Gesellschaft
: Wir brauchen mehr Medienkompetenz in der Gesellschaft Wir brauchen dringend mehr Medienkompetenz in der (älteren) Bevölkerung: Umfrage: Bürger geben „Killerspielen“ Mitschuld.
Man muss nur eindimensionalen Unsinn möglichst oft gebetsmühlenartig wiederholen, dann glauben es auch genug Menschen:
In der Umfrage teilten 72 Prozent der Befragten die Ansicht, „Killerspiele, wie sie auch der Amokläufer von Emsdetten nutzte“, so der Stern, tragen Mitschuld an der Gewalt in Schulen. -
: J!Cast 21 – Verbot von Killerspielen?
: J!Cast 21 – Verbot von Killerspielen? Der J!Cast 21 befasst sich diesmal mit dem „Verbot von Killerspielen?“
Kaum hat sich der Schock über den Amoklauf in Emsdetten halbwegs gelegt, ist erneut die Diskussion über ein Verbot so genannter „Killerspiele“ entbrannt. Doch was bedeutet ein solches Verbot aus juristischer Sicht, was ist bereits verboten und welche Rolle spielen im Kontrollreigen die Bundesprüfstelle jugendgefährdender Medien und die UKS?
Dass ein Verbot nicht die einzig wahre politische Lösung des Problems sein kann, ist wohl jedem klar. -
: Fachgespräch zu Computerspiele: Was wird hier gespielt?
: Fachgespräch zu Computerspiele: Was wird hier gespielt? Heute fand im Bundestag ein Fachgespräch der grünen Fraktion zum Thema „Computerspiele: Was wird hier gespielt?“ statt. Der Zeitpunkt war gut gewählt, vor allem, wo der Termin wohl schon seit dem Frühjahr feststand. Auf jeden Fall passte das Fachgespräch vom Timing her optimal in die aktuelle „Killerspiele“-Debatte.
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: „Killerspiele“ nicht Ursache für Amokläufe
: „Killerspiele“ nicht Ursache für Amokläufe Der ultimative Kommentar zur aktuellen Debatte über Killerspiele, die von einem Großteil der politischen Klasse mal wieder reflexhaft und interessengeleitet geführt wird, und zum Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität:
Auf „Zeit online“ hat ein Kollege recherchiert, dass kein einziger jugendlicher Amokläufer jemals eine Freundin hatte. -
: Bundestag: Kurzgutachten zum Verbot von Killerspielen
: Bundestag: Kurzgutachten zum Verbot von Killerspielen Der wissenschaftliche Dienst des deutschen Bundestages hat ein Kurzgutachten zur „Rechtmäßigkeit einer bundesgesetzlichen Verbotsregelung für die Einfuhr, den Verkauf und die Vermietung von gewaltverherrlichenden Computerspielen (”Killerspiele”)“ (PDF) erstellt und nun auch veröffentlicht.
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: Die Taz über Killerspiele
: Die Taz über Killerspiele Für solche Beiträge liebe ich die Taz: „Ich knall euch alle ab!“
Nichts ist nach dem Amoklauf von Emsdetten so vorhersehbar wie die „Christiansen“-Sendung vom kommenden Sonntag. Vorschau auf eine gesamtgesellschaftlich hochbrisante Expertendebatte.
Auch interessant ist dieses Interview in derselben Taz: „Ich bin wirklich friedliebend“.