Schlagwort: Jugendschutz

  • : Zensurforscher: Wir mögen’s gern geregelt
    :  Zensurforscher: Wir mögen’s gern geregelt

    Bei Stern.de gab es gestern ein spannendes Interview mit dem Zensurforscher Roland Seim: „Wir mögen’s gern geregelt“.
    Deutschland hat unter den demokratischen Staaten jetzt schon das strengste Jugendschutzgesetz, und Rufe nach einer Verschärfung werden dennoch immer wieder laut. Warum sind wir Deutschen so viel besorgter als unsere europäischen Nachbarn?
    Ich vermute, in Deutschland ist die Neigung ausgeprägter, den Staat für alles Mögliche verantwortlich zu machen, als in anderen Ländern.

    , 11. Mai 2007
  • : Killerspiele im Bundestag
    :  Killerspiele im Bundestag

    Golem berichtet über eine Anhörung des Unterausschuss Neue Medien im Bundestag zum Thema Jugendschutz: Killerspiele: Aktueller Jugendschutz einfach und genial?
    Die Demonstration Pfeiffers kritisierte Prof. Hartmut Warkus, Leiter des Zentrums für Medien und Kommunikation an der Universität Leipzig: So kompakt und prägnant wie im Zusammmenschnitt von Pfeiffer seien Gewaltszenen in den entsprechenden Spiele gar nicht vorhanden.

    , 26. April 2007 1
  • : Microsoft-Lobby bei Computerspiele-Anhörung im Bundestag
    :  Microsoft-Lobby bei Computerspiele-Anhörung im Bundestag

    Das Engagement von Microsoft Deutschland in zahlreichen Industrie-Lobbyverbänden lässt sich nächste Woche mal im Bundestag plastisch anschauen. Dort findet am 26. April eine Anhörung zum Thema „Jugendmedienschutz und gewalthaltige Computerspiele“ statt. Und ganz verwundert war ich gerade, als ich zwei Microsoft-Lobbyisten unter insgesamt sechs Sachverständigen erblickte.

    , 20. April 2007 3
  • : USA: Jugendliche, Social Networks und die Privatsphäre
    :  USA: Jugendliche, Social Networks und die Privatsphäre

    Das Pew Internet & American Life Project veröffentlicht regelmässig nette Umfrageergebnisse und Studien rund um die Netznutzung in den USA. Aktuell wurde auf diesen Report hingewiesen: Teens, Privacy and Online Social Networks: How teens manage their online identities and personal information in the age of MySpace.

    , 19. April 2007
  • : CDU Sachsen fordert Zensur-Infrastrukturen gegen Killerspiele
    :  CDU Sachsen fordert Zensur-Infrastrukturen gegen Killerspiele

    Während in China Zensur-Infrastrukturen gegen freie Meinungsäusserungen aufgebaut und durchgesetzt werden, kommt die CDU Sachsen mit einer tollen Idee um die Ecke: Die wollen jetzt auch elektronische Filter, um erstmal Killerspiele aus dem Netz zu verbannen: CDU Sachsen will mit elektronischen Filtern gegen „Killerspiele“ vorgehen.

    , 29. März 2007 9
  • : Technische Zensur – kurz erklärt
    :  Technische Zensur – kurz erklärt

    Bei Telepolis gibt es den dritten Teil der Reihe „Zensur zwischen öffentlich und privat.“. Thema ist heute die „Technische Zensur“: Von Tittmoning nach Tuntenhausen.
    Neben der institutionellen ist auch eine „technische“ Zensur denkbar, etwa durch Filterprogramme. Problematisch daran ist zum einen, dass komplexe rechtliche Abwägungsprozesse zugunsten eines „lieber zu viel als zu wenig“ aufgegeben werden.

    , 26. März 2007
  • : Andere Länder, andere Sitten.
    :  Andere Länder, andere Sitten.

    Andere Länder, andere Sitten. Während in Deutschland verschiedene Bundesländer, bzw. deren Innenminister sogenannte „Killerspiele“ verbieten wollen, ist in den USA schon seit einiger Zeit eine Debatte rund um „Social Networks“ im Gange. Dort gibt es nämlich viele Gefahren für Kinder und Jugendliche – das meinen vor allem ältere Menschen erkannt zu haben, die nicht wirklich verstehen, was da passiert.

    , 10. März 2007 3
  • : Die Propaganda der Firma Pan Amp
    :  Die Propaganda der Firma Pan Amp

    Über die Verbindungen der Filter-Firma Pan Amp mit der Panorama-Redaktion berichtet Telepolis ausführlich: Panorama, „Killerspiele“ und die Filter-Firma. Demnach gab es bereits zum vierten Mal innerhalb der letzten zwei Jahren für die Firma Promotion-Beiträge bei Panorama. Was für ein „investigatives Magazin“ in der öffentlich-rechtlichen ARD ein paar Mal zuviel sein dürfte.

    , 1. März 2007 13
  • : Panorama fabuliert über Vergewaltigungen in Computerspielen
    :  Panorama fabuliert über Vergewaltigungen in Computerspielen

    Die ARD-Sendung Panorama ist eigentlich meistens sehenswert. Wenn sie denn mal nicht über „Killerspiele“ berichten, wie es am 22. Januar passiert ist: Morden und Foltern als Freizeitspaß – Killerspiele im Internet. Dann kommen nämlich solche Szenen zustande, bei denen man von Manipulation und Propaganda sprechen kann: NDR-Fernsehen: Highscore durch Vergewaltigung? Und die Propaganda wurde von öffentlich-rechtlichen Geldern bezahlt.

    , 23. Februar 2007 19
  • : Der Plauder-Kauder über Killerspiele und Sauf-Flatrates
    :  Der Plauder-Kauder über Killerspiele und Sauf-Flatrates

    Einen empfehlenswerten Podcast gibt es vom CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder. Der „Plauder-Kauder“ (MP3) berichtet diesmal über Killerspiele und Sauf-Flatrates. Wobei das gesprochene Wort noch amüsanter ist als das aufgeschriebene Transcript: „Grüß Gott, hier ist wieder Volker Kauder und ich berichte aus meinem politischen Tagebuch.

    , 19. Februar 2007 6
  • : Berichte aus dem Bundesrat
    :  Berichte aus dem Bundesrat

    Der Bundesrat hat heute wieder verschiedene netzpolitische Themen behandelt. Dabei waren das Telemediengesetz, das Killerspiel-Verbot und der zentrale Abgleich biometrischer Passdaten auf der Tagesordnung.
    Heise: Bundesrat hat keine Bedenken gegen Telemediengesetz
    Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am heutigen Freitag keine Einwände gegen die vom Bundestag Mitte Januar verabschiedete Neuordnung des Medienrechts im Rahmen des Elektronischen Geschäftsverkehr-Vereinheitlichungsgesetzes (ElGVG, PDF-Datei) vorgebracht.

    , 16. Februar 2007 5
  • : Union streitet um Killerspiele-Verbot
    :  Union streitet um Killerspiele-Verbot

    Ich kann ja noch nicht genau die Konflikte innerhalb der CDU/CSU einschätzen, die heute in der „Killerspiele-Debatte“ an die Öffenltichkeit gekommen sind. Während Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und ihr nordrhein-westfälischer Kollege Armin Laschet „nur“ noch schärfere Jugendschutzregelungen wünschen und mehr Spiele auf den Index setzen wollen , beschwert sich Beckstein aus München, dass das nicht radikal genug ist.

    , 13. Februar 2007 3
  • : Juristische Feinheiten der Killerspiel-Debatte
    :  Juristische Feinheiten der Killerspiel-Debatte

    Gestern gab es bei Telepolis eine juristische Sicht auf die Killerspiele-Debatte: Gesetzliche Action gegen Killerspiele.
    Nun ist mittlerweile allgemein anerkannt, dass zur Menschenwürde auch das Recht zählt, ihren Umfang jedenfalls in Grenzen selbst zu konkretisieren. Von daher dürfte höchst zweifelhaft sein, ob in der einverständlichen Gewaltsimulation zu Spielzwecken in Laserdromes, Gotcha- und Paintballspielen ein Angriff auf die Menschenwürde zu sehen ist.

    , 13. Februar 2007
  • : Safer Internet Day 2007
    :  Safer Internet Day 2007

    Heute ist wieder der „Safer Internet Day“, ausgerichtet von der Europäischen Union.
    Tagesschau.de: „Viele verhalten sich noch unsicher“.
    Jugendschützer Friedemann Schindler sieht die größten Risiken für Kinder derzeit in Chats. Wie im Straßenverkehr müssten Kinder auch beim Surfen erst die Regeln kennenlernen, um sich sicher zu bewegen.

    , 6. Februar 2007 1
  • : Wired über die deutsche Killerspiel-Debatte
    :  Wired über die deutsche Killerspiel-Debatte

    Wired beschreibt in einer Aussenansicht die deutsche Killerspiel-Debatte: German Past Haunts Gamers’ Future.
    Germany, ever mindful of its troubled history, keeps as close an eye on its past as it does its present and future. And that may spell trouble for certain video games. Politicians are pushing new legislation that would ban games deemed violent or that incite hatred.

    , 5. Februar 2007 4
  • : Schweiz: Provider sollen Internetseiten sperren
    :  Schweiz: Provider sollen Internetseiten sperren

    Die Sonntagszeitung berichtet, dass Provider in der Schweiz sich freiwillig verpflichtet haben 1200 Seiten zu sperren:
    Die Schweizer Internetanbieter sperren den Zugriff auf 1200 Kinderporno-Seiten. Die Swisscom-Tochter Bluewin beginnt schon in den nächsten zwei Wochen mit dem Anti-Schmutz-Projekt – mehr als 50 andere Provider folgen im Frühjahr.

    , 29. Januar 2007
  • : EU: Empfehlungsliste für coole Killerspiele
    :  EU: Empfehlungsliste für coole Killerspiele

    Die „Killerspiel-Debatte“ erreicht schon längst die europäische Ebene: EU will Netz-Pranger für Spiele und Filme.
    Europas Innen- und Justizminister wollen gegen extrem gewalttätige Spiele und Filme symbolisch vorgehen. Im Internet will man eine Liste mit verbotenen Inhalten anlegen.
    Eine solche Liste ist äusserst praktisch.

    , 16. Januar 2007 6
  • : Es pfeift in der Süddeutschen Zeitung
    :  Es pfeift in der Süddeutschen Zeitung

    Der vermutlich geistige Vater des „Killerspiel-Verbotes“, Christian Pfeiffer, durfte in der Süddeutschen Zeitung seine „Aussenansicht“ schildern: Sechs Punkte gegen Killerspiele.
    Einen guten Kommentar gibt es schon beim deutschen Inquirer: Killerspiele-Pfeiffer pfeift nach noch mehr Verboten.
    Eben dieser Christian Pfeiffer erklärt es nun in der Süddeutschen für zweifelhaft, dass ein Verbot der „Killerspiele“ ausreicht, den Jugendmedienschutz nachhaltig zu verbessern.

    , 12. Januar 2007 5
  • : Myspace: (Some of) the kids are alright?
    :  Myspace: (Some of) the kids are alright?

    Justin Patchin von der the University of Wisconsin-Eau Claire und Sameer Hinduja von der Florida Atlantic University haben mal genauer untersucht, wie viel die MySpace-User wirklich über sich preisgeben. Leider ist unklar, wer die Studie finanziert hat und was genau drin steht. Ausser der Pressemitteilung, einem Audio-Interview und ein paar Medienberichten habe ich nichts finden können.

    , 6. Januar 2007 3
  • : Neues von der Killerspiele-Front
    :  Neues von der Killerspiele-Front

    Bei Heise gibt es mal weider eine Zusammenfasung der aktuellen Ereignisse rund um die „Killerspiele-Verbotsdiskussion“: „Killerspiele“: Selbstkontrolleinrichtung wehrt sich gegen Verleumdung.
    Sehr interessant ist der Verweis auf ein Streitgespräch zwischen Bayerns Innenminister Günther Beckstein und dem Chef von Electronic Arts, Thomas Zeitner in der Frankfurter Rundschau: „Killerspiele verbieten“ – „Das ist der falsche Reflex“.

    , 21. Dezember 2006 2