Demokratie

30% weniger für die BpB dank Schäuble?

Kann man den Innenminister mal in den verdienten Ruhestand schicken, bevor der weiter Amok läuft? SPD will Schäubles Kahlschlag vereiteln

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Laut Haushaltsentwurf des Finanzministeriums, der bereits in erster Lesung im Bundestag behandelt wurde, soll das Sachmittel-Budget der Bundeszentrale für politische Bildung um fünf Millionen Euro oder 30 Prozent gekürzt werden. Die Einsparung geht auf Vorschläge des CDU-geführten Innenministeriums zurück.

Irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass gerade in heutigen Zeiten an politischer Bildung in Deutschland gespart werden sollte. Im Gegenteil: Der der Etat sollte kräftig aufgestockt werden, um noch etwas demokratisches Bewusstsein zu retten. Sonst informieren sich die jungen Menschen nur noch im Privatfernsehen. Und wer zahlt dann die ganzen „Ersatz-Schulbücher“, die einem die ganze Schulkarriere aufgrund knapper Klassen immer begleitet haben?

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6 Kommentare
  1. Herzlichen Dank für die Info. Ich frage mich, wo dieser Mensch sein Gehirn hat. Erst Sprachkurse für MigrantInnen zusammenkürzen und dann auch noch die BPB. Langsam muss ich an die schwarzbraune Verschwörung glauben, wenn das so weiter geht.

    *würg*

  2. Es gibt Dinge, die sind einfach so unglaublich, dass man es nicht nur nicht glauben will, sondern dass man es einfach nicht glauben kann, weil es einfach zu grundsätzlich gegen jeden gesunden Menschenverstand verstößt.

    Man kann von Schäuble (natürlich) halten was man will. Aber ausgerechnet in einem Jahr, in dem ich-weiß-nicht-wie-viel Geld vom Bund für Fußball ausgegeben wird, da ist eine solche Meldung, ein solcher Vorschlag einfach unfassbar.

    Nicht das ich etwas gegen Fußball hätte, aber in einer Zeit die sich einerseits durch eine unglaubliche Theoriefeindlichkeit auszeichnet, gleichzeitig aber eine ungekannte Theorieflut hervorbringt, in einer Zeit, die sowohl innen-, wie auch außenpolitisch kaum zu durchschauen ist, in einer Zeit, da sich die Zeitungen (ja, auch die großen ’seriösen‘) nachweislich fast nur noch aus Agenturmeldungen und Pressekonferenzen ernähren, in einer Zeit, da der Bürger ohnehin große Probleme hat, sich noch irgendwie zu orientieren … in einer solchen Zeit das gewissermaßen öffentlich-rechtliche Aushängeschild, das Aushängeschild des Bildungsauftrags zu vernichten, ist schlichtweg ein Zeichen weltverblendeter Dummheit.

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