Events

  • : Schweiz: Chaos Singularity 2006 – Call for Papers
    Schweiz: Chaos Singularity 2006 – Call for Papers

    Das Organisations-Komitee um den Chaos Singularity 2006 Event, der im Kulturzentrum Bremgarten (KuZeB) vom 7. bis 9. Juli (Freitag bis Sonntag) stattfinden wird, ruft nach Papier, für Vorträge oder Workshops, die sich mit Technik sowie politischen und sozialen Aspekten, die damit in Wechselwirkung stehen, auseinandersetzen.

    Das Chaos Singularity 2006 ist ein Produkt des Swiss Gettogethers „Workshops“, das am 22. Chaos Communication Congress (22C3) in Berlin stattgefunden hat.

    Organisiert wird diese Veranstaltung von den Chaostreffs der Deutschschweiz, den SheGeeks sowie Trash.net. Das Organisations-Komitee besteht aus Vertretern der jeweiligen Gruppen.

    6. Mai 2006
  • : LinuxTag: Keynote von Mark Shuttleworth live im Netz
    LinuxTag: Keynote von Mark Shuttleworth live im Netz

    Gerade hält der Gründer des ubuntu-Projektes, Mark Shuttleworth, seine Keynote auf dem LinuxTag. Diese wird live gestreamt.

    Eben haben wir ein Video- und Audio-interview mit Mark gemacht, was heute Abend oder morgen hier zu hören und sehen sein wird.

    6. Mai 2006 4
  • : FilmCommons auf dem LinuxTag
    FilmCommons auf dem LinuxTag

    Der LinuxTag ist gestern gestartet, aber ich komme hier nicht wirklich zum bloggen. Zuviele interessante Menschen hier, abends kein Netz, akuter Schlafmangel seit einigen Nächten, dazu muss ich hier noch das Pressezentrum managen und das WLAN funktioniert zwar, ist aber schrecklich langsam. Und mein Ersatz-Notebook mag leider nicht mehr über die Ethernet-Schnittstelle kommunizieren, die hier ein schnelles Netz liefert.

    Zusammen mit Meike Richter, Axel Dürkop und Karsten Gerloff präsentiere ich gleich um 16 Uhr hier auf dem LinuxTag „FilmCommons“. Am Beispiel des Medium „Film“ wollen wir Anwendungsbeispiele bei der Nutzung von Creative Commons Lizenzen vorstellen. Zuerst gibt es ca. eine Stunde Theorie und danach ca. eine Stunde lang verschiedene Animationen und Kurzfilme.

    Hier ist die englische Ankündigung dazu:

    Donnerstag, 04.05.2006, Saal 11B, 16:00–18:00 Uhr

    Digital networks are pushing copyright to its limits. Scared and confused, giant film and music corporations demand ever tighter restrictions on users of their works. Others are looking further. The Creative Commons project provides a simple way of making texts, music and films available on terms that are just as free as the creators choose. Creative Commons provides licenses that are easy to understand and to use.

    Creativity needs incentives, and copyright should provide them. But creativity also needs access to inspirational works. Creative Commons builds on copyright to provide this access.

    We will show a selection of shortfilms which are distributed under Creative Commons licenses. The makers of these anmiations, trick films and documentaries have replaced the common „All rights reserved“ by „Some rights reserved“. They are experimenting with p2p-economy and alternative distribution systems. And they are finding their audience on the Internet.

    Together with you, we will work out how Creative Commons works, how you can use it, and what its limits are. Come and watch, discuss with us and bring popcorn!

    4. Mai 2006 2
  • : CampOpenOffice.org: Das Freie Lager
    CampOpenOffice.org: Das Freie Lager

    Coole Idee zur Nachwuchsförderung: Das Projekt CampOpenOffice.org will Kids im Grünen an die Arbeit mit Open Source näher bringen. Wie OpenOffice.org ankündigt, wird am 12. und 13. August in der Jugendherberge Diez in der Nähe von Montabaur ein Camp mit verschiedenen Arbeitsgruppen und gemeinschaftlichen Aktivitäten vor dem Rechner wie im Freien veranstaltet. Auf der zweitägigen Agenda stehen Qualitätssicherung und Programmtests, Anwendungsentwicklung mit OpenOffice.org, Datenbanken mit Base und Marketing im Projekt OpenOffice.org. Das CampOpenOffice.org ist abgesehen von einer symbolischen Teilnahmegebühr kostenfrei. Mit dem Beginn des LinuxTag in Wiesbaden können sich Jugendliche, Azubis und Studenten zwischen 16 und 27 Jahren für das Camp bewerben. Interessierte melden sich beim OpenOffice.org-Stand auf dem LinuxTag (Stand 950) und finden weitere Informationen auf der Seite von OpenOffice.org.

    OpenOffice.org ist übrigens auch mit zwei Vorträgen auf dem LinuxTag vertreten: Mittwoch Vormittag um 11 Uhr erklärt Jacqueline Rahemipour „OpenOffice.org – ein Blick hinter die Kulissen“. Und am Freitag Mittag, den 5. Mai um 13 Uhr geben André Schnabel und Uwe Altmann eine Einführung in Sicherheitstests mit „QA bei OpenOffice.org – Smoketests auf dem Mac?“.

    3. Mai 2006
  • : WIPO Treaty on the Protection of Broadcasting Organizations
    WIPO Treaty on the Protection of Broadcasting Organizations

    Bei der Wipo in Genf tagt diese Woche der Ständige Ausschuss „Urheber- und Verwandte Rechte“ (SCCR) zum „WIPO Treaty on the Protection of Broadcasting Organizations“. Heise berichtet darüber: Neues Schutz-Abkommen für Rundfunkprogramme und Webcasts.

    Unbedingt bedürfe es einer Klarstellung, so heißt es in Vorschlägen der Civil Society Coalition an die WIPO, dass der eigentliche Urheberrechtsinhaber die weitere Nutzung eines Beitrags erlauben darf, auch gegen den Willen des Senders. In dem geplanten Vertrag müsse klargestellt werden, dass es bei dem Schutz nicht um den eigentlichen Inhalt, sondern um das „Signal“ gehe. Signalpiraterie, also das erneute Senden von fremden Produktionen ohne Genehmigung, ist laut den Befürwortern des Vertrags das zentrale Problem, mit dem der Broadcasting Treaty aufräumen soll.

    Besonders kritisch gehen die Bürgerrechtler mit der Ausdehnung der Rundfunk-Schutzrechte auf das Internet ins Gericht. Die geplanten Restriktionen würden nicht nur dem Urheberrechtsinhaber, sondern auch dem Web ingesamt schaden. „Das ganze ist so weit auslegbar, dass es alle Inhalte im Web (einschließlich Texten und Bildern) mit einem Schutzrechtsrahmen belasten wird, der eigentlich für die Ausstrahlung von Rundfunkprogrammen gedacht war.“

    Bei IP-Watch schreibt Robin Gross von IP-Justice in einer Kolumne über geplante Abkommen: Inside Views column: WIPO Broadcasting Treaty Contains Unsupported Webcasting and “Digital Locks.

    The proposal threatens the public domain since it allows broadcasting companies to fence it off, while making it illegal for the public to access what is lawfully theirs. Existing fair use rights to use copyrighted broadcasts would vanish under the treaty as well. For example, if US President Bush gave an interview to Fox News, Fox could prevent any subsequent use of that footage including fair use, commentary, or criticism of President Bush – at its sole discretion – under the new anti-circumvention rights created by this treaty. Much of the political humor available on Comedy Central’s “The Jon Stewart Show” could become illegal under this treaty. Bloggers and other citizen journalists would also suffer because they would need permission to use small portions of video for news reporting, commentary or educational uses. In response, Colombia submitted a proposal that would permit circumvention to facilitate non-infringing uses of broadcasts.

    1. Mai 2006 2
  • : LinuxTag auch von zu Hause! Livestream aus einem Vortragssaal
    LinuxTag auch von zu Hause! Livestream aus einem Vortragssaal

    Natürlich kann das bequem am Rechner sitzen keinen Besuch auf dem LinuxTag substituieren, aber dennoch hat sich das LinuxTag Team in diesem Jahr etwas für die (nicht) Besucher der Veranstaltung ausgedacht. Zum erstem Mal wird an drei aufeinander folgenden Tagen das komplett Programm aus einem Vortragssaal Live ins Netz gestreamt. Ab Donnerstag, den 4. Mai um 10 Uhr kann Programm aus Vortragssaal 7 gehört und gesehen werden. Die Videos werden als ogg-theora gestreamt, und sind nutzbar mit einem Browser-Plugin oder einem ogg-theora faehigen Playern. Der Service ist für alle Betriebssysteme verfügbar.

    Das Programm der einzelnen Tage für den Saal7 findet sich hier: Donnerstag, Freitag, Samstag.

    Besonders das internationale Linux Publikum soll sich durch das Angebot angesprochen fühlen. Dazu Marko Jung vom LinuxTag Team: “Natürlich ist der LinuxTag die europäische Leitmesse zu den Themen Freie Software und Open Source. Dennoch können natürlich nicht alle interessierten Personen die Veranstaltung besuchen. In Saal 7 haben wir viele englische Vorträge versammelt, um auch über die Sprachgrenzen hinaus Aufmerksamkeit für Linux-Themen zu erzeugen.“

    28. April 2006 1
  • : Zürich: Wissen: freier Zugang für alle?
    Zürich: Wissen: freier Zugang für alle?

    Am nächsten Mittwoch (3.Mai 06) findet in der Roten Fabrik in Zürich die Auftaktveranstaltung der Digitalen Allmend statt.

    Aus der Veranstaltungsankündigung:

    Wissen: freier Zugang für alle? – Mi 3.5.06 20:00 Uhr

    Jahrelang waren Urheberrechte und Patente nur für einen kleinen Kreis von SpezialistInnen von Interesse. Dies hat sich in den letzten Jahren radikal geändert, und eine weltweite Bewegung ist entstanden, die neue Formen des Umgangs mit digitaler Information fördert und entwickelt.

    Mit dem Abkommen über Zugang zu Wissen (Access to Knowledge (A2K)Treaty), welches im Rahmen der von verschiedenen Entwicklungsländern initiierten „Entwicklungs-Agenda“ der WIPO erarbeitet wird, soll nun auf internationaler Ebene ein fairer und auch für Entwicklungsländer sinnvoller Umgang mit Informationsgütern etabliert werden. Davon betroffen sind beispielsweise Software, Bildung und Medikamente.

    In dieser Veranstaltung wollen wir diese Bewegungen einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen, dabei grundsätzliche Fragen zur Informationsordnung stellen und die Position und Möglichkeiten der Schweiz untersuchen.

    Gastreferent: Dr. Volker Grassmuck, Humbold Universitat Berlin, Wizards of OS Konferenzen, Autor: Freie Software. Berlin 2001

    Weitere Referenten: Beat Estermann, Digitale Allmend

    Sowie eingeladene Gäste, wie Guillaume Cheneviere (CMTRV, ehemaliger Direktor TSR (Schweizer Fernsehen)) und andere.

    Der Verein Digitale Allmend wurde im Januar gegründet und wird in Zukunft vermehrt Veranstaltungen und andere Aktionen zur Förderung des öffentlichen Verständnis einer offenen (Wissens-)Gesellschaft machen. Aktuell wohl vorwiegend in der Schweiz.Der Verein setzt sich für den öffentlichen Zugang zu digitalen Gütern und deren Weiterentwicklung ein. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzumachen. Weitere Infos dazu auf der neuen Webseite.

    28. April 2006
  • : Mitschnitte des 4. Berliner Webmontag
    Mitschnitte des 4. Berliner Webmontag

    Vom 4. Berliner Webmontag sind jetzt die Mitschnitte fertig, die diesmal Tim Pritlove gemacht hat.

    Robert Schuster stellte Freifunk und das Berliner Olsrexperiment vor. Hier sind die Folien und hier ist der Vortrag als MP3 (30MB) und OGG (15MB).

    Mario Jakobs stellte OpenLaszlo ist eine Plattform zur Generierung von Rich Internet Applications auf FLASH/AJAX Basis vor. Hier sind die Folien und hier das ganze nochmal als MP3 (15MB) und OGG (8,1 MB).

    Der Webmontag hatte noch mehr Themen, die man sich im kompletten Mitschnitt des Abends nochmal anhören kann – als MP3 (71MB) und OGG (48MB).

    Der nächste Webmontag in Berlin findet am Montag, den 22. Mai wieder bei uns im newthinking store statt.

    27. April 2006 2
  • : Der LinuxTag 2006 startet am Mittwoch in Wiesbaden
    Der LinuxTag 2006 startet am Mittwoch in Wiesbaden

    Am kommenden Mittwoch, den 3. Mai, beginnt der LinuxTag 2006 erstmalig in den Rhein-Main Hallen in Wiesbaden. Unter dem Motto „Sehen, was kommt“ werden auf dem kommenden LinuxTag wieder viele neue Trends rund um Linux, Open Source und Freie Software gezeigt. Der LinuxTag 2006 wird gemeinsam mit der Vereinigung Deutscher UNIX-Benutzer e.V. (GUUG) vom 3. – 6. Mai veranstaltet. Mehr als 150 Firmen und Open Source Projekte zeigen einen umfassenden Querschnitt an Lösungen aus der Welt von Linux, Freier Software und Open Source.

    Zu den Sponsoren in diesem Jahr gehören IBM, Sun Microsystems, Ubuntu und Novell. Zu den weiteren Ausstellern gehören neben einer Vielzahl an interessanten Freie Software Projekten u.a. Google, Intel und der Linux-Verband mit einem grossen Gemeinschaftsstand.

    Unter dem bewährten LinuxTag-Motto „Where .com meets .org“ besteht das Programm aus verschiedenen Modulen: Das Freie Vortragsprogramm (4. bis 6. Mai), das Practical Linux Forum (3. bis 6. Mai) der Telephony Summit (29. April bis 2. Mai), der Business- und Behördenkongress am 3. Mai und die Tutorien für Anwender und Systemverwalter (2. bis 5. Mai).

    Das komplette Messejournal als PDF mit allen Informationen zu den einzelnen Vorträgen gibt es hier zum Download.

    Hier ist mal ein kleiner Überblick, der längst nicht alle Sub-Konferenzen abdeckt, die auf dem LinuxTag stattfinden. Es ist auch geplant, dass wir mit einem Freien Pressezentrum live vom LinuxTag berichten – mit Podcasting, Videos und Bloggen. (Wie es momentan ausschaut, werde ich leider dank Samsung etwas eingeschränkt arbeiten müssen)

    Ich hab noch ein Dutzend Freikarten, die ich gerne verschicke. First come. first serve! (Mail an mb [add] newthinking [punkt] de)

    Keynotes:

    Zu den Programm-Höhepunkten zählen die Vorträge des Verwalters des Linux-Kernels, Andrew Morton, der brandaktuelle Neuigkeiten zum Linux-Kernel vortragen wird und von Selfmade-Millionär und Kosmonaut Mark Shuttleworth, der die nächste Version „Drapper Drake“ von Ubuntu-Linux vorstellt.

    Keynote: Ubuntu – The future of a Free Linux Distribution

    Keynote: Areas for Improvement in the 2.6 Kernel Development Process

    Freie Vortragsprogramm:

    Der Donnerstag des Freien Vortragsprogrammes steht im Zeichen von Sicherheit und Anwendungsentwicklung von Freier Software. Fans der BSD-Betriebssysteme sowie Linux-Kernel-Hacker kommen am Freitag jeweils mit einem Track auf ihre Kosten. Ein weiterer Schwerpunkt an diesem Tag sind Open-Source Content-Management-Systeme im Rahmen des OscomTag. In diesem Track werden verschiedene populäre freie CM-Systeme und Anwendungsszenarien vorgestellt.

    Am Samstag behandelt ein technischer Track die Themen Virtualisierung und Clustertechnologien. Multimedia und Linux ist schon lange kein Widerspruch mehr, wie ein weiterer Schwerpunkt am Samstag beweist. Besucher erfahren hier mehr über das Potential von Linux im Wohnzimmer oder über komfortable Podcasting-Systeme. In die gesellschaftlichen Auswirkungen von Freier Software führen Vorträge am Samstagvormittag ein.

    Practical Linux Forum:

    Ein wichtiger Bestandteil des LinuxTag ist das Practical Linux Forum. Es findet parallel zur Freien Vortragsreihe ebenfalls vom 3. bis 6. Mai jeweils von 10 bis 18 Uhr statt und wendet sich an Besucher, die praktische Tipps mit nach Hause nehmen wollen. Sowohl erfahrene Anwender wie auch Linux-Neueinsteiger lernen im Practical Linux Forum praxistaugliche Lösungsansätze für häufige Fragestellungen der Benutzung und des täglichen Betriebs. Die Präsentationen werden von erfahrenen Trainern und Dozenten gehalten und finden in unmittelbarer Nähe zur Ausstellung statt. Die Vorträge werden teilweise in deutsch und teilweise in englisch gehalten.

    Der Business- und Behördenkongress:

    Wenn es um den professionellen Einsatz von Linux und Freier Software geht, gilt der eintägige Business- und Behördenkongress am 3. Mai im Rahmen des LinuxTag 2006 europaweit als wichtige Informationsquelle. Hier können sich Entscheider aus dem IT-Bereich ein Bild über neue Technologien machen und erhalten Hilfskriterien für Investitionen in ihre IT-Infrastruktur. Der Kongress ist aber nicht nur für Unternehmer gedacht, sondern besonders auch für Ansprechpartner aus der Verwaltung. In dem in Zusammenarbeit mit dem LIVE Linux-Verband gestalteten Programm informieren Experten in verständlicher Sprache das ganze Themenspektrum des Einsatzes von Freier Software und Linux in Unternehmen und Behörden.

    Free Software/Open Source Telephony-Summit:

    Zum dritten Mal organisiert die German Unix User Group den Free Software/Open Source Telephony-Summit, internationaler Workshop und technische Konferenz in einem, veranstaltet für Entwickler und Anwender von Free-Software- beziehunsgweise Open-Source-Telefonie-Applikationen. Aber auch Interessenten, die sich über die Free-Software- und Open-Source-Welt im Telefonie- und VoIP-Bereich informieren wollen, finden hier kompetente Ansprechpartner.

    LinuxTag-Hacking Contest:

    Auch beim diesjährigen LinuxTag 2006, vom 3. bis 6. Mai in Wiesbaden, findet wieder ein Hacker-Wettbewerb statt. Im Rahmen der Workshops treffen sich clevere Administratoren am Samstag, den 6. Mai ab 14 Uhr zum „5. Internationalen LinuxTag-Hacking Contest“. Gesponsert von der Astaro AG bereiten die Teilnehmer zunächst ein Linux-System vor und „härten“, schützen es vor feindlichen Angriffen. Anschließend versuchen die Mitspieler, Schwachstellen aufzuspüren.

    Debian Day auf dem LinuxTag 2006

    Der LinuxTag 2006 präsentiert am Freitag, den 5. Mai 2006 in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen einen Tag lang im Rahmen der Workshops das Debian Projekt: Der Debian Day oder Debian-Tag ist traditionell eine eintägige Subkonferenz auf dem LinuxTag, die von der Debian-Gemeinschaft für interessierte Anwender und Entwickler organisiert wird. Das Debian-Projekt ist mit seinen rund 1000 Entwicklern und zahllosen weiteren Mitgliedern eines der größten Software-Projekte im Internet. Ein derart großes Projekt zu organisieren und am Leben zu erhalten erfordert daher eine klare Philosophie und verlässliche Strukturen. Im Projekt selbst werden die Kernaufgaben von mehreren Personen übernommen, um so die Infrastruktur bereit zu stellen und das generelle Funktionieren des Projekts zu gewährleisten.

    Tutorien – „Von Profis für Profis“:

    Der LinuxTag 2006 vermittelt bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung vom 2. bis 5. Mai mit Tutorien verschiedene businessrelevante Themen: „Von Profis für Profis“ werden jeweils ein- bis zweitägige Kurse für Anwender und Systemverwalter angeboten, die bereits über Kenntnisse in der jeweiligen Thematik verfügen und diese vertiefen wollen. Die Tutorials werden von renommierten Experten geleitet, die über langjährige Erfahrung in IT-Firmen oder Freien Projekten verfügen und ihr Wissen vor allem verständlich und anschaulich vermitteln. Deshalb ist es auch möglich, in fortgeschrittene Themen einzusteigen. Um den größten individuellen Mehrwert für jeden Teilnehmer zu bieten, sind die Referenten der Tutorien direkt in die jeweiligen Projekten involviert. Eine ausführliche inhaltliche Darstellung der einzelnen Tutorien sowie Informationen zu den Preisen und Teilnahmevoraussetzungen sind auf der LinuxTag-Webseite zu finden.

    LPI-Prüfungen:

    Wie in den Vorjahren bietet auch dieses Jahr der Linux ProfessionaI Institute e.V. die Möglichkeit, die LPI-Prüfungen 101 und 102 in Deutsch oder Englisch auf dem LinuxTag abzulegen. An allen vier Messetagen vom 3. bis 6. Mai gibt es jeweils zwei Prüfungstermine um 11:00 Uhr und um 14:30 Uhr im Raum 12 der Rhein-Main-Hallen. Die Kosten für die Prüfung betragen mit 60 Euro nur die Hälftes des normalen Preises und sind vor der Prüfung bar zu zahlen, hinzu kommt lediglich noch der Eintritt zum LinuxTag.

    Kartenvorverkauf:

    Der LinuxTag ist als das bedeutendste Ereignis rund um Freie und Open-Source-Software zurecht die europäische Messe mit der größten Gewichtung. Beim Kartenvorverkauf für den LinuxTag 2006 kooperieren die German Unix User Group und Fachbuchhandlung Lehmanns: Im Lehmanns-Online-Shop sowie in allen 32 Lehmanns-Filialen können LinuxTag-Eintrittskarten zu vergünstigten Konditionen erworben werden. Jedes Tagesticket kostet über Lehmanns 5 Euro, dazu kommt pro Bestellung eine einmalige Vorverkaufsgebühr von noch einmal 5 Euro. An der Tageskasse beträgt der Eintritt etwas mehr, nämlich 15/25/35/45 Euro für 1/2/3/4 Tage.

    27. April 2006
  • : Veranstaltung: Wie ich lernte, RFID zu lieben
    Veranstaltung: Wie ich lernte, RFID zu lieben

    Mich erreichte den Abend eine Mail über eine interessante Veranstaltung im Hartware MedienKunstVerein (HMKV) Dortmund: „Wie ich lernte, RFID zu lieben“. In der Reihe „Mit allem Rechnen. Medienkunst aus Estland, Lettland und Litauen“ in der Phoenix Halle, Dortmund gibt es Samstag, 20. Mai 2006, 10:00 – 18:00 Uhr öffentliche Vorträge in englischer Sprache.

    In dieser oeffentlichen Vortragsreihe geht es um kuenstlerisch-kritische Auseinandersetzungen mit der Radio Frequency Identification (RFID) Technologie, die massgeblich in Dortmund mitentwickelt wird. Diese Technologie scheint auf den ersten Blick eine simple Weiterentwicklung des Barcode zu sein (bekannt von jeder Supermarktkasse) – kann aber viel mehr als der gute alte Barcode. Bei RFID Etiketten handelt es sich um passive Radiosender, die auf einen schwachen drahtlosen Energieimpuls die auf ihnen gespeicherten Informationen zuruecksenden. Dies kann heute schon auf eine Entfernung von sechs Metern geschehen – ohne dass der Traeger dies mitbekommt. Mittels dieser Technologie wird es zudem moeglich, Objekte weltweit eindeutig zu identifizieren. Wie wird es sein, in einer Welt zu leben, in der alle Dinge unaufhoerlich miteinander reden?

    Unter anderem sprechen dort Bruce Sterling, Rena Tangens und Padeluun.

    26. April 2006 1
  • : Morgen: radiotesla im april: Sprache / Spielen
    Morgen: radiotesla im april: Sprache / Spielen

    Morgen ist wieder um 20:30h eine radiotesla-Veranstaltung in Berlin. Thema diesmal ist „Computerspiele für Blinde“. Zu Gast ist Andreas Lange vom Digital Game Archiv.

    Aus der Ankündigung:

    25. April 2006
  • : Datenspuren in Dresden: Privatsphäre war gestern
    Datenspuren in Dresden: Privatsphäre war gestern

    Am 13. und am 14. Mai 2006 findet im Kulturzentrum Scheune in Dresden das nächste Datenspuren-Symposium mit dem Motto „Privatsphäre war gestern“ statt. Der Chaos Computer Club Dresden organisiert wieder die jährliche Veranstaltung.

    Das Programm soll morgen stehen, bisher gibt es eine Übersicht der Vorträge und Workshops.

    24. April 2006 1
  • : Ist das die Welt in der ich Leben will?
    Ist das die Welt in der ich Leben will?

    Was ist der Unterschied zwischen Microsoft Corp und 1000 Bloggern? Microsoft hat ein Gesicht und eine Stimme, wird dadurch gehört und wahrgenommen. Wenn der chinesische Regierungschef Mr. Bill Gates besucht kommt das zur Prime Time auf allen Fernsehkanälen, würde er 1000 normale Blogger besuchen, so käme das höchstens in die Regionalpresse. Das Muster läßt sich beliebig fortsetzen. Der potenzielle Verlust von 200 Jobs bei Bertelsmann wiegt schwerer als 10 000 Jobs bei den namen- und gesichtslosen IT-Kein- und Kleinstbetrieben. Kein Gesicht gleich keine Stimme gleich keine Publicity.

    Die Frage, die sich mir stellt: ist das wirklich so, oder kann man mit den modernen Technologien ein so lautes Rauschen erzeugen, dass man wahrgenommen wird? Kann man mit Hilfe von Blogs ein Gegengewicht zu der Lobbymaschine der allgegenwertigen Gesichter erzeugen? Ich weiß es nicht. Aber es ist es wert in einem Experiment erprobt zu werden.

    Auf netzpolitik.org wird fast täglich über neue Gesetze und Entwicklungen berichtet, die unsere Welt nachhaltig verändern werden. Doch wie wird diese Welt aussehen? Lasst uns in der Bloggosphäre unsere Visionen einer Zukunft sammeln, in der wir nicht leben möchten. Wenn das Experiment klappt und wir genügend Visionen zusammenbekommen, so wird das Rauschen so laut sein, dass man uns hören wird. Wenn das Experiment nicht klappt, so bekommen wir vielleicht wenigstens ein paar anschauliche Argumente, welche Folgen diese Veränderungen dieser Zeit mit sich bringen könnten.

    Wie sieht das Experiment aus: Wenn ihr Blogger seit, so berichtet über dieses Experiment und verfasst eventuell eine oder mehrere Visionen und lasst uns dies über Trackbacks wissen. Wenn ihr kein eigenes Blog habt, so könnt ihr eure Kommentare und Visionen direkt in den Kommentaren hinterlassen.

    24. April 2006 20
  • : Konferenz: Wizards of OS 4
    Konferenz: Wizards of OS 4

    Hätte ich eigentlich schon viel früher bloggen sollen: Zückt Eure (virtuellen) Terminkalender und tragt Euch den 14.–16. September ein, denn da wird die 4. Wizards of OS – Konferenz hier in Berlin stattfinden, an der ich nicht ganz unbeteiligt bin. Der bisherige Arbeitstitel lautet: Information Freedom Rules.

    24. April 2006
  • : Access to Knowledge – Konferenz
    Access to Knowledge – Konferenz

    In den USA findet an der Yale University gerade die Access to Knowledge – Konferenz statt. Mir hat leider niemand die Fahrtkosten finanziert, so dass ich neidisch bei Karsten Gerloff mitlese, der von dort bloggt. Leider scheint es keinen Stream von der Veranstaltung zu geben, zumindest habe ich nichts gefunden. Aber es gibt ein Konferenz-Wiki.

    Bei Heise fand sich gestern schon ein Artikel: Offensivstrategien beim Wissenszugang gefordert.

    Interessant sind auch die „A2K Conference Resources“.

    Und bei Technorati findet man schon verschiedene Blog-Quellen, die von der Konferenz berichten. Sehr interessant ist das Live-Bloggen bei Lawmeme.

    24. April 2006
  • : Tag des Urheberrechts
    Tag des Urheberrechts

    Halleluja! Heute ist wieder nicht nur der Tag des Bieres, sondern auch der Tag des Urheberrechtes und des Buches. Passend dazu gibt es hier einige Links zu aktuellen Artikeln.

    In den USA fordern Politiker jetzt gleich 10 Jahre Haft für Filesharing&Co. Der Gesetzesvorschlag trägt den Namen „Intellectual Property Protection Act of 2006“. Heise berichtet darüber: Neue Pläne zur drastischen Urheberrechtsverschärfung in den USA.

    Technologiefirmen, Wissenschaftler sowie Programmierer kritisieren dagegen schon seit langem die bestehenden Urheberrechtsgesetze in den USA als weit über das Ziel hinausschießend. Sie sehen die bislang angestrebte Balance zwischen den Interessen der Verwertungsindustrie, den Urhebern und den Verbrauchern aus dem Lot geraten. Geeint wird diese Koalition von der Sorge um den Fortbestand der allgemein zugänglichen Wissensallmende und der daraus erwachsenden Innovationskräfte sowie um tiefe Einschnitte in die freie Meinungsäußerung oder den Datenschutz. Gerade auch die rechtliche DRM-Sanktionierung sehen sie kritisch. Sie verweisen dabei auf immer aggressivere Versuche zur Verankerung von Kopierschutztechniken auf den Rechnern der Nutzer, wie sie etwa Sony BMG mit der heimlichen Rootkit-Installation unternahm.

    Die Originalquelle des Heise-Artikels ist bei CNet zu finden: Congress readies new digital copyright bill.

    Zugang zu Wissen! Gerade läuft in den USA eine sehr spannende Konferenz zum Thema „a2k – Access to knowledge“. Morgen schreibe ich mal mehr darüber, wenn ich wieder Zugriff auf meinen RSS-Reader habe. Samsung hat sich übrigens noch nicht wegen meinem Notebook zurückgemeldet. Mal schauen, wann das endlich wieder da ist.

    Sonst liefert ab morgen Intel Trusted Plattform Module der Version 1.2 in einer Businessline aus: TPMs auf dem Vormarsch.

    23. April 2006
  • : 22c3 Videos veröffentlicht
    22c3 Videos veröffentlicht

    Die 22c3-Recordings sind seit heute Nacht in verschiedenen Formaten online gestellt worden. 134 der 143 Vorträge des vergangenen 22. Chaos Communication Congress warten auf einen Download. Am Besten funktioniert Bittorrent, es gibt aber immer mehr Mirrors mit FTP- oder sonstigen Quellen. Neun weitere Vorträge warten wohl noch auf eine Endbearbeitung.

    Ansonsten sei hier nur kurz auf drei Vorträge hingewiesen, die ich mitgehalten habe:

    Rootkit: Sony´s digitaler Hausfriedensbruch – Über die Durchsetzung industrieller Interessen um jeden Preis (536MB / MP4)

    Digitale Bürgerrechte unter europäischen Beschuss (421MB / MP4)

    World Summit on the Information Society – Hacking a dictatorship (387MB / MP4)

    Die Audio-Recordings folgen noch in den nächsten Tagen. Müsste theoretisch alles unter einer Creative Commons Lizenz stehen.

    21. April 2006
  • : Ostern noch nichts vor?
    Ostern noch nichts vor?

    Das Chaos-nahe Easterhegg beginnt morgen in Wien im neuen Metalab. Die ersten Fotos aus dem Metalab sehen sehr schön aus. Wer eher im Westen wohnt, kann an der Breakpoint 2006 in Bingen teilnehmen, das jährliche Treffen der Demoscene, diesmal mit dem Motto „Rumble In The Jungle“.

    13. April 2006
  • : LinuxTag 2006: Das Practical Linux Forum
    LinuxTag 2006: Das Practical Linux Forum

    Ein wichtiger Bestandteil des LinuxTag 2006 vom 3. bis 6. Mai in Wiesbaden ist das Practical Linux Forum. Es findet parallel zur Freien Vortragsreihe ebenfalls vom 3. bis 6. Mai jeweils von 10 bis 18 Uhr statt und wendet sich an Besucher, die praktische Tipps mit nach Hause nehmen wollen. Sowohl erfahrene Anwender wie auch Linux-Neueinsteiger lernen im Practical Linux Forum praxistaugliche Lösungsansätze für häufige Fragestellungen der Benutzung und des täglichen Betriebs. Die Präsentationen werden von erfahrenen Trainern und Dozenten gehalten und finden in unmittelbarer Nähe zur Ausstellung statt. Die Vorträge werden teilweise in deutsch und teilweise in englisch gehalten:

    Der Mittwoch bietet ein breitgefächertes Programm von praktischen Anwendungen mit verschiedenen Desktop-Distributionen, die parallel in zwei Sälen vorgeführt und erklärt werden: Vom Anwendungspaket KOffice, über ein Blick hinter die Kulissen von OpenOffice.org, dem Aufbau von OpenJUMP bis zur Abspielsoftware amaroK. Auch wird eine distanzierte Beobachtung der Thematik nicht außer acht gelassen, wenn man sich mit den „Ethischen Fragen der Wikipedia“ befasst.

    Der Donnerstag steht unter dem Zeichen der Datenbanken: MySQL, PostgreSQL, Fedora Directory Server und Samba 3.0. Am Samstag findet parallel zum Ubuntu Day eine Vortragsreihe zu den Belangen und Anforderungen der Nutzung von Content Management Systemen statt: Von Mozilla, PHP 6, Apache MyFacess und Hibernate bis zu Webapplikationen mit C++ werden zahlreiche Felder abgedeckt.

    Die beiden Keynote-Höhepunkte des LinuxTag 2006 sind Andrew Morten, Haupt-Entwickler, Verwalter und Maintainer des Linux-Kernels, sowie der Gründer des Ubuntu-Projektes, Mark Shuttleworth aus Südafrika, der über die nächste Version von Ubuntu Drapper Drake berichten wird.

    11. April 2006