Events

  • : re:publica’08: Die kritische Masse – Programm veröffentlicht, Vorverkauf hat begonnen.
    re:publica’08: Die kritische Masse – Programm veröffentlicht, Vorverkauf hat begonnen.

    Wir haben heute das Programm für die kommende re:publica´08 in einer Beta-Version veröffentlicht. Das ist noch phasenweise sehr unvollständig, bietet aber jetzt schon zwei Monate vor der Konferenz einen guten Überblick über die Themenvielfalt. Vieles fehlt auch noch und wir warten auf einige Zusagen. Beiträge werden in den kommenden Tagen daher sicher noch aktualisiert. Wir bezeichnen intern das derzeitige Programm als Version 0.5. Es werden sich noch Programmpunkte zeitlich ändern, andere hinzukommen. Wir bemühen uns, in den kommenden zwei Wochen das Programm zumindest in weiten Teilen zeitlich fest zu machen.

    Auch der Vorverkauf ist gestartet. Die re:publica´08 kostet soviel wie im Vorjahr: Der Eintrittspreis beträgt regulär 60 Euro, 40 Euro für Blogger, die vorher ein re:publica’08-Banner in ihr Blog integrieren und 100 Euro pro Person für Unternehmen. Wir bieten die Möglichkeit, Karten im Vorverkauf über die Plattform Amiando zu erwerben. Für die Teilnehmer, die gerne anonym teilnehmen möchte, werden wir noch Angebote schaffen. Auch während der Konferenz-Tage sind wahrscheinlich noch Tages-Karten vor Ort zu erwerben.

    Ein Wiki bietet die Möglichkeit, sich schon im Vorfeld zu organisieren. Eine Pressemitteilung mit detaillierteren Informationen werden wir am Mittwoch verschicken. Weitere Informationen gibt es hier in den kommenden Tagen.

    29. Januar 2008 4
  • : DORKBOT.BLN „People are doing strange things with electricity.“
    DORKBOT.BLN „People are doing strange things with electricity.“

    Montag Abend gibt es in der c‑base in Belrin wieder das jährliche „DORKBOT.BLN „People are doing strange things with electricity.“ im Rahmen der Transmediale. Gestartet wird um 20:00 Uhr und der Eintritt beträgt 5 Euro. Als Mitglied der c‑base, bzw. als Inhaber eines Transmediale-Passes zahl mans nichts.

    c‑base the secret spacestation underneath Berlin invites you to its 5th annual dorkbot.bln meeting in co-operation with www.we-make-money-not-art.com. Hosted by Tim Pritlove (CCC).

    mikro.FM
    „Your friendly neighborhood micro transmitter network and how to join in.“ http://www.mikro.fm

    Fabienne „fbz“ Serriere
    Future Fabrics: construction techniques for wearables with flexible and washable circuitry. http://fabienne.us

    02L – Outside Standing Level
    „Unità Zero“ – An interactive set of five pads at power of two: 32 possible combinations of stunning videos and vibrating mixed audio sequences, triggered by stepping feet. www.02l.net/projects/interactive_set

    Letztes Jahr war es echt nett.

    24. Januar 2008 1
  • : Podiumsdiskussion – Pirate life and Private life
    Podiumsdiskussion – Pirate life and Private life

    Am kommenden Samstag findet in der c‑base * in Berlin eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Pirate life and Private life“ statt. Die Diskussion findet im Rahmen eines internationalen Treffens von Piratenparteien statt. An der Diskussion werden der Gruender der Piratenbewegung, Rick Falkvinge aus Schweden, Jens Seipenbusch von der Piratenpartei Deutschland und Ricardo Cristof Remmert-Fontes vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung mit mir diskutieren. Leider auf englisch.

    Der Gruender der Piratenbewegung, Rick Falkvinge, spricht zur Gefahr fuer die Privatsphaere, die von der globalen Copyright-Offensive ausgeht, aber auch ueber neue, positive Entwicklungen in Schweden. In Deutschland sind aktuell die neuen Ueberwachungsgesetze das heisseste Thema fuer die Zukunft der Informationsgesellschaft – der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung berichtet vom aktuellen Stand. Gemeinsam fragen wir nach uebergeifenden, europaeischen oder globalen Entwicklungen in diesem Kontext.

    26.01.2008 Sa 19:30.

    * Das ich das übrigens noch erleben darf: Die c‑base hat eine neue Webseite. Und man findet sofort die wichtigen Informationen. Bei der alten Siete musste ich jahrelang immer aufs neue suchen und finden.

    24. Januar 2008 2
  • : Digital Game Archiv: Propagandaspiele
    Digital Game Archiv: Propagandaspiele

    Kommenden Dienstag findet im newthinking store in Berlin-Mitte wieder ein Treffen des Digital Game Archiv statt. Das Thema diesmal hat was mit „Serious Gaming“ zu tun und der Abend dreht sich um „Propagandaspiele“:

    Computerspiele werden immer vielfaelltiger in einer breiteren Oeffentlichkeit diskutiert. Eine der interessantesten Aspekte diesbezueglich ist die Verwendung von Games als Propagandamedium in politischen Konflikten.

    Wir werden uns die bekanntesten Vertreter dieses Genres anschauen und im Spannungsfeld zwischen ludologischen und narratologischen Positionen ueber die Grenzen und Moeglichkeiten solcher Unterfangen sprechen. Als special guest begruessen wir diesmal Niklas Schrape von der Hochschule fuer Film und Fernsehen Potsdam, der an seiner Promotion zu dem Thema arbeitet. Neben einer Einfuehrung in seine theoretischen Ueberlegungen wird er uns auch die folgenden Spiele vorfuehren, die teillweise nur z.B. in arabisch erhaeltlich sind und somit zwar namentlich recht bekannt sind, jedoch selten bei uns gespielt werden: „Under Siege“, „Special Force II“, „Peacemaker“, „Global Conflicts: Palestine“.

    Beginn ist 20h und der Eintritt ist wie immer frei.

    24. Januar 2008
  • : Konferenz zu Politik und Web 2.0
    Konferenz zu Politik und Web 2.0

    Eine recht interessante Veranstaltung gibt es im April in London:

    Politics: Web 2.0: An International Conference.
    Royal Holloway College, University of London, April 17–18, 2008.

    Es ist eine akedamisch ausgerichtete Konferenz, die aber auch für Praktiker und andere Interessierte lohnenswert sein dürfte. Veranstalter ist die letztes Jahr gegründete „New Political Communication Unit“ am Department of Politics and International Relations.

    24. Januar 2008
  • : KDE 4.0 – Release-Parties
    KDE 4.0 – Release-Parties

    Kam gerade per Mail und pack ich so mal rein:

    Parallel zur offiziellen Release Party im Google -Hauptquartier in Mountain View Kalifornien finden weltweit lokale KDE4 Release Partys statt. In Deutschland gibt es Partys am 18.01 in Berlin, Bonn, Stuttgart und Hamburg. Nähere Infos findet man auf der KDE-Partyseite

    In Hamburg wird dieses Ereignis mit gleich mit der Eröffnung der Grillsaison verbunden. Nachdem letztes Jahr die Grillsaison in Hamburg im April auf der berühmten Tuxterrasse eröffnet wurde, ist das Release von KDE4 Anlass genug den Grill etwas früher anzuwerfen und dieses Ereignis mit Würstchen und Bier gebührend zu feiern. Dazu gibts Freibier. Die Veranstaltung findet in den Räumen von Freiheit.com statt, Beginn ist 19:00h. Da der Platz begrenzt ist, wird um eine Voranmeldung gebeten. Dazu bitte http://www.kde4.de/?page_id=84 benutzen.

    In Berlin findet die Party in den Räumen von KDAB in Kreuzberg statt. Auch hier wird um Anmeldung gebeten.

    15. Januar 2008 4
  • : Neue Langweile in der „Neuen Öffentlichkeit“
    Neue Langweile in der „Neuen Öffentlichkeit“

    Heute war ich mal bei der Friedrich Ebert Stiftung. Diese veranstaltete zusammen mit der Deutschen Welle eine „Medien-Fachkonferenz“ zum Thema „Neue Öffentlichkeit – Was Videojournalismus, Bloggen und Co. für Gesellschaft und Auslandsfunk bedeuten“. Kurz zusammen gefasst war ich glücklich, nicht pünktlich zum Beginn da gewesen zu sein und bin auch früher gegangen. Internet gab es nur kostenpflichtig. Drei Stunden kosteten auch nur 9,90 Euro: Fast ein Schnäppchen.

    Wie das so immer auf solchen Konferenzen ist, kommen viele Redebeiträge von grauhaarigen Männern, die nicht genau verstehen, worüber sie sprechen. Ihre Qualifikation ist dann oft, dass sie in ihren Institutionen Positionen erreicht, wo man sich zu allem äussern darf und muss. Etwas merkwürdig wird es dann im Allgemeinen, wenn sie über Blogs & Co. ohne vorgefertigte Rede frei sprechen.

    Christian Gramsch,Programmdirektor der Deutschen Welle, ist so ein Fall. Vehement verlangte er mehr Qualität bei den Blogs und regulatorische Mechanismen, um diese durchzusetzen. Er meinte wohl sowas wie einen Presse-Kodex für alle, die im Internet publizieren wollen. Denn dadurch würden die armen Menschen geschützt werden können, die ohne Medienkompetenz über Suchmaschinen auf Blogs stossen. Und dort fehlerhafte Informationen vorfinden würden, die der Deutschen Welle nicht passieren. Während er dies forderte, offenbarte er ein Halbwissen über Blogs. Meine Assoziation in dem Moment war, dass eine automatische Fehlerkontrolle bei mindestens jedem zweiten Satz von ihm eine laute Sirene oder zumindest ein Blaulicht anmachen müsste. Es würde laut werden. Und so wünschte ich mir ironisch mehr regulatorische Mechanismen, dass sich nicht jeder mit gefährlichen Halbwissen auf Fachkonferenzen in der Öffentlichkeit zu Themen äussern dürfte, von denen man keine Ahnung hat. Zum Schutz der unwissenden Zuhörer, die noch glauben könnten, das wäre alles richtig und gut.

    Das Panel wo Herr Gramsch sass, hatte den Titel „Weblogs: Öffentlicher Raum für jedermann?“ Schade, dass man weder die Frage ausreichend besprochen noch beantwortet hat. Und so verpasste die gesamte Konferenz auch die Leitfrage, was „Videojournalismus, Bloggen & Co für die Gesellschaft“ bedeuten. Sie wurde weitgehend ausgeblendet, bzw. nur auf den „professionellen Journalismus“ bezogen. Dem geht’s nach Ansicht der anwesenden Journalisten gut und das soll auch so bleiben. Irgendwie. Man hätte die Konferenz ehrlicherweise „ Was Videojournalismus, Bloggen & Co für den Auslandsrundfunk bedeuten“ nennen sollen. Und ich hätte den Tag andersweitig sinnvoller nutzen können.

    Es gab natürlich auch Ausnahmen, wie Daniel Fiene auf dem Weblog-Panel. Schade, dass der Moderator ihn nicht zum Leitthema befragte und die Themenfremden die meiste Redezeit bekamen. Sehr unterhaltsam war auch Gerd Brendel vom Küchenradio. Beide waren aber eher die „Quoten-Blogger“ in der Diskussion, kamen aber kaum zu Wort. Interessant war auch die häufig verwendete Floskel, mit den gerade vorgetragenen Thesen hätte man doch sicher die anwesenden Blogger zu einer Meinungsäusserung motiviert. Die wenigen mir bekannten anwesenden Blogger sind aber schon früher gegangen und so blieb es bei einer typischen Medien-Konferenz über das Internet und das digitale Zeitalter mit Teilnehmern, die da noch nicht angekommen sind. Wobei die letzte Runde zum Thema „Internationale Konkurrenz – Strategien der Auslandssender im digitalen Zeitalter“ vielleicht noch interessant sein können. Ich musste aber zwischendurch zu einem Termin und wollte das Risiko nicht mehr eingehen, zum langweilen zurück zu fahren.

    15. Januar 2008 5
  • : Chaos Communication Camp 2007 Documentation Video
    Chaos Communication Camp 2007 Documentation Video

    Das offizielle „Chaos Communication Camp 2007 Documentation Video“ ist endlich erschienen und kann beim ChaosTV als MP4 (450 MB) heruntergeladen werden.

    Da der Chaosradio-Server gerade langsam ist, gibt es auch die Google-Video Alternative:

    Hier klicken, um den Inhalt von video.google.com anzuzeigen.

    14. Januar 2008 1
  • : Demo in München gegen Schäuble
    Demo in München gegen Schäuble

    Innenminister Wolfgang Schäuble hat gestern in München einen Auftritt gehabt, und es ging klassisch CSU-dreikönigsmäßig zu. Außerdem ist in Bayern im März Kommunalwahl, und die CSU will „Innere Sicherheit“ zum Schwerpunktthema machen. Schäuble hat nach Presseberichten die üblichen herben Statements gebracht: Verteidigung der VDS, erneut der Ruf nach Bundeswehr im Innern, und so weiter. Außerdem hat er behauptet, dass die jugendlichen Schläger, die vor Weihnachten durch die Medien gingen, aufgrund der Vorratsdatenspeicherung gefasst worden seien. Die war da allerdings noch gar nicht in Kraft, die Festnahmen kamen durch Zeugenaussagen und die Ortung eines gestohlenen Handys zustande. CSU-Oberbürgermeister-Kandidat Josef Schmidt forderte unter anderem eine flächendeckende Videoüberwachung.

    Zum Glück waren sie nicht allein. Aus der Pressemitteilung des AK Vorrat:

    In München haben am heutigen Sonntag 750 besorgte Bürger gegen die Vorratsdatenspeicherung als Totalprotokollierung ihrer Telekommunikationsdaten und gegen weitere Überwachungsbefugnisse demonstriert. Während bundesweit die Kritik an den Plänen zur Errichtung eines Überwachungsstaates nicht abreißt, bauen Politiker der Regierungsparteien ihre Machtphantasien weiter aus. So traf sich die Leitfigur des informationellen Absolutismus, Wolfgang Schäuble, am 6. Januar 2008 unter dem Motto „Was zählt ist Sicherheit“ mit dem CSU-OB-Kandidaten Josef Schmid in München zum Dreikönigstreffen.

    Vor der Kongresshalle an der Theresienhöhe versammelten sich daher etwa 750 Bürger, um unter dem Gegen-Motto „Was zählt ist Freiheit“ gegen die immer weitergehenden Überwachungspläne des Innenministers Schäuble und der schwarz-roten Bundesregierung in Berlin zu demonstrieren. Auf der friedlichen Veranstaltung sprachen Redner vom AK Vorratsdatenspeicherung, Jimmy Schulz von der FDP, Jerzy Montag von den Grünen und Luca Zampetti vom Verein „Mehr Demokratie e.V.“

    Im Anschluss an die Veranstaltung wollte der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Wolfgang Schäuble in seiner eigentlichen Funktion als Verfassungsminister einen Sarg als Symbol für den Verlust der Privatsphäre überreichen. Der so genannte „Bundessarg“ wurde letzte Woche auf einem Trauermarsch von Hamburg aus über Kassel, Frankfurt und Ulm nach München getragen. Bundesweit nahmen hunderte von Menschen die Gelegenheit wahr, Abschied von der Privatsphäre zu nehmen. Die Bürgerrechtler konnten Schäuble den Sarg allerdings am heutigen Tage nicht übergeben, da der Innenminister von Sicherheitsleuten gut abgeschirmt war. Es sei nun geplant, die Übergabe in Berlin durchzuführen.

    Bei dem Sarg wird im AK Vorrat gerade überlegt, ihn vor der Übergabe an Schäuble auf Deutschlandtournee zu schicken.

    Drinnen im Saal war zusätzlich noch eine Aktion, die unabhängig vom AK Vorrat vorbereitet worden war, wie ddp berichtet:

    Rund zehn Personen unterbrachen die Rede Schäubles mit lautstarker Kritik an der Vorratsdatenspeicherung. So riefen sie in Sprechchören: «Freiheit stirbt mit Sicherheit.» Ordner drängten die Leute nach kurzem Gerangel aus dem Saal.

    Ein Teilnehmer an der Veranstaltung berichtet per Mail:

    Es handelte sich um 3 kleine Gruppen, die nacheinander Transparente ausbreiteten. (…) Sie fanden von kritischen jungen Zuhörerern Jubel und tosenden Beifall.

    Das Medienecho ist bislang recht gut, die Demo war sogar in der Tagsschau (Video hier). Lesenswerte Kommentare gibt es unter anderem bei heul nicht, Markus Pachali, FreiheIT, tutsi.

    7. Januar 2008 6
  • : NetzpolitikTV 031: Constanze Kurz über den 24C3
    NetzpolitikTV 031: Constanze Kurz über den 24C3

    NetzpolitikTV 031 ist ein Zwischenfazit am dritten Tag zum 24C3 und etwas Jahresrückblick zu den Tätigketen des Chaos Computer Club mit Constanze Kurz. Das Interview ist ca. 5 Minuten lang und liegt als OGG Theora, Flash und MP3 vor.

    [MEDIA=7]

    Am Anfang gibts kurz etwas Rauschen. Das ging leider nicht mehr weg.

    3. Januar 2008
  • : NetzpolitikTV 028: Felix von Leitner über die 24C3-Videoproduktion
    NetzpolitikTV 028: Felix von Leitner über die 24C3-Videoproduktion

    In der Folge 028 von NetzpolitikTV hab ich Felix von Leitner (Fefe) zur Videoproduktion der Congress-Videos interviewt. Das Video ist ca.3 Minuten lang und liegt als OGG Theora, Flash und MP3 vor.

    [MEDIA=5]

    Fast alle Veranstaltungen des 24C3 liegen mittlerweile als Video und Audio vor.

    3. Januar 2008 3
  • : Klage gegen Vorratsdatenspeicherung eingereicht, Aktionen bis 6. Januar
    Klage gegen Vorratsdatenspeicherung eingereicht, Aktionen bis 6. Januar

    Nach der Demo gegen Überwachung auf dem Alexanderplatz in Berlin am Rande des 24C3 (mit dem passenden Motto von padeluun: „Guten Rutsch ins Jahr 1984!“) ging es Schlag auf Schlag weiter: Sylvester wurde die Beschwerdeschrift des AK Vorrat mit dem Antrag auf Eilentscheidung beim Verfassungsgericht eingereicht. Die Medien waren voll damit, interessanterweise jetzt auch die versammelte Springer-Presse.

    Schön war auch der ZDF-Bericht. Der hat nämlich auch klasse Bilder vom Trauermarsch zum Verlust der Privatsphäre in Hamburg am selben Tag (hier mehr Material dazu). Der Sarg von dort wird jetzt eine Woche lang durch Deutschland touren und am 6. Januar auf der Demo gegen den Schäuble-Auftritt in München ankommen. Für die Zwischenstopps und auch sonst werden noch ganz dringend MithelferInnen gesucht.

    1. Januar 2008 11
  • : Fight for your rights!
    Fight for your rights!

    Mein Vortrag auf dem 24c3 zum Thema „23 Wege für Deine Rechte zu kämpfen -

    Wie man sich selbst mit den eigenen Stärken für unsere Bürgerrechte einsetzen kann
    “ ist jetzt schon online als MP4 und Matroska zu finden. Hier, hier und hier gibt es Mitschriften.

    Ich hab den Vortrag auch mal bei Google-Video hochgeladen:

    Hier klicken, um den Inhalt von video.google.com anzuzeigen.

    30. Dezember 2007 20
  • : 24. Chaos Communication Congress
    24. Chaos Communication Congress

    Der 24. Chaos Communication Congress (aka 24c3) ist, wie geplant, super. Und das schon am ersten Tag. Gerade beginnt zwar schon der zweite, aber bisher bin ich nicht zumbloggen gekommen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren lasse ich diesmal meinen Rechner zuhause. Da ärgert man sich weniger, wenn man kein WLAN bekommt und man kann sich mehr unterhalten. Letzteres hat gestern schon dazu geführt, dass ich leicht heiser früher nach Hause ging. Soweit ich das beurteilen kann, war dies eine gute Entscheidung. Die Stimme funktioniert wieder.

    Vom Programm hab ich bisher nicht allzuviel mitbekommen. Der Talk rund um den Bundestrojaner war leider hoffnungslos überfüllt. Eine kurze Zusammenfassung gibt es bei Heise: Kampf gegen Schäubles Computerwanze. Dann wollte ich eigentlich zu „Verteilte Sicherheit“ mit Leon Hempel, aber der erschien nicht (pünktlich?). Den Tor-Talk hab ich verlabbert, aber auch hier gibt es die Heise-Zusammenfassung: 24C3: Hackerfreiräume und Anonymisierungsdienste.

    Rop Gonggrijp hat seinen Vortrag vomletzten Jahr zu den Wahlcomputern in den Niederlanden nochmal recycelt, was trotzdem lustig war: It was a bad idea anyway… Klasse war der Vortrag von Anne Roth, die erzählte, wie es sich unter Überwachung lebt: What is Terrorism? Ihr Partner Andrej Holm wurde wegen der 129a-Sache mti der Militanten Gruppe festgenommen und irgendwann wieder freigelassen und die Familie wird seit längerem von Sicherheitsbehörden totalüberwacht. Sie schreibt in einem Weblog darüber. Gleichzeitig sammeln sie Spenden, um die Anwälte und Verfahren finanzieren zu können. Zu später Stunde gab die geschätzte Meike Richter von einen schönen Überblick zu Digitaler Nachhaltigkeit und den politischen Gefahren, die sie bedrohen.

    Jetzt läuft wohl shcon der zweite Tag und ich werde gleich mal rüber fahren. Um 16 Uhr ist mein Vortrag zu „23 Wege für Deine Rechte zu kämpfen“. Das ist mehr oder weniger eine Einführung in politischen (Netz-)Aktivismus für EInsteiger und Fortgeschrittene. Und heute Abend ist der traditionelle Jahresabschluss des LinuxTag im newthinking store mit traditionellem Freibier.

    Wie gewohnt bloggt Christian Heller all die Sessions mit, die ich irgendwie verpasst habe. Praktischer Service.

    Die Taz hat heute auch noch einen Artikel zum 24c3 veröffentlicht, wo es mehr um die politischen Sachen geht. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass die neue Datenschutzbewegung müde geworden ist. Gang im Gegenteil: Mittel gegen die Daten-Depression.

    Der Chaos Communication Congress in Berlin soll der müde gewordenen Datenschutzbewegung neues Leben einhauchen. Bürgerrechtler fordern: Schluss mit dem Expertensprech! Mehr Nähe zum Normalbürger! Massenklage gegen Vorratsdaten

    28. Dezember 2007 6
  • : Reisepässe in die Mikrowelle
    Reisepässe in die Mikrowelle

    Die Taz hat im Vorfeld des 24. Chaos Communication Congress Frank Rosengart vom Chaos Computer Club interviewt: „Reisepässe in die Mikrowelle“.

    Trotz aller Proteste – auch von Hackern – hat der Bundestag beschlossen, dass im neuen Jahr alle Verbindungsdaten gespeichert werden. Warum hat die öffentliche Diskussion nichts bewirkt?

    Darüber werden wir auf unserem Kongress natürlich reden müssen. Ich will gar nicht leugnen, dass wir etwas ratlos sind. Schließlich haben die Medien ausführlich über die Gefahren berichtet, die entstehen, wenn ab nächstem Jahr gespeichert wird, wer, wann mit wem per Telefon oder Internet Kontakt hatte. Passiert ist dennoch nicht viel. Wir wissen von einigen Politikern, die wider besseres Wissen für das Gesetz über die Vorratsdatenspeicherung gestimmt haben. Ihnen war die Fraktionsdisziplin wichtiger als eine Gefährdung des Datenschutzes. Also hat weder das Lobbying im Bundestag noch der Protest auf der Straße bei den Verantwortlichen dazu geführt, ihre Entscheidungen zu überdenken.

    Aber was folgt für Sie daraus?

    Aus der Zeit der RAF wissen wir: Der bewaffnete Kampf bringt nichts (lacht). Aber im Ernst, vielleicht müssen wir versuchen, die Menschen mehr zu radikalisieren. Das heißt, ihnen mehr Mut zu zivilem Ungehorsam zu machen. So kann man den Chip, der auf den neuen Reisepässen die gespeicherten Fingerabdrücke enthält, zu Hause in der Mikrowelle zerstören. Möglicherweise sollten auch Organisationen wie der Chaos Computer Club und der AK Vorratsdatenspeicherung über radikalere Formen des Protestes nachdenken.

    26. Dezember 2007 18
  • : Public Project Lead für Creative Commons in Deutschland
    Public Project Lead für Creative Commons in Deutschland

    Die „5 Jahre Creative Commons Party“ am vergangenen Freitag in der c‑base war voll und toll. Mit schätzungsweise 250 Menschen kamen viel mehr als wir erwartet und gehofft haben. Das Vortragsprogramm haben wir kürzer gestaltet als geplant, was u.a. daran lag, dass Lawrence Liang gesundheitlich angeschlagen war. Dafür hat die riesige Geburtstagstorte von Creative Commons International für alle gereicht und es gab viele Freigetränke, die wir von newthinking communications und dem Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes gesponsort haben. Musikalisch hat Teamore von Pulsar Records wieder eines von seinen schönen Live-Sets gespielt und die Visuals mit CC-Content waren auch grossartig. Das tolle Party-Motive der Flyer und Banner, was freundlicherweise Kosmar für uns gestaltet hatte, wurde als DIN A1-Poster an viele der Anwesenden verteilt. Das Poster macht sich sehr schön an der Wand. Wir sollten öfters solche Parties machen, selten hat man soviele interessante Menschen an einem Ort. Danke nochmal an alle Beteiligten für die Mit-Organisation. Tolle Fotos hat Franz Patzig gemacht.

    cc-torte.jpg
    Foto von Franz Patzig (CC-NC-SA)

    Ankündigungen haben wir am Freitag auch gemacht: newthinking communications ist jetzt „Public Project Lead“ von Creative Commons Deutschland. Der Hintergrund ist, dass es bisher nur einen „Legal Project Lead“ gab, die Europäische EDV-Akademie des Rechts aus dem Saarland. Creative Commons ist ausserhalb der USA meist auf zwei Säulen aufgebaut: Der „Legal Project Lead“ kümmert sich um die juristischen Fragen der Lizenzen. Dazu gehört u.a. die Anpassung der internationalen Lizenzen an das jeweilige nationale Urheberrechtssystem. Der „Public Project Lead“ ist verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Community-Building. Mit der Übernahme dieser Aufgabe institutionalisieren wir bei newthinking communications unser langjähriges Engagement für Creative Commons und freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Europäischen EDV-Akademie des Rechts und Creative Commons International. CCI wiederum kümmert sich als internationale Koordinierungsinstanz um die Portierung der Lizenzen und das Büro sitzt glücklicherweise mit einem tollen Team in Berlin.

    Für uns als Agentur, die auf Open-Source-Strategien spezialisiert ist, ist Creative Commons schon seit Jahren ein spannendes und sehr wichtiges Thema. Wir haben viele Ideen und Konzepte, wie man die Verbreitung und Nutzung der Open Content Lizenzen weiter ausbauen kann und freuen uns auf die Aufgabe. Das wollen wir nicht alleine machen, sondern sehen uns vor allem als Maintainer eines der spannensten Open-Source-Projekte mit einer sehr starken und kreativen Community in Deutschland. Dazu mehr im neuen Jahr. Die Projektbetreuung bei uns werde ich übernehmen.

    Weitere Ankündigungen auf der Geburtstagsparty waren, dass der Rohentwurf für die deutsche 3.0‑Version der CC-Lizenzen fertig ist und noch im Laufe des Wochenendes hier auf der Creative Commons Deutschland – Homepage online gehen und über die deutsche CC-Mailingliste verschickt werden wird. John Weitzmann dankte allen Mitwirkenden für den unermüdlichen Einsatz, allen voran dem „ATeam“ (Affiliate Team) an der Uni Saarbrücken und Herrn Prof. Herberger, der die Arbeit an der Lizenz begleitet und mit seinem Institut für Rechtsinformatik unterstützt. Und die Firma Mokono hat die Domain creativecommons.de übergeben und irgendwann sollte auch der DNS-Eintrag durch sein.

    16. Dezember 2007 10
  • : Live-Stream der 5 Jahre Creative Commons Party
    Live-Stream der 5 Jahre Creative Commons Party

    Wir sind in der c‑base und gleich beginnt die „5 Jahre Creative Commons Party“. Und wir haben einen Live-Stream. Alles wird auch aufgezeichnet und spaeter ins Netz gestellt. Der Live-Stream wird von einem Italiener bereit gestellt. Also nicht wundern, wenn der manchmal italienisch labbert.

    14. Dezember 2007 5
  • : 23C3 Documentation Video
    23C3 Documentation Video

    Bei ChaosTV findet sich eine knapp 8 Minuten lange Kurz-Dokumentation über den vergangenen 23. Chaos Communication Congress. Die MP4-Datei ist rund 100MB gross. Alternativ findet man sie auf Youtube:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    13. Dezember 2007 3
  • : 24C3-Preview
    24C3-Preview

    Noch zwei Wochen, dann geht es wieder nach Berlin zum Chaos Communication Congress. Der Fahrplan ist fast fertig, und im jüngsten Chaosradio Express erzählen Tim Pritlove und Constanze Kurz viel Interessantes über Hintergründe, Organisation, Themen, Redner und so weiter. Es wird dieses mal mehr Workshops geben und einen Vortrags-Track weniger. Ausserdem gibt es erstmals eine Kita – die Hacker und Häcksen werden zum Teil auch älter und fangen an zu forken. Und der Bundestrojaner wird da sein – zum letzten Mal, denn wie Constanze nun offiziell verkündet hat, geht er anschließend als Dauerleihgabe ins Bonner Haus der Geschichte.

    Bei heise gibt es eine kleine Zusammenfassung, aber es lohnt sich wirklich, den Podcast (mp3) komplett zu hören. Da kommt Vorfreude auf.

    Ich habe dieses Jahr keinen Vortrag eingereicht, daher werde ich das Programm und die Community überwiegend ungestört und ungestresst genießen können. Beteiligt bin ich allerdings an zwei Workshops des AK Vorrat, einmal zum Thema „Resistance isn’t futile – next steps to a civil society movement“, zum anderen gibt es ein Treffen der internationalen Privacy-Aktivisten.

    12. Dezember 2007 1