Desinformation
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: Was die EU meint, wenn sie über Desinformation spricht
Geflüsterte Gerüchte gab es immer. Doch nie reisten Falschinformationen schneller als heute. : Was die EU meint, wenn sie über Desinformation spricht Europas Regierungsspitzen debattieren beim EU-Gipfel, wie Falschnachrichten in sozialen Netzwerken unsere Demokratie manipulieren. Wir sollten dabei nicht nicht nur über Einflussnahme von außen reden, sondern auch über die Rolle der großen Internetkonzerne.
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: Wie der Brexit das Internet verändert
Der Brexit verändert nicht nur das Vereinigte Königreich nachhaltig, sondern womöglich auch das Internet. : Wie der Brexit das Internet verändert Der Ausgang der Brexit-Abstimmung hat tiefe Spuren in der britischen Gesellschaft hinterlassen. Auch für das Internet dürfte die Entscheidung nachhaltige Folgen haben, denn Desinformation und Meinungsmanipulation blieben nicht auf die Offline-Welt beschränkt. Das britische Parlament fordert nun Konsequenzen für Facebook & Co. – und könnte so zum weltweiten Vorbild für ähnliche Gesetze werden.
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: Was vom Tage übrig blieb: Pflockchain, Nullnummern und Fake-News-Überschätzung
Nähert sich die Himmelsfarbe an unser <em>Corporate-Identity</em>-Blau™ an oder umgekehrt? Der Himmel war für eine Stellungnahme kurzfristig nicht erreichbar, es bleibt also unklar. Aber schön. : Was vom Tage übrig blieb: Pflockchain, Nullnummern und Fake-News-Überschätzung Innen-Staatssekretär Krings fordert das Ende des Darknets, Zero Rating richtet Schaden an und Desinformation in sozialen Medien wird vielleicht überschätzt. Zudem schönt die Polizei Statistiken, Blockchain ist immer noch fragwürdig UND GEHACKTE SEXROBOTER WERDEN UNS ALLE TÖTEN. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Was vom Tage übrig blieb: Senioren, Sturmhauben & Deepfakes
Verwackelter Schnappschuss vom 10. Januar. Immer noch dunkel und kalt. : Was vom Tage übrig blieb: Senioren, Sturmhauben & Deepfakes Wissenschaftler haben in den USA herausgefunden, dass die meisten Falschnachrichten von älteren Menschen geteilt werden. Sogenannte Deepfakes bringen neue Herausforderungen. Der Generalanwalt beim EuGH macht Vorschläge zum Recht auf Vergessen. Und sonst gibt es überall Sturmhauben! Die interessantesten Reste des Tages.
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: EU-Kommission: Plattformen sollen Bots und Fake News melden
Russische Propaganda-Kunst des 2. Weltkriegs aus der Hand des Malers Vladimir Alekseevich Milashevskii : EU-Kommission: Plattformen sollen Bots und Fake News melden EU-Politiker in Brüssel fürchten russische Propaganda bei der EU-Wahl im Mai. Sie fordern die Internetkonzerne zum Kampf gegen Desinformation auf und wünschen sich mehr Transparenz bei politischer Werbung. Doch harte Auflagen gibt es keine: Die Plattformen sollen freiwillig handeln, lautet der fromme Wunsch aus Brüssel.
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: Brasilien vor der Wahl: Desinformation und Gerüchte millionenfach über WhatsApp verbreitet
"Ele não" - Er nicht. Damit protestieren Frauen in Brasilien gegen Jair Bolsonar. Die Stichwahl ist am 28. Oktober. : Brasilien vor der Wahl: Desinformation und Gerüchte millionenfach über WhatsApp verbreitet In Brasilien ist WhatsApp zum wichtigsten Tool für Desinformationskampagnen geworden. Kurz vor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl erhalten Millionen von Wählern Falschinformationen. Forscher haben Vorschläge, die Verbreitung einzudämmen – ohne Angriffe auf die Verschlüsselung.
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: Wahlbeeinflussung in Europa: Fake News, Facebook und die Russen
Ex-NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen bei der Konferenz über Wahlbeeinflussung in Brüssel : Wahlbeeinflussung in Europa: Fake News, Facebook und die Russen Sieben Monate vor der Europawahl 2019 debattiert eine hochrangige Konferenz in Brüssel, wie der Wahlvorgang vor Einflussnahme und Manipulation geschützt werden kann. Zu hören ist einiges an Cyber-Säbelrasseln, aber wenig von konkreten Gegenmaßnahmen. Dabei sprechen Experten in Brüssel die heiklen Fragen an.
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: Der Fall Alex Jones: Apple, Facebook und YouTube schmeißen Hassprediger raus
Megafon in der Rechten, Mikro in der Linken: Alex Jones sendet von einer Demo in Dallas im Jahr 2014 : Der Fall Alex Jones: Apple, Facebook und YouTube schmeißen Hassprediger raus Es ist eine Zäsur im Umgang mit Hassrede: Nachdem Apple die Podcasts des rechten Kommentators Alex Jones aus dem iTunes-Store entfernte, zogen kurz darauf auch Facebook, YouTube und Spotify nach. Sie alle sperrten Beiträge oder gleich die Kanäle von Jones und seiner Marke Infowars. Nach welchen Regeln dies geschieht und warum ausgerechnet jetzt, bleibt allerdings unklar.
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: Europawahl 2019: Staaten sind schlecht gerüstet gegen fremde Einflussnahme
Hatte Putin seine Hände im Spiel? Nach der US-Wahl fürchtet Europa fremde Einmischung bei Wahlen. : Europawahl 2019: Staaten sind schlecht gerüstet gegen fremde Einflussnahme In Brüssel wächst die Sorge vor gezielter Desinformation bei der Abstimmung im nächsten Jahr. Doch Mitgliedsländer gehen bei der Regulierung von sozialen Medien bisher planlos vor, wie nun öffentliche Dokumente von einem Treffen in Brüssel zeigen. Europa droht bei Wahlkämpfen im Internet der Kontrollverlust.
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: Facebook macht seine Werbung transparenter – aber nur ein bisschen
Werbung ist überall. Nicht immer ist klar, wer dahintersteht. : Facebook macht seine Werbung transparenter – aber nur ein bisschen Bezahlte Einschaltungen sind künftig auf Facebook-Seiten nachvollziehbar. Der Internetkonzern reagiert damit auf jahrealte Kritik. Doch zur richtigen Transparenz fehlen noch Riesenschritte.
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: Bayerisches Polizeigesetz: Billige Tricks der CSU entlarvt
Die CSU behauptet, im neuen Polizeigesetz gehe es in erster Linie um Datenschutz. Das stimmt so nicht. : Bayerisches Polizeigesetz: Billige Tricks der CSU entlarvt Die Polizei in Bayern darf bald per Staatstrojaner in Chats mitlesen, Daten aus der Cloud abfragen und Post öffnen. Verantwortlich ist die CSU, die angesichts des breiten Protests in der Öffentlichkeit zunehmend in Bedrängnis gerät. Nun meldet sich Innenminister Joachim Hermann zu Wort und behauptet dreist, das neue Polizeigesetz diene in erster Linie dem Datenschutz.
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: Zensurwelle: Chinas Führung befürchtet Kontrollverlust durch Empfehlungsalgorithmus
Dass Empfehlungsalgorithmen "Filterblasen" erschaffen, und sich Nutzerinnen und Nutzer somit der Parteidoktrin entziehen, missfällt der Kommunistischen Partei Chinas : Zensurwelle: Chinas Führung befürchtet Kontrollverlust durch Empfehlungsalgorithmus Dass der Empfehlungsalgorithmus der beliebten Medienplattform „Toutiao“ Nutzern mehr Unterhaltungs- als Parteiinhalte vorschlägt, missfällt der politischen Führung in China. Nach harter Zensur folgte nun die Entschuldigung des CEO – und die Ankündigung, das algorithmische System zu verändern. Parteistimmen sollen künftig prominenter Platz finden.
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: EU-Leistungsschutzrecht: Axel Voss geht der Kommissionsvorschlag nicht weit genug
Man stelle sich vor, man müsste für das Lesen von Überschriften auf der Straße bezahlen. : EU-Leistungsschutzrecht: Axel Voss geht der Kommissionsvorschlag nicht weit genug Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger soll verpflichtend werden, geht es nach Axel Voss, dem Verhandlungsführer des EU-Parlaments. Zudem bedroht sein neuester Vorschlag das freie Verlinken im Netz und schafft für Plattformen Anreize, Falschnachrichten zu verbreiten.
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: Facebook behindert Forschung zu „Fake News“
Die Forschung zu Fake News in sozialen Netzwerken basiert hauptsächlich auf Daten von Twitter, da Facebook seine Daten nicht teilt. : Facebook behindert Forschung zu „Fake News“ Der Debatte über den Einfluss von Desinformation im Netz auf Wahlen mangelt es an belastbaren Zahlen. Zu einem guten Teil ist dafür Facebook verantwortlich, denn das größte soziale Netzwerk weigert sich beharrlich, anonymisierte Daten für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung zu stellen, berichtet Politico. Der Einfluss von auf Facebook zirkulierenden Falschmeldungen auf das Stimmverhalten von Wählerinnen, […]
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: EU-Experten erklären den Begriff Fake News für tot
Falschnachrichten wie jene von der angeblichen Unterstützung des Papstes für Donald Trump im US-Wahlkampf 2016 verbreiten sich weiterhin munter auf Youtube. Dabei helfen ihnen auch die Empfehlungsalgorithmen der Plattform. : EU-Experten erklären den Begriff Fake News für tot Die EU-Kommission bestellte bei einer hochrangigen Gruppe von Wissenschaftlern und Branchenvertretern einen Bericht zu Fake News. Die Experten schafften erstmal gleich den Begriff ab und wollen nur noch von Desinformation sprechen. Ihr Bericht bleibt in seinen Empfehlungen vage. Immerhin: Die Experten fordern die Social-Media-Plattformen zu mehr Transparenz bei ihren Algorithmen auf.
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: Richtungswechsel: NATO beabsichtigt, Cyberwaffen offensiv einzusetzen
Digitale Waffen stehen aufgrund ihrer möglichen Auswirkungen physischen Waffen in wenig nach. (Symbolbild, Collage durch uns) : Richtungswechsel: NATO beabsichtigt, Cyberwaffen offensiv einzusetzen Generalsekretär Jens Stoltenberg verkündet, dass die NATO Cyberwaffen nicht mehr nur defensiv verwenden möchte, sondern auch offensiv. Die Entscheidung geschieht mit Blick auf Russland und wirft grundlegende ethische sowie strategische Fragen bei der Benutzung dieser neuen Waffen auf.
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: Bundesregierung: „Cyberangriffe sind geeignetes Mittel hybrider Konfliktaustragung“
Cyberangriff (Symbolbild) <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-ND-NC 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/flowtastic/15189817972/in/photolist-p9gMFj-nKMXxN-cwiuhf-rzXTzb-kXT13r-kXSXDi-gjcFJV-fwyavs-zEpdJH-daEM5K-4KZr2Z-xDzBDT-yy9ruu-bz6BrP-rWnSZ-yzvi37-9unyMD-yiWUoa-5fu9a5-yy9rwy-yzvhGY-yiS92w-yy9rro-brw2D5-Bx8fw-yiWTQX-qy6vh2-ab8YY7-eNZABc-9M2QU4-s7Cjh1-bj5ZpD-8THg1g-bj5ZCK-d3esUd-7RBJx3-d3et9S-eqxQSg-d3eqEQ-6tCvre-rFrL1H-gidmDz-9jwjPh-d3erc1-d3eqyj-d3etgC-d3eosJ-9NvFDv-8MtWiC-yEtqs9">flowtastic</a> : Bundesregierung: „Cyberangriffe sind geeignetes Mittel hybrider Konfliktaustragung“ Auch wenn es noch keine einheitliche Definition sogenannter hybrider Bedrohungen gibt, werden bereits Gegenmaßnahmen geplant. Als Teil dieser hybriden Bedrohungen werden Cyberangriffe, Propaganda und Desinformation gezählt. Bei der Abwehr soll die Bundeswehr helfen, aber auch auf NATO- und EU-Ebene gibt es Pläne.
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: #rpTEN: „Nichts als die „Wahrheit“ – Warum Lügengeschichten so gut funktionieren“
Ungeklärte Lizenz :/ : #rpTEN: „Nichts als die „Wahrheit“ – Warum Lügengeschichten so gut funktionieren“ Offene Hetze gegen Menschengruppen und wilde Verschwörungstheorien im Netz: Was sind die Gründe des Erfolgs von Falschmeldungen, die zu tausenden im Netz kursieren? Ingrid Brodnig hat ein Buch über „Hass im Netz“ geschrieben und in einem Talk der vergangenen re:publica über die „digitale Desinformationskultur“ gesprochen.
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: Leben wir in einer Angstgesellschaft?
: Leben wir in einer Angstgesellschaft? Auf dem Blog Internet-Law setzt sich der Rechtsanwalt Thomas Stadler mit der Angstgesellschaft auseinander, in der wir alle angeblich leben. Er führt dabei aus, dass der relative Wohlstand, den wir in der „westlichen“ Welt erleben, paradoxerweise zu einem generellen Klima der Angst führen würde. Die Hauptschuld hierfür macht er in der Politik und zum Teil […]