Datenschutz
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: #np13 – Die ePrivacy-Reform der EU: Fluch oder Segen?
Was bringt die kommende ePrivacy-Reform? - Florian Glatzner (VZBV) auf der „Das ist Netzpolitik. : #np13 – Die ePrivacy-Reform der EU: Fluch oder Segen? Die EU reformiert derzeit die ePrivacy-Regeln. Für Messenger-Dienste sollen damit zukünftig die gleichen Standards gelten wie für SMS-Anbieter. Allerdings ist noch unklar, ob der Datenschutz dadurch verbessert wird.
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: Wifi4EU: Kein kostenloses WLAN ohne Anmeldung
Wifi4EU soll bis zu 8.000 unterversorgte Gemeinden in Europa mit kostenlosem WLAN versorgen. : Wifi4EU: Kein kostenloses WLAN ohne Anmeldung Das EU-Projekt Wifi4EU verspricht kostenloses WLAN für alle. Ohne Anmeldung werden sich die Netze aber nicht nutzen lassen. Die Verifizierung soll über die Handynummer erfolgen.
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: Mattel bringt doch keine Assistenzwanze für Kinder heraus
: Mattel bringt doch keine Assistenzwanze für Kinder heraus Protest lohnt sich: Der Spielwarenhersteller Mattel wird den intelligenten Lautsprecher „Aristotle“ nicht auf den Markt bringen. Das Gerät sollte eine Mischung aus Überwachungskamera, Babyphone, Nachtlicht und Gesprächspartner für Kinder sein.
Laut einem Bericht der Washington Post zog Mattel das Spielzeug zurück, weil es nicht zur neuen Technologie-Strategie des Unternehmens passe. Hintergrund des Rückzugs dürfte aber vor allem die lauter werdende Kritik am Gerät gewesen sein. Etwa 15.000 Menschen hatten eine Petition gegen das Produkt unterzeichnet. Darüber hinaus äußerten Kritiker Bedenken hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz sowie an den nicht erforschten Auswirkungen eines solchen Gerätes auf die Entwicklung von Kindern. Zuletzt hatten Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses und des Senats mehr Informationen von Mattel gefordert.
Der Spielzeug-Konzern steht nicht zum ersten Mal wegen eines smarten Produkts in der Kritik. Bereits bei der „Hello Barbie“, die Gespräche im Kinderzimmer aufzeichnet, gab es Gegenwind. Auch andere Hersteller haben Probleme mit ihren smarten Spielzeugen, so verbot die Bundesnetzagentur im Februar die Puppe „My Friend Cayla“, weil es eine verbotene Sendeanlage darstelle.
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: „Pre-Crime“: Über Menschen, die ungewollt Teil von Datenexperimenten sind
: „Pre-Crime“: Über Menschen, die ungewollt Teil von Datenexperimenten sind Was bedeutet „Predictive Policing“, welche Technologien stecken dahinter, wie werden sie im Polizei-Alltag eingesetzt? Und welches mächtige Versprechen geben die Software-Anbieter? Diesen Fragen widmet sich der Dokumentarfilm „Pre-Crime“, der am 12. Oktober in Deutschland startet und den wir uns für Euch schon mal angesehen haben.
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: Abstimmung über Tracking-Verbot: So können NutzerInnen sich jetzt für ihre Datenschutzrechte einsetzen
Aufruf von Bürgerrechtsorganisationen: Jetzt zum Telefon greifen und die Kommunikationsfreiheit in Europa verteidigen - gegen Tracking und für Datenschutz : Abstimmung über Tracking-Verbot: So können NutzerInnen sich jetzt für ihre Datenschutzrechte einsetzen Im EU-Parlament steht eine wichtige Abstimmung über die geplante ePrivacy-Verordnung an. Digital-Rights-Organisationen haben ein Tool bereitgestellt, mit dem NutzerInnen kostenlos und einfach EU-Abgeordnete kontaktieren können, um bei ihnen für einen stärkeren Datenschutz zu werben.
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: Menschliche Bohrplattformen: Morozov über die kommerzielle Datenindustrie
"Unser Körper und unser Geist müssen als Bohrplattformen herhalten, während allerpersönlichste Daten tief aus unserem Unbewussten gezogen werden", schreibt Evgeny Morozov über das Wesen der kommerziellen Überwachung. : Menschliche Bohrplattformen: Morozov über die kommerzielle Datenindustrie Auch wenn das gesellschaftliche Bewusstsein für die Problematik personenbezogener Datensammlung langsam wächst, sind tragfähige Metaphern für das Wesen der kommerziellen Überwachung nach wie vor rar. Zu komplex scheint die Industrie hinter dem System, zu weit weg die Konsequenzen. Der um Zuspitzungen nie verlegene Publizist Evgeny Morozov hat in der NZZ jetzt auf lesenswerte Weise das oft verwendete Bild von „Daten als Rohstoff“ weitergezeichnet. Seine Argumentation: Tatsächlich würden NutzerInnen als menschliche Bohrplattformen herhalten müssen, deren Psyche angezapft wird wie eine Ölquelle.
[…] faktisch bohren sich die Systeme der grossen Online-Dienste mithilfe ihrer Algorithmen, Filter und diverser cleverer Design-Tricks in unsere Psyche, um dort Fakten, Zusammenhänge, Aspirationen und Ängste abzusaugen, von denen wir vielleicht nicht einmal selber wissen. Aber damit wir sie preisgeben, muss unsere Aufmerksamkeit gefesselt und irgendeiner Aktivität auf der Plattform zugeführt werden: twittern, scrollen, Likes setzen.
Mithin ist das Gefühl von Erschöpfung, Zerstreutheit und Müdigkeit, das viele von uns nach einer Stunde Scrollen auf dem Smartphone empfinden, keine Illusion: Während dieser Stunde müssen unser Körper und unser Geist als Bohrplattformen herhalten, während allerpersönlichste Daten tief aus unserem Unbewussten gezogen werden. Stellen Sie sich das als eine räuberische, übergriffige, von Grossunternehmen im industriellen Stil betriebene Psychoanalyse vor, die ohne unser, der Patienten, Wissen und Zustimmung geschieht.
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: Der netzpolitische Wahlprogramm-Vergleich, Teil 9: Verbraucherschutz und digitale Souveränität
Die Forderungen der Parteien bei digitalem Verbraucherschutz gehen weit auseinander: Während manche sich kämpferisch geben, spielt das Thema bei anderen kaum eine Rolle. : Der netzpolitische Wahlprogramm-Vergleich, Teil 9: Verbraucherschutz und digitale Souveränität Im neunten Teil unseres Wahlprogrammvergleichs geht es um Verbraucherschutz und digitale Souveränität. Wie stehen die Parteien zu Themen wie Datenschutz, algorithmischen Entscheidungsverfahren, Plattformmacht und IT-Sicherheit? Die Unterschiede sind gravierend; nur einer Partei scheint das Thema egal zu sein.
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: Neuseeland: Netzpolitische Wahlprogramme im Vergleich
Wahlplakate in der Hauptstadt Wellington. : Neuseeland: Netzpolitische Wahlprogramme im Vergleich Am Samstag finden in Neuseeland Parlamentswahlen statt. Wir haben uns die netzpolitischen Themen der Insel-Parteien angeschaut. Dabei haben wir Ähnlichkeiten, aber auch deutliche Unterschiede festgestellt.
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: Spanien: Millionenstrafe für Facebooks illegale Datensammlung
: Spanien: Millionenstrafe für Facebooks illegale Datensammlung Nach der französischen hat nun auch die spanische Datenschutzbehörde eine Geldstrafe gegen Facebook verhängt. Das Unternehmen speichere und verwerte besonders geschützte Daten, ohne die Betroffenen ausreichend zu informieren. Selbst wenn die Höhe der Strafe lächerlich ist, dürfte sie den Werbekonzern ins Schwitzen bringen.
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: Sicherheitslücken: Smartes Spielzeug enthält oft verbotene Schnüffelwerkzeuge
Smartes Spielzeug: Ein "dummer" Teddy bleibt die bessere Wahl. : Sicherheitslücken: Smartes Spielzeug enthält oft verbotene Schnüffelwerkzeuge Die Puppe My Friend Cayla ist bereits als getarnte Sendeanlage verboten. Auch viele andere Spielzeuge weisen Sicherheitslücken auf, die Unbefugten den Zugriff auf smarte Teddys, Puppen und Roboter erlauben. Die Bundesnetzagentur beobachtet den Markt, doch viele Schnüffelspielzeuge sind weiter erhältlich.
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: Datenschutz für Kinder? Let’s save the Internet for future generations
: Datenschutz für Kinder? Let’s save the Internet for future generations Unsere Autorin Kirsten Fiedler hat bei der TedXLiege-Konferenz in Belgien über Datenschutz für Kinder gesprochen: Let’s save the Internet for future generations.
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: Die Netzbetreiber wollen wissen, was auf Deinem Rechner los ist
Undurchsichtig und datenreich soll die Software für die Breitbandmessung werden. (Symbolbild) : Die Netzbetreiber wollen wissen, was auf Deinem Rechner los ist Eine installierbare Version der Breitbandmessung soll Nutzern künftig dabei helfen, ihre Internetgeschwindigkeit zu überprüfen. Doch einfach soll das Verfahren nicht werden und droht zudem, sich zum Datenschutzalbtraum zu entwickeln.
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: Bitcoin.de gibt Nutzerdaten an Polizei weiter – auch ohne richterlichen Beschluss
Ein Anruf reichte aus, um Bitcoin.de zur Herausgabe von Daten zu bewegen. (Symbolbild). : Bitcoin.de gibt Nutzerdaten an Polizei weiter – auch ohne richterlichen Beschluss Der Marktplatz bitcoin.de hat nach Recherchen von Motherbard Kundendaten freiwillig an Strafverfolgungsbehörden weitergegeben:
In mindestens acht Fällen hat das dahinter stehende Unternehmen, die Bitcoin Deutschland AG, sensible Kundendaten an die Polizei Hannover weitergegeben. Laut Gerichtsakten, die Motherboard vorliegen, gab das Unternehmen die gewünschten Daten auf bloße Anfrage hin an die Polizei weiter. Weder ein Schreiben der Staatsanwaltschaft noch ein Richterbeschluss waren dabei nötig.
Rein rechtlich hätte Bitcoin.de die Anfrage ablehnen können, sagt der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar gegenüber Motherboard. Das Unternehmen hingegen beruft sich auf seine „vertrauensvolle Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden.“ Man habe bisher keine polizeiliche Anfrage erhalten, der kein „berechtigtes Interesse“ zugrunde gelegen habe.
Bei der Cryptowährung Bitcoin steht heute unterdessen ein Hard Fork an. Hierbei wird sich die Währung in zwei nicht mehr kompatible aufteilen. Wie das genau funktioniert, haben Patrick Beuth und Friedemann Brenneis bei Zeit Online beschrieben.
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: Verbraucherschutzgutachten: Was die nächste Bundesregierung für die Nutzersouveränität tun kann
: Verbraucherschutzgutachten: Was die nächste Bundesregierung für die Nutzersouveränität tun kann So könnte es gehen: Ein Beratungsgremium des Justizministeriums hat umfangreiche Vorschläge vorgelegt, wie Nutzern mehr digitale Souveränität ermöglicht werden kann. Unter anderem wiederholt das Gremium seine Forderung nach einem Audit für algorithmische Entscheidungsverfahren und regt die Schaffung von Datenportalen an, mit denen Nutzer ihre Datenspuren kontrollieren können.
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: Drohnen am Himmel: Spielzeug oder Angriff aufs Privatleben?
Videoüberwachung mit Drohnen - der nächste logische Schritt im "Krieg gegen den Terror"? : Drohnen am Himmel: Spielzeug oder Angriff aufs Privatleben? Gestern gab es im Deutschlandfunk die einstündige Call-in-Sendung „Drohnen am Himmel: Spielzeug oder Angriff aufs Privatleben?“
Welche Drohnen gibt es? Wann und wo ist der Drohneneinsatz für Hobbyflieger und Unternehmen erlaubt und sinnvoll? Was müssen Drohnenführer beachten? Welche Schäden können Drohnen verursachen, wie steht es um die Versicherungspflicht? ExpertInnen beantworten Ihre Publikumsfragen zum Angebot an Drohnen, zu Regeln und auch zu den Möglichkeiten, sich vor allzu neugierigen Drohnenfliegern zu schützen.
Gesprächsgäste von Manfred Kloiber waren:
- Christoph Bach, Bundesverband der Copter-Piloten,
- Michael Fuhrmann, Deutsche Flugsicherung,
- Maximilian Schönherr, freier Journalist und Fotograf,
- Dr. Matthias Fischer, Pressesprecher der Niedersächsischen Landesbeauftragten für den Datenschutz.
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: Kunst und Wissenschaft forschen gemeinsam zu Privatheit
Einduck von der Ausstellung des Forschungsprojekts im Kasseler Interim. : Kunst und Wissenschaft forschen gemeinsam zu Privatheit Was bedeutet Privatheit im digitalen Zeitalter? In einer neuartigen Kollaboration zwischen Kunst und Wissenschaft erforschte das Projekt „Privacy-Arena“ diese Frage. Analysiert wurden NSA-Untersuchungsausschuss, Datenschutzgrundverordnung, Big Data und Kryptographie. Im Oktober vergangenen Jahres fand dazu eine Ausstellung statt, deren Installationen teils im Netz erfahrbar bleiben.
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: „Chance verpasst“: Interview zur Zukunft des Datenschutzes
Die Chance, mit dem Datenschutzanpassungs- und Umsetzungsgesetz mehr Rechtssicherheit für Firmen und Nutzer zu schaffen, hat die Große Koalition um Bundeskanzlerin Angela Merkel verpasst (Archivbild). : „Chance verpasst“: Interview zur Zukunft des Datenschutzes Wir haben mit dem Datenschutzrechtler Alexander Roßnagel über das kürzlich verabschiedete neue Datenschutzgesetz gesprochen. Die Große Koalition hat damit neue Rechtsunsicherheiten geschaffen, drängende Fragen nicht geklärt und Potenzial für einen progressiven Grundrechtsschutz verschenkt, so seine Kritik.