Datenschutz
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: Europäischer Gerichtshof verweigert Max Schrems die Sammelklage gegen Facebook
Die europäische Konzernzentrale Facebooks liegt an den "Silicon Docks" in Dublin : Europäischer Gerichtshof verweigert Max Schrems die Sammelklage gegen Facebook Das höchste EU-Gericht erlaubt dem Datenschützer die Fortsetzung seiner Einzelklage in Österreich gegen den Internetkonzern. Die Rechte anderer darf er dabei jedoch nicht vertreten.
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: Für Browser und als App: Neuer Tracking-Blocker von DuckDuckGo
: Für Browser und als App: Neuer Tracking-Blocker von DuckDuckGo Wer einfach und benutzerfreundlich Werbung und Tracker blockieren möchte, sollte sich ein neues Angebot der Suchmaschine DuckDuckGo ansehen. Mit einer Browser-Erweiterung oder einer Mobil-App lässt sich nachvollziehen, wie übertragene Daten verschlüsselt werden und welche Tracker auf besuchten Webseiten aktiv sind.
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: Visualisiert: Mit diesen 600 Firmen teilt Paypal deine Daten
Wer soll da den Überblick behalten? : Visualisiert: Mit diesen 600 Firmen teilt Paypal deine Daten Seit dem 1. Januar 2018 gewährt der Online-Zahlungsdienst PayPal Einblick in die Liste der Firmen, mit denen er „möglicherweise“ persönliche Informationen seiner Nutzer teilt. Rebecca Ricks hat die sage und schreibe 600 Firmen visualisiert. Achtung: Die Darstellung ist nicht für die mobile Nutzung ausgelegt.
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: Wenn der Spitzel nach links wischt: Schwere Sicherheitslücke bei Dating-Plattform Tinder
: Wenn der Spitzel nach links wischt: Schwere Sicherheitslücke bei Dating-Plattform Tinder Schwere Sicherheitsmängel bei der Dating-Plattform Tinder erlauben es nach Angaben einer israelischen Sicherheitsfirma, alle von Nutzern im gleichen WLAN-Netzwerk angesehenen Fotos auszuspionieren. Bei den über die App geteilten Bildern fehle es selbst an grundlegender Verschlüsselung durch den HTTPS-Standard, schreibt das Technologiemagazin Wired:
Am Dienstag zeigten Experten der auf Apps spezialisierten Sicherheitsfirma Checkmarx aus Tel Aviv auf, dass Tinder selbst die grundlegende HTTPS-Verschlüsselung für Fotos fehlt. Einfach nur durch das Einloggen in das selbe WLAN-Netzwerk, in dem sich die iOS- oder Android-App des Nutzers befindet, konnten die Sicherheitsexperten alle Fotos sehen, die auch der Nutzer sieht, und sogar ihre eigenen Bilder in den Fotostream einschleusen. Auch wenn andere Daten der Tinder-Apps durch HTTPS verschlüsselt sind, fand Checkmarx noch genug an durchsickernden Informationen, um die verschlüsselten Anweisungen auseinanderzuhalten. Dadurch können Hacker im selben Netzwerk zusehen, wie der Nutzer nach links oder rechts wischt, oder einen passenden Partner findet, ganz so, als würde er dem Nutzer über die Schulter sehen. Die Experten sind der Meinung, die Sicherheitsmängel ließen alles zu, von einfachem Voyeurismus bis hin zur Erpressung. (Eigene Übersetzung von Netzpolitik.org)
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: EU-Geldwäscherichtlinie: Überwachen und jahrelang speichern
: EU-Geldwäscherichtlinie: Überwachen und jahrelang speichern Die EU-Geldwäscherichtlinie soll 2018 erneuert und verschärft werden, sie weist jedoch die gleichen Mängeln wie die Vorratsdatenspeicherung auf. Aber nicht nur das: Alle Geldtransaktionen und Kontobewegungen werden heute schon überprüft und durchleuchtet, um ungewöhnliche oder verdächtige Transaktionen herauszufiltern. Carolin Kaiser analysiert die Geldwäscherichtlinie in einem Gastbeitrag.
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: Perspektiven auf die Blockchain: „Vom demokratischen Ansatz bei Bitcoin ist nicht mehr viel übrig“
Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, wenn es um die Zukunft und Blockchains geht. Wir haben uns mal umgehört. : Perspektiven auf die Blockchain: „Vom demokratischen Ansatz bei Bitcoin ist nicht mehr viel übrig“ Der Mathematiker und Kryptograph Rüdiger Weis spricht im Interview über Grundlegendes zur Blockchain, die Entstehungsgeschichte von Bitcoin und über Gefahren für die Privatsphäre. Er macht den Auftakt zu einer dreiteiligen Interview-Serie über die Blockchain-Technologie und daran geknüpfte Zukunftsvisionen.
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: Berliner Datenschutzbehörde startet Aufklärungswebsite für Grundschulkinder
Mit dieser Roboterfamilie sollen Berliner Grundschulkinder für Datenschutzfragen sensibilisiert werden. : Berliner Datenschutzbehörde startet Aufklärungswebsite für Grundschulkinder Wie können Kinder einen mündigen Umgang mit persönlichen Informationen in einer datafizierten Welt erlernen? In Berlin künftig mit „Kräppel, dem Cookie“ und „Helmine von und zu Privatus“. Die Roboter-Charaktere sind Teil eines neuen Bildungsangebots der Landesdatenschutzbeauftragten für Grundschulen.
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: Ethische Fragen bei Künstlicher Intelligenz: Mit welchen Herausforderungen müssen wir umgehen?
Die französische Datenschutzbehörde CNIL wirkt aktiv an gesellschaftlichen Debatten um die digitale Zukunft mit. Jüngst gab sie einen Bericht zu ethischen Fragen an Künstliche Intelligenz heraus. : Ethische Fragen bei Künstlicher Intelligenz: Mit welchen Herausforderungen müssen wir umgehen? Die französische nationale Datenschutzbehörde CNIL legt nach einer mehrmonatigen Diskussion einen Bericht über Software und maschinelle Entscheidungen vor, der sich mit ethischen Fragen auseinandersetzt. Was muss angesichts von uns umgebender Künstlicher Intelligenz neu verhandelt werden, wenn Entscheidungen an Computerprogramme delegiert werden?
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: Bundeskartellamt an Facebook: Wir können mehr als nur Briefe verschicken
Facebook sammelt auf unzulässige Art Nutzerdaten, sagt das Bundeskartellamt. Dabei nutze das Unternehmen seine marktbeherrschende Stellung aus, um Geld zu verdienen. : Bundeskartellamt an Facebook: Wir können mehr als nur Briefe verschicken Das Bundeskartellamt droht Facebook mit Sanktionen, sollte der Überwachungskonzern nichts an seiner Praxis ändern, Nutzerdaten aus eigenen sowie Drittquellen zu sammeln und sie anschließend für Werbezwecke einzusetzen. Zudem nutze Facebook dabei seine marktbeherrschende Position aus, hieß es in einer kürzlich veröffentlichten Einschätzung der Kartellbehörde.
In einem Interview mit der Rheinischen Post legte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, nun nach. Facebook müsse sich an Regeln und Gesetze halten, sagte Mundt. Reagiere das Unternehmen unzureichend auf die Kritik der Wettbewerbshüter, werde man entscheiden, wie die Sanktionen genau aussehen werden. In Frage komme laut Mundt auch, „das Sammeln und Verwerten von Daten aus Drittquellen ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer hierfür [zu] verbieten“.
Aktuell ist die wichtigste Aufgabe sicherlich, auch in der digitalen Welt für wirklichen Wettbewerb zu sorgen. Unsere vorläufige Einschätzung zu Facebook kurz vor Weihnachten zeigt, wohin die Richtung geht: Wir haben dem Unternehmen mitgeteilt, dass wir es für marktbeherrschend halten. Und wir kritisieren die Art und Weise, wie das Unternehmen persönliche Daten sammelt und verwertet als möglichen Missbrauch von Marktmacht. Die Nutzer müssen hinnehmen, dass Daten auch aus Drittquellen massenhaft gesammelt werden, obwohl sie davon wenig, meistens sogar gar nichts wissen.
Unter genauer Beobachtung stehe zudem der Trend, Verbrauchern personalisierte Preise zu unterbreiten, wie es etwa Amazon mache. „Das Konzept von individualisierten Preisen für jeden Einzelnen widerspricht einem funktionierenden Markt, wie wir ihn kennen“, sagte Mundt.
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: De Maizière plant flächendeckende Gesichtserkennung trotz hoher Fehlerquoten am Südkreuz
: De Maizière plant flächendeckende Gesichtserkennung trotz hoher Fehlerquoten am Südkreuz Bei seinem Besuch am Berliner Bahnhof Südkreuz erläutert Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Zwischenergebnisse und Fehlerquoten des Biometrie-Tests. Der Minister behauptet gar, trotz Sonnenbrillen und Schals seien Passanten erkannt worden. Wir geben seine Aussagen im Wortlaut wieder und kommentieren sie.
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: Das Monster Facebook endlich bändigen
: Das Monster Facebook endlich bändigen Facebook ist marktbeherrschend und weite Teile seiner Datensammlung unrechtmäßig. Das Bundeskartellamt will dem Unternehmen jetzt klare Grenzen aufzeigen. Doch das Verfahren kann erst der Auftakt des Unterfangens sein, die Macht des Konzerns zum Wohle der Gesellschaft zu brechen. Ein Kommentar.
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: WhatsApp darf in Frankreich keine Daten mehr mit Facebook teilen
WhatsApp gehört zu dem Mutterkonzern Facebook. (Symbolbild) : WhatsApp darf in Frankreich keine Daten mehr mit Facebook teilen Nach Deutschland hat nun auch Frankreich der Facebook-Tochter WhatsApp verboten, Nutzerdaten mit dem Mutterkonzern zu teilen. Das hat die französische Datenschutzbehörde CNIL verkündet und dem Konzern einen Monat Zeit gegeben, die neue Regel einzuhalten.
Vor gut einem Jahr hatte WhatsApp die Geschäftsbedingungen geändert und so ermöglicht, dass WhatsApp-Nutzerdaten für Werbung und andere Zwecke von Facebook genutzt werden dürfen.
WhatsApp ist der Messenger mit den meisten Nutzern weltweit. Es gibt neben den auch von uns vorgestellten Diensten Threema und Signal viele kleinere Alternativen zu WhatsApp – eine umfassende Bewertung der technischen, organisatorischen und juristischen Faktoren ist jedoch nicht einfach.
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: Südkreuz-Test zur „intelligenten Videoanalyse“: Innenministerium rückt Akten raus
Protest gegen Videoüberwachung am Bahnhof Südkreuz in Berlin am 27. November 2017. : Südkreuz-Test zur „intelligenten Videoanalyse“: Innenministerium rückt Akten raus Vor dem Besuch von Innenminister Thomas de Maizière am Berliner Bahnhof Südkreuz am Freitag will das Innenministerium keine Zahlen über Erfolg oder Misserfolg des Biometrie-Tests nennen. Über die Entstehung des Projekts zur Softwareanalyse von Gesichtsbilder gibt jedoch die Antwort des Ministeriums auf eine Informationsfreiheitsanfrage Auskunft.
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: Bundeskartellamt prüft, wie Smart-TVs mit Kundendaten umgehen
Ein Werbevideo zeigt die Gestensteuerung eines Samsung-TVs. Das Unternehmen hatte seine Kunden 2015 noch davor <a href="https://netzpolitik.org/2015/samsung-warnt-bitte-achten-sie-darauf-nichts-privates-vor-unseren-smarttvs-zu-erzaehlen/">gewarnt, privaten Gespräche vor ihren Smart-TVs zu führen.</a> : Bundeskartellamt prüft, wie Smart-TVs mit Kundendaten umgehen Das Bundeskartellamt kündigt eine Untersuchung des Smart-TV-Marktes an. Die Geräte erheben eine Vielzahl von Daten. Ob die Nutzer darüber überhaupt richtig informiert werden und wie die Hersteller diese Daten weiter nutzen, soll jetzt genauer unter die Lupe genommen werden.
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: Kassel treibt Videoüberwachung trotz ungeklärter Rechtsgrundlage voran (Update)
In Kassel liegt die Hinweispflicht am Boden: Videoüberwachung ist ein Eingriff in Grundrechte und muss deshalb unübersehbar kenntlich gemacht werden. : Kassel treibt Videoüberwachung trotz ungeklärter Rechtsgrundlage voran (Update) Die Kasseler SPD will eine Ausweitung der Videoüberwachung für ein unbestimmtes „noch besseres Sicherheitsgefühl“. Eine ordentliche Rechtsgrundlage gibt es dafür nicht. Dabei kommen schon heute Stadt und Polizei ihrer Hinweispflicht nicht ausreichend nach und filmen heimlich. Die schwarz-grüne Koalition hingegen will die Videoüberwachung auf Landesebene erleichtern.
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: ePrivacy-Mythen unter der Lupe: „Eine der schlimmsten Lobby-Kampagnen, die wir je erlebt haben“
Unter der Lupe: Die vielen Mythen, mit denen die Tracking-Industrie die Debatte um die ePrivacy-Verordnung vernebelt. : ePrivacy-Mythen unter der Lupe: „Eine der schlimmsten Lobby-Kampagnen, die wir je erlebt haben“ In der Debatte um die ePrivacy-Verordnung wird mit einer Menge falscher Behauptungen Politik gemacht. Ob Nutzer am Ende wirklich besser vor Tracking geschützt werden, wird auch davon abhängen, ob die Bundesregierung den Lobby-Kampagnen auf den Leim geht. Verbraucherschützer Florian Glatzner räumt im Interview mit einigen Mythen auf.
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: 1&1: Gib uns deine Daten, dann darfst du beim Gewinnspiel mitmachen
Der Datenschutz hat bei diesem Gewinnspiel auf jeden Fall verloren. : 1&1: Gib uns deine Daten, dann darfst du beim Gewinnspiel mitmachen Wer 1&1 erlaubt, personenbezogene Daten wie Anrufzeiten und Datenverbrauch zu verarbeiten, darf an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zum Preis einiger verloster Smartphones will das Kommunikationsunternehmen so mehr Daten seiner Kunden nutzen können.
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: EU-Pläne für gemeinsames Verwaltungsportal schreiten voran
Oldschool war gestern: Die EU macht ihre Hausaufgaben und plant ein digitales Verwaltungsportal. : EU-Pläne für gemeinsames Verwaltungsportal schreiten voran Nachdem die EU-Kommission im vergangenen Mai eine Initiative für ein „digitales Zugangstor“ vorstellte, das bürokratische Hürden abbauen und den Binnenmarkt ankurbeln soll, haben sich nun auch die Regierungen der EU-Länder im Rat über ein gemeinsames Verwaltungsportal verständigt. Künftig sollen Vorgänge wie Kfz-Anmeldungen oder Firmenregistrierungen erleichtert werden.
Geplant ist auch, dass Bürger*innen ihre Daten nur einmal angeben müssen. Hierzu hat der EU-Datenschutzbeauftragte Giovanni Buttarelli in einer Stellungnahme im Sommer dieses Jahres darauf hingewiesen, dass Aspekte der Zweckbestimmung und Datensparsamkeit gewissenhaft zu beachten seien.
Die EU kommt mit ihren Vorschlägen Forderungen von Bürger- und Unternehmer*innen nach, EU-weit Online-Verfahren zu ermöglichen. Ein nächster Schritt sieht vor, dass das EU-Parlament seine Position festlegt. Die Verhandlungen sollen dann im kommenden Jahr beginnen, heißt es in einem Pressestatement des Rates.