Datenschutz
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: Das geht dich nichts an – Max Schrems geht in die Datenschutzoffensive
Der Wiener Datenschutzaktivist Max Schrems. : Das geht dich nichts an – Max Schrems geht in die Datenschutzoffensive Der Datenschützer Max Schrems hat am Dienstag in Wien das Projekt „noyb – none of your business“ vorgestellt, zu Deutsch: Das geht dich nichts an. Ziel der Initiative ist es, die Lücke zwischen europäischen Datenschutzgesetzen und der unternehmerischen Praxis einiger Großkonzerne zu schließen.
Als Grundlage dient die neue EU-Datenschutzgrundverordnung, die nächstes Jahr im Mai in Kraft tritt. Doch wo kein*e Kläger*in, da kein*e Richter*in – und genau da setzt das Projekt an. Neben Informationen für Firmen und Verbraucher*innen plant noyb bereits erste Muster- und Sammelklagen. Um das umsetzen zu können, bittet das Projekt um Spenden.
Der österreichische Jurist wurde mit seiner Klage gegen Facebook weltweit bekannt. Diese führte letztlich dazu, dass der Europäische Gerichtshof das Safe-Harbor-Abkommen zu Fall brachte. An diesen Erfolg soll noyb nun anschließen.
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: Nutzerdaten von Bikesharing-Anbieter oBike öffentlich im Netz einsehbar
Ein Fahrrad des Anbieters in Rotterdam : Nutzerdaten von Bikesharing-Anbieter oBike öffentlich im Netz einsehbar Laut einer Recherche des Bayrischen Rundfunks gab es ein massives Datenleck beim Leihfahrradanbieter oBike. Das Unternehmen aus Singapur fiel schon in ersten Tests dadurch negativ auf, dass es komplette Bewegungsprofile der Nutzer aufzeichnet und diese offenbar Gemeinden anbietet – obwohl das Unternehmen beteuert, kein datengetriebenes Geschäftsmodell zu unterhalten.
Wie nun Reporter von BR Data und BR Recherche herausfanden, standen die Daten bis vor Kurzem öffentlich für jeden einsehbar im Netz. Neben der gefahrenen Strecke inklusive Uhrzeit der einzelnen Stationen ließen sich Namen, Handynummern und Profilfotos der weltweiten Nutzerschaft abrufen. Die Sicherheitslücke hat oBike inzwischen geschlossen, nachdem der BR das Unternehmen kontaktiert hatte.
Dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht zufolge habe oBike damit gegen das Datenschutzgesetz sowie gegen das Transparenzgebot verstoßen. Da der Anbieter seinen deutschen Firmensitz in Berlin hat, prüft die Berliner Datenschutzbeauftragte „derzeit ihre Zuständigkeit für diesen Sachverhalt“. Zudem sei die Unternehmensstruktur sehr undurchsichtig und steuerrechtlich fragwürdig.
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: Interview über Period-Tracking: „Wir brauchen Zyklus-Apps mit freier und offener Software!“
Zyklus-Apps können helfen, den eigenen Körper besser kennenzulernen. Aber es gibt auch problematische Aspekte. : Interview über Period-Tracking: „Wir brauchen Zyklus-Apps mit freier und offener Software!“ Clue, Flo, LadyCycle – Millionen Menschen nutzen Apps, um ihren Menstruationszyklus aufzuzeichnen und vorherzusagen. Bei einer Prüfung der Stiftung Warentest fiel ein Großteil der populären Anwendungen durch. Marie Kochsiek sprach mit uns darüber, wie die Apps unsere Wahrnehmung beeinflussen und wohin die sensiblen Daten manchmal fließen.
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: Gesundheitsdaten bei Fitness-Apps: Abmahnungen und eine Klage gegen Apple
Fitness-Tracker von Garmin. : Gesundheitsdaten bei Fitness-Apps: Abmahnungen und eine Klage gegen Apple Fitness- und Wellness-Apps sind weitverbreitet. Doch was passiert, wenn man die Anbieter fragt, was sie speichern und an wen sie Daten weitergeben? Die Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen hat das bei zwölf Anbietern getestet. Nun hagelt es Abmahnungen sowie eine Klage gegen Apple.
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: Konferenz „Formate des Politischen“ tritt gegen Alternativlosigkeit an
Die Jenaer Soziologin Silke van Dyk spricht auf der Konferenz "Formate des Politischen". : Konferenz „Formate des Politischen“ tritt gegen Alternativlosigkeit an Auf der dritten Konferenz „Formate des Politischen“ standen vermehrt netzpolitische Themen auf der Agenda. Die Teilnehmer*innen aus Medien, Politik und Bildung diskutierten über die Vertrauenskrise zwischen Politik, Bürger*innen und Medien. Hier und da wurde erfrischend Tacheles geredet.
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: Interview mit Peter Bihr: Regulierung und Datenschutz im Internet der Dinge
Peter Bihr (links) im Gespräch mit Stefanie Talaska von netzpolitik.org bei der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz : Interview mit Peter Bihr: Regulierung und Datenschutz im Internet der Dinge Peter Bihr beschäftigt sich mit neuen Technologien und Internet der Dinge. Im Video-Interview spricht er über mangelnde Sicherheit und Transparenz. Europa könnte Vorreiter beim Thema Daten- und Verbraucherschutz werden.
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: Anhörung beim Menschenrechtsgerichtshof: Die Rechtswidrigkeit der Massenüberwachung
: Anhörung beim Menschenrechtsgerichtshof: Die Rechtswidrigkeit der Massenüberwachung Seit den Snowden-Veröffentlichungen ist nicht mehr abzustreiten, dass die britischen Geheimdienste in Europa an den Netzkabeln horchen. Dieser und weitere Eingriffe in die Privatsphäre von Millionen Menschen war am Dienstag Thema bei einer mündlichen Anhörung vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof. Ein Bericht aus der Verhandlung.
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: Berlin: Rechtswidrige Nutzung polizeilicher Datenbanken kein Einzelfall
Blick über Berlin. : Berlin: Rechtswidrige Nutzung polizeilicher Datenbanken kein Einzelfall Die Morgenpost aus Berlin berichtet über drastischen polizeilichen Datenmissbrauch. Eine Beamtin der Berliner Polizei nutzte etwa ihren Zugang zum internen System „POLIKS“ (Polizeiliches Landessystem zur Information, Kommunikation und Sachbearbeitung) dazu, Menschen und deren Lebensumstände auszuspionieren. Nach Informationen der Morgenpost sollen dies Personen aus dem nachbarschaftlichen Umfeld gewesen sein. Die Polizistin hatte die Betroffenen jahrelang heimlich ausgeforscht. Allerdings ist der Vorfall nicht der einzige seiner Art.
Häufiger Datenmissbrauch?
In der Morgenpost wird vom stellvertretenden Leiter der Berliner Polizei-Pressestelle eingeräumt, dass solche rechtswidrige Nutzung polizeilicher Datenbanken häufiger vorkommt:
Die Berliner Polizistin, die ihre Nachbarschaft ausspioniert hat, ist kein Einzelfall. Das bestätigte Polizeisprecher Thomas Neuendorf auf Nachfrage der Berliner Morgenpost: „Solche oder ähnlich gelagerte Fälle sind bekannt.“ Eine Statistik werde beim Landeskriminalamt aber nicht geführt.
Ob das also einmal im Jahr oder einmal in der Woche passiert, geht aus den Aussagen nicht hervor. Denn der Polizeisprecher konnte der Zeitung keine „validen Zahlen“ nennen. Die Berliner Polizei hat offenbar kein systematisches Protokollieren von Datenbank-Abfragen, um Missbrauch vorzubeugen oder wenigstens feststellen zu können.
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: Gesichtserkennung: Datenschutz-Lehrstück mit Datenschutzproblemen
Aus Datenschutzgründen haben wir den Test mit einer Comicfigur probiert. : Gesichtserkennung: Datenschutz-Lehrstück mit Datenschutzproblemen Gute Idee – problematisch umgesetzt. Mit dem „Data-Selfie“ will die Berliner Morgenpost darüber aufklären, was mit Gesichtserkennung heute schon möglich ist. Kritikern zufolge müssen Menschen, die ihre Bilder zum Test hochladen, ausgerechnet Microsoft unbegrenzte Nutzungsrechte an dem Material einräumen.
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: ePrivacy: Wichtiger Etappensieg für Nutzerrechte im EU-Parlament [Update: Reaktionen]
Starkes Votum für Nutzerrechte und Datenschutz: das EU-Parlament hat heute über seine Position zur ePrivacy-Verordnung abgestimmt. : ePrivacy: Wichtiger Etappensieg für Nutzerrechte im EU-Parlament [Update: Reaktionen] Erleichterung bei Daten- und Verbraucherschützern: Das EU-Parlament hat sich für besseren Schutz gegen Tracking und für verschlüsselte Kommunikation positioniert. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte soeben für eine starke ePrivacy-Verordnung.
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: ePrivacy: Morgen entscheidende Abstimmung über Vertraulichkeit der digitalen Kommunikation
Letzte Runde für die ePrivacy-Positionierung? Morgen stimmt das EU-Parlament ab. : ePrivacy: Morgen entscheidende Abstimmung über Vertraulichkeit der digitalen Kommunikation Für eine Stärkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und vertrauliche Kommunikation in der EU wird es eng: Nachdem der Innenausschuss des EU-Parlaments vor einigen Tagen für eine datenschutzfreundliche Version der ePrivacy-Verordnung gestimmt hatte, könnte das Vorhaben morgen scheitern. Noch können Nutzerinnen und Nutzer aktiv werden.
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: Sechs Gründe, warum die todlangweilig klingende ePrivacy-Verordnung für dich wichtig ist
Die ePrivacy-Verordnung bringt deutliche Verbesserungen zum Beispiel gegen Tracking - wenn sie denn durchkommt. : Sechs Gründe, warum die todlangweilig klingende ePrivacy-Verordnung für dich wichtig ist Von klassischen Medien vollkommen unbeachtet wird im EU-Parlament gerade eine der wichtigsten Schlachten um den Datenschutz in Europa geschlagen. Am Donnerstag steht die entscheidende Abstimmung an. Wir erklären kurz und bündig, um was geht, warum die Sache für alle wichtig ist und wie man jetzt aktiv werden kann.
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: Gerhart Baum zu Bürgerrechten in der Jamaika-Koalition: „Es wird in jedem Fall besser.“
Gerhart Baum. : Gerhart Baum zu Bürgerrechten in der Jamaika-Koalition: „Es wird in jedem Fall besser.“ In einem Gespräch mit dem Liberalen Gerhart Baum zieht der ehemalige Innenminister eine Bilanz der Großen Koalition in Sachen Freiheitsrechte und Überwachung. Wir sprechen aber auch über die Zukunft, denn er ist überzeugt: Die Freiheit wird in einer Jamaika-Koalition wieder eine Stimme in der Regierung haben. Das Gespräch ist auch als Podcast verfügbar.
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: Hauchdünne Mehrheit für Kompromiss bei ePrivacy-Reform
In der ePrivacy-Reform geht es unter anderem darum, wie Unternehmen die Bürger tracken dürfen und wie sie Daten weiterverarbeiten können. (Symbolbild) : Hauchdünne Mehrheit für Kompromiss bei ePrivacy-Reform Gestern noch hatten die Konservativen die Verhandlungen im Ausschuss abgebrochen, heute kam dann eine hauchdünne Mehrheit für einen Kompromiss zur ePrivacy-Reform zustande. Ein wichtiges Votum für besseren Datenschutz, aber die endgültige Entscheidung kommt erst noch im Plenum.
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: Kurz vor entscheidender Datenschutzabstimmung: Konservative brechen Kompromissverhandlungen ab
Talk to the hand: Die Abgeordneten der Europäischen Volkspartei haben die Verhandlungen im EU-Parlament über Datenschutzkompromisse abgebrochen : Kurz vor entscheidender Datenschutzabstimmung: Konservative brechen Kompromissverhandlungen ab Vor der morgigen ePrivacy-Abstimmung des Innenausschusses haben die christdemokratischen Vertreter im Europaparlament dem Druck der Datenlobby nachgegeben. Sie brachen die Verhandlungen mit den datenschutzfreundlichen Parteien ab. Ob eine Mehrheit für besseren Schutz vor kommerzieller Überwachung zustande kommt, ist damit fraglich.
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: Nach Abmahnung: Künftig mehr Datenschutz bei Instagram?
Besser nicht wegschauen: Die Vertragsbedingungen von Instagram verletzen die Rechte von Nutzerinnen. Nach einer Abmahnung durch Verrbaucherschützer will das Unternehmen AGB und Datenschutzbestimmungen nun überarbeiten. : Nach Abmahnung: Künftig mehr Datenschutz bei Instagram? So geht es nicht: Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte Instagram abgemahnt, weil es die Rechte seiner NutzerInnen missachtet. Bevor es zu einem Verfahren kommt, hat das Unternehmen nun zugesichert, seine Vertragsbedingungen zu überarbeiten. Für Jubel ist es allerdings zu früh.
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: Busty, Blond, Blowjob: Pornhub führt Gesichts- und Mustererkennung ein
: Busty, Blond, Blowjob: Pornhub führt Gesichts- und Mustererkennung ein Die Videoplattform Pornhub will alle hochgeladenen Videos mit künstlicher Intelligenz durchscannen und verschlagworten. Dabei sollen auch die Namen der Darstellerinnen und Darsteller erfasst werden. Was einen Mehrwert für die Nutzerinnen und Nutzer bringen soll, hat Auswirkungen auf Datenschutz und Privatsphäre.
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: OxygenOS von OnePlus sendet Nutzungsverhalten an den Hersteller
Das Betriebssystem OxygenOS sendet sensible Daten an den Hersteller OnePlus. : OxygenOS von OnePlus sendet Nutzungsverhalten an den Hersteller Das Betriebssystem OxygenOS des chinesischen Smartphone-Herstellers OnePlus sendet intransparent sensible Daten über das Nutzungsverhalten an das Unternehmen. Dieses „Überwachungsfeature“ des Betriebsystems lässt sich nicht in den regulären Optionen des Smartphones ausschalten. Käufer der Smartphones wurden auch nicht darüber aufgeklärt.
Zu den an den Hersteller gesendeten Daten gehören laut Mike Kuketz:
- die Seriennummer des Geräts,
- die IMEI des Geräts,
- Telefonnummern,
- MAC-Adressen,
- WiFi-Kennungen (SSIDs),
- die Information welche Apps, wie lange offen waren
- die Information welche Aktivitäten (Funktionen) innerhalb einer App aufgerufen wurden
Die Informationen sind jeweils mit Zeitstempeln und und der Seriennummer der Geräts verknüpft. Wie die Sache genau funktioniert und wie Nutzer sie abstellen können, beschreibt Christopher Moore in seinem Blog.