Der Datenschützer Max Schrems hat am Dienstag in Wien das Projekt „noyb – none of your business“ vorgestellt, zu Deutsch: Das geht dich nichts an. Ziel der Initiative ist es, die Lücke zwischen europäischen Datenschutzgesetzen und der unternehmerischen Praxis einiger Großkonzerne zu schließen.
Als Grundlage dient die neue EU-Datenschutzgrundverordnung, die nächstes Jahr im Mai in Kraft tritt. Doch wo kein*e Kläger*in, da kein*e Richter*in – und genau da setzt das Projekt an. Neben Informationen für Firmen und Verbraucher*innen plant noyb bereits erste Muster- und Sammelklagen. Um das umsetzen zu können, bittet das Projekt um Spenden.
Der österreichische Jurist wurde mit seiner Klage gegen Facebook weltweit bekannt. Diese führte letztlich dazu, dass der Europäische Gerichtshof das Safe-Harbor-Abkommen zu Fall brachte. An diesen Erfolg soll noyb nun anschließen.
